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Forenliste / Slowenien / Dolomiten / Dolomiten Sella – Piz Boè und seine Umgebung

Dolomiten Sella – Piz Boè und seine Umgebung

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bagi20. 10. 2021 14:04:04
Das Sella-Gebirge hat einen ziemlich touristischen Charakter, besonders auf dem Piz Boè wälzen sich Massen von Touristen hoch. Es ist der höchste, ein Dreitausender, und die nahe Gondel ermöglicht jedem den Zugang. Erfahrung und Kondition sind für die meisten nicht wichtig. Deshalb haben wir die Erkundung dieses Bereichs ein wenig vermieden und es endlos aufgeschoben. Schönes Wetter und Fehlen der Schneebedeckung haben uns schließlich doch hierhergerufen. Statt in einen sauren Apfel haben wir in einen saftigen, süßen Apfel mit echtem Dolomitengeschmack gebissen nasmeh.

Die Sella-Dolomiten haben wir in die Länge und Breite durchquert. Unser Ausflug dauerte drei Tage, die Auswahl war auf die Entdeckung des gesamten Gebirges abgestimmt. Viele Dinge erwiesen sich als wahre Köstlichkeiten. Am Ende fragten wir uns, warum wir den Besuch so lange hinausgezögert haben zmeden. Auch in den Hütten war es kein Problem, ein Bett zu bekommen. Das späte Datum hatte die Urlauber schon lange verscheucht, und wir trafen nur Tageswanderer. Oft nicht einmal die. Insgesamt ergaben sich 40 km und 4000 Höhenmeter. Mehr nach Tagen in Fotostories ...

Und wie sind wir gewandert?

TAG 1 - Klettersteig Pößnecker, Piz Miara, Col de Mesores, Rif. Pisciadu Hütte

Wir parkten direkt unter dem Gipfel des Sella-Passes, und dort steht auch das Schild für unser erstes Ziel … Klettersteig Pößnecker. Noch in tieferem Schatten und mit kalten Fingern kamen wir zum Einstieg und staunten über die Einstiegsrichtung in die Wand über uns. Noch mehr staunten wir über die Stahlseile und Tritte, die aus einer anderen Zeit zu stammen scheinen. Wir schalteten auf höheres Maß an Vorsicht und machten uns in die mächtige Wand auf. Auch der Klettersteig ist mächtig, bezüglich Verlauf kann ich nur von Höchstleistungen sprechen. Schwierigkeit C/D, mit freiem Klettern bis II, aber ich spreche nicht davon. Das Ambiente ist einzigartig. Zweimal quetschten wir uns durch Nadelöhr, beide Male waren unsere Rucksäcke ganz überflüssig. Mehrmals hingen wir in der senkrechten Wand, wo alte Haken und Seile die beste Gesellschaft sind. Neben meiner Begleiterin natürlich nasmeh. Der Klettersteig ist lang, lang, wegen der tollen Erfahrung immer noch zu kurz.

Nach dem Ausstieg kamen wir auf das Mesulas-Plateau, das leicht wellt über den Abstürzen. Wir folgten Weg 649 und besuchten nebenbei die Gipfel Piz Selva, Piz Miara, Piz Beguz und Piz Rotic. Dann Abzweig links auf Weg 676 und Abstieg zum Lech de Pisciadu-See mit Rif. Pisciadu Hütte in der Nähe. Hier richteten wir die Übernachtung ein und besuchten den nahen mehr oder weniger wegfreien Aussichtspunkt Col de Mesores. Es folgte ein vorzügliches Abendessen in der freundlichen Hütte und Schlaf in einem leeren Zimmer mit zwanzig Lagern. An diesem Tag wanderten wir 11 km und 1100 Höhenmeter.

Koordinaten des Ausgangspunktes (Passo Sella - kostenloser Parkplatz): 46.508646, 11.766390
Dolomiten Sella – Piz Boè und seine Umgebung Es ist Sonntag, noch keine Touristen. Wir parken problemlos am Passo Sella1
Dolomiten Sella – Piz Boè und seine Umgebung Schon kurz neben der Straße lädt ein Schild zu einer sehr interessanten Klettersteig ein2
Dolomiten Sella – Piz Boè und seine Umgebung Westliche Türme der Sellagruppe. Es ist kalt, wir ziehen schnell Handschuhe an3
Dolomiten Sella – Piz Boè und seine Umgebung Zugangssteig zum Einstieg. Niemand zu sehen4
Dolomiten Sella – Piz Boè und seine Umgebung Einstieg in die Pößnecker-Klettersteig. Ihr Ursprung reicht bis ins ferne Jahr 19125
Dolomiten Sella – Piz Boè und seine Umgebung Der Einstieg ist selektiv, auch die Fortsetzung lässt nicht nach6
Dolomiten Sella – Piz Boè und seine Umgebung Der Fels ist gut, gar nicht abgenutzt. Offenbar keine Massen hier7
Dolomiten Sella – Piz Boè und seine Umgebung Bald wird die Wand senkrecht und unter den Füßen ist immer mehr Luft8
Dolomiten Sella – Piz Boè und seine Umgebung Erstes Schraubenöhr, Durchgang an einer Felsplatte vorbei9
Dolomiten Sella – Piz Boè und seine Umgebung Nicht gerade für die Üppigen, schon die Rucksäcke machen uns schwer10
Dolomiten Sella – Piz Boè und seine Umgebung Blick zurück. Gerade durch dieses Ohr haben wir uns durchgezwängt11
Dolomiten Sella – Piz Boè und seine Umgebung Blick voraus. Nein, das ist kein Kletterer, da verläuft eine Via ferrata :)12
Dolomiten Sella – Piz Boè und seine Umgebung Wir nähern uns dem zweiten engen Durchlass. Die Exponierung ist spürbar13
Dolomiten Sella – Piz Boè und seine Umgebung Genau vor dem engsten Teil. Nur Luft darunter14
Dolomiten Sella – Piz Boè und seine Umgebung Zweites Šivankino-Ohren. Keine Ahnung, was voraus lauert15
Dolomiten Sella – Piz Boè und seine Umgebung Außerst enger Durchgang. Wir zwängen uns mühsam vorbei16
Dolomiten Sella – Piz Boè und seine Umgebung Und sofort folgt eine schwindelerregende Fortsetzung ...17
Dolomiten Sella – Piz Boè und seine Umgebung Schon über D-Stufe, gerade um Luft zu holen :)18
Dolomiten Sella – Piz Boè und seine Umgebung Die Steilheit lässt nicht nach, senkrecht aber nicht mehr ...19
Dolomiten Sella – Piz Boè und seine Umgebung Ups ... Fehlanzeige. Noch eine senkrechte Wand hat sich gezeigt20
Dolomiten Sella – Piz Boè und seine Umgebung Das Seil ist hier etwas locker, wir steigen vorsichtig auf21
Dolomiten Sella – Piz Boè und seine Umgebung Ende in Sicht. Freuen uns kein bisschen drauf :)22
Dolomiten Sella – Piz Boè und seine Umgebung Am Rand der Wand *Nur für Geübte*. Kann mir kein Treffen dort unten vorstellen23
Dolomiten Sella – Piz Boè und seine Umgebung Gerade genug Ebene vor dem nächsten Anstieg, um Beine zu strecken24
Dolomiten Sella – Piz Boè und seine Umgebung Turm am Pfad, den die Zeit schon gefressen hat25
Dolomiten Sella – Piz Boè und seine Umgebung Noch etwas anspruchsvolles Kraxeln folgt26
Dolomiten Sella – Piz Boè und seine Umgebung Schwierigere Abschnitte gesichert durch Stahlseil ....27
Dolomiten Sella – Piz Boè und seine Umgebung Und diese junge Dame ...28
Dolomiten Sella – Piz Boè und seine Umgebung In dieser Umgebung führt der finale Aufstieg zum Gipfelplateau29
Dolomiten Sella – Piz Boè und seine Umgebung Hier kommen wir heraus ... Piz Selva30
Dolomiten Sella – Piz Boè und seine Umgebung Noch der motivierende kleine Mann, dem wir nach besten Kräften ständig folgen31
Dolomiten Sella – Piz Boè und seine Umgebung Unser Endziel dieses Tages wird die Hütte Rif. Pisciadu sein32
Dolomiten Sella – Piz Boè und seine Umgebung Gipfelplateau Mesules, das genaue Gegenteil des Anstiegs vom Passo Sella33
Dolomiten Sella – Piz Boè und seine Umgebung Piz Miara, einer der höheren Gipfel am Rand der Abstürze34
Dolomiten Sella – Piz Boè und seine Umgebung Blick vom Gipfel zum Pass Passo Gardena35
Dolomiten Sella – Piz Boè und seine Umgebung Wir gehen weiter auf Weg 64936
Dolomiten Sella – Piz Boè und seine Umgebung Später biegen wir links auf 676 ein und steigen zur Hütte Rif. Pisciadu ab37
Dolomiten Sella – Piz Boè und seine Umgebung Wir steigen über Schutt ab. Von zwei Pfaden ist der obere besser ausgetreten38
Dolomiten Sella – Piz Boè und seine Umgebung Kleiner See Lech de Pisciadu .....39
Dolomiten Sella – Piz Boè und seine Umgebung Blick zurück. Von dort sind wir gerade gekommen40
Dolomiten Sella – Piz Boè und seine Umgebung Piz da Lech, unser Ziel in den nächsten Tagen41
Dolomiten Sella – Piz Boè und seine Umgebung Übergang Richtung Passo Gardena. Hier steigen wir morgen früh ab42
Dolomiten Sella – Piz Boè und seine Umgebung Wir sind noch früh dran, deswegen gehen wir auf 677 zum nahen Aussichtspunkt43
Dolomiten Sella – Piz Boè und seine Umgebung Bald verlassen wir die Markierungen und suchen Passagen im Gestein44
Dolomiten Sella – Piz Boè und seine Umgebung Im Westen hat es sich bezogen, wir bekommen schon einige Tropfen ab45
Dolomiten Sella – Piz Boè und seine Umgebung Aussichtspunkt Col de Mesores. Unten Passo Gardena46
Dolomiten Sella – Piz Boè und seine Umgebung Schnell drehen wir um und eilen mit beschleunigtem Schritt zurück zur Hütte47
Dolomiten Sella – Piz Boè und seine Umgebung Tagesbesucher haben sich bereits stark gelichtet48
Dolomiten Sella – Piz Boè und seine Umgebung Im Raum mit 20 Pritschen waren wir allein49
Dolomiten Sella – Piz Boè und seine Umgebung BLAUE Linie - GPS-Track der begangenen Route TAG 150
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bagi21. 10. 2021 13:10:16
TAG 2 - Klettersteig Pisciadu (Tridentina), Cima Pisciadu, Hütte Rif. Boe, Piz Boe, Hütte Rif. Franz Kostner

Nach gutem Frühstück abgestiegen Richtung Passo Gardena mit der Absicht, den Klettersteig Pisciadu zu besuchen. Die Abstiegsrinne hat im unteren Teil ein steiles Schuttfeld, aber so eingerichtet, dass wenige solcher gibt. Im größten Trümmerfeld spaziert man mit Händen in den Taschen, daher alles Lob an die Pfleger dieses Weges. Fast im Tal biegen wir rechts zur Ferrata ab. Die meisten kennen sie als Brigata Tridentina, militärische Einheit, die für den Bau verantwortlich ist. Gleich am Einstieg zeigte sich die Nähe des Passes und der leichte Zugang. So viele Leute lange nicht getroffen, aber gewartet haben wir nicht. Die meisten ziehen sich zurück, wenn man zu nah kommt. Immer höflich danken und nie schlechtes Blut bekommen. Der obere Teil des Steigs ist viel schöner als der untere und hat einige attraktive C-Kategorie-Passagen. Trotzdem hat es uns nicht besonders begeistert. Ausstieg etwas unter der Hütte Rif. Pisciadu, wo wir die Runde geschlossen und weitergemacht haben.

Zuerst den Hausgipfel und den tollen Aussichtspunkt Cima Pisciadu besucht, dann weiter zum Piz Boe vorbei der gleichnamigen Hütte. Diese renoviert und erweitert, vor allem touristisch. Keine Seele. Grund sind Massen von Touristen in Wellen synchron mit der Gondel. Hier schnell vorbeigegangen und express auf den Gipfel. Noch ein paar Foto-Schnappschüsse zur Erinnerung und schon abgestiegen auf der gegenüberliegenden Hangseite. Auch hier Schuttfelder, die unten in mehrere Wegvarianten übergehen. Unser 626 außergewöhnlich schön, hat uns zur Hütte Rif. Franz Kostner gebracht, dem heutigen Quartier. Hütte auf solchem Niveau, warm empfohlen nasmeh. Seit Jahrzehnten von derselben Familie geführt. An diesem Tag 15 km und 1500 Höhenmeter.
Morgen des zweiten Tages. Für den Einstieg in die Ferrata Pisciadu müssen wir zuerst absteigen.1
Der Abstieg ist steil, auf unangenehmem Gelände. Die Wegpfleger haben das elegant gelöst.2
Noch ein Blick aus der Ferne. Ausgezeichnete Lösung.3
Wir steigen fast bis auf Niveau des Passes Passo Gardena ab.4
Dort leiten uns die Markierungen rechts zur Ferrata.5
Einstiegstafel. Die Brigata Tridentina hat die Ferrata Pisciadu gebaut.6
Einstiegsabschnitt in der Sonne. Der Fels ist warm, die Stahlseile auch.7
Die Sicherungen sind gut gepflegt, auf abgeschliffene Felsen achten.8
Die Ferrata ist konditionell nicht zu fordernd. Steilen Abschnitten folgen Querungen.9
Bin schon hier :)10
Ständig sind Leute da. Beim Überholen keine Probleme.11
Wir sind schon vorbei. Blick zurück.12
Unsere Gruppe marschiert straff und fröhlich ... :)13
Wir eilen vorwärts. Der obere Teil der Klettersteigs ist der schönste.14
Noch ein paar Züge ...15
Und schon sind wir über die Schlussbrücke, die Attraktion dieses Klettersteigs.16
Wieder bei der Hütte, schon zum zweiten Mal heute.17
Wir setzen den Weg fort zur Hausberg Cimi Pisciadu.18
Der Pfad hat die Markierung 666.19
Abzweig. Zuerst links, beim Rückweg vom Gipfel dann rechts.20
Cima Pisciadu. Der markierte Aufstieg verläuft über Terrassen.21
Auf dem Gipfel. Etwas Nebel verhinderte den Blick, der weit in die Runde reicht.22
Schon absteigend ...23
Wir gehen weiter zur Hütte Rif. Boe. Im Hintergrund Cima Pisciadu.24
Morgen sind wir auf dem rechten Grat.25
Am Pfad ...26
Piz Boè, der höchste Gipfel der Sellagruppe und auch der touristischste.27
Hütte Rif. Boè, voll mit Leuten. Hier grüßt niemand.28
Bereits aufsteigend. Blick zurück.29
Der Schutt wird von Felsen abgelöst.30
Üblicher Aufstieg zum Gipfelteil durch die Rinne, voll mit Leuten.31
Wir zwei biegen schnell rechts in die Stahlseile ein. Dort ist niemand.32
Wir sind schon direkt unter dem Gipfel.33
Capanna Piz Fassa auf dem Gipfel. Auch hier kann man übernachten.34
Es biegt links auf Weg 638 ab. Unser Ziel ist die Hütte Rif. Franz Kostner.35
Es senkt sich durch Schuttfelder, der Weg ist gepflegt und ungefährlich.36
Es gibt viele Kreuzungen, alles ist gut ausgeschildert.37
Auch eine Bank für diejenigen, die schon lange laufen :)38
Folgt ein Abstieg am Rand eines steilen Schuttkegels.39
Ungewöhnliche Lösung für sicheren Abstieg. Mindestens 10 Seile sind befestigt.40
Im unteren Bereich des Schutts wird die Steigung milder.41
Wir setzen links um den Rand fort, rechts ist die schwierige Via ferrata Piazzetta.42
Der Weg ist außergewöhnlich schön und aussichtsreich.43
Unsere Hütte Rif. Framz Kostner in der Ferne.44
Der schöne Weg setzt sich noch eine ganze Weile fort.45
Wir sind schon bei der Hütte. Hier werden wir übernachten.46
Schild am Eingang.47
Sie haben auch Wi-Fi :)48
GRÜNE Linie - GPS-Track der gewanderten Route TAG 249
(+10)gefällt mir
iztok196021. 10. 2021 13:57:49
@bagi, ich lese sehr gerne deine Beschreibungen und schaue deine Bilder an, also, erfreue mich weiter und, glaube ich, noch jemanden, weiter.
(+3)gefällt mir
panda21. 10. 2021 15:23:23
Glückwunsch, ihr seid unglaublich, wie ihr solche schönen Touren findet. Dazu noch ein toller Bericht mit Bildern. Macht weiter. nasmeh
(+2)gefällt mir
MatejaP21. 10. 2021 16:10:57
Auch ich lese gerne den Bericht, den EMil vorbereitet, und ich habe all das mit ihm durchwandert.

Nach ein paar Jahren verblassen die Bilder im Kopf, und ich spaziere gerne nochmal auf unseren gewanderten Pfaden.

Das ist ein mehrmonatiges Projekt vor dem Aufbruch und ein großer Bissen beim Zurückkommen.

Der Zweck ist, zu teilen und jemandem den Tag zu verschönern, vielleicht nützlich für sein Herumstreifen, wir jagen auch Ideen überallvelik nasmeh

Noch viele sichere Schritte allen, angesichts dessen, dass sie den Benzinpreis von Tag zu Tag erhöhen, werden wir bald nur noch zu Fuß gehennasmeh wir sind das gewohnt.
(+4)gefällt mir
felix21. 10. 2021 17:00:34
Glückwunsch Mateja und Bagi. Wirklich schöne Dolomiten.
(+3)gefällt mir
nenap21. 10. 2021 17:40:39

Hut ab vor Emil und Mateja nasmeh Schöne Touren Km Höhenmeter ihr macht velik nasmeh
Grüßchen Nevenka
(+2)gefällt mir
bagi21. 10. 2021 20:29:30
Danke, danke allen zusammen. Es bereitet mir Freude, unsere Abenteuer in Worte zu fassen und sie auch anderen näherzubringen. Als Ideen oder einfach entspanntes Lesen. Genießt nasmeh

Emil @ Mateja
(+2)gefällt mir
bagi22. 10. 2021 12:12:27
TAG 3 - Klettersteig Piz da Lech, Piz da Lech, Klettersteig Vallon, Piza de Lech Dlace, Piz Boe, Passo Sella-Pass

Der Morgen zeigte sich im besten Licht mit Sonne und ohne Nebel. Unser erstes Ziel war Klettersteig Piz da Lech, der zum gleichnamigen Aussichtspunkt führt. Der Klettersteig hat C/D Schwierigkeit, hervorzuheben ist das tolle Ambiente entlang des Verlaufs. Dolomitische Türme, warme Farben und natürliche Übergänge bleiben in bester Erinnerung nasmeh. Empfohlen. Noch ein Sprung zum Gipfel, Rückkehr über normalen Anstieg und Weiterverfolgung Richtung Klettersteig Vallon. Dieser ist geschlossenerer Art und überwindet die Felsstufe, die das Valun-Tal vollständig abschließt. Auch sein Verlauf ist natürlich mit einigen attraktiven Passagen, besonders die wackelige Brücke am Wasserfall. Die Sicherungen haben bessere Zeiten gesehen (Zustand 2021).

Wir folgten dem Gratkammweg 672, als sehr anspruchsvoll gekennzeichnet, Solo per Esperti auf Italienisch. Nicht besonders anspruchsvoll, die Bezeichnung dient eher zur Abschreckung von Touristen. Wegen des schmalen Grats im oberen Teil erfordert er trotzdem eine gute Portion Erfahrung, stellenweise ruhigen Schritt. Dazwischen wandert man den Gratgipfel Piza de Lech Dlace. Meiner Meinung nach ist das der schönste Aufstieg zum Piz Boe.

Auf dem Gipfel drängten sich wie üblich die Leute, daher sind wir schnell zum Rif. Boe abgestiegen. Dort suchten wir Weg 647, der uns ins Val Lasties brachte. Etwas tiefer bogen wir rechts auf 656 ab und folgten ihm bis zur Hauptstraße zum Passo Sella. Darauf wollten wir nicht laufen, daher bogen wir bald auf einen unmarkierten Klettererpfad ab. Damit umgingen wir komplett Asphalt und Verkehr. Über ihn kamen wir zum Ausgangspunkt zurück und beendeten unsere dreitägige Erkundung. An diesem Tag 14 km und 1400 Höhenmeter. Und das Ende ... zufrieden und nochmals zufrieden velik nasmeh.
Morgen des dritten Tages, ein weiterer schöner Tag zeichnet sich ab.1
Unser erstes Ziel Piz da Lech, wir gehen darauf über die gleichnamige Via ferrata.2
Der erste Eindruck ist herrlich. Genau das suchen wir :)3
Wir sind schon bei den ersten Stahlseilen. Keine speziellen Markierungen für die Via ferrata zu sehen.4
Der Fels ist hervorragend, gar nicht abgeschliffen.5
Auch die Übergänge sind schön, natürlich wo immer möglich.6
Die Via ferrata ist offiziell Kategorie C/D, aber wir spüren es nicht :)7
Einige kräftige Züge sind natürlich erforderlich, nirgends auf Reibung.8
Jetzt geht es nur noch nach oben ...9
Auch so ist es angelegt ...10
Und hoch oben, hoch oben ...11
Wir müssen noch über diesen Rand ...12
Die Steigung wird flacher, Vorsicht bleibt geboten.13
Wir sind schon am oberen Rand der Wand.14
Der Blick auf den Piz Boe öffnet sich, den wir noch einmal besuchen werden.15
Piz da Lech, 2916 m hoher Aussichtspunkt.16
Wir steigen über den normalen Anstieg zum Gipfel ab.17
Wieder im Valon-Tal, das Ziel ist die Wand am Ende desselben.18
Auf der rechten Seite ist ein echtes Kletterparadies, voller Rufe in den Wänden :)19
Via ferrata Vallon kurz vor dem Ende des Tals20
Im unteren Teil gibt es Klettern bis zum zweiten Grad21
An vielen Stellen gibt es Sicherungshilfen22
Die Übergänge sind natürlich, nichts unnötig künstlich gesichert23
Die größte Attraktion dieses Klettersteigs24
Die Brücke wackelt und schwingt beim Überqueren. Die nasse Dusche hat uns verfehlt :)25
Es folgt der steilste Teil der Ferrata26
Dieser Abschnitt ist kurz und erfordert wenig Anstrengung27
Schon über die Wand. Hier endet die Ferrata Vallon28
Die Ausblicke öffnen sich. Dort sind wir am ersten Tag gewandert29
Wir gehen weiter auf dem Gratsweg. Der rechte Gipfel ist Piza de Lech Dlace30
Piz Boe rückt näher. Der Weg, den wir nehmen, ist der schönste Aufstieg zum Gipfel31
Bei der Hütte viele Leute, aber wir finden einen freien Tisch. Preise normal32
Prozessionen zum Gipfel33
Abstieg auf demselben Pfad wie der Aufstieg am Vortag34
Hütte Rif. Boe am Fuße des Giganten. Unser Weg 647 ist rechts35
Wir waren nicht die Einzigen, die die warme Herbstsonne genossen haben36
Blick zurück und Abschied von Piz Boe37
Abstieg ins riesige Tal Val Lasties, noch auf Weg 64738
So sieht ihr oberer Teil aus39
Wir sind schon tiefer. Dort oben ist Sas de Pordoi40
Noch ein Erinnerungs-Foto in wunderschöner Umgebung41
Bauarbeiter. Er fuhr ständig Sand zur Baustelle unter der Wand42
Abbiegung auf Weg 656, wo uns eine schöne Überraschung erwartet :)43
Nach langem Abstieg erwartet uns ein langer Aufstieg zum Passo Sella44
Hinter der Kurve erblicken wir einen bekannten Anblick. Wir sind schon am Ausgangspunkt :)45
GELBE Linie - GPS-Track der gewanderten Route TAG 346
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