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Gosadon

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IgorZlodej10. 10. 2015 08:16:37
Ausgangspunkt Plan dei Spadovai im oberen Teil des Dunja-Tals.

Gegenüber dem Parkplatz beginnt Weg 605, zunächst Waldweg, der höher in einen Steig übergeht, auf dem ich zu den großen Schuttfeldern unter den Zwei Spizen gehe. Am Beginn der Schuttfelder verlasse ich den genannten Weg und gehe links, der Steig ist sichtbar aber schlechter begangen, im Anfangsabschnitt ist sogar etwas frisch gesägtes Gestrüpp. Der Weg bringt mich in Kehren zu einer Aussichtsrampe, wo links der Weg ins Tal abzweigt, rechts verläuft er um den Rand, wo auf einer etwas misslichen Police eine Stahlseil befestigt ist. Der weitere Verlauf des Wegs ist mit roten Punkten markiert und führt bergauf zu den Ruinen von Militärobjekten.

Kurzer weiterer Aufstieg zum Gipfel selbst ist am besten über die SO-Abhänge zum Gipfel (leichter Kletterei I+), da ich den alten Stahlseilen oberhalb der Ruinen nicht traute.

Zu den Ruinen stieg ich im Aufstiegsweg ab, vom Gipfel verläuft der mit Punkten markierte Steig am östlichen Hang und spaltet sich etwas unter dem Gipfel, links zum Sattel unter der Großen Spize, rechts zu den Ruinen. Ich schaute mir auch den westlichen Gipfel an, wo ebenfalls Ruinen von Militärobjekten sind, kehrte unter Gosadon zurück und stieg zur Aussichtsrampe ab. Von dort direkt bergab auf dem ehemaligen Mauleselpfad (unmarkiert), der mich bald zu einer großen Höhle bringt, in der einst wahrscheinlich ein Militärobjekt war, das abgebrannt ist. Ich setze den Weg fort, der stellenweise schlechter sichtbar ist, tiefer wird er zu einem echten breiten Mauleselweg, der mich zur Straße Dunja - Rudni vrh bei der Kapelle Zachi bringt. Von dort zurück zum Parkplatz weniger als 20 Minuten.

Gosadon Plan dei Spadovai - Ausgangspunkt für Weg 6051
Gosadon Aussicht vom Weg2
Gosadon Am Anfang der Schuttfelder links3
Gosadon Krniška glavica und Montaž auf der anderen Seite des Tals4
Gosadon sie haben etwas verfehlt5
Gosadon Momentaufnahme6
Gosadon an der Kreuzung vor der Querung7
Gosadon Ruinen direkt unter dem Gipfel8
Gosadon hinter der Lärche direkt hoch9
Gosadon vom Gipfel Richtung Tal10
Gosadon 11
Gosadon Zwei Spitzen und Piparji12
Gosadon links zu den Ruinen, rechts unter Visoka špica und hoch zum Gipfel13
Gosadon alte Stahlseil über den Ruinen, dort auch mit roten Punkten markiert14
Gosadon beim Abstieg vorbei an der Höhle15
Gosadon sie sind stehend gestorben16
Gosadon beim Kiefer 30 m von der Kapelle Anfang oder Ende, je nach Person17
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bagi17. 07. 2018 17:12:58
Monte Gosadon ist der höchste der Gipfel im kurzen Grat in unmittelbarer Nähe der Zwei Spizen, gesehen in Richtung Tolmezzo. Unter dem Gipfel war ein Militärposten und drei militärische Zufahrten dazu haben sich irgendwie erhalten. Alle sind verblasst markiert, mehr nein als ja, vor allem bieten sie reichlich Gestrüppeleien mit Buschwerk velik nasmeh.

Wir haben den Übergang dorthin nach dem Durchqueren der Zwei Spizen gesucht mit dem Ziel eine volle Rundvariante dieses Tages zu machen. Der Abzweig zum Monte Gosadon verbirgt sich im tiefsten Punkt des Sattels zwischen ihm und den Spizen, ca. auf 1888 m Höhe, direkt vor der üppig bemalten Markierung für Weg 649. Nach einleitendem Durchkämpfen des Buschwerks öffnet sich der Weg und ist gut nachverfolgbar bis zum Gipfel. Der Weg ist nirgends exponiert.

Wir sind abgestiegen vorbei am zerfallenden Militärobjekt, über dem rostige Stahlseile helfen. Hier ist der Schlüsselpunkt. Geradeaus führt ein teilweise getretenes Pfadchen, das sich bald im dichten Buschwerk verliert und wahrscheinlich unter die Grathänge führt. Bei den Trümmern muss man daher unter sie hinab und bald wieder unseren Weg erspähen.

Dieser spaltet sich später in zwei Äste. Wir haben den linken gewählt, der uns viel später zum Weg 605 brachte. Dieser ist sogar markiert, aber längst ungepflegt. Der rechte Ast ist auf einem Stein am Weg markiert und hält sich mehr an der rechten Seite des Hangs. Kurz vor der Straße trifft er auf Weg 605 zusammen. In welchem Zustand dieser Ast ist, weiß ich nicht, nach dem Gesehenen vermute ich er ist noch buschiger als der begangene nasmeh

Monte Gosadon und sein Grat in unmittelbarer Nähe der Zwei Spitzen1
Wenn man aus Richtung Zwei Spitzen kommt, muss man hier in den Hang abbiegen. Von hier fällt der markierte Weg 649 steil ab2
Am Anfang etwas Gerangel durch das Gestrüpp3
Seltene, schwer erkennbare Markierungen. Hier und da verblasste rote Punkte und Steinmänner4
Grat5
Monte Gosadon6
Verdienter Ruhepause, dann Entscheidung für eine Rundvariante7
Monte Pipar in der Ferne8
Cima Alta, höher als beide Spitzen9
rosiger Schimmer10
Überreste von Fundamenten, wahrscheinlich einer Seilbahn aus dem Tal11
Adlerhorst über dem Dunja-Tal12
Der Übergang über das Objekt wäre ohne Hilfe des verrosteten Stahlseils ziemlich lästig13
Ruinen behindern oft den Durchgang14
Der Weg führt entlang der rechten Seite des Felsblocks15
Der Pfad ist meist gut erkennbar, mit etwas Vorsicht verirrt man sich kaum16
Wir sind diesen Hang abgestiegen17
Unten tauchen offizielle Markierungen eines unbekannten Weges auf. Das Bild zeigt die Abzweigung für linken und rechten Abstiegsarm18
Wir wählten den linken Zweig der sich weiter unten der Route 605 anschließt19
Diese Markierung konnte ich nicht lesen noch ist sie auf der Karte. Ebenso hören die Markierungen völlig unlogisch auf zu existieren20
Dort im Sattel vereinen sich Pfad 648 und 605 zwei Varianten zum Dve špici. Die Anfänge sind 2 km voneinander entfernt21
Der Schuttabstieg ist kurz und überall gut ausgetreten22
Ungeswohnt breiter Weg 605 über ca. 1 km. Vermutlich ähnelt er am meisten der ursprünglichen Mauleselspur23
Regenfälle und Gewitter am Horizont aber wir haben sie glücklicherweise vollständig umgangen24
Gute drei Kilometer Rückweg zum Ausgangspunkt25
Auf Monte Gosadon sind wir von Dveh špic heraufgekommen, abgestiegen über den linken Ast der zwei ehemaligen Militärwege26
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