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Forenliste / Slowenien / Nördliche Kalkalpen / Ennstaler Alpen

Ennstaler Alpen

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VanSims3. 07. 2013 20:08:40
BOSRUCK

Sonntagmorgen (23.6. - direkt nach dem Ausflug zum Kamniten Lovec) fahre ich über die Tauernautobahn nach Radstadt und weiter auf der Straße Richtung Graz vorbei an Schladming und durch Liezen in die Ennstaler Alpen, die hauptsächlich im oberen Steiermark (Teil auch in Oberösterreich) liegen. Da ab Montag schlechtes Wetter angesagt war, breche ich gleich am ersten Tag trotz Radioankündigung von ''Gewittermöglichkeit'' zur Tour auf, die eigentlich der Hauptgrund meines Hierseins war. Es handelt sich um den Aufstieg auf den 1992 m hohen Bosruck bzw. die Gratüberschreitung von Arlingsattel bis Kitzstein über den sogenannten Wildfrauensteig. Warum ''wilde Weiber'', weiß ich nicht... zwinkern Bosruck bildet den Grenzgrat zwischen Steiermark und Oberösterreich. Unter dem Berg verläuft die Pyhrnautobahn durch den Bosrucktunnel, die sehr laut ist und deren Röhren ich beim Aufstieg ''genossen'' habe. Augen

Ca. 5-10 km hinter Liezen liegt das Dorf Ardning, wo man für den Einstieg den Beschilderungen ''Ardningalm'' bzw. ''Bosruck Südportal'' folgen muss (ein weiterer Einstieg ist von Norden aus Spital am Pyhrn auf Oberösterreichischer Seite, von wo man zur Bosruckhütte fährt - weiß aber nicht, wie man dort eine Rundtour macht). Zur Ardningalm führt noch eine gute Schotterstraße, wo ich unter der Hütte parke, dort sind auch Schilder. Ich folge dem Schild nach Bosruck bzw. Arlingsattel. Da ich nicht genau weiß wo oder es zwei Wege gibt, nehme ich den schlechter markierten an einer Hütte durch den Wald vorbei (für den direkten am Abzweig links oben die Forststraße). Rote Punkte sind etwas schwer zu folgen, dann führt auch dieser zur Forststraße, wo er sich mit dem ersten vereint. Ab da sind Markierungen normale österreichische ''Tafeln''. breites Der Weg steigt ziemlich steil über die Wiese zum Sattel hinauf. Vom Sattel sieht man auf der anderen Seite die Bosruckhütte, von dort ist es offensichtlich auch nicht weit. Ich überschreite den Weidezäune. Das Schild am Einstieg zum Grat erschreckt mich etwas, da es stellenweise Klettern bis III- ankündigt. Wo sie das herhaben weiß ich nicht, vielleicht bedeutet es Klettern ohne Halten an Seilen (nur Selbstsicherung) am Schlüssel schwersten Stelle am Anfang. Vielleicht steht es zweideutig, um Unerfahrene abzuschrecken.

Noch das: Die Klettersteig ist auf vielen Portalen (auch z.B. auf dem sehr zuverlässigen bergsteigen.at) als A/B oder B bewertet. Ohne Anfangsteil stimmt das. Der pure Start ist etwas schwerer.

Bis zu diesem Start vom Sattel weniger als eine Stunde Gehzeit, die u.a. an der ''Wildfrauenhöhle'' vorbeiführt. Hier bietet der Weg schon erste konkrete Blicke auf die Ennstaler Alpen. Am markantesten ist der benachbarte Grosser Pyhrgas, auf den angeblich trotz Spitze über die Normalroute nicht so schwer zu kommen ist (Wandern mit etwas leichterem Klettern 1. Grades - Einstieg Bosruckhütte).

So gehend komme ich zum Einstieg in den Klettersteig. Der Anfang ist der schwerste. Bewertet mit B/C, manche Portale sogar C. Das Seil steigt steil fast senkrecht den Grat hinauf. Gut, dass der Fels ziemlich gut strukturiert ist, hier und da wird die ''Lockerheitsregel'' typisch für fremde Steige missachtet, so dass man es manchmal greifen kann. Ich wusste, dass dieser Teil schwer sein würde, aber er überrascht mich doch etwas. Nach ca. 5-10 Min. Klettern legt sich der Grat langsam ''ab'' (Schwierigkeit sagen wir nur noch gutes B) wird aber enger und exponierter. Ich treffe jemanden, der daran absteigt - ohne Sicherung. eek Auch er sagt mir, das sei der schwerste Teil, danach wird's leichter. Als er weg ist, noch gute fünf Minuten und - Schlimmstes ist vorbei! Lächeln

Ab da ist der Weg sehr ''abwechslungsreich'', wie man dort sagt. Also Mischung aus Wandern, freiem Klettern, Steig... Schwierigkeit freies Klettern meiner Meinung nach stellenweise max. II, lieber II-, sonst immer im I-Bereich, Steigteile nach dem Schwersten überschreiten kein B. Aber Grat wie Grat exponiert, stellenweise tief in Abgründe schauen,... Erfordert also Fehlen jeglicher Höhenangst und sicheren Tritt!

Nach ca. einer Stunde vom Schwersten erreiche ich das erste ''Kreuz'' - Gipfel Frauenmauer. Das Kreuz steht hier zur Erinnerung an einen verunglückten Bergsteiger und entlang des Wegs treffe ich mehrere Gedenktafeln. Zur Warnung und Mahnung. Von hier sieht man schon das Kreuz des Hauptgipfels - Bosruck! Ich gehe weiter. Der Weg geht wie auf einem Grat rauf und runter und eigentlich ist am meisten freies Klettern. Im Endanstieg ist der Weg schlechter markiert bzw. Markierungen fast verblasst und man muss aufpassen, nicht falsch einzusteigen. Daher muss man selbst optimale Übergänge suchen, was mir momentan nicht immer gelang. Na, endlich komme ich zum Punkt, wo zum zweiten Kreuz i.d. Hauptgipfel Bosruck nur noch ca. 10 Min. Gehens sind. Erreicht!

Vom Gipfel eigentlich gute Aussicht, na Wolken haben sich etwas gesammelt, Nebelschwaden jagen etwas,... Tatsächlich sah ich beim Klettern fast immer den Gipfel im Nebel und er lichtete sich erst jetzt. Glück, sonst hätte ich mit mangelnden Markierungen oben noch mehr Orientierungsprobleme gehabt. Vom Gipfel sieht man den Großteil der Ennstaler Alpen, inkl. Hochtor (höchster Gipfel, auf dem ich leider nicht stand). Zu Dachstein zu bewölkt, Hohe Tauern sichtbar aber zu neblig zum Erkennen. Eine Bergsteigerin, die etwas später ankam, erklärt mir benachbarte Gipfel.

Nach ca. halber Stunde Pause und Brotzeit gehe ich weiter. Ab hier zum Kitzstein (letztem ''Kreuz'') noch exponiert aber technisch viel leichter (das ist also der zweite leichtere Anstieg von Ardningalm für die, die den Steig vermeiden wollen). Noch zwei Seile, etwas freies Klettern sonst Gehen. So komme ich zum Kitzstein, drittes Kreuz. Von dort zweigt der Weg zurück zur Ardningalm ab (weiter über Grat zum Pyhrnpass).

Der Abstieg zur Ardningalm im oberen Teil bis zur Forststraße teuflisch steil und steinig und Stöcke helfen sehr. Der markierte Weg nach Anschluss an Straße über Wiesen aber leider verliere ich Markierungen und muss die Straße zur Hütte schleppen. Dort beim Bier sagt die Hüttnerin, kein Platz mehr zum Übernachten und schickt mich in eine Privatpension in Ardning, wo ich dann übernachte. Nachts gießt es und kühlt ab und das war der Beginn schlechten Wetters, das mir in den nächsten Tagen einige Pläne kreuzte. trauriger Aber die ''Highlight''-Tour meines Aufenthalts ist voll geglückt! Lächeln cool
Ennstaler Alpen Bosruck-Grat im Morgennebel1
Ennstaler Alpen Bosruck-Grat im Morgennebel2
Ennstaler Alpen Tafel am Einstieg zum Grat3
Ennstaler Alpen Großer Pyhrgas im Morgennebel4
Ennstaler Alpen Wildfrauenhöhle5
Ennstaler Alpen Exposierter Anfang des Grats6
Ennstaler Alpen Dort oben endet der schwierigste Teil7
Ennstaler Alpen Einer der Gratgipfel8
Ennstaler Alpen Blick zurück entlang des Grats - unten im Tal liegt die Bosruckhütte9
Ennstaler Alpen Ennstaler Alpen10
Ennstaler Alpen Oben ist schon der Hauptgipfel des Bosruck sichtbar. Wenn wir genau hinschauen, sehen wir auf dem unteren Gipfel noch ein Kreuz (Frauenmauer)11
Ennstaler Alpen Gipfel des Bosruck12
Ennstaler Alpen Blick auf die laute Pyhrn-Autobahn13
Ennstaler Alpen Der höchste Gipfel rechts - Grosser Buchstein. Leider noch ein Gipfel, auf den ich nicht steigen konnte14
Ennstaler Alpen Blick voraus zum Kitzstein15
Ennstaler Alpen Blick vom Kitzstein voraus entlang des Grats zum Pyhrnpass16
Ennstaler Alpen Blick vom Kitzstein zurück zum Bosruck17
Ennstaler Alpen Blick auf den Grat vom Weg zurück zur Ardningalm18
Ennstaler Alpen Bei der Hütte auf Ardningalm erwarten mich Gämsen19
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Daaam3. 07. 2013 20:37:58
Superca..
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VanSims4. 07. 2013 19:43:45
HESSHÜTTE

Montag und Dienstag waren für nichts zu gebrauchen, ich konnte mich nur ein bisschen im Tal umhertreiben und das war schon lästig weil es regnete, Temperaturen sanken auf 9 Grad,...

Etwas besser war's am Mittwoch. Da Hochtor (höchster Gipfel der Ennstaler Alpen) zugeschneit von frisch gefallenem Schnee aussah, Wetter noch kalt und instabil, hab ich die Idee aufgegeben. Nächstes Mal. Kann aber die Wasserfalweg-Ferrata (B) zur Hesshütte machen, die direkt darunter liegt. Von dort noch ca. zwei Stunden zum Gipfel über Josefinensteig (das ist auch der Normalweg zum Hochtor - hauptsächlich Wandern mit etwas Kletterei 1. Grades und Sicherungen bis A/B). Sonst beliebt bei Erfahrenen der anspruchsvollere Aufstieg über Peterpfad (II freiklettern).

Da die Tour nicht so lang wird, starte ich später und parke bei Kumerbrücke. Liegt an der Straße zwischen Admont (schönes Kloster zum Anschauen) und Hieflau. Anfahrt zu einem der Orte mit Googlemaps oder Garmin, Startpunkt selbst nicht auf Karten da kein Ort. Aber Bushaltestelle da, beim Fahren von einem zum anderen auf Schilder achten. Von Hieflau ca. 10 km, von Admont weiter nach Abzweig Jonsbach (weiterer Start für Hesshütte oder Hochtor) und Gstatterbodna (Weiler mit kleiner Bahnstation). Bei Bushaltestelle Kummerbrücke parken wo auch Wanderschilder sind. Dieser Teil des Ennstals gehört zum Nationalpark Gesäuse.

Also geparkt, los auf den Weg aber gleich zu Anfang links statt rechts abbiegen und 10-15 Min. auf markierungslosem Pfad verlieren bis zum richtigen. Auch da nicht ganz sicher ob's der ist, Markierungen am Start sparsam, Pfad aber nachvollziehbar. Später besser. Je höher desto mehr sieht man den Enns durch Regen der Vor Tage angeschwollen. Kleinere Überschwemmungen auch im Radio angekündigt. Nach ca. 1-1,5 Std. beim Wasserfall wonach der Weg benannt. Dort steiler hoch, schon ein Sicherungsgerät aber zur richtigen Ferrata noch 45 Min. Weg schlängelt in Kehren vom Fall zur Wand, hoch an Wand dann Leiter. Na jetzt geht's los! Nee! zavijanje z očmi Noch Kniezerreißer-Serpentinen 15-20 Min., dann erst richtig.

Ferrata selbst nicht übermäßig schwer, B an Stellen, sonst leichter. Sicherungen Leitern, Griffe, Haken, fast überall Stahlseil zum Einsichern wie sich gehört. Letzteres für Erfahrene evtl. nicht nötig, aber empfohlen für andere und Kinder. Im Nassen Vorsicht geboten, besonders exponierte Teile.

Etwa 2/3 Ferrata Bank (Emes-Ruhe) dort kleiner Happen, dann letzter Teil: exponiertes B und drei Schlussleitern, die mir nicht schwer vorkamen obwohl 'großes Finale'. Nach Ausstieg weiter zur Hesshütte (noch 1,5 Std.) erst Wald dann Wiese Erbensanger Boden, Weg steiler in Kehren, wieder eben dann letzter nicht steiler Anstieg zur Hütte.

In Hütte Preise für Höhe (1699 m) übertrieben. Sagen wir Tee 0,25l - 2.40 EUR, weiter nicht zu reden... In Hütte kurz ausruhen, ausgeben nix. Nur Schilder zu Hochtor und Planspitze schauen, Wetter zu schlecht zum Weitermachen auch bei frühem Start - Gipfel dauernd in Nebel - Hochtor (wie morgens und nächsten Tag gesehen) noch in Neuschnee.

Also abwärts. Selbem Weg klar, kein anderer. Obwohl Abstieg auch nach Johnsbach (anderer Transport oder Rad). Ferrata runter fließend dann mühsamer Abstieg über Serpentinen und Pfade, vorbei Wasserfall der beim Nähern seitlich abwärts und Wind mich nass spritzt zadrega mežikanje Ab Wasserfall zurück leichter, zum Auto schon im Dämmer.
Erste Ausblicke auf die andere Seite des Tales1
Blick auf die Wand - die Via ferrata umgeht diese Steigung rechts2
Ich nähere mich dem Wasserfall3
Weg unter der Wand4
Blick auf den angeschwollenen Fluss Enns5
Abschließender Aufstieg zur Hesshütte6
Hesshütte7
Nur bis zur Abzweigung zur Hütte8
Blick von der Hütte talwärts9
Im oberen Bereich ist der Wasserfall noch ein Bach10
Sicherungen an der Via ferrata11
Wasserfall aus der Nähe - auch hier trägt der Wind etwas davon12
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VanSims5. 07. 2013 18:00:51
BUCHSTEINHAUS

Donnerstag besserte sich Wetter noch etwas. Sogar bisschen Sonne durch Wolken. Da für Freitag wieder Regen angesagt und ich schon Ausflüge und Sehenswürdigkeiten in Tal geplant hatte, denk ich: Grosser Buchstein, heute oder nie (wann sonst mežikanje ). Kein Regen angesagt bzw. Wahrsch. 'gering', Grosser Buchstein an Südwand über der Ferrata verläuft, von gestern Weg auch trocken ausgesehen. Aber nicht gerechnet auf... mrk pogled na schön der Reihe nach! nasmeh

Parken neben Gstatterboden (Parkplatz vor Brücke über Enns links aus Admont oder dahinter rechts aus Hiflau-Richtung). Gepackt und los! Über Brücke, andere Seite schon großes Schild Buchsteinhaus (2,5 Std., total zum Gipfel 5 Std.). Makadam 5-10 Min. bis Wanderweg in Wald abbiegt.

Weg zum Buchsteinhaus nicht steil vorgekommen, besonders letzter Teil sanft (etwas langweilig) in Serpentinen wie bei uns Komna nur halbe Serpentinen. Vom Weg Hochtor gegenüber Tal noch 'verschneit'. Also auch bei Übernachtung Hesshütte heute nicht hoch, höchstens benachb. Planspitze trocken ausgesehen (Zugang aus Hesshütte Gehen mit I-Stellen).

Im Buchsteinhaus frage nach Weiterweg zum Grossen Buchstein, ob Winterausrüstung nötig... Wirt sagt, Vortag Ferrata zum Gipfel probiert aber Eis getroffen und kehrtgemacht. Auch Normalweg (wo ich absteigen wollte, Nordexponiert) noch Schnee und zeigt mit Händen wieviel (ca 20-30 cm). Trotz wärmerem Wetter als Vortag und geringerer Eiswahrsch. rät ab.

Hmm, noch überlegen: Normal abwärts also nicht. Sagen wir durch wärmeres Wetter auch Ferrata kein Eis und Vortag ähnlich schwere Ferrata (B) auch abwärts. Aber Charakter Ferrata Grosser Buchstein (nach bergsteigen.at) völlig anders als gestern Hesshütte. Die ging Waldweg, Graben, Wand entlang, Leitern, Haken diese quer über Wand (sicher meist natürliche Übergänge), also ständig exponiert, keine anderen Sicherungen als Seil und das nicht überall, alle im I-Bereich außer Anfangs-Schikane gegen Unerfahrene (II-).

Entscheide mich also nicht zu gehen. Wahrscheinlich geschafft (wenn kein mehr Eis) auch zurück aber weiß man's. Höre auf Wirt und zurück ins Tal. Da nicht weit, mal Wochenende mit gutem Wetter nehmen und Hochtor plus Grosser Buchstein steigen. Komme sicher wieder!
Start in Gstatterboden1
Hügelchen über Gstatterboden - kenne den Namen nicht2
Admonter Reichenstein3
Erster klarer Blick auf Grosser Buchstein4
Weg zur Buchsteinhaus durch den Wald5
Poštupani Gipfel des Hochtors6
Grosser Buchstein von vor der Hütte - Via ferrata über Teil der Wand links vom Sattel in der Mitte dann noch ca. eine halbe Stunde über den Grat zum Gipfel7
Interessante Säulchen etwa zehn Minuten Gehzeit vom Buchsteinhaus8
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VanSims8. 07. 2013 20:00:38
STODERZINKEN

Enttäuschung über gescheiterten Aufstieg Grosser Buchstein teilweise "geheilt" spät nachmittags mit Aufstieg zum 2048 m hohen Stoderzinken über Gröbming, der formell schon zur Dachstein-Gruppe gehört aber da noch über Ennstal mit einbezogen.

Dass ich mir so hohen Gipfel spät nachmittags leisten konnte, Dank Panoramastrasse zum Start ca 300 hm unter Gipfel, vom Strassende noch ca. Stunde Aufstieg. Laut meinem 5-10 Jahre alten Führer Steiermark soll das höchste Mautstrasse der Steiermark sein aber bei Ankunft kein Maut-Spuk nasmeh

Strassenstart in Gröbming, Schilder nach Stoderzinken folgen. Führen zu ersten Kurven, an einer fängt auch Wanderweg von Tal zum Gipfel an. Strasse breit, gepflegt außer letzten Serpentinen vor Gipfel nicht sehr exponiert. Gipfel Parkplatz.

Vom Parkplatz zum Start (Steinerhaus Hütte - ca 5 Min. Gehens) zweier Gipfelwege die Rundweg bilden. Wegen später Stunde rechts hoch und runter. Weg ab Start zuerst zu Denkmal Dichter Peter Rosegger, Freund des Tourismusgründers dort oben Emil Ritter. Rechts zweigt Pfad zur Kapelle Friedenskircherl ab, die ich Rückweg machen. Weg links vom Denkmal weiter nach 30-40 Min. Gipfel. Weg leicht, keine Besonderheiten, für Familien, Kinder, Hunde geeignet,...

So zum Gipfelkreuz. Leider Wolken verdecken teils bessere Ausblicke die ich für fantastisch halte, besonders auf Dachstein und Niedere Tauern. Hinten Hohe Tauern sichtbar und wenn nicht trügt ferne Spitze sogar Grossglockner. Nachbar Kamspitze zu Ennstaler Alpen aber neblig.

Dann abwärts und bei Denkmal zu Friedenskircherl abbiegen. Eigentlich Kapelle von Emil Ritter gebaut und auf seinen Wunsch keiner Konfession zugehörig daher nicht von kath. Kirche geweiht. Dort halt, knabbern, umschauen dann Anfang Florasteig-Pfad zum Gipfel bemerken. Seile und Schild nicht für Schwindelfreie. Interessanter Weg, schade nicht zur Kapelle hochgegangen da schon dämmerte zurück zum Auto. Panoramastrasse dann halbdunkel ins Tal.
Stoderzinken vom Ausgangspunkt beim Steinerhaus1
Denkmal für Peter Rosseg2
Blick vom Gipfel Richtung Turam3
Grossglockner???4
Hügel inmitten des Tales5
Kammspitze6
Blick auf die Ture7
Dachstein-Massiv in den Wolken8
Gipfelkreuz9
Friedenskircherl10
Geheimnisvoller Berg11
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VanSims9. 07. 2013 19:13:45
STEIRISCHER BODENSEE

Freitag schlechtes Wetter mit Regen, vormittags noch halbwegs ok (manchmal Niesel) konnte noch eine Natursehenswürdigkeit anschauen: See Steirischer Bodensee. See südlich Ennstal schon in Tauern (erkennbar an Gneis drumrum), konkret Schladminger Tauern aber wegen einem See kein neues Thema. nasmeh

Anfahrt von Aich bei Gröbming Mautstrasse (2.80 EUR - gleich nach 'MAUT'-Schild in Hütte zahlen ohne sichtbare Hinweise, keine Schranke, leicht zu übersehen... oben drohen mit Polizei zavijanje z očmi mežikanje).

Vom Parkplatz Strasse entlang (befahren verboten) 10-15 Min. zum See. Dort Gaststätte Forellenhof, links (oder rechts wie gewünscht mežikanje ) Rundweg um See. Links Waldweg am See (oder Strasse) zur anderen Seite. Von dort hoch zum Wasserfall der See speist dann zurück zum Auto. Rundweg See ca. halbe Stunde, zum Fall und zurück ähnlich.

Mehr sagen Bilder.
Blick auf den See vor dem Forellenhof1
Wasserfall2
Blick vor dem Wasserfall auf den See3
Blick vom See zum Wasserfall4
Blick auf den See vom Beginn des Pfads zum Wasserfall5
Hier geht es zum Wasserfall6
Blick zurück zum Forellenhof7
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Becar9. 07. 2013 20:41:04
Tolle Fotos. Mach schön weiter! Und noch ein Foto hochladen mežikanje Admonter Reichenstein sehr markanter Berg, lädt richtig ein. Hast du guten Wegbeschreibung dazu gefunden?
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VanSims9. 07. 2013 21:11:02
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Becar9. 07. 2013 21:17:51
Das hab ich schon vorher selbst gesehen nasmeh Kommt mir etwas zu "alpinistisch" vor mežikanje
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Becar10. 07. 2013 07:40:43
Ja, interessant, von Sicherung des Weges kann man nach den Bildern nicht sprechen. Erinnert etwas an unsere Mrzla, und die Höhe ist etwa gleich zwinkern Vielleicht könnte jemand, der schon oben war, eine Meinung abgeben...
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VanSims26. 03. 2016 12:50:56
Beim zweiten Mal klappt's! zwinkern Letzten Juli auf Hochtor.

https://simsoneblog.wordpress.com/hochtor/
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VanSims5. 06. 2016 15:36:29
Straße nach Stoderzinken wieder mautpflichtig.

Letzten August wieder dort!

https://simsoneblog.wordpress.com/stoderzinken-in-njegove-ferate/
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voluhar2. 08. 2016 07:36:49

Höchster Gipfel der Ennstaler Alpen (Ennstaler Alpen) und des Nationalparks Gesäuse

https://tomazsarc.blogspot.si/2016/07/hesshutte-hochtor-3072016.html
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voluhar30. 05. 2017 10:59:23
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janezs7313. 10. 2017 15:20:29
GEILER HENGST Klettersteig (Kampermauer)

Da aktuell in Österreich Schnee über 1500 m liegt, wähle ich interessante Alternative: Klettersteig (Ferrata) Geiler Hengst an Kampermauer. Gesamthöhe der Ferrata ca. 230m.

Ferrata hat 3 Teile: unterer leichter (bis ersten Hängebrücke), mittlerer durch Schutt bis zweiten Hängebrücke und dritter, extrem schwer (offizielle Bewertung E), bis Gipfel des Pfeilers.

Ferrata ist einer der schwersten in Österreich, oberer Wandteil komplett überhängend mit Höhenunterschied 100-120m. In diesem Teil nur drei Punkte, wo man stehen kann, alles andere hängt an Armen oder Schlinge.

Zufahrt ca. 3,5 km östlich Hengstsattel zwischen Windischgarsten und Altenmarkt bei St. Gallen. Auf 766m Höhenlage am Straßenrand Felsblock (dahinter Bach), daneben Bank. Wenige Meter entfernt Abzweig in den Wald zur Ferrata, unten nicht beschildert.

Für Ferrata mitnehmen:
- genug Kraft in Armen, um sich eine Stunde hochzuziehen (an Armen)
- mind. eine Schlinge (besser zwei), an der man an Haken hängen kann, während man Sicherung umhängt - trotz Halterungen an Hakenpunkten, Schlinge nützlich da meist aus der Senkrechten geneigt
- Kletterschuhe - meistens sehr kleine Tritte oder auf "Reibung" klettern
- guten "Magen", d.h. keine Höhenangst beim Blick in Tiefe - wie gesagt, 100m überhängend von Anfang bis Ende; am Ende 20-30m seitlich (raus) vom Startpunkt oberer Teil

Schwierigkeit schwerster Stellen ähnlich unserer "rechten" am Sp.-Plot auf Zelenica. Aber Länge unvergleichbar. Auf Zelenica gesamt 20m (in drei Teilen), hier 100m, wobei Überhangwand auf Zelenica nur ca. 10m, hier volle 100m.

Abstieg links und endet mit Klettern B.

Link zur Beschreibung auf Bergsteigen.com
Blick auf den Graten, wo die Ferrata verläuft (rechter Pfeiler) - von der Straße1
unterer leichterer Teil, mit offizieller Bewertung A/B2
erstes Drittel des schwierigsten Wandteils, direkt über dem zweiten Brückchen;3
zweites Drittel des schwierigeren Teils beginnt mit schrägem Überhang bis zum am wenigsten überhängenden Teil (wo zwei sind) und endet mit Querung rechts zum Rand4
letzter Teil mit Aufstieg im leichten Überhang (auf Bild neben grauem Streifen an sonniger Wand) dann durch Risse (links oben) und zum Schluss Querung um überhängenden Kopf (rechts oben)5
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janezs7320. 10. 2018 22:15:15
in diesem Jahr nochmal "geprüft" Geiler Hengst... trotz besserer Kondition und Technik als letztes Jahr (und nach einigen E/F-Steigen in Österreich) meine ich immer noch, dass sie bei diesem Steig (der bezeichnenderweise nirgends eine Tafel hat) die Schwierigkeit unterschätzt haben... meine "korrigierten" Bewertungen auf dem rechten Bild... auf dem Original (siehe bergsteigen.com) fehlen sogar die Bewertungen der zwei schwersten Teile unter und am Kopf
Links originales Schema, rechts Schema mit meinen Bewertungen1
Nach dem Zickzack-Übergang; unterer Teil der Wand/Frontwand2
Noch ein Blick auf den mittleren Teil der Wand; fast Ruhepause im Vergleich zu den vorherigen Metern3
Gottes Traverse/Ledger um den Kopf am Ende4
Blick auf den gesamten oberen Teil von G.Hengsta5
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