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| viharnik16. 03. 2012 20:56:14 |
Eine lange 155 km-Fahrt auf der Autobahn von Ljubljana über Nova Gorica brachte mich nach Kobarid. Davon aus direkt aufs Rad in Richtung Breginj-Kot bis Dorf Sedlo. Davon steigt eine 12 km lange hoch-alpine Schotter- und Steinstraße bis Pl Božica im Sattel des Mali vrh. Bis zur Antennen-Wiederholstation ging es noch ganz gut. Später hatte die Straße mehr Steine und Schotter (der unter den Rädern stecken bleibt) was die Fahrt sehr erschwerte, und auf solchen Distanzen verursacht auch Müdigkeit. Dazwischen hat die Sonne trotz noch Frühling ihriges getan, daher habe ich Teile des oberen Weges stellenweise mit dem Rad geschoben und es hat gutgetan. Oberhalb 1300 m weht erst etwas kühler, sonst wogte die Hitze von Gras wie in der Sahara. Gut, dass 2 l Wasser im Camelbak verfügbar waren. In 3 h 30 min erreiche ich endlich den Sattel in 1400 m Höhe und genieße die Ausblicke. Bei Rückkehr nach Učeja gleich hinter dem Rand von Pl. Božica komme ich in reinen Winter und wechsle Sommerjacke gegen Softshell und Handschuhe. Ca. 2 km fahre ich auf Eis und Schnee, bis ich trockene Straße erreiche. Bis m.p. Učeja vom Gipfel ca. 8 km Abfahrt, noch schönere Abfahrt von Učeja asphaltiert bis Landstraße Bovec-Kobarid, wo es flog wie verrückter Skifahrer!, lies 60 km/h. Dazwischen reißt die Zuleitung für vorderes Schaltwerk, daher fahre ich nur im sechsten Gang 18 km/h nach Kobarid. In Bovec treffe ich Igor Zlodej, der gerade vom Skifahren auf Kanin kam, und beim Plaudern in der Sonne der Lokal mit 2x Radler genießen wir den Rest des Nachmittags. Über Vršič auf Heimweg schaue ich mir noch den Schnee an und durch überfüllte Kranjska Gora voller Fans unseres Kranjec fahre ich nach Ljubljana. Tour insgesamt 55 km mit 5 Std Fahrt und tollen Ausblicken. Empfehle Anstieg nur von Učeja, Abfahrt nach Breginj per Straße oder entlang Kamm über Bivak Hlek und Starinjski vrh nach Trnovo ob Soči mit wenig Schieben.
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| kofetarca16. 03. 2012 22:01:37 |
Schöne Tour hast du gemacht, wir sind im Sommer umgekehrt gegangen, von Bovec über Učejo zum Sattel, runter nach Trnovo und zurück nach Bovec. Auch lang und anstrengend 
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| rinča18. 03. 2012 19:51:43 |
Gut gemacht Viharnik, dass du von der Südseite hochgekommen bist. Ich bin umgekehrt gegangen und es kam mir vor, als wäre der Abstieg auf dieser Zickzack-Straße endlos lang und zwischendurch habe ich mich ein- oder zweimal gestoppt, weil mir die Hände vom Bremsen und Rütteln weh getan haben Habe mir gesagt, dass da oben nie
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| viharnik18. 03. 2012 21:25:21 |
Ja, bergauf von Süden ist wirklich eine ganz anstrengende Variante, nicht so sehr wegen der Höhenunterschieds (Kobarid 258m-Na Verlih 1400m), sondern wegen des Schotters und größerer Steine, die dich bei jeder Pedalumdrehung aufhalten, mal ein Stein, mal Schotter, mal hüpft es. Das alles wiegt die besondere leichte küstenalpine Luft mit Ambiente und üppigen Ausblicken auf. Wert jeder Wiederholung der Tour und Besuch des angenehmen Kobarid oder Bovec. In der Nähe ist auch der Napoleonweg in der Schlucht der smaragdgrünen Soča. Für den Gratenweg habe ich das Schild in Kobarid für Stol in 4 Stunden gesehen.
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| dm7213. 10. 2013 20:31:45 |
Nicht auf den Gipfel des Kobariški Stol, sondern nur bis zur Planina Božca. Nur ein bisschen anders als oben beschrieben. Tourstart in Boka entlang der Hauptstraße bis zum ehemaligen Grenzübergang Učja, wo ein paar Meter vorher eine Schotterstraße links abbiegt. Ein bisschen Asphalt am Anfang. Zur Alm schlängelt sich noch ein ganz ordentlicher Weg. Von Žaga zur Planina Božca sind über 13km. Die Lage dieser 1370m hohen Alm ist sehr aussichtsreich. Von hier fahre ich auf die andere Kobariška-Seite, wo bald links ein Weg nach Trnovo abzweigt, auf dem mein heutiger Abstieg verlief. (Rechts fährt die Straße den Hang von Stol hinunter ins Breginjski kot). Der Abstieg ist außergewöhnlich malerisch, da man die ganze Zeit tief unten das Tal sieht. Der Gratenüberquerung sind ca. 3km, dann geht der Weg (markiert für Trnovo) in den Wald hinunter, wo er am Anfang nicht befahrbar ist, außer für mutige Downhiller mit Vollfeder. Das Rad tragen wir ca. 10min, dann erreichen wir wieder den Weg, der am Anfang schlechter, dann immer besser wird. Bis Trnovo 8km Abfahrt. Dann auf der Hauptstraße zurück nach Boka. Wunderschöne Tour, wer sie kennt, wird zustimmen, dass es eine der aussichtsreichsten MTB-Touren ist mit tollen Blicken sowohl aus dem Dorf Sedlo als auch der, die ich gemacht habe. Besuchenswert.
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| Becar29. 05. 2016 13:55:27 |
Gibt es auf dem direkten Weg von Breginj noch Schnee auf den steileren Abschnitten?
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| stella29. 05. 2016 17:08:51 |
Nein, der Weg ist trocken. Ich bin letztes Samstag über den direkten Weg nach Breginj zurückgekehrt. Viel Erfolg.
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| Crazy climber27. 06. 2017 10:05:33 |
Gestern sind wir mit Familie von Breginj zum Stol, schöner Blick, später öffnete sich auch Rombon, zentrale Julische Alpen waren bedeckt. Dann Querung zu Mali Muzec zum Biwak und zurück nach Breginj, verrückt schöner Tag. Viel Glück! 
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| maregol22. 07. 2017 18:34:28 |
Hallo. Mich interessiert der Zustand der Straße von Učeja bzw. Žaga zur Planina Božca? Danke
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| alyas1. 09. 2017 15:56:03 |
Žaga - Učeja - Kobariški Stol (Božca) - Trnovo - Žaga (kreisförmige MTB-Tour, Bedingungen 27.8.2017) Was vorherige Meinungen angeht, stimmen wir wohl fast alle zu, dass das wirklich eine der schönsten und aussichtsreichsten MTB-Touren bei uns ist, hat aber leider den einen kleinen Mangel, dass man sie nicht komplett fahren kann, sondern gut 1 km Weg von Planina unter Starinjski vrh durch Wald auf Wanderweg das Rad leider kurz schieben muss. Aber gleich danach folgt wieder großzügiger adrenalinreicher Abschnitt der Abfahrt auf mehr oder weniger ebener Waldstraße bis Trnovo, wo ohne gute Federung bzw. Dämpfung einen gut durchschütteln kann, aber daran sind wir eh gewöhnt. Manche steigen auch in dieser Richtung auf, einige getroffen, aber ich denke ursprünglich beschriebene Tourrichtung ist trotzdem besser. Andere Bedingungen: Straße von Učeja nach Božca solide, stellenweise Macadam etwas steiniger und rauer, hier und da mehr Schotter, aber mit breiten Reifen und gutem Profil kein Problem. Wo sowieso ein Fronttriebler (der Gleitschirmflieger hochbringt) raufkommt, schafft MTB sicher auch. Ausflug auch an heißem Tag machbar, da Nordseite des Kobariški Stol fast komplett bewaldet ist, die beim Anstieg angenehmen Schatten bietet. Obwohl dieses Sommer extrem heiß mit wenig Regen, konnte man an allen üblichen Stellen am Weg und beim Bivak Hlek noch Wasser bekommen.
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| oselica17. 10. 2018 17:01:45 |
Mich interessiert wie viel Gehzeit von Bild 7 von alyas (oben) bis Gipfel Stol
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| oselica17. 10. 2018 19:58:21 |
Janez, danke für die Info
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