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Forenliste / Slowenien / Dolomiten / Klettersteig Ivano Dibona

Klettersteig Ivano Dibona

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mirank23. 09. 2019 21:27:53
Jajčk gibt es seit drei Jahren nicht mehr, daher muss man am Pass Tre Croci starten. In weniger als einer Stunde gehen wir vorbei an den Gebäuden der geschlossenen Station Son Forca. Sattel Staunies mit Hütte Lorenzi ca. 700m höher sieht nicht so furchtbar weit auszavijanje z očmi Interessant, alle Beschreiber dieser Tour haben nicht an Richtungswechselzmeden und Abstieg hierher gedacht. Hütte Lorenzi wie auch Seilbahn-Anlagen zerfallen unaufhaltsam, daher machen wir uns bald auf zur Klettersteig I. Dibona, der am Gratr verläuft meist auf Resten des 1. WK. Kurzer Linksknick zum Gipfel Cristalina 3008m und dann auf-ab auf schön gesichertem interessanten Weg vorbei an noch gut erhaltenen Objekten - eines hat Schutzraum. Verkürzt durch Abstieg vor Forcello piccolo - sichtbar und markiert - und unten zurück überquert zu Son Forca und runter zum Pass. Wir sind nicht gerade langsam, aber es hat sich auf fast 8h Nettowanderzeit summiert.
Klettersteig Ivano Dibona Monte Cristallo, rechts Piz popena1
Klettersteig Ivano Dibona Croda da Lago auf der anderen Seite des Tales des Baches Boite2
Klettersteig Ivano Dibona es ist schon zu sehen...3
Klettersteig Ivano Dibona SP-Station „Ei“ von vor 65 Jahren4
Klettersteig Ivano Dibona Ra gusella, Nuvolau, Averau dahinter Marmolada und rechts Gran Vernel5
Klettersteig Ivano Dibona Beginn der Mühsal aber hier geht's noch6
Klettersteig Ivano Dibona Pelmo und Civetta7
Klettersteig Ivano Dibona Spiegelung des aktuellen Zustands8
Klettersteig Ivano Dibona noch ein bisschen, jaaa bisschen morgen9
Klettersteig Ivano Dibona atme durch, schau zurück...10
Klettersteig Ivano Dibona 11
Klettersteig Ivano Dibona 12
Klettersteig Ivano Dibona jeee13
Klettersteig Ivano Dibona 14
Klettersteig Ivano Dibona überall Anzeichen von Verlassenheit15
Klettersteig Ivano Dibona Ausblicke in alle Richtungen; Tri Čime, Elfer, Popere-Grat, Zwelfer16
Klettersteig Ivano Dibona Dreischusterspitze, dahinter Hochalmspitze17
Klettersteig Ivano Dibona Cima piata alta, Barranci18
Klettersteig Ivano Dibona Lago di Landro19
Klettersteig Ivano Dibona Picco di Vallandro20
Klettersteig Ivano Dibona Cristallo Cima di Mezzo rechts, in der Mitte hinten Hauptgipfel, links zackige Piz Popena21
Klettersteig Ivano Dibona Croda Rossa d'Ampezzo22
Klettersteig Ivano Dibona 23
Klettersteig Ivano Dibona 24
Klettersteig Ivano Dibona Pelmo, Sorapiss25
Klettersteig Ivano Dibona 26
Klettersteig Ivano Dibona 27
Klettersteig Ivano Dibona 28
Klettersteig Ivano Dibona Sorapiss29
Klettersteig Ivano Dibona 30
Klettersteig Ivano Dibona Cortina31
Klettersteig Ivano Dibona 32
Klettersteig Ivano Dibona Die Italiener würden sagen: mai più33
Klettersteig Ivano Dibona Vom Gipfel der Cristalina Blick auf Antelao und Sorapiss im Nebel34
Klettersteig Ivano Dibona Abstieg vom Gipfel35
Klettersteig Ivano Dibona 36
Klettersteig Ivano Dibona Über Forcella Padeon; Abstieg trotz sichtbarem Pfad links absolut nicht empfohlen37
Klettersteig Ivano Dibona nach mehr als 100 Jahren - die Leiter wird überprüft...38
Klettersteig Ivano Dibona hier bin ich schon fast auf festem Grund39
Klettersteig Ivano Dibona Unterschlupf Buffa di Perrero - Alpen-Oberstleutnant, gefallen am Kras 191640
Klettersteig Ivano Dibona 41
Klettersteig Ivano Dibona 42
Klettersteig Ivano Dibona 43
Klettersteig Ivano Dibona Markierter Abstieg44
Klettersteig Ivano Dibona unten zwei Möglichkeiten: Querung auf dem Pfad über das vzn Geröllfeld oder Abstieg zum Waldweg45
Klettersteig Ivano Dibona wir haben die Spur gewählt und waren die Einzigen unterwegs, dass es hier leichter bergauf ginge...46
Klettersteig Ivano Dibona Foto vom Pass - Im Westen nichts Neues (alles geschlossen trotz Menge)47
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felix24. 09. 2019 13:15:38
Info: Vor gut einer Woche waren wir in Hütte Son Forca und sie sagten uns, sie verhandeln über Renovierung der Bahn zum Sattel.
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bagi28. 08. 2024 14:51:41
Zum dritten Mal besucht Cristallo di Mezzo, diesmal die gesamte Dibona. Teilweise hatten wir sie vor Jahren begangen, aber die Neugier hat uns seitdem nicht Ruhe gelassen nasmeh. Was verbirgt sich wohl im unbegangenen Teil, was haben wir verpasst? Und wir sind gegangen ....

Auto am Pass Ospitale d’Ampezzo auf kleinerem Parkplatz neben Brunnen geparkt. Größerer Parkplatz gegenüber gehört Hotel. Es folgte Abstieg zum Fluss Ru Felizon und Anstieg auf Straße gegenüber. Nach unter zwei km links abgebogen am Abzweig zur Ferrata Ivano Dibona.

Das ist nicht mal eine echte Ferrata, eher militärische Verbindung aus dem 1. WK entlang Grats hoch über Tal. In Hänge gemeißelt, stellenweise stark exponiert und einspurig, stellenweise stark verwittert. Auch viele Drahtseile, deutlich mehr als im Gedächtnis, ändert aber nicht den Charakter dieses Wegs. Extrem lang, anspruchsvoll und zugleich wunderbar nasmeh. Zu schnell vorbei für uns und folgte nur noch Endanstieg über Bianchi zum Cristallo di Mezzo und Rückkehr gleicher Route bis zur ehem. Rif. Lorenzi-Hütte. Das markiert Verfall, nur Winterraum daneben in gutem Zustand. Alle Skianlagen in unmittelbarer Nähe verfallen auch und gefährlich für Vorbeikommende.

Nach so langem Weg logisch nur Abstieg über ehem. Skigebiet. Oberer Teil so steil dass es einen irgendwo quetscht, Länge täuschend bis zum Schluss. Abgesurft über Schutt und irgendwie richtige Welle erwischt jezik. Unter vielen Varianten offenbar die beste gewählt und bei Hütte Son Forca überrascht auf verbrauchte Zeit geschaut. Langer Stopp mit exzellentem Service und noch besseren Preisen folgte. Nach Pause abgestiegen zur Talstraße 203 und darauf zum Ausgang zurück. Straße ca. fünf km, aber unermüdlich und gar nicht langweilig.

Meine Meinung zu allen drei Zugängen zum Cristallo di Mezzo ...

Schönste ist Weg Angelo Dibona, wo mit Rückkehr zum Start Ospitale d’Ampezzo 21 km und 2000 Hm zusammenkommen.
Anspruchsvollste ist Weg Rene de Pol (hier), wo mit Rückkehr zum gleichen Start Ospitale d’Ampezzo 20 km und 2000 Hm, dafür haben wir auch am meisten Zeit gebraucht.
Am besten für Masochisten Anstieg über ehem. Skigebiet (hier), dem kein Ende kein Rand und wo wegen Gipfelsteilheit manchmal mit Zähnen beisst velik nasmeh.

Koordinaten Start für gesamte Dibona (Ospitale d’Ampezzo): 46.602968, 12.142490
Wir parken in Ospitale d’Ampezzo neben dem renovierten Brunnen1
Direkt daneben ist ein Schild für unsere Route. Zuerst steigen wir zum Fluss ab2
Auf der anderen Seite folgt ein steiler Anstieg auf der Schotterstraße. Darauf kehren wir auch zurück3
Abzweig zur Ferrata Ivano Dibona. Wir biegen links bergauf ein4
Der Einstieg ist ausgezeichnet angelegt, ziemlich anders als die Ferrata Rene de Pol am gegenüberliegenden Hang5
Schon im Anfangsteil gibt es militärische Reste, mit der Höhe werden es immer mehr6
Die Armee brauchte natürlich Wasser und in dieser Kaverne steht ein großer Brunnen7
Wir sind früh gestartet, daher erwischt uns die erste Sonne erst auf dem Grat.8
Blick zurück auf die Überreste der ersten Kriegs, gut versteckt in der natürlichen Umgebung.9
Bald stoßen wir auf eine noch größere militärische Siedlung.10
Hier gibt es Gebäude von unglaublicher Größe für solche rauen Verhältnisse, wie sie im Hochgebirge herrschen können.11
Es erinnert mich an ein religiöses Objekt, in jedem Fall hat es einen schönen Blick auf die Pomagagnon- und Tofane-Gruppen.12
Nach kurzer Erforschung der Reste machen wir uns weiter auf den Weg...13
Der Pfad ist an vielen Stellen exponiert, aber ausreichend gut für sicheres Vorwärtskommen.14
Über die schwierigeren Abschnitte springen verschiedene Hilfsmittel ein.15
Extremely dangerous slope without exit... geschlossene alte Pfadvariante, obwohl die Markierungen noch gut sichtbar sind.16
Die Sonne stört ein wenig wegen direktem Licht ins Gesicht, sonst ist das Laufen reiner Genuss :)17
Wegkreuzung. Von hier aus sind wir vor einigen Jahren gelaufen, nur in entgegengesetzter Richtung.18
Auch hier gibt es eine neue Pfadvariante, jetzt viel stärker ausgetreten als beim letzten Mal.19
Am gut sichtbaren Obelisken schließen wir uns wieder dem Grat an.20
Bald folgt das Queren von Terrassen, die aus der Ferne ziemlich wild wirken.21
Keine besonderen Schwierigkeiten. Alles ist gut gesichert, Drahtseile neuerer Art.22
Die Umgebung ist wild, das Gefühl beim Überqueren herrlich :)23
Direkt hinter der Kurve noch eine der vielen Posten. Interessant, wie langsam Holz in diesen Höhen zerfällt.24
Blick zurück auf den Berg, den wir gerade überquert haben.25
Wir fahren fort. Zahlreiche Drahtseile überraschen uns, die wir nicht im Gedächtnis haben. Vielleicht ist nur EMŠO am Werk :)26
Dies ist zweifellos eine Veränderung seit dem letzten Besuch...27
Das Buffa di Perrero Schutzhaus ist vollständig renoviert, der verschlossene Innenraum steht Führern und Rettungskräften zur Verfügung.28
Noch ein Blick auf das Adlerhorst aus dem Ersten Weltkrieg, befestigt am steilen Hang der Cima Padeon.29
Auch dies folgt den Militärpfaden. Etwas Ähnliches, aber noch Unglaublicheres, gibt es auf der Ferrata Rene de Pol.30
Tiefere Abschnitte werden von Stegen überwunden, der Haupt kommt noch :)31
Dies ist nicht direkt aus dem Ersten Weltkrieg, folgt aber sicher dem ursprünglichen Pfad.32
Hier schlossen wir uns letztes Jahr der Dibona von der Rene de Pol Richtung an.33
Wir kamen aus dieser Richtung. Der schwerste Teil verbirgt sich hinter ausgedehnten Schuttfeldern, hinter dem Sattel Forcella Verde.34
Gut besuchter Nebengipfel Cristallino d’Ampezzo. Der Weg dorthin ist vollständig gesichert.35
Noch gut erhaltene Objekte nach mehr als hundert Jahren.36
Annäherung ans Ende des Militärpfads, der zu schnell vergangen ist :) 37
Blick auf die 30 m lange Hängebrücke, markantesten Teil der Dibona.38
Folgt der Abstieg zur oberen Station der ehemaligen Gondel.39
Dies wird die Fortsetzung sein … Cristallo di Mezzo.40
Die Bretter lösen sich schon, Vorsicht geboten.41
Persönlicher Ausweis :)42
Nun sind beide in den Schubladen der Erinnerungen verstaut :)43
Rif. Lorenzi Hütte. Niemand unterhält das Gebäude, Zustand dementsprechend.44
Langer Weg hinter uns, kein Anhalten. Direkt weiter auf Ferrata Marino Bianchi.45
Dieser Wegabschnitt ist viel belebter, späte Stunde ohne große Menge.46
Wir warten nicht lange, gute Laune regelt alles.47
Blick zurück auf die Hängebrücke48
Wir fahren die linke Variante mit der Via Ferrata fast bis zum Gipfel fort, mit Detail Schwierigkeit D49
Hier ist fast niemand, nur der Italiener, den wir kurz zuvor getroffen haben50
Die Via Ferrata verläuft auch über den Gipfelbereich, wo das Stahlseil nicht wirklich benötigt wird51
Ende der Ferrata52
Noch ein bisschen und wir sind oben….53
Cristallo di Mezzo, 3150 m hoher Aussichtspunkt. Hier machen wir ein Selfie und halten endlich inne54
Wir steigen den unteren Pfad ab, obwohl der Rückweg über die Via Ferrata nicht allzu schwierig ist55
Alle exponierten Stellen sind gut gesichert, der Rest ist ein belebter Pfad56
Tiefer unten vereinen sich beide Zugänge und nur einer führt zur Hütte57
Steile Rinne, die in beide Richtungen überrascht :)58
Über der Hütte haben sie offensichtlich ein Kreuz gemacht. Wörtlich und im übertragenen Sinne…59
3000 m war eher ein Werbegag, tatsächlich liegt die Höhe bei ca. 2950 m60
Der Biwak bei der Hütte ist gut gepflegt61
Eingestürzte Station. Bald im gleichen Zustand wie das Militärobjekt daneben62
Es folgen die nassen Träume jedes echten Geröllliebhabers, endloser Abstieg auf der ehemaligen Skipiste :)63
Es war einmal….64
Rückblick, der sehr, sehr täuscht. Das weiß jeder, der auf dieser Skipiste hoch ist65
Glücklicherweise ist die Rif. Son Forca Hütte nah, wo wir unsere Seele nochmals festbinden66
Zuvor stellen wir uns für gründliches Abstauben an :)67
Nach einer längeren Pause steigen wir ins Tal bis zur Straße mit Markierung 203 ab, die uns zum Ausgangspunkt bringt68
Dieses Jahr ist sie schon bis zum Dach zugeschüttet …69
Fahrradfahrer nutzen es oft gerne, hat aber einige steile Abschnitte70
Der große Finale naht ….71
Rückkehr zum Ausgangspunkt. Wir haben lange gewandert, aber wir kommen wieder :)72
GPS-Track des Ganges. Es sind 20 km und 2000 Höhenmeter zusammengekommen73
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