Ich beginne bei Medvedova konta, zu der ich 4 Schilder fahre, wo die Straße gesperrt ist. Wie alle anderen, da der Parkplatz voll ist. Am Baum ist ein angenageltes Blatt, dass sie die Straße reparieren werden, obwohl ich nicht bemerkt habe, dass ihr etwas fehlt. Auch war nirgends eine Maschine oder jemand, nur so als ob sie die Straße gesperrt hätten und das war's.
Zuerst springe ich zur Blejska koča, wo ich rechts auf den markierten Weg in Richtung Planina Klek abbiege. Der Weg ist schön, leicht und gut markiert. Am Preval gehe ich hinauf Richtung Debela peč, dann irgendwo dazwischen biege ich zum Vrh Sedla ab. Es handelt sich um einen kurzen Abschnitt leichten Geländes, wo der natürliche Übergang durch das Latschengestrüpp so ist, dass man eigentlich in die richtige Richtung gehen muss. Sedlo ist grasig und geeignet für eine kurze Pause, während Vrh Sedla eigentlich kein Gipfel ist, nennen wir es einen benannten (überwachsenen) Höhenpunkt. Für Klečica kehre ich zurück auf den markierten Weg Richtung Debela peč, dann biege ich an einer geeigneten Stelle direkt auf den Grat ab. Gipfelsammler werden sich über die Nachricht freuen, dass der wahre Gipfel von Klečica (1897 m) nur etwa 20 m rechts im Latschengestrüpp vom Aussichtspunkt auf dem Grat liegt (auf Karten als "greben Klečica" markiert), während die Gipfelmarkierungen auf den meisten Karten eigentlich das schwer erreichbare Ende des Grats markieren (1888 m).
Der Plan war noch Debela peč und weiter auf dem Grat, aber sie haben mich angerufen und ich musste schnell mit einer Abkürzung zurück zum Auto fliegen, unterwegs bin ich nur noch auf Koto 1524 über Medvedova konta gesprungen, als ich schon dort war. Als ich schon zurückfahre, sehe ich an der Straße eine Kuh, die sich mit großer Begeisterung und Vergnügen an einem geparkten Opel reibt, er war komplett über die ganze Länge zerkratzt. Wenn jemand auf Pokljuka war und sich fragt, was zum Teufel mit seinem Auto passiert ist, na ja, das.