| alyas1. 06. 2015 17:25:47 |
Wenn Sonntag ist, auf dem Festland unstetes Wetter, und ihr habt den ganzen Tag zum Treten der Pedale frei, könnt ihr ihn gut auch im Hinterland unserer Küste nutzen... und wenn ihr noch nicht in diesen Gegenden wart, werdet ihr überrascht sein von der Fülle wundervoller Ausblicke, schöner Natur, blühender Oliven, keimender Reben, primorschem Duft und anderen Sehenswürdigkeiten sowie vor allem steilen Anstiegen. Obwohl die meisten Straßen in den Hügeln asphaltiert sind, ist im Tal der Dragonja und Rokava meist Schotter, daher ist es ratsam, eine solche Tour mit einem Mountainbike oder Trekkingrad (mit günstigen Übersetzungen!) anzugehen. Auch mancher Abstieg vom Hügel ins Tal (z.B. von Koštabona nach Dragonja) ist ziemlich schottrig, ich empfehle aber immer noch nicht jedem (mit normalem MTB) den von Labor nach Dragonja, obwohl ihn einige lokale touristische Radführer auf der Karte eingezeichnet haben. Auch in diesem Jahr haben mir Einheimische davon abgeraten, da der Weg im unteren Teil gar nicht gepflegt ist. Richtungen und Straßenkreuzungen sind zwar markiert, stellenweise (an kleineren Abzweigstellen) und in den Tälern beider Flüsse noch mit kleinen gelben Täfelchen (Richtung und Entfernung beschriftet), aber die lokalen "Verkäufer" von Radwegen könnten sich für Besucher von anderswo doch etwas mehr Mühe mit der Markierung geben. Mehr Infos und Darstellung - auf den beigefügten Skizzen und Fotos. Die genannte Strecke lässt sich natürlich in mehreren Etappen abfahren, mit verschiedenen Start- und Endpunkten, aber wenn ihr den unten vorgeschlagenen Ausflug in einem Rutsch (für den ganzen Tag) angeht, braucht ihr ein gutes Rad und auch ordentlich psychisch-physische Kondition sowie einen größeren Wasservorrat, denn in der Natur und den wenigen Imbissen entlang der Strecke ist es nicht im Überfluss vorhanden.
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