Jerebičje-Matkov Grintovec-Matkova kopa-Krnička gora-Mrzla gora-Matkov škaf
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| JTrogar27. 06. 2011 23:43:13 |
Gestern früh haben mein Freund und ich bei der Perk-Hofstelle im Matkov kot geparkt. Etwas unter dem Lesnikovo sedlo hat uns ein schöner Rehbock angebellt und uns wissen lassen, dass wir auf seinem Terrain sind. Vom Sattel sind wir auf dem oberen Weg zum Jerebičje weitergegangen. Dieser Weg ist panoramisch besonders schön, da er die ganze Zeit am Grät verlief, sodass man mit Augen und Seele den wundervollen Ausblick verschlingt. Vom Jerebičje sind wir abgestiegen zum Matkovo sedlo und weiter über den Matkov Grintovec zur Einstiegsrinne zur Matkova kopa. Beim Querung unter der Matkova kopa haben wir bei der Wildsalzlecke eine Herde Gämsen beobachtet. Den oberen Teil des Weges zur Kopa haben wir direkt am Grät gemacht. Oben waren zwei Gämsen, die mit einem halsbrecherischen Abstieg auf österreichische Seite die unglaublichen Fähigkeiten dieser wunderbaren Tiere zeigten. Weiter zum Krničko sedlo haben wir uns an den Grätweg gehalten, so viel es gibt. Er verläuft abwechselnd auf unserer und österreichischen Seite. David hat schon vor dem Sattel den Abstieg in die Matkova krnica und dann über Schutt aufwärts zum Einstieg in den Kletterabschnitt zum Krnička gora entschieden. Ich bin am Grät weitergegangen und vom Sattel aufwärts direkt unter dem Grät auf unserer Seite. Dort hat mich beim Gehen eine schöne Viper überrascht und mit ein paar Zischlauten klargemacht, dass man mit ihr nicht spaßen soll. Etwas höher musste ich, wie schon oft auf dem gestrigen Weg, wieder mit dem Gestrüpp kämpfen, was ganz amüsant sein kann. Beim Klettern zur Krnička gora haben wir sehr genossen, noch mehr auf ihrem Gipfel. Wir konnten es kaum glauben, trotz aller Abenteuer auf dem Weg, dass es noch nicht spät war. Da wir noch genug Zeit und Energie hatten , sind wir auch zur Mrzla gora hochgestiegen. Das Klettern darauf war purer Genuss. Den unteren Teil haben wir durch die Rinne links vom Grät gemacht und etwas höher am Grät bis zum Gipfel. Nach längerer Pause auf ihrem Gipfel haben wir den Abstieg zum Matkov škaf und dann die Straße aufwärts zum Perk beschlossen. Der Weg zum Škaf ist in der unteren Hälfte voller Schutt und erfordert große Konzentration beim Gehen. Im unteren Teil ist genau im kniffligen Abschnitt ein Haken an der Seilversicherung herausgerissen. Obwohl das Wetter keine schönen Fotos erlaubte, gab es einen noch stärkeren Eindruck der Abgeschiedenheit dieser Wege. Vergebt uns unser Kreischen, aber wir konnten nicht anders, denn das war einer unserer schönsten Bergwege. Grüße von unter den schönen Golte, Janez
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| Jovan Cukut28. 06. 2011 08:06:29 |
Glückwunsch beiden zur wunderbaren Tour, die auch bei mir im Programm ist.
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| geppo28. 06. 2011 10:00:17 |
Das ist eine Tour!!! gratuliere!!
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| Edina28. 06. 2011 11:04:08 |
Glückwunsch zu einem wirklich außergewöhnlichen Überqueren. Ich sammle auch leise Infos über diesen wunderbar wilden weglosen Teil von KSA. Viel Erfolg weiterhin und danke für die vielen und immer sehr besonderen Beiträge. LP
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| Navihan28. 06. 2011 11:16:19 |
Glückwunsch zur schönen Tour. Würde am liebsten gleich in diese Ecke aufbrechen, aber muss auch arbeiten, ja, arbeiten, arbeiten, arbeiten so viel wie möglich!
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| Lisa28. 06. 2011 14:30:30 |
Genies seid ihr! Tour dass dich umhaut... lps
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| jprim28. 06. 2011 16:08:26 |
Wow, keine Worte, und ihr wart den Gämsen ganz schön Konkurrenz.
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| robter28. 06. 2011 17:28:07 |
Dieser Matko ist der King. Eine Menge Sachen nach ihm benannt. Schöne Tour.
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| JTrogar28. 06. 2011 20:09:24 |
Danke allen! Es war wirklich eine Tour, wert jeden Schweißtropfens.  
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| dprapr31. 10. 2016 20:57:54 |
Heute mit einem Forumskollegen (kitta) haben wir einen Teil von Matkos Reich umrundet. Trotz nicht zu vielversprechendem Morgen hat sich schon über Jevševec die Sonne gezeigt und unsere Blicke auf goldene Lärchen aufgehellt. Zur Matkova kopa sind wir am Grät hochgestiegen und weiter zur Krnička gora. Von da gegen Latvice, vorbei am nicht mehr existierenden Škaf, und schon vor der Jagdhütte hoch auf den mittleren Weg und entlang bis Matko, wo das Auto wartete.
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| JTrogar22. 08. 2017 15:14:30 |
Freitag 18.8.2017 Eine schöne Tour haben wir letztes Wochenende geschafft: eine Primorkarin und zwei Štajercer. Die Initiative kam von der Küstenecke und es war mir umso mehr eine Freude, die versteckten Winkel in unseren Gegenden zu zeigen. Da mein Freund bei der letzten Tour den Wunsch nach diesem Gratübersetzen erwähnte, lud ich ihn natürlich ein. Mit der Tour fingen wir noch im Dunkeln etwas unter der Matkova Gehöft an. Nach kurzer Suche nach dem Pfadbeginn genossen wir bald den schönen Weg zum Matkovo Sedlo. Ich war überrascht, als ich auf dem Schuttkegel mit dem Grat leckere rote Beeren pflückte und sie nicht wussten, was das für Früchte sind. Als ich erklärte, welche Spezialität Marmelade daraus ist, probierten sie sie auch und waren begeistert vom reichen Geschmack. Obwohl der Steg zum Matkovo Sedlo schon stecht wie die Hölle, fing es richtig erst ab Matkov Zahn an. Den Aufstieg zur Matkova Kopa meisterten wir problemlos. Die Primorkarin zeigte schon dort oben, aus welch gutem Teig sie ist. Sie genoss es voll, ebenso wir zwei. Besonders interessant kam ihnen das augenscheinlich ziemlich versteckte röhrenförmige Fenster im oberen Grattanstieg vor. Von der Kopa an hielten wir uns eine Weile am Grat, aber tiefer zogen wir uns zurück, da unsere bloßen Beine schon mit etlichen Spuren von Gestrüpp und scharfen Felsen bemalt waren. Auch ein schwieriges Problem schafften die zwei Jüngeren, ich wich ihm diplomatisch aus. Zwischen Kopa und Krnička fiel ich in Krise und schlug auf der Škrbina unter Krnička eine Pause vor, die mir sehr guttat, da ich viel leichter weitermachen konnte. Zum Glück war die Sonne gnädig zu uns und versteckte sich schüchtern für längere Zeiten hinter durchscheinenden Wolken hoch am Himmel. Von Krnička sahen wir schon unsere gesamte Fortsetzung zur Mrzla Gora. Auf dem Greben Krničke guckten wir natürlich durch das sehr luftige Fenster zum Škaf. Der untere Teil des Aufstiegs zur Mrzla war noch gemischter gefühlt, bei so viel Luft darunter. Als wir höher wieder auf dem Grat waren, war die Fortsetzung auf kompakterem Fels zum Gipfel pure Freude. Auf dem Gipfel der Mrzla Gora reichten wir uns freudig die Hände und genossen die Stille. Auch auf einigen Nachbargipfeln war Genuss zu beobachten. Abgestiegen sind wir auf dem markierten Weg durch Latvico und vorbei am Matkov Škaf. Darauf sind an zwei Stellen die Sicherungen beschädigt. Unter dem Škaf haben wir die Herde von Matkovs Schafen bei der Pause gestört und uns gewundert, was sie auf so unbewachsenem Gelände machen. Nach 12 Stunden beendeten wir die wunderbare Tour. Sie war voll mit allem Erwarteten und noch mehr. Mitwanderer, danke für die wirklich angenehme Gesellschaft. Lp und sicheren Schritt allen von unter den schönen Golte, Janez
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| dprapr22. 08. 2017 16:56:07 |
Uh, wenn ich mich am Ende der Tour so recken würde, würden sie mich in die Notaufnahme bringen.
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| Gorska planika23. 08. 2017 09:06:20 |
Uauu... wie schöner Bericht über unser Ausflug! Sich einem so erfahrenen Führer anvertrauen und jeden Moment in vielfältigen Schönheiten genießen ist unbezahlbar, unvergesslich... dankbar dafür...
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| lijaneja23. 08. 2017 09:24:23 |
Drago, diese Knochen hatten noch keine Zeit zu verhärten
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| dprapr17. 07. 2022 07:17:39 |
Ich sehe, du hast meinen Haken gefunden. Schöner Grat.
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| redbull17. 07. 2022 08:39:18 |
War schon 2020, also hast du ihn vor etlichen Jahren eingeschlagen, schöner Grat ja
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| dprapr17. 07. 2022 11:09:51 |
Ab 2018. Noch geeignet für Abstieg, wenn jemand es dort braucht. Deshalb hab ich's gelassen.
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