| turbo29. 07. 2024 16:43:46 |
Piz de Puez (21/7/2024) In der Wohnung ziehe ich die Bergschuhe an und mache mich auf den Weg. Zur Kirche nicht weit, darüber schlage ich den Wanderweg ein. Bis Ütia Gardenacia und etwas weiter war der Weg vertraut, schon begangen, weiter auf der "Eins" bis Ütia Puez noch nicht. Wetter morgens himmlisch, wirklich märchenhaft, bergauf bis Puez-Gipfel nicht mal (zu) heiß. Zwischen Hütten fast allein, nur eine deutschsprachige Familie getroffen und überholt. Auch vor Puez-Hütte wenige Leute, relativ frühe Uhrzeit natürlich. Ausblicke derart, dass ich laut aufgestöhnt habe vor lauter Schönheit, gut dass keiner in der Nähe. Über Puez-Hütte Schafe mit bemalten Ärschen, mehr rote als blaue, rote als mobile Markierungen benannt (roter "Arsch" und weißer Fell). Von Hütte zum Gipfel schneller als erwartet, natürlich keine Klage. Oben lange allein, wie vom Schöpfer vergessen, kurz mit dreien Einheimischen, Dame und Herren. Aussicht pure Freude, auch weil ich in diesen Gegenden schon ein bisschen rumgelaufen bin und viele nahe und einige ferner Berge schon bekannt waren. Mehr namentlich als besuchte. Dann Abstieg, gleich zu Anfang gemerkt, Wetter verschlechtert sich und wird schlimmer. Zurück Puez-Hütte Gedränge, daher weiter talab raus, mit beschleunigtem Schritt wegen Wetter. In Gardenacia lösche ich Durst, kurz davor Blitz hinter Sassongher, ich happy schon so tief. Dann talab raus, dazwischen etwas Donnern, paar Regentropfen fallen, Wind kommt auf, ich in einem "Slomo", als sähe ich nicht, dass Wetter immer schlechter. Zur Strafe durchnässt es mich viertel Stunde vor Zuhause bis auf die Haut, aber es juckt nicht. Wege top, Markierungen und Schilder spitze. Wundervoller Ausflug, der nach Wiederholung in anderer Jahreszeit ruft, mit ganz anderer Ausrüstung  https://tubojan.blogspot.com/2024/07/piz-de-puez.html
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