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| IgorZlodej25. 11. 2010 18:08:57 |
Am letzten Tag des kurzen Urlaubs habe ich den Aufstieg auf den Hügel genutzt, der sich NW über dem Rabelj-See erhebt. Den Aufstieg habe ich direkt an der Straße nach Neveja gegenüber dem Sommer-Nautikzentrum begonnen. Zuerst bin ich auf einem Waldweg gegangen, dann direkt bergauf durch den Wald, wo ich bald den markierten Weg 656 erreichte, der vom Dorf Rabelj zur Scharte unter Visoka polica führt. In Mali Krnica bog ich rechts ab und querte bis zum höchsten Punkt Vrh nad jezerom (Jof del Lago). Zwischendurch zwei Schneeschauer, und auch etwas Sonne. Abstieg vom Gipfel direkt hinunter, den genannten Weg gekreuzt und tiefer eine Steige aufgegriffen, die sich später zu einem richtigen Karrenweg erweitert, der offensichtlich lange nicht benutzt wurde, da viel umgestürztes Holz auf dem Weg liegt, das man aber gut umgehen kann. Auf die Straße Rajbelj-Neveja kam ich beim zweiten Nautikzentrum bzw. der ehemaligen Seefestung (top). Dann noch unter 1 km auf der Straße zum Ausgangspunkt. Bei trockenen Bedingungen kann die beschriebene Tour durch Aufstieg zur Visoka polica (II. Schwierigkeit) und Abstieg über Škrbina ins Tal des Beli potok verlängert werden, dann aber ca. 4 km Straßengehen zum Ausgangspunkt rechnen.
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| otiv25. 11. 2010 19:02:04 |
Hallo Igor! Sieh, du hast alles im kleinen Finger: Orientierung, Motivation, von Kondition gar nicht zu reden. Super und noch viele solcher Urlaube.
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| Gorski lovec26. 11. 2010 21:02:15 |
Igor Kumpel, danke für die Idee
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| IgorZlodej18. 12. 2011 16:59:50 |
Eigentlich wollte ich nach Neveja, da aber die Straße noch immer gesperrt ist, voraussichtlich öffnen sie sie für den Verkehr am Mittwoch oder Donnerstag, und ich hatte auch nicht viel Zeit, habe ich mich für Vrh nad jezerom entschieden. In Rablj fahre ich zum Start des Weges 656, der zur Škrbina Visoke police (Forcella delle Cenge) führt. Zuerst so eine Straße, die höher das Skigebiet quert, das leider auch diesen Winter nicht betrieben wird, und weiter, bis der Waldbahn endet, dann geht eine schöne Mulattiera weiter bis Mali Krnica. Wenn unten in Rablj nur ein cm Schnee war, hier schon gute 40 cm. Ich biege rechts ab und durch Wegloses im Wald bergauf, seltene Fichten und Lärchen, dafür viel Gebüsch, das nur teilweise zugedeckt ist. Irgendwie habe ich mich zu einer kleinen Scharte durchgekämpft, von wo toller Blick hinunter ins Mrzla-voda-Tal und auf den Kamniti lovec, der über dem Tal thront. Weiter wollte ich wirklich nicht mehr stapfen und durchs Gebüsch brechen, also ca. 50 Höhenmeter unter dem Gipfel umgedreht und gleichen Weg ins Tal abgestiegen.
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| u2anja18. 12. 2011 17:13:08 |
Heute sind wir auf Tourenski von Sella Neveja nach Prevala gefahren, und die Schranken waren morgens offen, so dass wir ganz normal vorbeikonnten!
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| Pastirica31. 05. 2024 14:26:37 |
Wenn noch jemand mal Lust hat, diesen Gipfel bei trockenen Bedingungen zu besuchen - entlang dem Grat, der zum Rabelj-See abfällt, verläuft ein ganz bequemer Anstieg. Nur ganz oben ist es nicht mehr klug, dem alten Steig zu folgen . Ich bin beim Top am See gestartet, auf der Jagdsteige nach Vette Scabre. Bei ca. 1250 m bin ich direkt bergauf zur Steige 656 abgebogen. Dann ein paar Schritte darauf abgestiegen bis zur Stelle, wo der Weg nach Rablj abbiegt, und dort auf den Grat. Im unteren Teil ist die Steig noch sichtbar, höher verliert sie sich, aber Gelände nicht zu anspruchsvoll. So lief es schön nach Plan bis 1700 m. Von da zum Gipfel haben mir aber unter 60 Höhenmeter eine Stunde gekostet. Fehler war, direkt hoch zu kämpfen durchs Gebüsch und ziemlich offensichtliche Spuren quer links zu ignorieren. Auf dem Gipfel selbst keinen Platz ohne Gebüsch gefunden, daher Abstieg bergab auf eine Art Querung, die Schritt für Schritt besser wurde. Gleichzeitig wuchs der Wille, auch den benachbarten Vorberg zu probieren. Nach ca. 50 Höhenmetern Abstieg bietet sich wieder eine schwache Quersteige. Diesmal folge ich ihr erst eine Weile horizontal, dann durch Lichtung hoch und schließlich bequeme Querung zum Gipfelgrat, wo ich endlich Pause mache. Rückweg in Ankunftrichtung, ohne Gebüschteil. Die Quer-Spuren haben mich sicher zum Punkt gebracht, wo ich sie vorher ignoriert hatte. Keine Markierungen, nicht mal Steinmann auf dem Gipfel. Geht aber ohne Gebüsch. Aber das weiß ich erst heute ...
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