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| velkavrh24. 11. 2019 05:48:43 |
Wanderer machen am Ende der Wanderstaffel eine Tour ins Unbekannte. Diese Wanderungen oder Wander-Ausflüge sind meist im November und Dezember. Bergführer organisieren für sich am Saisonende eine besonders organisierte Tour. Das sind oft Karsthöhlen, Bergwerksmuseen und andere Museen. Letztes Jahr waren wir u.a. im Militärmuseum Pivka und krabbelten sogar in das ausgestellte U-Boot. Vorvorjahr besuchten wir die Vilenica-Höhle - es war kein Kinderspiel 500 Stufen in die Höhle runterzusteigen. Vor drei Jahren waren wir in Italien im Rabler Bergwerk. Man fährt mit einem kleinen Zug durchs Bergwerk. Diese Ausflüge heißen Führerausflug ins Unbekannte. Dieses Jahr war es wirklich ins Unbekannte. Wir besuchten eine Karsthöhle in Kärnten. Das ist die Huda luknja Karsthöhle. Wir durchquerten den oberen Medvedov-Gang. Höhlenforscher vom Koroško-Saleški Höhlenverein - SPEELOS SIGA führten uns in die Höhle. Besuch nur mit Begleitung und Führung von Höhlenforschern möglich. Höhle nicht beleuchtet und Besichtigung bedeutet echter Adrenalin-Schock. Eingang versteckt im Wald und verschlossen. Schon der Abstieg ins enge Loch deutet an, dass etwas wirklich Ungewöhnliches kommt. Direkt beim engen Abstieg am Eingang wartet Kriechen auf nassem Schotter auf allen Vieren. Höhlenforscher rüsteten uns mit Höhlenanzügen, Stiefeln und Helmen mit Lampen aus. Man muss gute wasserdichte Handschuhe haben. Nach ein paar Metern hebt sich die Gangdecke und wir können aufstehen, aber niedrig, also laufen wir im nicht zu breiten und hohen felsigen Teil der Höhle. Boden nass, glitschig, voller Steine. Folgen ein paar etwas unhandliche Abstiege im Gang. Dann weitet sich die Höhle und wir sehen erste Tropfsteingebilde, die verzaubern und große Fledermauskolonien. Zum Höhlenende ca. eineinhalb Stunden und zurück natürlich gleichen Weg. Noch zweimal Kriechen auf allen Vieren. Einmal langem Schlick, zweitens über gelegte Schuttkegel. Bei Schutt fast platschen im Wasser und ziehen uns mehr daran als kriechen. Dann in Höhlenabschnitt wo Höhle sich weitet und bis Decke über zehn Meter. Wände und Decke geschmückt mit allen möglichen Stalaktitformen von Vorhängen bis wunderbaren Gebilde die sich an Höhlenwand von oben bis unten ziehen. Rand voll Siphonen - derzeit voll Wasser. Zu Höhlenabschnitt wo wir waten in Wasser fast 40 cm hoch. Ohne hohe Gummistiefel kein Durchkommen. Schon so haben Höhlenforscher Tag vor unserem Besuch Wasser gepumpt und so hoher Wasserstand hält vielleicht Tag oder zwei, dann Besuch wieder nicht möglich. Dann laufen im Teil mit Aluminiumplattformen. Am Ende große Halle wo Besuch für Besucher endet. Zurück wie gesagt gleichen Weg. Wieder Kriechen und Stiefel versinken mehrmals in tiefem Schlamm. Neun waren wir und drei Höhlenforscher begleiteten. War wirklich schön und adrenalinreich, unvergesslich mindestens für die meisten Teilnehmer.
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| TamaraTP24. 11. 2019 23:43:21 |
Schön. Höhlen haben wirklich ihren Charme.
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| Tadej1. 09. 2025 08:42:23 |
Einige Eindrücke vom Ausflug durch Divaška-Höhle. Die Höhle ist schön und sehenswert. Lp, Tadej
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