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Forenliste / Slowenien / Dolomiten / Dolomiten Marmolada - auf weniger bekannten Pfaden

Dolomiten Marmolada - auf weniger bekannten Pfaden

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bagi11. 10. 2021 13:19:44
Jedes Jahr erkunden wir etwas Neues und diesmal hat uns das Marmolada-Massiv gereizt. Zu überlaufene Zufänge mögen wir nicht, daher haben wir den Gletscher mit Punto Penino einfach übersprungen. Stattdessen haben wir uns einen weniger bekannten Bereich zwischen Val di Fassa und San Peregrino-Tälern ausgedacht. Keine Massen, allein auf dem Weg zu sein haben wir auch nicht erwartet. Unser Ausflug dauerte drei Tage und wir trafen nur ein paar Einheimische.

Am Ende ergab sich eine schöne Rundvariante. Wir wanderten über allerlei Gelände, manchmal mit leisem Zweifel, ob das noch Dolomiten sind. Viele Gesichter haben sie, nur der Name ist gemeinsam. Wie auch immer, nach drei Tagen blieb der Zähler bei 55 km und 5500 Höhenmetern stehen. Einhellig festgestellt, dass wir wiederkommen großes Grinsen. Mehr in Fotostories ...

Und wie sind wir gewandert?

TAG 1 - Pozza di Fassa, Sas da le Doudesc, Sentiero Franco Gadotti, Sentiero Bruno Federspiel

Gestartet im Dorf Pozza di Fassa, wohin wir am letzten Tag auch zurückkamen. Auf Wegen 636, 635 und 617 hoch zum Monzoni-Grat, besucht den Anfangsgipfel und weiter auf Sentiero Franco Gadotti markiert 630A. Dieser Weg ist Mischung aus attraktiven Passagen auf steilen Hängen, mehrmals auch mit Klettersteig-Abschnitten. Ambiente schön, ständig spürt man die mächtige Kulisse um sich. Weg endet am Sattel unter leicht erreichbarem Punta Vallaccia-Gipfel.

Von da weiter am Grat Sentiero Bruno Federspiel markiert 616. Extrem ungewöhnlich, gar nicht dolomitisch im Aussehen und endet am Passo delle Sella. Im Look Kombination aus unserer Košuta und Karnischen 403, durchgehend voller geologischer Besonderheiten. Meist am Grat, nur stellenweise auf die Flanken. Manche Abschnitte steil, unangenehm exponiert und schlecht markiert. Verschiedene Gesteine wechseln wie auf Förderband. Grat toller Aussichtspunkt durch Lage, im Herbst offenbar auch toller Nebel-Magnet Lächeln.

Ersten Tag beendet am Sattel Passo delle Selle und übernachtet in gleichnamiger Hütte. Rif. Passo delle Selle hat nur 24 Betten und uns war leicht bange, ob auch für uns eins da. Gar kein Problem. Insgesamt drei übernachteten, Service top als ob voll. Auch Zimmer auf Niveau, ganz zu schweigen von der Betreibercrew Lächeln. Hütte jederzeit empfehlenswert. An dem Tag 15 km und 2200 Höhenmeter.

Koordinaten Startpunkt (Pozza di Fassa): 46.429221, 11.694835
Dolomiten Marmolada - auf weniger bekannten Pfaden Der Pfad folgt ganz am Anfang der Skipiste, an der oberen Station ist Vorsicht erforderlich1
Dolomiten Marmolada - auf weniger bekannten Pfaden Weiter werden Markierungen erneuert, Beschriftungen noch nicht ergänzt. Hier verläuft 6352
Dolomiten Marmolada - auf weniger bekannten Pfaden Schon höher, beim Bivacco D. Zeni. Hier beginnt offiziell Sentiero Franco Gadotti3
Dolomiten Marmolada - auf weniger bekannten Pfaden Benannt nach Alpinist Gadotti, tragisch verstorben bei zarten 21 Jahren4
Dolomiten Marmolada - auf weniger bekannten Pfaden Der Einstieg ist interessant, liefert gleich Drahtseile5
Dolomiten Marmolada - auf weniger bekannten Pfaden Manche Übergänge sind exponierter, wirklich nicht schwer6
Dolomiten Marmolada - auf weniger bekannten Pfaden Folgt Aufstieg auf steile grasbewachsene Hänge, dann wieder in Felsen7
Dolomiten Marmolada - auf weniger bekannten Pfaden Aufstieg zum anfänglichen Gratkopf. Dieser ist rechts der Grundroute8
Dolomiten Marmolada - auf weniger bekannten Pfaden Sas da le Doudesc - 2446 m9
Dolomiten Marmolada - auf weniger bekannten Pfaden Blick vom Gipfel auf das Dorf Pozza di Fassa, unser Ausgangspunkt10
Dolomiten Marmolada - auf weniger bekannten Pfaden Wir gehen links, wir sind gerade von rechts gekommen11
Dolomiten Marmolada - auf weniger bekannten Pfaden Wir fahren mit malerischen Passagen fort, teilweise mit Hilfe von Drahtseilen und Haken12
Dolomiten Marmolada - auf weniger bekannten Pfaden Blick zurück auf den gerade besuchten Sas da le Doudesc13
Dolomiten Marmolada - auf weniger bekannten Pfaden Zwischenpeak Sas Aut14
Dolomiten Marmolada - auf weniger bekannten Pfaden Fast unmittelbar folgt ein schwierigerer Abschnitt15
Dolomiten Marmolada - auf weniger bekannten Pfaden Die Sicherungen sind hervorragend. An diesen Klammern kann der Fuß nicht links oder rechts abrutschen16
Dolomiten Marmolada - auf weniger bekannten Pfaden Wir begegnen einem übereifrigen Bergführer, der seine Kunden völlig erschöpft hat17
Dolomiten Marmolada - auf weniger bekannten Pfaden Die Umgebung ist gewaltig, durch Nebel etwas geheimnisvoll18
Dolomiten Marmolada - auf weniger bekannten Pfaden Zum Sattel müssen wir. Der Schutt ist aus feinem Material und man geht herrlich darauf19
Dolomiten Marmolada - auf weniger bekannten Pfaden Der Nebel hat sich etwas gelichtet. Am rechten Rand sind wir gerade herausgekommen20
Dolomiten Marmolada - auf weniger bekannten Pfaden Auf dem Gipfel der Punta Vallaccia, 2637 m hohem Aussichtspunkt21
Dolomiten Marmolada - auf weniger bekannten Pfaden Blick auf die Fortsetzung. Auf diesem Grat verläuft der Sentiero Bruno Federspiel22
Dolomiten Marmolada - auf weniger bekannten Pfaden Unser Weg ist 616A. Bis zur Hütte sind es noch vier Stunden23
Dolomiten Marmolada - auf weniger bekannten Pfaden Der Anfang ist freundlich, nichts Besonderes24
Dolomiten Marmolada - auf weniger bekannten Pfaden Langsam wird der Grat immer schmaler, bald geht es nicht mehr einfach25
Dolomiten Marmolada - auf weniger bekannten Pfaden Immer mehr Felsen, das Pfadchen ist noch gut ausgetreten26
Dolomiten Marmolada - auf weniger bekannten Pfaden Sternchen, inoffizielle Markierung des Sentiero Bruno Federspiel27
Dolomiten Marmolada - auf weniger bekannten Pfaden Hier sind die Passagen schon stark exponiert, manchmal kaum sichtbar28
Dolomiten Marmolada - auf weniger bekannten Pfaden So sieht es aus ...29
Dolomiten Marmolada - auf weniger bekannten Pfaden Dann folgen wieder Wiesen, wir gehen auf einem schmalen Pfad30
Dolomiten Marmolada - auf weniger bekannten Pfaden Abstieg ins Joch Forcela Ricoletta31
Dolomiten Marmolada - auf weniger bekannten Pfaden Hier sind auch Markierungen für den Quergang, der ein Tal mit dem anderen verbindet32
Dolomiten Marmolada - auf weniger bekannten Pfaden Schwarzer Felsen, eine weitere der geologischen Brüche auf diesem Grat33
Dolomiten Marmolada - auf weniger bekannten Pfaden Alles ist ausgeschliffen, der Pfad hält sich aber meist am Rand34
Dolomiten Marmolada - auf weniger bekannten Pfaden Blick zurück auf einen Abschnitt des zurückgelegten Wegs35
Dolomiten Marmolada - auf weniger bekannten Pfaden Batterien müssen aufgeladen werden :) Erste längere Pause heute36
Dolomiten Marmolada - auf weniger bekannten Pfaden Die Umgebung wechselt wieder, es sieht aus als ginge man auf der Karnijski 40337
Dolomiten Marmolada - auf weniger bekannten Pfaden Einige schwierige Passagen mit Hilfe von Sicherungen überwunden38
Dolomiten Marmolada - auf weniger bekannten Pfaden Auch einige Brückchen finden sich39
Dolomiten Marmolada - auf weniger bekannten Pfaden Wegmarkierung40
Dolomiten Marmolada - auf weniger bekannten Pfaden Wir gehen auf der linken Seite des Grats. Hier ist kein Nebel und auch kein Wind41
Dolomiten Marmolada - auf weniger bekannten Pfaden Wenn wir auf die rechte Seite wechseln, erwarten uns Wind und Kälte42
Dolomiten Marmolada - auf weniger bekannten Pfaden Wieder auf der linken Seite, diesmal in einem anspruchsvolleren Abschnitt43
Dolomiten Marmolada - auf weniger bekannten Pfaden Es wird uns immer klarer, dass dies alles ein Militärweg ist44
Dolomiten Marmolada - auf weniger bekannten Pfaden Punta Alochet mit vielen Markierungen und durchzogen von Kavernen45
Dolomiten Marmolada - auf weniger bekannten Pfaden Wir finden schnell eine Erklärung, hier tobten im Ersten Weltkrieg erbitterte Kämpfe46
Dolomiten Marmolada - auf weniger bekannten Pfaden Wir nähern uns dem Tagesziel47
Dolomiten Marmolada - auf weniger bekannten Pfaden Am Passo delle Selle endet auch der Sentiero Bruno Federspiel48
Dolomiten Marmolada - auf weniger bekannten Pfaden Hütte Rif. P'so delle Selle direkt über dem Sattel49
Dolomiten Marmolada - auf weniger bekannten Pfaden Im Inneren ist es außergewöhnlich schön und vermittelt sofort ein Gefühl von Gemütlichkeit :)50
Dolomiten Marmolada - auf weniger bekannten Pfaden BLAUE Linie - GPS-Track der begangenen Route TAG 151
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bbugari111. 10. 2021 14:41:03
Ausgezeichnet, wie immer... nasmeh
Passo delle Selle, Passo Sella liegt auf dem Weg Val di Fassa - Val Gardena... mežikanje
gefällt mir
bagi11. 10. 2021 15:06:18
Korrigiert, danke nasmeh
gefällt mir
bagi12. 10. 2021 12:43:15
TAG 2 - Alta via Bepi Zac, Sentiero de le Cirele, Ferrata Ombretta, Cime de Ombreta

Hier hat es ein bisschen gehakt, der Weg Alta via Bepi Zac ist leider in Renovierung (Stand 2021). Es ist der höchste Teil der Querung und verläuft auf ehemaligen Militärwegen. Schilder über Sperrung überall. Wollten nicht als unwissende Trottel dastehen, daher Valley-Umgehung Richtung Passo Peregrino gesucht. Sentiero de le Cirele Nr. 607 würde über Alta via erreicht, wir schlossen uns in dieser Umgehungs-Variante schon etwas vor Rif. Fuciade an.

Fortsetzung wird mit jedem Schritt alpiner. Mit vielen Serpentinen überwanden wir weite Schutthalden und nach langem Aufstieg endlich Passo Cirele. Zuerst benachbarten Gipfel Palon de Jigole besucht, dann entfernteres Ombretolo. Noch Abstieg über Schotter und schon bei Ferrata Ombretta. Diese ist eher kurz, Schwierigkeit B/C, Sicherungen einwandfrei. Es folgte Querung der Hochebene unter Sass Vernalom, Aufstieg zum Dreitausender Ombreta Orientale und etwas niedrigere Ombreta de Mezzo.

Am Bivacco Marco dal Bianco vorbei abgestiegen zum engen Passo de Ombreta Sattel. Dieser Bereich wirkt ernst, mit mächtigen Wänden beidseits. Kein Wunder, dieser Sattel teilt die Marmolada-Gruppe in zwei Teile. Erster ist woher wir kamen, zweiter ist 3343 m Punta Penina direkt überm Sattel. Auf Weg 610 links weiter ins Val Rosalia und zur Rif. Contrin Hütte. Hier übernachteten wir. Hütte top, sogar Zimmer mit eigenem Dusche und Sanitär. An dem Tag 20 km und 1700 Höhenmeter.
Nach einem guten Frühstück verlassen wir die Hütte. Ein schöner Tag kündigt sich an1
Bei der Hütte beginnt die Alta Via Bepi Zac, leider diesmal wegen Renovierung gesperrt2
Wir ändern die Pläne und steigen rechts auf Weg 604 zum Tal ab.3
Sessellift vom Sattel Passo S. Pellegrino.4
Schilder für die Sperrung der Alta Via Bepi Zac an allen Zufängen5
Die Alta Via verläuft dort oben. Kein Problem, wir kommen noch hin :)6
Langsam bewegen wir uns in das Seitentälchen Code7
Hirten- / Ferienansiedlung um die Hütte Rif. Fuchiade8
Der höchste Teil des Grats mit dem Dreitausender Cima dell'Uomo im Hintergrund9
Auf Weg 607 setzen wir den Weg in die Hochalpenwelt fort10
Zuerst müssen wir zum Übergang Pas da le Cirele klettern11
Dorthin muss man endlose Schuttfelder durchqueren12
Die Umgebung ist schön, Wetter gut und Luft kühl. Wir brauchen nichts mehr :)13
Sogar der Schutt ist hervorragend zum Gehen, völlig entgegen den Erwartungen14
So sieht es aus der Vogelperspektive aus15
Pas da le Cirele, die Horizonte öffnen sich uns16
Seltene Wanderer blicken auf Palon de Jigole, unseren ersten Gipfel17
Rechts folgt der schmale Pfad 612B zum Übergang Pas de Ombetola18
Unser Ziel ist der nahezu Dreitausender Ombretola, ein völlig unkomplizierter Gipfel19
Über die Schuttfelder begeben wir uns zur Via ferrata Ombretta auf einer seltsamen Variante20
Blick zurück. Ein offizieller Weg existiert, in der Realität ist es ein Abstieg über Schutt und Geröll21
Einstieg in die kurze Via ferrata Ombretta. Sie überwindet ca. 70 m steile Felsenstufen22
Blick nach oben. So sieht es aus ...23
Der Großteil der Via ferrata ist Kategorie B24
Es gibt auch einige C-Stellen. Diese sind kurz und hervorragend gesichert.25
Die Via ferrata führt zu den oberen, rauen Schuttfeldern.26
Dreitausender Sasso Vernale. Dorthin führt ein unmarkierter und anspruchsvoller Militärweg.27
Wir gönnen uns seine Nachbarin Ombreto Orientale, ebenfalls ein Dreitausender.28
Blick über den Marmolada-Sattel zum Piz Boè in der Sella-Gruppe. Hütte auf dem Gipfel sichtbar.29
Wir besuchen auch die nahe Ombreto Mezzo.30
Blick in das enge Tal Val Rosalia mit den mächtigen Wänden von Vernale und Punte Penine.31
Wir steigen zum Passo de Ombreta ab, wo auch der Bivacco Marco dal Bianco ist.32
Innenausbau des Bivaks mit unglaublicher Anzahl an Liegeplätzen :)33
Auf dem Sattel wieder voll schwarzer Felsformationen. Sie erinnern mich an erstarrte Lava.34
Passo de Ombreta, eingeklemmt zwischen Wänden.35
Tal Val Rosalia. Folgen Pfad 610.36
Blick zurück zum Sattel37
Vielfinger :)38
Unser Ziel ist genau dort, wo die Sonne scheint :)39
Wir sind schon auf den Weiden der Alm Contrin.40
Rückblick. Wir sind auf der rechten Seite des nebligen Vorhangs gewandert.41
Nur noch das Fotofinish :)42
Hütte Rif. Contrin, die uns heute Nacht beherbergt. Ausgezeichnete Wahl :)43
GRÜNE Linie - GPS-Track der begangenen Route TAG 244
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bagi13. 10. 2021 12:46:39
TAG 3 - Passo S. Nicolo, Rif. Ciampac, Ferrata dei Finanzieri, Colac, Sas de Adam, Pozza di Fassa

Schon frühmorgens machte sich ein schöner Tag. Auf Weg 608 hoch zum Passo S. Nicolo Sattel und auf 613 Richtung Colac weiter. Dieser Bereich außergewöhnlich aussichtsreich, reiner Genuss nasmeh. Auf Colac via Ferrata Finanzieri hoch, abgestiegen via leichtere Variante.

Ferrata Finanzieri ist ernstzunehmend. Länge und Kategorie C Schwierigkeit berücksichtigen. Reine Ferrata gute 500 Höhenmeter, einige Teile anstrengend. Gipfel toller Aussichtspunkt durch zentrale Lage. Abgestiegen über nicht ganz leichte Ferrata auf Gegenseite des Berges, attraktiv und gut gesichert. Wird für normalen Aufstieg genutzt.

Am Sattel wieder Weg 613 genommen und bis grasigen Grates über La Mandra-Tal mit höchstem Gipfel Sas de Adam. Hier standen wir genau gegenüber dem Grat des ersten Tags und rundeten Marmolada-Erkundung kreisförmig ab. Abgestiegen zur Rif. Buffaure Hütte und auf Weg 643 gewechselt. Durch ausgedehnte Sturm-Schadensgebiete zurück zum Start Pozza di Fassa. An dem Tag 20 km und 1600 Höhenmeter.

Zum Abschluss ...

Viel gelaufen, viel gesehen und herrlich genossen velik nasmeh. Gegend wenig besucht, Hüttenpreise sehr moderat. Genug davon und zufrieden überall wo wir übernachteten oder anhielten. Keine Covid-Maßnahmen, niemand verlangt *Green pass*, Personal trägt konsequent Masken. Außer Alta Via Bepi Zac alles geplant umgesetzt, aber Ideen für mindestens noch eine solche Tour gesammelt. Kommen sicher wieder nasmeh.
Wir verabschieden uns frühmorgens schon von der Hütte1
Langsam steigend entlang Weg 608. Im Hintergrund Col Ombert2
Hütte Rif. Passo S. Nicolo mit prächtiger Aussicht3
Ein schöner Ausflug erwartet uns :)4
Folgen Weg 613 Richtung Forcia Neigra5
Der Weg ist außergewöhnlich aussichtsreich, neue und neue Ausblicke öffnen sich6
Im Hintergrund enthüllt sich scheu Colac7
Geologische Besonderheit. Der rechte Gipfel ist fast schwarz, zusammengeklebt aus verschiedenen Gesteinen8
Direkt dahinter wieder eine andere Welt9
Colac überspringen wir diesmal absichtlich. Abstieg ins Ciampac-Tal10
Das Tal hat zwei Hütten, Rif. Ciampas und Rif. Tiobia del Gaigher11
Der Weg zum Einstieg in die Finanzieri-Klettersteig ist nicht gut markiert12
Die Klettersteig ist aus den 80ern, nach neuestem Stand renoviert. Erfordert Kondition und Erfahrung13
Der Einstiegsteil ist nicht schwer. Über kompakte Felsen klettert man an Stahlseilen14
Einige exponierte Queren, alles gut gesichert15
Nach dem anfänglichen Aufwärmen schon mehr Steilheit16
Jetzt geht's richtig los :)17
Eine Menge Haken sorgt für den Übergang über die senkrechte Stufe18
Dieser folgt eine ähnliche Herausforderung, nur deutlich länger und eine Nuance steiler.19
Dies mündet in ein exponiertes Queren einer glatten Platte.20
Und es geht weiter mit dem Reiten des Felsgrats :)21
Zum Schluss folgt der Übergang über eine tiefe Felsscharte.22
Und abschließende Belüftung im Wind :)23
Ausstieg. Überrascht von der Länge, zufrieden mit der Ferrata :)24
Aufladen der Batterien und Genuss des Ausblicks.25
Hier sind wir gestern gelaufen. Links Punta Penina, rechts unser Grat.26
Markierungen oben für die einfachere Abstiegsvariante.27
Auch dieser ist kein Spaziergang.28
Die Umgebung ist schön, Abstieg zwischen mächtigen Wänden.29
Der Weg ist exponiert und gut gesichert. Einige Seile sind locker.30
Blick zurück auf den Abstiegsabschnitt.31
Hier schlängeln wir. Wir sind auf den bekannten Weg zurückgekehrt.32
Wieder Abstieg ins Ciampac-Tal, diesmal nicht bis zu den Hütten.33
Unser Ziel ist Sela dal Brunech, Übergang ins La Mandra Tal.34
Noch ein Blick zurück auf Colac. In solcher Umgebung verläuft die Ferrata Finanzieri.35
Wir sind schon auf der anderen Seite des Passes.36
La Mandra Tal.37
Wir setzen den Weg am Grat Richtung Sas de Adam fort. Blick zurück.38
Blick voraus zu unserem Gipfel. Sas de Adam ist 2430 m hoch.39
Darunter liegt die Skipiste mit der oberen Station bei der Hütte Rif. El Zedron.40
Davon führt es zur unteren Hütte Rif. Buffaure, wo wir den Weg 643 suchen.41
Durch Gebiete umfangreichen Sturmbruchs geführt, ist sie hervorragend geräumt.42
Dieser Waldriese ist aus Resten des Windbruchs gemacht. Ca. 10 m hoch43
Pozza di Fassa. Langsam schließen wir ab und gehen neuen Herausforderungen entgegen :)44
GELBE Linie - GPS-Track der begangenen Route TAG 345
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bagi28. 08. 2023 15:18:10
Im Jahr 2021 erkundeten wir den Monzon-Grat via Sentiero Franco Gadotti und Sentiero Bruno Federspiel und wollten Costabel-Grat via Alta Via Bepi Zac erkunden. Wegen gründlicher Renovierung mussten wir sie damals auslassen, nach zwei Jahren endlich geöffnet. Das war Hauptgrund für erneuten Besuch der Marmolada-Gruppe und wundervolle Tage dort nasmeh. Neben genanntem Weg noch vieles in unserem Bereich und logistisch sinnvoll erkundet.

Und wie wanderten wir diesmal?

TAG 1 - Alba Dorf, Rif. San Nicolo Hütte, Kaiserjager Ferrata, Col Ombert Gipfel, Val San Nicolo Tal, Sentiero Gino Badia, Rif. Passo delle Selle Hütte

Ersten Tag für Zugang zum Bepi Zac Startpunkt genutzt. Klar viel schneller von anderem Start, aber schon beim ersten Besuch vor Jahren Wunschliste mit neuen Highlights gemacht. Darunter definitiv erwähnenswert Kaiserjager Ferrata, ziemlich anspruchsvoller Militärzugang zum Col Ombert Gipfel. Ferrata wenig bekannt und bessere Zeiten gesehen. Schon Eingang mit gerissener Leine und freiem Klettern. Am kniffligsten mehrerer Meter Kamin ohne gute Tritte und Griffe, dazu Leine hängt rechts. Solides D. Anders als mit Armkraft, Ziehen am Seil und Hauch Glück nicht leicht velik nasmeh. Höher etwas leichter bis zum panorama Gipfel.

Diesen quer durch und auf Gegenseite tief ins San Nicolo Tal abgestiegen. Im Sommer für Verkehr gesperrt, was richtig ist bei Massenbesuch. Aus Tal natürlich wieder hoch bis Durchgang durch Nadelöhr unter Pala di Crapela Gipfel. So enger Durchlass in breitem Massiv selten nasmeh.

Auf anderer Seite schon vertraute Rif. Passo delle Selle Hütte gesichtet, zweite Übernachtung dort. Hütte und Betreiber immer noch top, Preise niedriger als bei uns. Mehr Details zur ganzen Route in Fotogeschichte ...

Startkoordinaten (Alba - Ciampac Parkplatz): 46.4584836N, 11.7881242E
Wir parken in Alba am Parkplatz für die Ciampac-Gondel. Parkgebühr = 7 € / Tag1
Auf Weg 602 gehen wir Richtung Rif. Contrin, biegen aber schon davor rechts ab2
Sofort auf der Ebene ein Empfang wie es sich gehört :)3
Wir sind noch tief im Schatten, die Gipfel sonnen sich im Morgenlicht4
Wir sind schon auf Weg 648 Richtung Passo S. Nicolo5
In der Ferne unser erstes Ziel … Col Ombert6
Links bewundern wir die höchsten Gipfel der Marmolada, wohin wir in ein paar Tagen gehen7
Beeindruckender Col Ombert mit bescheidener Hütte Rif. S. Nicolo8
Die Hütte wirkt nur außen bescheiden, innen überrascht die Ordnung und das freundliche Personal9
Nach kurzer Pause verabschieden wir uns von der Hütte und meistern die Steilheit10
Blick zurück zum S. Nicolo-Sattel und Colac-Gipfel in der Ferne11
Blick voraus zur Kaiserjager-Ferrata. Einige Bergsteiger stecken seit 15 Minuten fest. Hmmm???12
Auch der Anfang gibt uns kein Vertrauen. Von der Wand hängt eine Metallleiter, das Einstiegsseil ist abgerissen.13
He he, das wird noch Spaß machen :)14
Der Anfangssprung war früher gesichert, jetzt ist alles der Erfindungsgabe überlassen :)15
Endlich können wir uns sichern…16
Die Drahtseile wurden lange nicht erneuert, aber sie sind zuverlässig und hilfreich auf schwierigen Passagen.17
An vielen Stellen fühlt es sich wie hohes C an, zudem ist der Fels glatt mit schlechten Griffen und Tritten.18
Das zeigt sich besonders dort, wo die Bergsteiger vor uns steckengeblieben sind. Der mehreren Meter Sprung ermüdet uns gehörig.19
Die Ferata Kaiserjäger ist eigentlich ein militärischer Weg zu einem Panoramagipfel, später wurde sie an mehreren Stellen auf eine andere Route verlegt.20
Die Wand steht schon lange aufrecht, die Schwierigkeiten sind geringer als im ersten Abschnitt.21
Es gibt einige solcher attraktiven Übergänge, daher erkunden wir gerne einen für uns völlig neuen Pfad.22
Wir verlassen die Ferata hoch oben, praktisch direkt auf dem Gipfel.23
Col Ombret ist ein hervorragender Aussichtspunkt und das Wetter meint es gut mit uns :)24
Wir haben schon einiges durchquert, es kommt noch mehr :)25
Morgen steht das Costabele-Gebirge via Bepi-Zac-Weg an.26
Wir durchqueren das Gebirge und nehmen auf der anderen Seite den Weg 609 auf.27
Darauf werden wir ordentlich ins Tal Val san Nicolo absteigen, das im Sommer für jeden Verkehr gesperrt ist.28
Blick rechts zum San-Nicolo-Pass. Hinter jenem Rand liegt die Hütte, die wir heute Morgen besucht haben.29
Val San Nicolo. Wir steigen bis zur Straße weit unten ab.30
Baita alle Cascate, oder umgangssprachlich Bajta bei wirklich schönen Kaskadenfällen :). Unser Gipfel im Hintergrund.31
Ein Stück weiter nehmen wir den Weg 641 auf, der uns über steile Hänge zurück in die oberen Stockwerke bringt :)32
Unten war es heiß, hier aber herrlich kühle Brise und sofort ist alles schöner.33
Besonders wenn der Blick auf solche Szenen fällt :)34
Zweifellos sind wir schon im ernsthaften Hochgebirge.35
Dort drüben ist unser Übergang ins andere Tal. Folgt der Gino-Badia-Weg mit Markierung 640A.36
Bald erwartet uns ein Warnschild für den gesicherten Weg. Die Stahlseile sehen ganz neu aus.37
Dort oben wird man müssen…38
Überraschend gut greift der Fels und der Aufstieg ist ein echtes Vergnügen :)39
Einige Übergänge sind exponiert und die Sicherungen kommen gerade recht.40
Gespannt wie eine Saite, das Drahtseil natürlich :)41
Der schönste Teil des Weges, enger Durchgang zwischen senkrechten Wänden.42
Auf der anderen Seite erblicken wir die Hütte, die uns diese Nacht beherbergt.43
Zuerst folgt ein steiler Abstieg von der Scharte...44
Blick zurück. Der Übergang zwischen den Tälern ist in dieser Scharte.45
Blick auf die Alta Via Bruno Federspiel Gratenweg, vor einigen Jahren begangen.46
Freundliche Hütte Rif. Passo delle Selle, die uns schon zum zweiten Mal beherbergt.47
Vor der Hütte ist das Schild für den Beginn des Alta Via Bepi Zac Weges. Morgen gehen wir dorthin.48
Wir sind gerade vor dem Abendessen angekommen. Nicht viele von uns, die Tagesgäste sind schon lange weg.49
GPS-Track des ersten Tages. Wir haben 16 km und 2000 Höhenmeter zurückgelegt.50
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bagi29. 08. 2023 12:19:38
TAG 2 - Hütte Rif. Passo delle Selle, Weg Alta Via Bepi Zac (beide Teile), Übergang Passo da la Cirele, Hütte Rif. Contrin, Rückkehr nach Alba

Wir warteten zwei Jahre und haben es endlich erlebt. Weg Alta Via Bepi Zac endlich renoviert und wir sind am Anfang. Logische Fortsetzung der Wege Franco Gadotti und Bruno Federspiel und zugleich anspruchsvollste. Auch militärischste, zweifellos. An diesen Graten standen sich Österreich-Ungarn und Italien gegenüber und Weg für damalige Bedürfnisse angelegt. Glücklicherweise erhalten bis heute, denn insgesamt Weg par excellence nasmeh.

Hier passt Warnung. Alta Via Bepi Zac hat zwei Teile und zwei recht unterschiedliche Charaktere. Erster Teil vom Sattel Passo delle Selle bis Abzweig Forcela del Ciadin. Dieser Teil fordernd, aber exzellent gesichert und kein besonderes Problem für geübten Bergsteiger. An diesem Abzweig führt 637B ins Tal.

Zweiter Teil geht geradeaus weiter vorbei Forcela Uomo und Forcela di Laghet zum Pass Passo de la Cirele. Dieser Teil unermesslich anspruchsvoller als erster, schlechter getreten, exponierter und vor allem weniger gesichert. Bestimmte Abschnitte erfordern volle Aufmerksamkeit, da Fehler dort einfach nicht erlaubt. Weg markiert, wenngleich bei Forcela Uomo nicht alles verständlich. Hier Menge Markierungen verschiedenen Alters und Richtungen, daher klappte richtige Richtung erst im zweiten Versuch velik nasmeh.

Alta Via Bepi Zac herzlich empfohlen, aber vorher Fotostory und Kommentare unter Fotos anschauen. Weg nicht für jeden. Wir als Teil zweitägiger Erkundung, sonst einfachster Zugang vom Sattel Passo di San Pellegrino. Von da als Tagesrunde machbar.
Alta Via Bepi Zac … Gratweg entlang der Frontlinien des Ersten Weltkriegs ...1
Aus dieser Richtung liegt ihr Anfang bald über der Hütte Passo della Sella.2
Blick zurück auf den Costabel-Grat, den wir 2021 durchquert haben.3
Hehe, damit es keinen Irrtum gibt … hier führt kein Giro :)4
Zahlreiche militärische Objekte tauchen gleich auf.5
Blick voraus auf einen bequemen Pfad. Aber es wartet noch allerlei anderes auf uns :)6
Einer der zahlreichen Tunnel durch die Gratzacken.7
Überall sind noch Überreste von Schutzbauten.8
In diese Richtung gehen wir. Der Grat wird immer steiler, der Weg exponierter.9
So überraschen dich Tunnel um Tunnel. Manche sind kurz …10
Andere sind länger und ohne Lampe geht es nicht.11
Der Weg ist nie langweilig. Manchmal ist es schwer zu glauben, wo sie all die Übergänge gefunden haben.12
Die Sicherungen sind erneuert und an schwierigen Stellen reichen sie aus.13
Zwischen Türmen :)14
Wir wandern und staunen. Unglaublich, wo der Weg überall verläuft.15
Gratenspaziergang :)16
Blick auf den gerade durchquerten Grat …17
In solchen Löchern hausten Soldaten. Alles durchbohrt, alles verbunden.18
Einer der markierten Gipfel. In seiner Umgebung gibt es viele Reste von Stacheldraht.19
Wir sind nicht einmal ein Viertel des Weges gegangen. Ein langer Tag liegt noch vor uns :)20
Unglaublich, das Holz ist nach Hunderten von Jahren noch erhalten.21
Dieser Graben ist ganz besonders, nur wissen wir das noch nicht :)22
Es bringt uns bald auf die Knie und das für längere Zeit :)23
Österreichisch-ungarische erste Kampflinie. Bald verstehen wir, warum so...24
In der Nähe ist noch einer der markierten Gipfel, alle haben ihre Bedeutung aus dem Ersten Krieg.25
Österreichisch-ungarischer Minenschacht. Tatsächlich hatten die Italiener einige Dutzend Meter weiter Positionen.26
Wir zwei gehen unseren eigenen Weg….27
Hmmm, das ist schon ernster. Präventiv lüften wir die Sicherheitsausrüstung.28
Die Drahtseile sind gespannt, genügend Klammern und beim Queren der Wand keine Probleme.29
Sie haben sogar den ganzen Felsen abgestützt, damit er nicht auf den Weg fällt :)30
Es gab immer mehr Sicherungen und ohne sie wären wir nicht weit gekommen. Kein Wunder, dass sie 3 Jahre für die Sanierung des Weges brauchten.31
Schutzraum mit Küche und Wassertank.32
Ein bisschen Entspannung vor der Fortsetzung...33
Eines der ungewöhnlichsten Schutzräume, die ich je gesehen habe. In den lebenden Fels gemeißelt.34
Auch zu ihm führt ein gesicherter Steig.35
Dahin oben müssen wir...36
Der Eingang ist restauriert, innen haben sie eine Sammlung von Fotos aus dem Ersten Krieg aufgestellt.37
So ist der Abstieg auf der anderen Seite der ausgehöhlten Nische geführt.38
Blick zurück …39
Wichtige Gabelung bei Sforceli del Ciadin. Von hier an erhält Bepi Zac einen völlig anderen Charakter40
Der Weg ist als *Sentiero per Esperti* gekennzeichnet und damit stimme ich voll und ganz zu41
Der Beginn des zweiten Teils ist nichts Besonderes, aber man sieht sofort den schmaleren, weniger begangenen Pfad42
Jetzt geht es richtig los …43
Ob man will oder nicht, wir verbeugen uns demütig …44
Bald stoßen wir auf glatte Platten und glücklicherweise sind die Übergänge gesichert. Gutes Zeichen für voraus :)45
Kalkstein und brauner vulkanischer Fels wechseln sich ständig ab46
Die Stahlseile sind neu, keine Überreste der alten sind zu sehen. Offenbar wurden im Vergleich zum alten Zustand einige Sicherungen hinzugefügt47
Natürlich sind sie nicht überall und es hängt stark von der eigenen Findigkeit und Erfahrung ab48
Abschnitt zum Dehnen verkrampfter Beine :)49
Oh je, das ist nicht gerade ermutigend. Offenbar hat das Wetter die Vorhersage nicht beachtet :)50
Sehr besondere Wegmarkierung ... P02. Auf den Karten finde ich sie nicht51
Plötzlich hüllt uns Nebel ein. Das wollen wir auf diesem Weg wirklich nicht und hoffen, es ist nur vorübergehend52
Auf der anderen Seite des Grats ist es besser und gleichzeitig immer anspruchsvoller53
Wo zum Teufel sollen wir diesen Massiv überqueren ?54
Blick zurück auf den Weg55
Etwa 60 m hoher Torre California. Der Weg führt direkt darunter vorbei56
Und es setzt sich im gleichen Stil fort :)57
Für die seltenen Sicherungen sind wir mehrmals außergewöhnlich dankbar58
Vor uns ist Cima dell'Uomo, der höchste Gipfel im Grat59
Wir sind allein, um uns herum Stille und pure Wildnis60
Bescheidenes Unterstand und Wegmarkierungen, die meisten zeigen in dieselbe Richtung. Die Markierung *Sentiero Alpinistico* überrascht uns61
Hier herrscht Verwirrung bei den Markierungen. Einige sind sogar mit grauer Farbe übermalt, keine Richtungstafeln62
Und so führt es in die offiziell unmarkierte Richtung zur Cima dell'Uomo. Die Kompass-Karte hat den Weg nicht einmal eingezeichnet, geschweige denn markiert63
In gutem Glauben, dass wir auf dem richtigen Weg sind, beißen wir uns in die verstopfte Steilheit :)64
Alles wird immer wilder, aber wir folgen noch den seltenen Markierungen. Den Abzweig zur Cima dell'Uomo erwarten wir erst später :)65
Sogar metallene Stufen und Ringe zum Ziehen über die Felsen66
Beim Aufstieg über diesen Schutt ging es irgendwie, aber wir sind froh, dass wir hier *nicht absteigen müssen*. Irrtum :)67
Aufblitzen der Wahrheit knapp unter dem Gipfel der Cima dell'Uomo. Wir sind nicht auf Bepi Zac und müssen denselben Weg zurück68
Das Foto sagt alles, den Rest kommentiere ich lieber nicht :)69
Das ist die richtige Richtung. Wer hier herumläuft, wird diese Brücke tief unter dem zuvor genannten Unterstand bemerken70
He, he … für mich war es deutlich schwerer :)71
Das ist eine ziemlich ernste Sache. Der Weg quert eine extrem steile, von Lawinen ausgehöhlte Schutthalde ohne Sicherungsmöglichkeiten72
Die Klettersteigseile sind erst auf der gegenüberliegenden Seite, dazwischen geht es Schritt für Schritt in Zeitraffer73
Interessante Übergänge haben weder Anfang noch Ende. Die Umgebung ist extrem wild, aber wir sind begeistert :)74
Obwohl an stark exponierten Stellen meist Sicherungen vorhanden sind, muss man trotzdem auf jeden Schritt achten75
Auf dem Schutt bewegen sich auch massive Felsen,, deswegen haben sie die Spur etwas höher geführt76
Was ist hinter der nächsten Kurve?77
Wir entdecken einen schönen Gruß, der den Mund bis zu den Ohren dehnt :)78
Wir sind am Sforceli de Laghet und hier endet der schwierigste Teil des Weges79
Es bleibt uns nur noch das Zerbröseln von Schutt unter den Füßen ins Tal Val da la Tascia.80
Kaum sichtbares Schild für Alta Via Bepi Zac. Keine Wegweiser und wegen Touristen ist es besser so.81
Blick zurück. Ein schmaler Pfad führt dorthin, wo wir gerade herkamen.82
Der Schuttkegel ist voller Überreste aus dem Ersten Weltkrieg. Auch verblichene Knochen findet man.83
Es steigt zum Pass Passo da la Cirele hinauf. Von dort folgt nur noch der Abstieg.84
Wir sind schon über den Rand. Ins Tal folgen wir Weg 607.85
Links liegt der gestrige Col Ombert mit der Kaiserjäger-Via ferrata.86
Hinter uns Sforcela de la Marmolada, über die wir zum Punto Penio klettern werden.87
Die Rückkehr auf dem gepflegten Pfad ist ein wahrer Balsam für die Füße nach einem langen Tag.88
Rif. Contrin. Hier haben wir 2021 übernachtet und eine ausgezeichnete Erfahrung gemacht :)89
Noch ein Grüßchen zum Abschied von alten Bekannten :)90
Parkplatz in Alba. Für zwei Tage Parken 14€ bezahlt. Automat mit Jetons.91
GPS-Track des zweiten Tages. Für 17 km und 1100 Höhenmeter anspruchsvoller Route fast 12 Stunden.92
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panda29. 08. 2023 14:49:26
Glückwunsch an beide besonders für Ideen und was ihr "raufgeklettert" seid. Lächeln
Eure Tourenberichte üppig mit Fotos versehen lese ich wirklich mit Genuss. Zwinkern
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saram29. 08. 2023 18:02:21
Glückwunsch an beide. Genieße wirklich die Fotos und das Lesen.
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bagi30. 08. 2023 09:07:33
Danke Lächeln. Hoffe wir haben jemandem schöne Wege nahe berühmterer Gipfel nähergebracht. Hier keine Massen, alle, die wir getroffen haben, zählbar an den Fingern.
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bagi7. 08. 2026 10:34:57
Nach ein paar Jahren haben wir das Monzoni-Gebirge wieder besucht, das geografisch zur Marmolada-Gruppe gehört. Das Ziel war ein erneuter Besuch des Gratenwegs Sentiero Bruno Federspiel, aber in der entgegengesetzten Richtung als vor Jahren. Für den Rückweg habe ich die Richtung durch das Tal Val Monzoni gewählt, wo wir noch nicht gegangen sind. Massen sind hier nicht zu fürchten, vor allem nicht Koreaner, die dieses Jahr die Dolomiten adoptiert haben velik nasmeh. Tatsächlich waren wir auf dem Grat völlig allein, nur ein paar Ziegen neben uns haben dick auf den Weg geschissen zavijanje z očmi. Auch beim Rückweg haben wir Leute nur in der Nähe der Hütten getroffen.

Der Gratenweg Sentiero Bruno Federspiel ist Teil des Trios, das ich in früheren Beiträgen beschrieben habe. Hier gehören auch Sentiero Franco Gadotti und die gesamte Alta via Bepi Zac dazu. Das sind Militärwege aus dem Ersten Weltkrieg, die in wilder Hochgebirgsumgebung verlaufen. Alles zusammen ist eine bergsteigerische Delikatesse *par excellence* und ich empfehle sie erfahrenen Bergsteigern wärmstens. Jede hat ihren eigenen Charakter, keine ist gerade einfach.

Zuerst sind wir zum Passo delle Selle-Pass gestiegen, wo wir die gleichnamige Hütte an einer schönen Lage besucht haben. Dort beginnt auch der Bruno Federspiel-Weg. Dieser verläuft größtenteils im Gratbereich, nur wenige Male weicht er unpassierbarem Gelände aus. Schwierigere, vor allem felsige Passagen sind mit Drahtseil gesichert, an vielen anderen Stellen hätte ich es auch nicht abgelehnt. Vor allem das Queren extrem steiler Hänge ist völlig ohne Sicherungen. Der gesamte Weg ist etwa 6 km lang, dafür haben wir viereinhalb Stunden gebraucht.

Wir haben den Gratenweg am Sattel Forcella la Costella beendet, von wo wir in das uns unbekannte Tal Val Monzoni abgestiegen sind. Zuerst haben wir die angenehme Hütte Rifugio Vallaccia besucht, die privat ist und erst 1985 gebaut wurde. Sie hat 20 Betten und ist ein guter Ausgangspunkt für die umliegenden Gipfel. Von dort sind wir tief hinunter weitergegangen und am tiefsten Punkt sind wir gute 500 m gegenüber dem Pass Forcella la Costella abgestiegen. Ziemlich viel, aber alles war der Reihe nach interessant nasmeh.

Als wir gerade erst zu steigen begonnen haben, haben wir noch eine Hütte besucht, diesmal Rif. Taramelli aus dem fernen Jahr 1904. Sie ist die einzige erhaltene Hütte dieser Art von würfelförmiger Form, sie wurde als Stützpunkt für geologische Untersuchungen dieses Gebiets errichtet. Im Aussehen ist sie wirklich ganz besonders, besonders ist auch ihre Versorgung. Sie hat weder eine Materialseilbahn noch eine Zufahrtsstraße. Diese endet etwas tiefer am Bachbett, die Fracht für die Hütte wird dann in Rucksäcken getragen. Und genau damit haben wir noch eine Überraschung erlebt. Für ein halbes Liter Bier und frisch gekochten Kaffee haben wir nur 9€ bezahlt. Wir konnten es kaum glauben, zumindest im Vergleich zu unseren Preisen eek.

Es folgte nur noch ein langer Aufstieg zum Passo delle Selle-Pass, wo wir die Wurst verschlungen haben. Schöne Orte sind das, auch das Wetter hat gedient, daher war uns nicht schlecht nasmeh. Diesmal haben wir uns nicht an der Hütte aufgehalten, sondern sind nur zum Ausgangspunkt am Passo Peregrino auf demselben Weg wie am Morgen abgestiegen. Mehr in der Foto-Geschichte …

Koordinaten des Ausgangspunkts (Passo Peregrino): 46.3780494N, 11.7938878E
Passo Peregrino. Wir starten früh, vor uns liegt noch ein langer Tag1
Weg 604 führt uns zum ersten Kaffee :)2
Dort oben zur Hütte müssen wir, dann folgt der Grat links3
Gemütliche Hütte Rif. Passo Sella. Hier haben wir schon zweimal übernachtet4
Es gibt ziemlich viele Besucher. Eine Gruppe junger Leute hat gerade das Frühstück beendet5
Wegweiser am Sattel. Rechts ist die schöne Alta via Bepi Zac, wir wählen links Bruno Federspiel6
Einleitender Teil …7
Auf dem unteren Weg werden wir zurückkehren8
Denkmal für Bruno. Er war ein wichtiger Alpinist, der viel zur Erhaltung dieses Weges beigetragen hat9
Weg 616. Hier verliefen die österreichischen Stellungen10
Auch durch die Kaverne müssen wir …11
Der Ausstieg ist ziemlich demütig :)12
Noch einer von den zahlreichen befestigten Stellungen13
Erster Gipfel, Punta dele Selle14
Fortsetzung, am Anfang ganz freundliche Art :)15
Vor uns liegt noch der ganze Grat rechts, ziemlich viel ist auch versteckt 16
Nebelchen verleihen eine besondere Atmosphäre …17
Unterschlupf. Einst für Soldaten, heute für Ziegen. Der Boden ist dick verschmutzt18
Hier beginnt auch der teilweise gesicherte Abschnitt19
Zur Einleitung folgen einige Drahtseile …20
Von hier an wird es lange ohne sie gehen21
Na, wir haben die Schuldigen für den beschissenen Weg gefunden22
Sie schauen ganz sanft und lassen sich nicht stören23
Dieselben Ziegen treffen wir viel später wieder im Tal24
Von hier an geht es besser und man muss nicht auf jeden Schritt achten25
Blick zurück auf einen Teil des zurückgelegten Weges26
Blick nach vorne. Vor uns liegen die schwierigeren Abschnitte27
Der Fels ist Granit und die Schuhe halten gut28
Überquerung über steile Bänder29
Es folgt ein Aufstieg eine Etage höher …30
Wir sind wieder auf den Bändern31
Ohne Sicherungen wäre es ziemlich schwierig :)32
Roter Stern, Markierung des Bruno-Federspiel-Wegs33
Hier ist es kein Spaß mehr, auch die Sicherungen sind ausgegangen34
Hinter der Kante ist es nicht besser. Das sind die exponiertesten Teile des gesamten Weges35
Unten sind unzählige Schafe, die auf einem schmalen Pfad den Hang überwinden36
Die markanteste Scharte auf der Querung. Bis zu ihr steigen wir fast 200 Meter ab37
Das ist die Forcella-Ricoletta-Scharte, wo man ins Tal abbiegen kann38
Aber unsere Ziele sind anders, deshalb setzen wir am Grat fort …39
Steil ist dieser Aufstieg, steil, wieder müssen wir 200 Meter steigen40
Cima Malinverno, 2630 m hoher Gipfel, wo wir uns eine Pause gönnen41
Dann biegen wir rechts ab, wo uns noch ein ordentliches Stück Grat erwartet42
Einige Wege sind leicht begehbar …43
Einige unangenehm exponiert44
Im Schlussteil flacht der Weg ab und das Gehen ist nur noch ein Spaziergang45
Sattel Forcella la Costella. Von hier an werden wir lange, lange absteigen46
Weg 624 führt uns in unbekannte Gegenden :)47
Wir müssen dort hinunter in das Loch absteigen, dann hinauf zur winzigen Spitze auf dem Grat, zur Hütte Rif. Passo Sella48
Und dazwischen gibt es Rastplätze zur Stärkung, als erste ist die Hütte Rif. Vallaccia dran49
Sympathisch :)50
Auch innen ist die Atmosphäre angenehm und wir werden schnell bedient51
Wir setzen den Abstieg fort …52
Eine der Almen mit einer herrlichen Aussicht53
Fast der tiefste Punkt. Es folgt noch ein wenig Abstieg, dann nur noch der Aufstieg54
Bis zu diesem Wildbach führt eine Straße zur Versorgung der Hütte Rif. Taramelli. Weiter geht alles in Rucksäcken55
Eine sehr interessante würfelförmige Hütte. So eine haben wir noch nicht gesehen.56
Wir halten auch hier. Das Personal ist freundlich, die Preise sind unglaublich niedrig57
Ich schaue ins Innere. Das ist wirklich eine Hütte aus der Vergangenheit :)58
Wenn in den Zimmern kein Platz mehr ist, steht auch noch eine Dependance zur Verfügung :)59
Noch einmal die ungewöhnliche Hütte Rif. Taramelli60
Wir setzen über die geologische Störung fort61
Die Bäche sind zahlreich, alle fließen ohne ausgeprägte Betten62
Es gibt auch viel Vegetation. Die Markierungen sind auf Pfähle gemalt, was auch sonst üblich ist63
Wir sind schon über die Störung. Der Weg wird flacher, die Landschaft wird hochalpin64
Hier verläuft der Weg 640A, den wir vor Jahren gegangen sind. Sehr interessant ist der Übergang zwischen den Nadeln in der Mitte des Fotos65
Gegen den Passo Sella-Sattel begleiten uns dieselben Ziegen, die wir auf dem Grat getroffen haben :)66
Wir sind schon am Sattel. Bis zum Ausgangspunkt erwartet uns noch eine gute Stunde67
Hier sind wir am Morgen gegangen68
Hütte mit dem interessanten Namen *Paradiž*69
Endgültiger Abstieg. Nach einem langen Tag ist das Gras viel bequemer als Makadam :)70
Am Ausgangspunkt. Wir sind direkt neben dem Hotel geparkt, allein, fast umsonst und haben sogar einen Ort, um den Müll zu entsorgen :)71
Ein langer Weg liegt hinter uns und stellenweise ziemlich anspruchsvoll - Wir sind 22 km und 1800 Höhenmeter gegangen72
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bagi8. 08. 2026 14:55:30
Der Passo Peregrino ist ein ausgezeichneter Ausgangspunkt für viele interessante Touren, deshalb haben wir uns entschieden, genau hier zu bleiben Lächeln. Diesmal sind wir in die entgegengesetzte Richtung wie am Vortag gegangen, mehr Richtung Marmolada. Unser Grundziel war der fast Dreitausender Ombretola, dann der seitliche Palon de Jigolé und der noch unerforschte Gipfel Cima Cadine. Alles ziemlich gemütlich und entspannt, zum Wechsel vom gerade erst begangenen Bruno Federspiel.

Ein paar Kilometer und Höhenmeter haben sich trotzdem angesammelt. Wir sind vom gleichen Ausgangspunkt wie am Vortag gestartet und sind auf der Promenadenstraße 607 zum Rif. Fuciade gegangen. Promenade, weil sich tagsüber Massen von Touristen darauf ergießen. Bis zur Hütte ist die Straße fast flach und als solche für Alt und Jung geeignet, mit Wanderschuhen oder Hausschuhen Augenrollen.

Ab der Hütte beginnt ernsteres Gelände. Wir mussten auf den Passo delle Cirelle steigen, was nicht ganz einfach ist. Der Einstieg ist mehr oder weniger ein bequemer Pfad durch grüne Landschaft, dann folgen gute zwei Kilometer Aufstieg über ausgedehnte Schuttfelder. Gut, dass wir Schatten hatten großes Grinsen. Dazwischen gibt es auch einen versteckten Abzweig zum wildesten Teil des Weges Bepi Zac, den wir vor Jahren kennengelernt haben. Noch ein bisschen und wir waren am Pass.

Dort gibt es einen Haufen Wegweiser und wir haben den äußersten rechten Weg 612B gewählt. Dieser führt zur Hütte Rif. Falier im Nachbartal, aber auch zum heutigen Ziel. Das Gelände ist überall voller Geröll, die Wege sind gut ausgetreten und leicht passierbar. Es war trotzdem etwas Vorsicht nötig, da einige Teile ausgesetzt sind. Wir waren schnell oben, von wo man weit umher sehen konnte. Aber wir sind etwas tiefer gegangen, da in dieser Höhe ein unangenehm kalter Wind blies.

Vollkommene Windstille haben wir direkt unter dem Gipfel des Sasso Vernale gefunden, der noch auf unseren Besuch wartet. An seinem Fuß ist eine ehemalige Militärbasis, wo wir warmen Schutz zum Ausruhen gefunden haben. Ansonsten sind überall Militärreste sichtbar, von Holzresten der Baracken bis Stacheldraht und unzählige Dosen, sogar Knochen waren auf einem Haufen. Der Größe nach wahrscheinlich menschlich, deshalb wollte ich sie nicht fotografieren.

Zum Sattel Passo delle Cirelle sind wir auf demselben Weg zurückgekehrt, dann rechts auf Cima Cadine abgebogen. Hier waren wir noch nicht, aber vom Gipfel hat man den schönsten Blick auf den markanten und zugleich höchsten Gipfel in diesem Gebirge … Cima dell'Uomo. Wir haben ihn letztes Jahr besucht und trotz zeitlichem Abstand steht er immer noch sehr hoch im Schwierigkeitsranking unserer Bergsteigerkarriere. Es folgte ein Besuch des nahen Militärstützpunkts, dann noch einmal Abstieg zum Sattel Cirelle. Von dort sind wir dann zum unmarkierten Gipfel Palon de Jigolé abgebogen. Der Weg ist gut sichtbar, nur im Gipfelbereich braucht es mehr Aufmerksamkeit.

Wieder sind wir zum Sattel zurückgekehrt, diesmal endgültig und es folgte der Rückweg über ausgedehnte Schuttfelder ins Tal. Schatten gab es keinen, deshalb brannte die Sonne wie verrückt. Zur Erfrischung haben wir uns bei der Hütte Rif. Fuciade aufgehalten, wo es voller Leute war. Massen sind uns auch beim finalen Rückweg zum Ausgangspunkt begegnet, nur beim etwas abseits gelegenen See Lago di Pozze war Ruhe Lächeln. Zum Ausgangspunkt hatten wir dann nur noch ein paar Minuten.
Das erste Wegschild erwartet uns bereits auf dem Parkplatz. Wir werden dem Weg, besser gesagt der Straße 607 folgen1
Col Margerita, eine gute Idee für das nächste Mal. Dort oben sind wir noch nicht gewesen2
Aber diesmal gehen wir woanders hin, in den schönen Talkessel mit einer Hirten siedlung3
Die Hütte Rif. Fuicade ist noch geschlossen, deshalb setzen wir fort. Wir folgen weiter dem Weg 6074
Blick auf das ehemalige Feldlazarett. Am linken Rand der Senke steht ein Denkmal für die Tausenden Gefallenen in diesem Gebirge5
Die Sonne beschließt, ihre Kraft zu zeigen, aber wir weichen ihr irgendwie noch aus :)6
Auch die Fortsetzung wird teilweise im Schatten verlaufen7
Val de la Tas-cia. Etwas weiter vorn gibt es eine ziemlich versteckte Abzweigung zum Weg Bepi Zac8
Der Pass Passo delle Cirelle ist erst dort oben. Es ist ganz schön weit bis dorthin9
Blick zurück …10
Die Scharte. Hier wählen wir den rechten Weg, an der nächsten Kreuzung noch einmal rechts11
In diese Richtung gehen wir, diesmal auf 612B12
Das diesmalige Hauptziel, Ombretola. Der Weg ist nicht markiert, verläuft aber direkt am linken Grat13
Auf dem Gipfel, 2923 m hoch. Der kalte Wind vertreibt uns schnell14
Blick in das benachbarte Tal Valon de Ombretola, wo die Hütte Rif. Failer liegt15
Von dort unten sind wir gekommen16
Dorthin gehen wir. Wir werden auch den linken Palon de Jigolé und den rechten Cima Cadine besuchen, beide direkt über der Scharte17
Wir steigen in den Schutz hinab. Vor uns liegt der Sasso Vernale, der noch unseren Besuch erwartet18
Gedenktafel an den ehemaligen Kommandanten. Hier finden wir Schutz und einen Platz zum Ausruhen19
Davon und noch vieles andere ist überall reichlich vorhanden. In diesem Gebiet fanden schwere Kämpfe statt20
Wir kehren bereits zurück. Blick zurück auf Sasso Vernale und auf eines der vielen Ombret21
Das nächste Ziel, Cima Cadine22
Diese ist teilweise markiert, aber nur bis zur Militärbasis. Bis zum Gipfel gibt es einen ausgetretenen Pfad ohne Markierungen23
Cima Cadine, ein 2885 m hoher Aussichtspunkt24
Blick auf uns :)25
Und auf Cima dell'Uomo. Wir sind über den extrem schotterigen linken Rand aufgestiegen26
Wir werden auch bis zum militärischen Beobachtungsposten absteigen, zu dem ein markierter Weg führt27
Eingang in die Unterwelt …28
Damit man weiß, wer hier der Herr war …29
Hier waren Führungen für die Kanone eingebaut30
Das ist das Tal Val san Nicolo, das sie von der Basis aus kontrollierten31
Wir steigen zurück zum Sattel ab. Wir werden auch den benachbarten Palon de Jigolé besuchen32
Der Weg dorthin ist nicht markiert, aber gut sichtbar fast bis zum Gipfelbereich33
Vom Gipfel aus gibt es einen guten Blick auf unseren Tal-Ausgangspunkt34
Sowie auf das ausgedehnte Geröllfeld, das uns bald erwartet35
Noch einmal der Sattel, diesmal zum dritten und letzten Mal ….36
Abstieg, diesmal in der Sonne37
Blick zurück auf den Sattel38
Ein Vielfingeriger, dessen Namen ich nicht kenne39
Ende des Geröllfelds, es folgt ein ruhigerer Teil des Weges40
Blick auf die Hütte Rif. Fuciade, wo sich eine Menschenmenge befindet41
Noch eine nähere Ansicht …42
Dort oben waren wir43
Zum Abschluss betrachten wir auch den nahen See Lago di Pozze44
Dort steht in Ruhe und Stille das Hotel Miralago, nur einen Steinwurf entfernt vom Lärm des San Peregrino-Passes45
Abschluss46
Wir sind 21 km und 1700 Höhenmeter gegangen47
(+7)gefällt mir
lino9. 08. 2026 20:04:03

Danke an Baga und Mateja für so schöne Fotos und erlebte Beschreibungen, die sie mit uns teilen! nasmeh Viel Glück weiterhin und genießt es!
(+3)gefällt mir
bagi10. 08. 2026 05:05:40
Thx Lino. Diese Berge sind nicht unter den bekanntesten, aber eine Idee kommt immer recht nasmeh.
(+1)gefällt mir
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