| lijaneja16. 08. 2016 15:20:04 |
Im SSKJ-Wörterbuch soll eine Lašta eine mit Gras bewachsene Felsleiste im Gestein sein. Und Erhebungen mit diesem Namen befinden sich bei uns in der Zgornja Komna. Da mir im Herbst 2014 die Zeit fehlte, alle drei zu besuchen (zwei mit Namen, einer nur ein Punkt mit gleichen Merkmalen), habe ich bewusst beschlossen, diese weglosen, wilden, zugewachsenen Gegenden erneut zu besuchen. Nach Zahlung von sechs Euro gehe ich über die Brücke und über Komarča in zwei Stunden zur Hütte bei den sieben Seen. Nach einem guten Tee (1.80€) fahre ich durch das Tal der Triglav-Seen fort und biege rechtzeitig links zum Veliki Špič ab. Auf dem Gipfel stoße ich auf eine große Gruppe, die gut gelaunt war. Ich mache ein paar Fotos, lösche meinen Durst und fahre auf dem Grätle nach Westen weiter. Kurz vor den Brdi steige ich vom Grätle ab und besuche zuerst den Mali lašt 2050, Debeli lašt 2098 und zuletzt den noch unbesiegten Gladki lašt 2100. Auf Sidartas Bohinj-Karte ist ein gestrichelter Abstieg zur markierten Verbindungsroute eingezeichnet und ich habe beschlossen, sie zu finden und zu nutzen, da ich reichlich Zeit für mögliche Suchen hatte. Wie gesagt, beginne ich westlich von dem Hügel abzusteigen, nutze die natürliche Bruchlinie, die mich fast 300m tiefer bringt. Natürlich keinen Weg gefunden und der Kampf mit Gestrüpp und Sinklöchern beginnt. Ich atme auf nach einer guten Stunde, als ich auf den markierten Verbindungsweg zwischen Velika vrata und Lopučnica stoße. An der Abzweigung wähle ich Komna, so beende ich die Tour mit doppelt gewürzter Wurst. Die Wiederholung meines Abstiegs vom Lašt empfehle ich niemandem (außer vielleicht Kennern), da der Kampf mit dem Gestrüpp ¨auf des Messers Schneide¨ ist.
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