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Forenliste / Slowenien / Karnischen Alpen / Großer Kinigat - Monte Cavallino 2689 m

Großer Kinigat - Monte Cavallino 2689 m

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triglavski18. 10. 2009 18:35:34
Ich war dort zwar vor zwei Jahren schon, aber diesmal interessierte mich das Lesachtal und der Anstieg von Norden. Dieses Tal gehört noch zur Kärnten, grenzt aber schon an Osttirol. Mit einem Kollegen fahren wir zur Koča - Muta (Kötsach - Mauthen) und weiter ins Lesachtal. Die Dörfer sind idyllisch österreichisch eingerichtet, einige richtige Touristenjuwelen wie Obertiliach, ganz in der Nähe, genauer gesagt 1 oder 2 km weiter liegt das Dorf Leiten, Ausgangspunkt fürs Leitental. Nach ein paar km auf Schotterstraße erreichen wir das Straßenende, Ausgangspunkt für Filmoor Standschützenhütte. Bald sind wir am Stockensee, wo sich weite Almen öffnen. Den Gedanken, Creste Pitturine wegen Schnee zu queren, lassen wir fallen, fahren stattdessen zur Hütte, die zu unserer Überraschung offen und warm beheizt ist. Wir trinken Tee, dann im sonnigen, aber kalten Wetter weiter zum Grenzjoch, von dort an den Südhängen zum Großen Kinigat. Ein paar Meter helfen wir uns mit der Kette, dann vom Westgrat, von wo es ein Wurf zum Gipfel ist. Die Aussicht ist gut, besonders auf die Dolomiten fast "in Reichweite", Lienzer Dolomiten im Norden und natürlich die ganze Plejade karnischer Schönheiten im Süden. Wegen Wind stürmen wir schnell etwas tiefer, picknicken dort, dann absteigen auf Weg 403 unter der Nordwand des Kinigats, über Mitersattel zurück zu den weiten Flächen und ins Tal zum Ausgangspunkt. Rückkehr entlang der jungen Drau über Lienz und Oberdrauburg nach Hause.
Großer Kinigat - Monte Cavallino 2689 m morgendlicher Glanz über Koča - Muta1
Großer Kinigat - Monte Cavallino 2689 m Cima Palombina - Porze2
Großer Kinigat - Monte Cavallino 2689 m weite Plateaus unter Pitturine-Grat3
Großer Kinigat - Monte Cavallino 2689 m in der Mitte Cima Vallona, rechts Cresta Pitturina4
Großer Kinigat - Monte Cavallino 2689 m bei Hütte Fimoor Stan....5
Großer Kinigat - Monte Cavallino 2689 m 6
Großer Kinigat - Monte Cavallino 2689 m südliche Gratkante Kinigats mit berühmtem Turm7
Großer Kinigat - Monte Cavallino 2689 m 8
Großer Kinigat - Monte Cavallino 2689 m Noch einen Steinwurf bis zum Gipfel9
Großer Kinigat - Monte Cavallino 2689 m 10
Großer Kinigat - Monte Cavallino 2689 m 11
Großer Kinigat - Monte Cavallino 2689 m 12
Großer Kinigat - Monte Cavallino 2689 m Auf der Nordseite13
Großer Kinigat - Monte Cavallino 2689 m 14
Großer Kinigat - Monte Cavallino 2689 m Talwärts15
Großer Kinigat - Monte Cavallino 2689 m Unten das Leitental16
Großer Kinigat - Monte Cavallino 2689 m Herbst und Winter reichen sich die Hand17
Großer Kinigat - Monte Cavallino 2689 m 18
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Janezs2. 09. 2015 18:12:30
ZWEITÄGIGE STREIFZÜGE IN DEN WESTLICHEN KARNIER ALPEN

Unser Weg begann im Dorf Sillian, auf Weg 473, später vereinigt sich mit Weg 403, der uns zum Sattel unter Sillaner Hütte bringt. Wir biegen rechts zum Monte Elmo und so ist der erste Gipfel hinter uns. Dann wenden wir uns zurück nach Osten. In der Hütte Sillaner essen wir uns satt und versorgen uns für weiter. Zweiter Gipfel Tovo Alto, 2573 m. Nun, auf dem Grat gehend, waren auch die anderen Gipfel nicht weit. Bis zur Hütte Obstansersee hütte haben wir mehrere gereiht, einige nicht namentlich markiert, außer auf Karte. In der Hütte am See übernachten wir. Auch dort sind Preise sehr hoch.

Zweiter Tag zuerst Weg 403 dann 160 und erobern Cima Vanscuro 2678 m. Auch hier unterwegs passieren wir einige Gipfel. Beim Abstieg zum Forcello Pala di Ciuzes beginnt die Klettersteig zu M Cavallino. Klettersteig hat vielleicht hundert Meter Stahlseil, dann flacht der Weg ab, zum Gipfel selbst wieder steil hoch. Abgestiegen sind wir östlich zum Kartitscher Sattel, von dort zur Filmoor Hütte. Hier überlegten wir kurz, was nun, den Weg zur nächsten Hütte kannten wir schon. Entscheiden uns, da schlechtes Wetter am Mittwoch, heimzufahren. Zum Abstieg wählten wir einfach Weg 464 nach Schöntal. Ins Tal im Begleiter des Baches, gegen Ende auf Schotterstraße mit Bänken für angenehme Pause. An Hauptstraße abbiegen zum Kartitsch Sattel, dort warten auf Bus, der uns zur Bahnstation bringt. So vergingen zwei Tage in Karnischen Alpen.
(Fotos vom ersten Tag irgendwo verloren)




Blick zurück auf die Obstanser See Hütte1
Auf dem Gipfel waren einige Leute. Cima Vanscuro2
Schöner (militärischer) Weg3
Klettersteig am M. Cavallino4
Nicht anspruchsvoll5
Der Gipfel ist schon sichtbar6
M. Cavallino7
Kapelle kurz unter dem Gipfel, welchen Sinn hat das an einem Ort des Tötens8
Klettersteig auf der Ostseite9
Turm auf der Südseite10
Blick vom Sattel zurück11
Bei der Filmoor Hütte12
Natürlicher Kühlschrank13
Rundumblick14
Der Weg ins Tal führt vorbei an diesem Haus15
See, der oft von Schneelawine zugedeckt wird16
Schon fast auf der Talweide17
Richtungstafeln18
Wir sind in Sillian gestartet.19
Wir haben die Drau überquert.20
Der Weg steigt steil an.21
 Vorbei an der Hütte.22
Der Weg ist schön angelegt und gepflegt.23
 Wir trafen auch einen Wegmarkierer bei der Arbeit, er strich die Markierungen (der Weg war auch gemäht).24
Wir sind bereits über der Baumgrenze.25
 Elmo-Hütte 2433 m.26
 Entlang dem Grat zum Sillianer H.27
 Überreste einer Utrbe.28
Hochgruben.29
30
 Auf Weg 403.31
Militärfriedhof.32
Einer der unmarkierten Gipfel.33
34
35
Wir sind auf jeden Hügel gestiegen.36
37
Gratenweg, stellenweise etwas anspruchsvoll.38
Abstieg zur Hütte.39
 Obstansersee-Hütte.40
Hier haben wir übernachtet, Übernachtungen ausgebucht.41
Roßkopf.42
Zum Sattel.43
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mirank5. 07. 2021 22:03:36
Zum Ausgangspunkt auf der Alm Silvella (1827m) führt 9,5 km asphaltierte enge Straße, die sich von der Hauptstraße S Stefano di Cadore-Comelico genau in der Kurve bei Sega Digon absetzt. Wenn in dieser Höhe das Tal aufgeht, kein Ende den typischen Karnischen Hochebenen und weiten Ausblicken. Außer kürzerem gesichertem Abschnitt beim Aufstieg und dann Abstieg auf den Hängen des Hauptgipfels und auch weiter auf dem ganzen Grat nirgends anspruchsvollere Passagen. Alles zusammen ähnlich dem Queren der Košuta, nur 600m höher insgesamt. Auf Grat und Gipfeln hauptsächlich Österreicher getroffen und meist junge.
Parkplatz geschützt vor Simen talkami.1
Gut 200 m höher verlassene Alm Rigoieto zwischen Rhododendren.2
Etwas weniger ausgetretener, aber gut nachzuverfolgender Pfad.3
50 m über dem Felsblock biegt der Pfad rechts über die Rinne zum Grat.4
Auf dem grasigen Grat zeigen sich im Hintergrund die Sexten.5
6
7
Blick zur Scharte Cavallino-gl, der Gipfel ist links.8
Scharte 2453 m.9
Blick zur Hütte Filmoore.10
Hinten links Palombino, rechts Crode Longerin, dazwischen Pitturina.11
kurzer gesicherter Abschnitt12
Noch ein bisschen...13
14
Nach Westen: Cavallatto, Cima Van Scuro, Frugnoni.15
Hier sind wir abgestiegen - Südhang des Cavallino - auch hier ein paar Seile.16
17
Kriegsreste entlang des ganzen Grats.18
Nächster am Grat Cima van Scuro 2678 m.19
20
21
Noch auf der Cima Frugnoni; hinten Col quterna.22
23
Hütte Obstanser am gleichnamigen See - jetzt links und hinunter.24
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ločanka10. 09. 2021 09:17:18
Wir fuhren durch wundervolle bergumgebene Orte, bis wir auf Alm Silvella 1827 m ankamen, schon nahe IT/AT Grenze. Von uns fast vier Stunden, aber begeistert da beide erstmals hier. Nun, später waren wir etwas wenigernasmeh, als Nebel von überall herabstieg, aber später auf Weg durchbrachen wir ihn und genossen wieder.

Wir machten Rundweg. Zuerst über Sattel M Cavallino mit Hilfe kurzer Seil auf Gipfel, dann auf westlichem Weg wieder über Seile auf Gipfel Pfannspitze, wo Sonne uns zuerst auf Grat erwischte. Gut dass wir nicht zu schnell waren, sonst erst am Parkplatz. Von diesem Gipfel sahen wir See Obstansersee, gleichnamige Hütte und Gipfel Roßkopf über ihnen. Von hier abgestiegen zum gleichnamigen Sattel und nach kurzem Gespräch ab auf wirklich steilen Gräsern zurück zur Alm. Diese Steilheit war wirklich nicht angenehm, aber man muss Steilheit in beide Richtungen trainierennasmeh.

Am Weg bei ca 2200 m freuten wir uns über Menge Blaubeeren und ihr wunderschön gefärbtes Laub, das alle Gipfel umher färbte. Besonders leuchteten schön in dieser Nachmittagssonne.
Wir gingen nochmal zum Blick auf M.Cavallino, erspähten zwei Murmelti und machten Tour-Analyse am Parkplatz. Trotz eingeschränkter Sicht stimmten wir zu, dass Karnische Welt wunderbar ist!
Morgendlicher Blick vor dem Parken1
Persönliche Tafeln über dem Parkplatz2
Nach solch einer Forststraße Beginn des Aufstiegs3
Die Nebel wurden immer tiefer4
erster Blick zum M.Cavallino5
Heide am Weg, wieder erwacht6
bunte Natur7
über den Bach zur pl.Rigoleto8
sie erwarteten uns am Weg9
nach ihm ist der Weg D'Ambreo benannt10
für einen Moment hat es sich ein wenig geöffnet11
auf dem oberen Weg12
hauptsächlich ist der Weg die Grenze I/A13
der berühmte Turm über dem Weg14
sie haben meinen Blick gefangen15
über die Stahlseile zum Gipfel16
und der Gipfel17
auf dem anderen Weg hinunter, wir haben eine Rundtour gemacht18
auch entlang der Stahlseile19
interessante Höhle unter dem Weg20
Blick zurück, man sieht den unteren Weg und den Sattel M.Cavallino, über den der Weg führt21
22
23
blau-grüne Kombination24
vielleicht sind das Edelweiß25
wir näherten uns dem Gipfel von Pfannspitze oder Cima Vanscuro26
hier erstmals Blick vom Grat27
zum See Obstansersee28
auch Grenzberg29
schöner Kreuz war es30
und weiter31
32
vergrößert33
wirklich schöner Blick zum See mit der gleichnamigen Hütte34
Daten am Sattel, von dort sind wir steil zum Ausgang abgestiegen35
im Hintergrund Dolomiti di Sesto36
37
Die Farben der geröteten Blaubeerblätter haben das ganze Hügelland hier eingefärbt38
und auf solch einem Pfad bis zum Parkplatz39
Zusammenleben mit Preiselbeeren40
Blick auf den markantesten Berg hier herum41
noch einmal sind wir zum Blick auf M.C. gegangen42
43
Monte Cavallino44
jetzt wirklich nur noch bergab45
Nahaufnahme der Rötung im umliegenden Hügelland46
47
einer von zweien48
49
Der Herbst ist nah50
und Tourende auf dem leeren Parkplatz51
unser Weg grün, etwas verkürzte Variante der geplanten52
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mirank17. 07. 2023 15:48:34
Da letztes Mal so schön war und Teil der Gruppe noch nicht dort gewesen ist, musste auch diese Tour wiederholt werden. Hoher Ausgangspunkt Alm Silvella trägt zu günstigen Bedingungen für Gehen paar Kurven auf Straße bis Alm Rigoieto bei, wo weniger begangener Steig zum Sattel Kinigat im Hauptgrat beginnt, wo wichtige Wegkreuzung. Hier Querung von Schuttfelder links bei umfangreichen Ausblicken im leichten Wind. Über leichte Felsstufe treten wir auf Grenzgrat nahe Gipfel, wo Gratrüberquerung nach Westen bis Pfanspitze-Cime Vanscuro startet. Da aber Abstieg, schon vorher geprüft leichter, verlängerten wir bis nächsten Gipfel Frugnoni. Abstieg westwärts zum Sattel im Grat und von dort teilweise auf markiertem Steig Richtung Übergang Silvella, bis wir sie links am geeigneten Punkt schlugen über weite grasige Hänge direkt hinunter zum gut sichtbaren Rückweg zur Alm, die 700 Höhenmeter tiefer ist. Obwohl Ausgang 1827m über 1300m und 7h Gehens angehäuft. Tour zum Begeistern von Neulingen da keine harten Stellen, Abstieg über gesicherte Westwand Cavallino kann vermieden werden mit Rückkehr auf Anstiegsweg zum Sattel und Abstieg auf unteren Steig; alles andere unkompliziert.
Höhenfrosch auf 1900 m1
Achtung2
Halb aufgegebene Alm mit Bivak3
Eis4
Wasser im Überfluss5
In Richtung der Friauler Dolomiten6
und Sextner Dolomiten7
8
Etwa über 21009
10
11
und noch der westliche Gipfel Cavallato12
13
Es fehlt nicht an ihnen14
Nach Erreichen des Sattels links zum Hauptgipfel15
16
17
Schon in Österreich - rechts und zum Gipfel18
19
 Grenzer20
Grat - Cresta Pitturina im Osten, Querung letztes Jahr gemacht21
gegen Westen, vorvorletztes Jahr war um diese Zeit hier alles schneebedeckt22
vom Schulter links vom Gipfel sind wir abgestiegen - mit Stahlseilen gesichert23
Luftkontrolle24
25
schön weiter entlang des Grats zwischen Blumen zum nächsten Gipfel26
27
28
29
Obstanser Hütte vom Gipfel der Pfanspitze30
und auch vom Sattel31
auch über Frugnoni und hinunter32
33
am Sattel südlich unter dem Gipfel am Abzweig links und hinunter34
Torre Toblin und Dreischuster Spitze35
36
mit Orientierung keine Probleme37
38
ungewachsener Parkplatz auf der Alm39
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zvončica18. 07. 2023 18:03:51
Mirank, wunderschöne Fotos von einer tollen Tour.
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