| Filip_Culjak8. 07. 2020 13:14:49 |
Am Freitag, 3.7. sind wir spät nachmittags von Zagreb nach Zaizeri gefahren und dort übernachtet. Wecken am Samstag, 4.7. um fünf, etwas gefrühstückt, langsam alle Ausrüstung gecheckt und um 6:30 Richtung Bivak Stuparich gestartet. Nach einer Stunde biegt der normale Weg nach Stuparich entschieden links ab, wir fahren mit Weg 639 geradeaus durch eine Art Wildbachschlucht, der steilen Felsstufe weicht der Weg rechts aus. Weg 639 bis 1600 m, wo der Weg scharf rechts abbiegt, wir direkt in die erwähnte Schlucht durch einige kleinere Felsstufen (II, max III bei schwereren). Vorsicht wegen sehr glatter Blöcke zum Klettern. Nach paar Minuten leichterem Balancieren flacht die Schlucht ab und wir Richtung nächste Schlucht zwischen Drachengrat und Krnitschturm (2048 m). Schlucht bis Sattel Forca del Montasio. Viele instabile Blöcke und Schutt. Am Sattel links zum Drachengrat. Hier beginnt Kletterteil. Ca. 200 Hm immer II, teils III. Anfang luftig bröckelig, zweite Hälfte flacher. Nach paar Min. markanter Kamin direkt rauf (15-20m, III+), Detail ersten Teils. Aus Kamin umdrehen und höher als Krnitschturm halten. Rechts Steinmann führt vom N nach W-Osthang Montasio. Hier berühmte Police Cenge di Walhalla quer zu Fels Schulter Jof Moz. Zum Walhalla 30 m ab (abgenutztes Abseilstand). Abklettern möglich, Fels gut, nicht über II. Aber exponiert. Walhalla sieht erst böse aus, ist bequem laufbar, max 2 Stellen Hände. Schönster Teil, ambient toll mit Riesenwänden und himmelhohen Türmen typisch Montasio-West. Aussicht super, Dolomiten Karnische Alpen bis Hohe Tauern. In 20 Min. gemütlich zu Jof Moz Schulter. 1903 endete Julius Kugy hier und drehte. 1911 Ferdinand Horn oberes Stück zu Via Dogna unter Sphinx. Etwas ab auf exponierter Grashaldband zu Rinnensystem. Weiße geglättete Wand rauf, dann leicht rechts in System Absätze kleine Kamine zum zweiten Rinnensystem. Einstieg tricky, quer overhängend aber langsam machbar. Zweite Rinne mit Tümpeln glitschig. Nach Minuten schwarzer glitschiger Überhang blockt. Links umgehen, dann delikate Traverse zurück (IV-). Im Rinnensystem zwei Varianten. Erste rechts in Kamin-System 80 m (IV, max IV+ ab Linie). Zweite weiter Rinnensystem, großer Block rauf und vor schwarzen nassen Überhängen rechts Wand (ital. III+ bis IV-). Erste wegen zwei Überhang-Schneefeldern, trotz Steigeisen Pickel unpassierbar. Im Kamin rechts konstant IV, guter Fels. Nach letztem Überhang flacher. Seil weg, quer rechts steiler bröckeliger exponierter Hang. Jeden Griff prüfen. Schnell zur Grashalde um Spitzenwand Sphinx. Vorsicht extreme Exposition Gras, stellenweise runter hoch zu Via Dogna. Zu Via Amalio normal, kein Schnee zu Suringar. Andere Seite Spalla Nord wo Amalia nördlich abbiegt hat Schnee, umgehbar. Findenegg schneefrei. Kein Schnee mark. Abstieg Gipfel Montasio Pipan-Leiter zu Pecol runter Sella Nevea (Na Žlebeh) Hotel Canin gebucht. Nach Nacht reich Frühstück Fuß/Autostopp Zaizeri. Um 12 dort. Unvergessliche Tour, rar wie Erstbesteiger-Feeling begeistert.
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