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Forenliste / Slowenien / Dolomiten / Dolomiten Puez Odle - unter freundlichen Riesen

Dolomiten Puez Odle - unter freundlichen Riesen

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bagi18. 10. 2019 13:44:52
Jedes Gebirge hat einige eigene Merkmale, an denen man es erkennt. Die Dolomiten Puez Odle schmücken lange breite Hänge, grasbewachsene Querungen ähnlich unserer Košuta, bequeme, gut angelegte Wege und noch mehr findet sich. Auch einige Mächtige gibt es, aber zu den meisten führen keine markierten Wege. Wo welche sind, sind sie nicht allzu schwierig. Klettersteige sind meist Kategorie A/B, es finden sich auch Abschnitte mit C, aber wenige.

Wir haben Rundwege gewählt, wo möglich, und alle markierten Gipfel in der Umgebung besucht. Nirgends Probleme mit Markierungen oder schlechten Sicherungen. Alles ist gepflegt und geordnet. Besonderheit dieses Gebiets ist, dass man gar nicht das Gefühl hat, in Italien zu sein velik nasmeh. Es wirkt eher tirolerisch insgesamt, dazu sprechen die meisten die einheimische ladinische Sprache, für mich völlig unverständlich. Keine Probleme mit der Kommunikation in den Hütten, sie bemühen sich und gehen auf einen ein. Kurz gesagt, sehr schön und mit Freude durchwandert nasmeh. Mehr in der Fotostory ...

Koordinaten des Ausgangspunktes (Passo Gardena): 46.549827, 11.808605

Dolomiten Puez Odle - unter freundlichen Riesen Blick vom Parkplatz am Passo Gardena. Alle Parkplätze sind gebührenpflichtig à 5€/Tag.1
Dolomiten Puez Odle - unter freundlichen Riesen Im Hintergrund die Sassolungo-Gruppe.2
Dolomiten Puez Odle - unter freundlichen Riesen Zum Aufwärmen haben wir die Via ferrata am Mali Cir (Pice Cir) ausprobiert.3
Dolomiten Puez Odle - unter freundlichen Riesen Die Via ferrata ist Kategorie B/C und kreisförmig. Wegen der Nähe zum Pass gut besucht, Felsen abgeschliffen.4
Dolomiten Puez Odle - unter freundlichen Riesen Nach dem Abstieg vom Mali Cir sind wir zum Veliki Cir (Gran Cir) weitergegangen. Die Via ferrata dorthin hat Schwierigkeit A/B.5
Dolomiten Puez Odle - unter freundlichen Riesen Blick vom Veliki Cir ins Tal Val Longia, das wir im oberen Teil noch am selben Tag queren werden.6
Dolomiten Puez Odle - unter freundlichen Riesen Abstieg zur Hütte Rif. Jimmy mit Touristenpreisen, und selbst die sollte man prüfen.7
Dolomiten Puez Odle - unter freundlichen Riesen Von Jimmy zweigt Weg Nr. 2 ab, der ins Herz dieser Dolomitengruppe führt.8
Dolomiten Puez Odle - unter freundlichen Riesen Bald zeigen sich ungewöhnliche Türme.9
Dolomiten Puez Odle - unter freundlichen Riesen Der Pfad führt links, rechts um sie herum und das Ganze ist recht beeindruckend :)10
Dolomiten Puez Odle - unter freundlichen Riesen Blick zurück11
Dolomiten Puez Odle - unter freundlichen Riesen Von hier ab steigt der Pfad ins Tal Val Longia ab, das wir vom Veliki Cir gesehen haben.12
Dolomiten Puez Odle - unter freundlichen Riesen Aussichtspunkt, wo die meisten Touristen umkehren. Wir sind rechts zum Panoramagipfel Sas Ciampac weitergegangen.13
Dolomiten Puez Odle - unter freundlichen Riesen Wir haben uns auch einen schönen Dolomitenturm angeschaut ... Sassongher.14
Dolomiten Puez Odle - unter freundlichen Riesen Dorthin führt ein ungefährlicher, meist sandiger Weg.15
Dolomiten Puez Odle - unter freundlichen Riesen Der Gipfel ist ein exzellenter Aussichtspunkt in alle Richtungen.16
Dolomiten Puez Odle - unter freundlichen Riesen Der Tag neigte sich dem Ende zu und wir suchten Unterkunft. Wegen der folgenden Pläne wählten wir die Hütte Rif. Puez.17
Dolomiten Puez Odle - unter freundlichen Riesen Blick zurück auf Sassongher.18
Dolomiten Puez Odle - unter freundlichen Riesen Hier herum gibt es einige Sandsteinformationen. Sie sehen ungewöhnlich aus, wie Vulkane.19
Dolomiten Puez Odle - unter freundlichen Riesen Neue Hütte Rif. Puez. Ich würde dort nicht mehr übernachten. Das diesjährige Betreiberteam ist unter jeder Kritik.20
Dolomiten Puez Odle - unter freundlichen Riesen Morgen des zweiten Tages21
Dolomiten Puez Odle - unter freundlichen Riesen Dinosaurier, Akkuschrauber oder was ... ???22
Dolomiten Puez Odle - unter freundlichen Riesen Wir sind weiter auf Weg Nr. 2 Richtung Sas Rigais gegangen23
Dolomiten Puez Odle - unter freundlichen Riesen Anfangsferrata, die weiter oben viel Gras und Schutt hat24
Dolomiten Puez Odle - unter freundlichen Riesen Höher oben tauchen wieder Sicherungen auf, die dann bis zum Gipfel folgen25
Dolomiten Puez Odle - unter freundlichen Riesen Die Sicherungen sind erneuert, Stahlseile straff26
Dolomiten Puez Odle - unter freundlichen Riesen Schwierigkeit der Ferrata B/C, der Gipfelteil ist etwas exponiert27
Dolomiten Puez Odle - unter freundlichen Riesen Zum Gipfel. Da es der einzige ausgerüstete Dreitausender ist, hat es viel Besuch28
Dolomiten Puez Odle - unter freundlichen Riesen Sas Rigais, 3025 m29
Dolomiten Puez Odle - unter freundlichen Riesen Abstieg auf der gegenüberliegenden Seite. Auch diese Ferrata hat Schwierigkeit B/C30
Dolomiten Puez Odle - unter freundlichen Riesen Abstieg teilweise über großes Schuttfeld, bis zur Abzweigung unserer Route links nach Forcelo dal'Ega auf Weg 1331
Dolomiten Puez Odle - unter freundlichen Riesen Wir sind schon fast durch. Wegen ungewöhnlich warmem Wetter ging uns das Wasser aus32
Dolomiten Puez Odle - unter freundlichen Riesen Jetzt sind wir durch. Abstieg aus dem Sattel ist anfangs wegen der Bodenbeschaffenheit etwas bröckelig, aber bald alles OK33
Dolomiten Puez Odle - unter freundlichen Riesen Wir gehen Richtung Hütte Rif. Genova. Felsen weichen langsam grasigem Gelände34
Dolomiten Puez Odle - unter freundlichen Riesen Blick nach unten von unserem Weg Nr. 335
Dolomiten Puez Odle - unter freundlichen Riesen Planšarija Medalges mit außergewöhnlich freundlicher Wirtin. Hier haben wir unsere Kalorienvorräte aufgefüllt :)36
Dolomiten Puez Odle - unter freundlichen Riesen Noch eine Stunde Gehens und wir kamen bei unserer Unterkunft an, zum Abschied des Tages37
Dolomiten Puez Odle - unter freundlichen Riesen Es wurde ein wundervoller Morgen, mit Nebel in den Tälern38
Dolomiten Puez Odle - unter freundlichen Riesen Ungewöhnlich warmes Wetter und angenehme Umgebung riefen nach neuen Abenteuern39
Dolomiten Puez Odle - unter freundlichen Riesen Unser erstes Ziel ... Sas de Putia und der etwas niedrigere Nachbar Picia Putia40
Dolomiten Puez Odle - unter freundlichen Riesen Der Gipfelteil des Aufstiegs ist mit Stahlseilen gesichert. Schwierigkeit A/B41
Dolomiten Puez Odle - unter freundlichen Riesen Sas de Putia, 2875 m42
Dolomiten Puez Odle - unter freundlichen Riesen Im Sattel, voller Erwartungen, bogen wir auf den Weg Alta via G. Messner ab.43
Dolomiten Puez Odle - unter freundlichen Riesen Der einleitende Abschnitt bot bald eine 15 m hohe Leiter ...44
Dolomiten Puez Odle - unter freundlichen Riesen ... doch die Fortsetzung zeigte einen völlig anderen Charakter des Weges. Als ob man Košuta quert.45
Dolomiten Puez Odle - unter freundlichen Riesen Der einzige markierte Gipfel auf diesem Weg ist der felsige Tullen.46
Dolomiten Puez Odle - unter freundlichen Riesen Das sind wir :)47
Dolomiten Puez Odle - unter freundlichen Riesen Nach dem Abstieg vom Tullna setzen wir den Weg auf Messner fort. Die Felsen verlieren an Kraft, immer mehr Grün.48
Dolomiten Puez Odle - unter freundlichen Riesen Angenehmer, bequemer Weg.49
Dolomiten Puez Odle - unter freundlichen Riesen Momentaufnahme50
Dolomiten Puez Odle - unter freundlichen Riesen Ein kleinerer Turm erhebt sich noch stolz über die Umgebung, überzeugt aber nicht mehr.51
Dolomiten Puez Odle - unter freundlichen Riesen Da wir eine Runde gemacht haben, bogen wir auf Zgornja gospodova pot (Sentiero dei signori Alto) ab.52
Dolomiten Puez Odle - unter freundlichen Riesen Der Weg ist wirklich schön, sowohl landschaftlich als auch zum Wandern.53
Dolomiten Puez Odle - unter freundlichen Riesen Angenehme Alm Kaserill mit hervorragendem Joghurt.54
Dolomiten Puez Odle - unter freundlichen Riesen Wir kehrten zu unserem Ausgangspunkt zurück, zur Hütte Rif. Genova.55
Dolomiten Puez Odle - unter freundlichen Riesen Unterwegs bogen wir noch zum Hišni vrh ab.56
Dolomiten Puez Odle - unter freundlichen Riesen Aussichtspunkt Col di Poma, 2422 m hoch.57
Dolomiten Puez Odle - unter freundlichen Riesen Unsere Hütte, wo wir die zweite Nacht schliefen.58
Dolomiten Puez Odle - unter freundlichen Riesen Da es Sonntagabend war, haben sie uns diesmal ihr eigenes Zimmer gegeben.59
Dolomiten Puez Odle - unter freundlichen Riesen Der Morgen badete auch diesmal in der Sonne.60
Dolomiten Puez Odle - unter freundlichen Riesen Wahrscheinlich Alpinini :)61
Dolomiten Puez Odle - unter freundlichen Riesen Ein Teil des Rückwegs verlief auf denselben Pfaden wie zwei Tage zuvor.62
Dolomiten Puez Odle - unter freundlichen Riesen Diesmal haben wir für Rif. Puez eine andere Richtung gewählt63
Dolomiten Puez Odle - unter freundlichen Riesen Angenehme Querung64
Dolomiten Puez Odle - unter freundlichen Riesen Steiler Anstieg zum Sattel Forcela de la Roa über zahlreiche Serpentinen65
Dolomiten Puez Odle - unter freundlichen Riesen Im Weiteren gibt es einen etwas anspruchsvolleren Wegabschnitt, nichts Besonderes66
Dolomiten Puez Odle - unter freundlichen Riesen Das Wetter war gut, die Zeit drängte nicht und wir besuchten auch den nahen Piz Duleda, 2909 m67
Dolomiten Puez Odle - unter freundlichen Riesen Wir sind schon am Rif. Puez, wo wir die erste Nacht verbracht haben. Zwei Gipfel darüber lockten uns68
Dolomiten Puez Odle - unter freundlichen Riesen Wir gehen auch dorthin. Ein Teil des Weges ist für beide gemeinsam69
Dolomiten Puez Odle - unter freundlichen Riesen Zuerst der mächtige Gipfel ... Piza de Poc :)70
Dolomiten Puez Odle - unter freundlichen Riesen Piza de Poz, 2913 m hoher Gipfel. Der Weg dorthin ist überraschend einfach71
Dolomiten Puez Odle - unter freundlichen Riesen Auch diesen Nachbarn haben wir uns angesehen. Er liegt direkt über der Hütte72
Dolomiten Puez Odle - unter freundlichen Riesen Unmarkiert aber gut ausgetretener Col del Puez, 2725 m73
Dolomiten Puez Odle - unter freundlichen Riesen Im Vordergrund die alte Hütte Rif. Puez, im Hintergrund der Gipfel Col del Puez74
Dolomiten Puez Odle - unter freundlichen Riesen Rückweg und Gipfel Sas Ciampac vom ersten Tag links75
Dolomiten Puez Odle - unter freundlichen Riesen Rückkehr auf dem unteren Weg vorbei am Teich Lech de Crespeina mit zahlreichen Zuflüssen76
Dolomiten Puez Odle - unter freundlichen Riesen Am Weg77
Dolomiten Puez Odle - unter freundlichen Riesen Noch ein Stück und wir erblicken Passo Gardena78
Dolomiten Puez Odle - unter freundlichen Riesen Am Ende einer wunderschönen vier-tägigen Geschichte79
Dolomiten Puez Odle - unter freundlichen Riesen GPS-Track der zurückgelegten Route.80
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bagi6. 10. 2021 12:25:35
Dolomiten Puez Odle haben wir vor einiger Zeit gründlich erkundet, nicht alles wegen Logistik. Diesmal auf Rundweg zwei weitere tolle Aussichtspunkte über Badia-Tal besucht, gestartet direkt aus Heimatsdorf. Wege gepflegt, gut markiert und leicht nachvollziehbar. Markierungsart etwas besonders aber schnell gewöhnt.

Unter anderem Rif. Puez besucht wo wir letztes Mal übernachteten. Damalige Erfahrung mit Betreiberteam nicht gut, Ausnahme in Dolomiten. Und nicht nur unsere. Jetzt ganz anders. Neues Team, trotz Saisonende noch super freundlich. Empfehle nasmeh. Mehr zur ganzen Route in Fotogeschichte …

Startkoordinaten (La Villa): 46.581702, 11.897374
Parken im Dorf La Villa, wie gewohnt frühmorgens.1
Folgen dem Weg 11 Richtung Rif. Gardenacia.2
Das Wetter ist noch etwas launisch, Sonne im Anmarsch.3
Der Weg zur Hütte ist außergewöhnlich gut gepflegt.4
Diese Einheimischen sind hier überall und gar nicht scheu :)5
Hütte Gardenacia mit vorzüglichem Cappuccino. Schließt diese Woche.6
Aussichtspunkt Para dai Giai, eines unserer Ziele.7
Interessante Beschilderung. Auf beiden Seiten des Tals verwenden sie dieselben Nummern.8
Anstiegspfad zu unserem ersten Gipfel.9
Para dai Giai mit riesigem Kreuz, damit es aus dem Tal zu sehen ist.10
Etwa solche Proportionen11
Der markante Sassongher, diesmal aus ungewöhnlicher Perspektive12
Wir setzen den Weg 15 fort, der Nebel lichtet sich langsam13
Ungewöhnlicher Sandhügel Col dala Sone am Weg14
Wir besuchen erneut die Hütte Rif. Puez. Kürzlich haben wir dort übernachtet15
Wir sind schon bei der Hütte. Das Betreiberteam ist jetzt anders, das Erlebnis unermesslich besser16
Von der Hütte folgen wir dem Weg Nr. 1, die Landschaft ist sehr schön17
Unverkennbar :)18
Überall kleine Teiche19
Unterwegs biegen wir noch zu diesem Gipfel ab …20
… und Piza de Gherdenacio, leider wieder teilweise im Nebel21
Blick zu den höheren Nachbarn mit der bereits begangenen Piza de Poz im Vordergrund22
Sobald wir ein wenig absteigen, begrüßt uns die Sonne23
Wir besuchen noch einen ausgezeichneten Aussichtspunkt, erreichbar über Weg 1A24
Gut markiert, aber links halten25
Wir auf dem Gipfel Col Plo Alt, 2314 m hohem Aussichtspunkt26
Vom Gipfel ist einiges zu sehen :) Unten Badia, dahinter die Fanes-Gruppe27
Wir kehren zur Eins zurück, ihr Abstieg ins Tal ist eine kleine Überraschung28
Verläuft auf extrem steilem Hang, der Weg ist mehrmals mit Stahlseil gesichert29
Der Pfad ist schmal und stellenweise exponiert30
Unten wird es flach und führt fast horizontal rechts nach La Villa.31
Am Weg … See Lech de Sompunt.32
Noch ein Blick auf den unteren Teil von La Villa.33
Und zum Schluss …34
GPS-Track der gewanderten Strecke. Erfasst 21 km und 1600 Höhenmeter.35
(+10)gefällt mir
2061alessio6. 10. 2021 18:03:01
Schön nasmeh ihr zwei immer unterwegs auf tolle Streifzüge egal Land oder Gebirgskette, schöne Schritte noch lange mežikanje
(+3)gefällt mir
bagi6. 10. 2021 18:49:37
Danke, danke Alessio nasmeh. Solche Erlebnisse sind uns wichtiger als Bankkonto-Inhalt velik nasmeh.
(+4)gefällt mir
grega_z_brega6. 10. 2021 21:57:05
Bagi, das hast du schön gesagt.nasmeh
Mir macht es auch große Freude, eure Beiträge zu lesen, ich kann sagen, sie sind die besten. Und freue mich auf weitere.nasmeh
Danke!
(+5)gefällt mir
palček plezalček4. 10. 2022 19:35:18
Die Puez-Odle-Gruppe war Ende September. Ich hatte sie schon länger im Sinn, da sie mir extrem interessant für Tourenabenteuer erscheint, besonders der extravagante Abstieg durch die Val-Scura-Rinne zwischen Sassongher und Ores de Sassongher, der auf dem Weg ins Tal auch einen Seilabstieg erfordert. Geeignet für sehr gute Tourengeher - ein Einheimischer sagte mir, die letzte Saison war schlecht, die vorletzte so gut, dass er die Rinne ohne 'Abseil' durchskite. nasmeh

Meine Tour war bei trockenen Bedingungen, aber da kurz vor meiner Ankunft in den Dolomiten Schnee fiel, traf ich ihn hier und da als Probe und überall war er in Eispflaster verwandelt. Trotzdem hat er mir keine Unannehmlichkeiten bereitet.
Vorbei an der Gardenacia-Hütte bin ich unter den Wänden von Para dai Giai zum Sassongher-Sattel, kurz davor rechts auf steilen Schuttweg abgebogen und Punkte 2615 m und 2635 m besucht, die nicht nur fantastischen Blick auf Sassongher und seinen SO-turmigen Grat bieten, sondern auch auf den vulkanähnlichen Kegel Col dala Soné, den ich nach Abstieg auf die Mulden erreichte, von denen ich durch wegfreies-grätiges Gelände zum Gipfel fortsetzte. Weglosigkeit hinsichtlich Orientierung ist kein Hindernis für den Gipfelanlauf, man darf sich nur nicht vor blankem Schutt scheuen. Ich stieg nördlich ab, umrundete ihn halb und schloss schließlich wieder an den markierten Weg an, der mich zur Hütte brachte, benannt nach dem höchsten im Gebirgsstock. Vorbei an den 'martinčkarji', die Getränke und Essen genossen, ging's zur genannten Spitze Piza de Puez und unterwegs erkundete ich die Fortsetzung zur wenig bekannten Spitze Muntejela. Als ich ihren höchsten Stein erreichte, schaute ich wieder ostwärts. Zum nächsten 'Unbekannten' Ciampani war es nicht weit. Endlich hatte ich alles geplant im Netz, daher Abstieg vorbei am Col Toronn (nicht der über der Jummy-Hütte mit 2655 m) und Weiter durch grüne Wiesen an vielen Murmeltiellöchern vorbei zur Gardenacia-Hütte und weiter zur 'Zivilisation'.

Der Bergstock ist nicht so überlaufen wie viele andere im Dolomitenraum, aber deswegen nicht weniger interessant. Vielleicht gerade deswegen noch mehr...
Abschnitt des Wegs zur Hütte Gardenacia, besonders angenehm im Sommer, wenn die Wände vormittags vor der Sonne schützen.1
Querung oberhalb der Hütte mit Blick auf Para dai Giai.2
Wenn du hier bist, kannst du es kaum erwarten, den Rest des verspielten NO-Grats des Sassongher zu erblicken.3
Und endlich siehst du ihn, der Gipfel ist total eben :)4
Auf dem Weg zu den Höhen 2616 und 2635 mein sehnlichst gewünschter Gipfel der Tour Cole dala Soné.5
Sassongher von 2615 m.6
Auf der benachbarten Seite des Sattels in 2635 m.7
Ohne Pfad, schrof und vor allem steil der Anstieg zum Cole dala Soné.8
Der gewünschte Gipfel ist fast da.9
Davon aus Sas Ciampei und Sas Ciampac; im Hintergrund die Festung Sassolunga.10
Val Lungia11
Pitla Piza de Puez12
Farbiges Moment im 'Leben' eines Steins.13
Und auch der Zugang von Norden zum Gipfel Pitla Piza de Puez bzw. Col de Puez.14
Piza de Puez15
Dort fahre ich fort - Muntejela; rechts Cole dala Soné16
Entlang der weißen Linie zum Gipfel17
Ich fahre zu Ciampani fort (Mitte); dahinter von Nü-ja links bis zur Gruppe Fanes, Tofane de Rozes und Sas de Stria rechts18
Höchster Gipfel der Gruppe, Piza de Puez, mit Montejela19
Col Toronn 2492 m20
Der Gams hat sich ein echtes Schloss ausgehöhlt21
Spazierend zum Ausgangspunkt22
La Illa/La Villa mit ihrem exklusiven Panorama23
24
(+6)gefällt mir
bagi11. 10. 2023 12:51:05
Piz de Puez – 2913 m

Piz de Puez ist fast der Hausgipfel der zentralen Hütte im Puez-Gruppen, natürlich Rifugio Puez genannt velik nasmeh. Trotz Höhe leicht erreichbar, daher kann jeder mit etwas Kondition hin. Der Weg ist in vielen Serpentinen geführt, daher nicht anstrengend und nicht sehr exponiert.

Wir sind von La Villa gestartet, genauer vor der Kirche Santa Maria Assunta. Zuerst auf Weg 11 zur Rif. Gardenaccia, die heuer einen Neubau bekam. Darin größere Küche und neue Zimmer. Von der Hütte weiter auf 11 bis zum undeutlichen Gipfel Piz de Gherdenacia. Der Weg dahin ist herrlich, offen und sehr flach. Wir sind am Gipfel vorbeigekommen, der trotz geringer Höhe aussichtsreich ist.

Gefolgt leichter Abstieg auf Weg 1 zur Rif. Puez. Dort hat sich offenbar der Hüttenwirt geändert und sie hat sich den Titel der teuersten unter vielen in den Dolomiten verdient. Teurer als Sassolungo- und Sexten-Gebiet, inklusive Locatelli-Hütte im Herzen der Drei Zinnen. Nicht viele Leute vor der Hütte, vielleicht wegen hohen Preisen.

Auf Piz du Puez sind wir auf dem einzigen Zugangsweg 14 gestiegen. Schönes Wetter und leichter Wind gaben uns Flügel und schnell waren wir oben. Er ist ein toller Aussichtspunkt und bei schönem Wetter sieht man weit herum. Dann kurze Pause und Rückkehr am Sassongher vorbei. Mehr in der Fotostory …

Koordinaten des Ausgangspunktes (La Villa): 46.5817328N, 11.8973897E
Wir parken im oberen Teil von La Villa bei der Kirche Santa Maria Assunta.1
Folgen wir dem Weg 11, der uns über einige steile Stufen zur erweiterten Gardenaccia-Hütte führt.2
Auch weiter folgen wir Weg 11. Rückblick auf die Alm und Hütte im Hintergrund.3
Herbstnebel stehen nicht gerade auf der Wunschliste :)4
Juhu, vielleicht klärt sich das Wetter doch noch :)5
Sofort sind wir viel besserer Laune. Über uns himmelblaue Klarheit, die warme Sonne verwöhnt uns :)6
Alles ist schöner, auch der Weg ist herrlich :)7
Die 11 haben wir als unsere genommen. Sie ist noch immer unsere Führerin…8
Wir gehen durch ein breites Tal mit Felsen auf der einen Seite und steilen Abhängen auf der anderen9
Der Weg ist gut ausgetreten, steinfrei und ausgezeichnet zum Gehen10
Sie steigt sehr gleichmäßig an und sammelt Höhe langsam11
Auch der Nebel ist schön, wenn man ihn nur von oben nach unten betrachtet :)12
Zwischenpeak, der gar nicht so niedrig ist… Piz de Gherdenacia - 2668 m13
Hier ist auch eine Kreuzung und wir fahren auf Weg 1 weiter. Der ungewöhnliche sandige Gipfel ist Muntejela14
Das ist unseres, noch ziemlich entfernter Ziel… Piz de Puez15
Wir gehen fast eben, ausgezeichnete senkrechte Markierungen helfen16
Rif. Puez Hütte, in diesem Jahr Heimat teurer Getränke- und Essenspreise17
Direkt dahinter biegen wir auf die 14 ab, den einzig zugänglichen Weg zu Piz de Puez18
Der Weg ist bequem und überwindet die Höhe in vielen Serpentinen19
Wir sind schon oben. Es folgt eine aussichtsreiche Pause in der warmen Sonne20
Blick auf den wilderen Teil der Puez-Gruppe. Dort sind für Schuttgänger nur Piz Duleda und Sas Rigais zugänglich21
Abstieg auf demselben Weg. Es gibt keinen anderen, auch keine Abkürzungen :)22
Etwas tiefer Col del Puez. Dorthin führt ein unmarkierter und ungefährlicher Weg23
Schönes Wetter hat viele Leute nach draußen gelockt, einige gehen auch zum Gipfel24
Blick zurück. Von irgendwoher haben sich störende Wolken hergezogen25
Exzellente Markierungen, aus der Ferne sichtbar. Schade, dass das nicht auch bei uns üblich ist.26
Wir sind auf eine etwas weniger begangene 5 mit Markierungen aus dem vorigen Jahrtausend gewechselt :)27
Vor uns Sassongher in voller Größe. Heute gehen wir nicht darauf.28
Aber wir steigen tief in das Tal hinab, wo der Abstieg nach La Villa wartet.29
Wieder Nummerwechsel und diesmal wählen wir die 7.30
Auch dieser Weg ist schön. Auf beiden Seiten des Tals hohe Wände, die Atmosphäre ist herrlich.31
Wir wandern am Boden des Tals Val de Juel…32
Wir sind bis zum Weiler Funtanacia abgestiegen, dann links zum Ausgangspunkt abgebogen.33
Wir sind schon da. Die Sonne hat zu dieser Jahreszeit eine niedrige Bahn, daher ist der Parkplatz schon im Schatten.34
GPS-Track der gewanderten Strecke. Es ergab 20 km und 1800 Höhenmeter.35
(+5)gefällt mir
turbo29. 07. 2024 16:43:46
Piz de Puez (21/7/2024)

In der Wohnung ziehe ich die Bergschuhe an und mache mich auf den Weg. Zur Kirche nicht weit, darüber schlage ich den Wanderweg ein. Bis Ütia Gardenacia und etwas weiter war der Weg vertraut, schon begangen, weiter auf der "Eins" bis Ütia Puez noch nicht. Wetter morgens himmlisch, wirklich märchenhaft, bergauf bis Puez-Gipfel nicht mal (zu) heiß. Zwischen Hütten fast allein, nur eine deutschsprachige Familie getroffen und überholt. Auch vor Puez-Hütte wenige Leute, relativ frühe Uhrzeit natürlich. Ausblicke derart, dass ich laut aufgestöhnt habe vor lauter Schönheit, gut dass keiner in der Nähe. Über Puez-Hütte Schafe mit bemalten Ärschen, mehr rote als blaue, rote als mobile Markierungen benannt (roter "Arsch" und weißer Fell). Von Hütte zum Gipfel schneller als erwartet, natürlich keine Klage. Oben lange allein, wie vom Schöpfer vergessen, kurz mit dreien Einheimischen, Dame und Herren. Aussicht pure Freude, auch weil ich in diesen Gegenden schon ein bisschen rumgelaufen bin und viele nahe und einige ferner Berge schon bekannt waren. Mehr namentlich als besuchte. Dann Abstieg, gleich zu Anfang gemerkt, Wetter verschlechtert sich und wird schlimmer. Zurück Puez-Hütte Gedränge, daher weiter talab raus, mit beschleunigtem Schritt wegen Wetter. In Gardenacia lösche ich Durst, kurz davor Blitz hinter Sassongher, ich happy schon so tief. Dann talab raus, dazwischen etwas Donnern, paar Regentropfen fallen, Wind kommt auf, ich in einem "Slomo", als sähe ich nicht, dass Wetter immer schlechter. Zur Strafe durchnässt es mich viertel Stunde vor Zuhause bis auf die Haut, aber es juckt nicht.

Wege top, Markierungen und Schilder spitze.

Wundervoller Ausflug, der nach Wiederholung in anderer Jahreszeit ruft, mit ganz anderer Ausrüstung velik nasmeh

https://tubojan.blogspot.com/2024/07/piz-de-puez.html
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