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| viharnik29. 09. 2011 17:12:59 |
MTB-Tour über die Košuta-Almen ist eine der schönsten bei uns und zieht mich immer wieder an. Morgens bei 8°C starte ich in Jelendol beim Spielplatz und erfriere in kurzärmligem Shirt bis zur steilen Straße, daher baue ich noch keine Geschwindigkeit auf. Sonne kommt erst nach 9 Uhr ins Tal. Nach 10km und 1h 30min bin ich auf Dolga Njiva bei der Hütte. Dort hat der morgendliche friedliche Frieden vom Windhauch gestört, daher halte ich eine Weile inne, genieße die Einsamkeit der Natur und komme zur Ruhe. Weiter zur Abwechslung die obere Almweg, der quer bis zur Tegoška-Alm führt. Weg ist aller Art, von breitem Waldweg zu engen gehackten Pfaden, echte Delikatesse. Man fährt mind. 2/3, einige Abschnitte (Steine, Wurzeln bergauf) zu Fuss. Vor Tegoška-Alm lieber ob. Almweg halten, da unten Straße aktuell nicht befahrbar-Fichtenholz. Von Kisovec 1563m folgte etwas Abfahrt zur Alm. Weiter zur Pl. Pungrat, wo ich mich mit Obst, Energy-Riegel und Keksen stärken. Dann etwas längerer Umweg zur Šija-Alm (alles geschlossen) und in Viertelstunde zu Kofce. Temperaturen genau richtig mit Brise aus NO über Košuta-Grat. Tour war Balsam für die Seele in herbstlicher ruhigen Natur und obwohl ich den ganzen Grat quere, der zu Fuss lang ist, mit Rad keine zu lange Tour. Unterwegs unerwartet 2 Steinpilze am Weg gepflückt, heuer wenige. Noch Stats: Dist.32km, effekt. Fahrzeit 3h 31min, Durchschnitt 9,12km/h, Höhenzunahme unter 900m auf Weg. Von Kofce nach Jelendol 750m (Koncenpohar) 17min Abfahrt auf Straße, die gründliche Erneuerung braucht (Abtragen Hänge, Löcher auffüllen) Makadam. Lp
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| pikec129. 09. 2011 20:43:08 |
Super viharnik, bist du nicht von zu Hause gefahren?  Das hab ich auch noch geplant, aber von zu Hause. Ich schreib lieber nicht wo, wohin mit dem Rad, weil sie dich nur angreifen... Lp, Grega
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| viharnik29. 09. 2011 21:08:56 |
Ich war nicht der Einzige, der dort gefahren ist. Von Kisovec habe ich im schlammigen Graben noch eine frische Spur von Profi-Reifen bemerkt . Korrektur zum Höhenunterschied, ca 1050m auf der Tour. Wenn Naturschützer wüssten, welche Verwüstungen durch Holzfällungen dort sind (siehe Bilder), dann ist unser Radfahren wie eine Feldmaus, die über ein gepflügtes Feld läuft. Ähnliches Szenario auf Pokljuka (Gespräch mit Freund), wo von Brdo, Debele peči wir ganze Löcher abgeholzter Bereiche auf Pokljuka klar sehen. Ich denke, dass Forstinspektoren nur noch im Interesse der Waldbesitzer handeln und unter Einfluss interner Absprachen unter dem Tisch stehen.
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| geppo29. 09. 2011 21:26:46 |
"Mountainbike-Steig im Wald"
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| pikec129. 09. 2011 22:47:33 |
Vor einiger Zeit war ich am Orglice-Wasserfall, der Weg total zerstört für die Bedürfnisse der ,,Förster,, sogar laufen unmöglich und wie soll ich dann Kinder dorthin bringen? Und das ist nicht der einzige Fall. Dann jammern sie, wie viel Radfahrer zerstören - wir zerstören nichts!! Wege sind technischer, deswegen fährt man langsam runter. Wenn du rasen und zerstören willst, geh nach Kranjska oder vielleicht zum Polygon. Mich interessiert, was ein Radfahrer auf einem Pfad zerstören kann? Dieses Jahr über 2k Berg-km gemacht, schreibe nicht mehr auf hribi.net weil sinnlos (nur Widersprüche). Wenn sie wüssten, wie super organisiert das im Ausland ist (Italien, Österreich) wo ich gefahren bin, würde keiner piepsen. Radfahren in Bergen ist anstrengender als Wandern, adrenalinreicher, gleich wie im Winter wenn sie von Gipfeln runterskifahren. Viharnik, könntest du eine Tour machen? Wo überall M&M fahren besser nicht sagen, unterstütze sie und wünsche noch viele solche Abenteuer. Gute Nacht, Grega
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| Loni30. 09. 2011 08:02:03 |
Viharnik, wir zwei haben Anfang August eine ähnliche Strecke durchwandert (teilweise gejoggt), startend in Tržič und dann über Planinen zur Dolga njiva und zurück (über 35 km insgesamt). Zeitlich etwas über 9 Stunden. Der Wirt auf Planina Pungrat war so erschöpft als wir reinkamen, dass wir ihn einfach weiterschnarchen ließen. Sonst weiß ich wirklich nicht, dieses Jahr war ich richtig enttäuscht, als ich den Heimabschnitt der Transversale von Idrija nach Sivka ging, Förster haben den Steig regelrecht umgepflügt, mein Schuh blieb fast im Schlamm stecken. Jetzt haben sie wenigstens einen Umgehungsweg gemacht, und ich nehme an nicht die Förster, sondern der Bergverein. Das Mountainbike wartet auf mich und wartet, offensichtlich verpasse ich all diese feinen Touren, wenn sie wirklich alles schließen wollen.
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| tomiš1. 10. 2011 16:26:55 |
"Abfahrt auf der Straße, die eine gründliche Renovierung verlangt (Anhöhen abtragen, Löcher auffüllen) Schotter" Ich würde nicht zustimmen, aber besser die Straße unten sperren! Sonst soll noch jemand sagen, dass Radfahrer die Natur zerstören, letzten Sonntag sind mindestens 100 Autos auf der genannten Straße nach Kofce gefahren und einige davon waren richtig aggressiv, weil sie nicht an zwei Radfahrern vorbeikamen oder weil sie selbst so ungeschickt beim Überholen sind!Nur das! 
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| viharnik30. 04. 2017 17:12:46 |
Košuta-Almen enttäuschen nie, schon durch Ruhe und Ausblicke, geschweige die Blicke auf Gipfel und dunkle Fichtenwälder in den Senken. Start in Jelendol, wo bis zum schattigen Medvodje es etwas kühl wird. Weiter die Anstiege wärmen den Körper mit der Sonne, die sich mit Wolken abwechselt. Auf Tegoska Planina treffe ich nur einen Wanderer, Vieh gibt's noch eine Weile nicht, da Gras noch nicht wächst. Auf dem Pungrat-Plateau denke ich, ich fahre durch eine Taiga, alles von Regen durchnässt. Die Hütte war geschlossen. Fahre weiter zur Schulter der Kurve vor Šija auf 1600m mit Winterresten am Weg und tollen Blicken nördlich auf KSA. Bei der Hütte wird mir eine exzellente Buchweizenomelette mit Waldbeerenfüllung und Sahne vorgesetzt. Es öffnet sich ein Fenster klaren Wetters, wir wie Märtchen auf dem Panoramabalkon, gibt's was Besseres? Der letzte Teil wartete über Pl. Ilovica zu den bekannten Kofce, wo die Terrasse vor Gästen wimmelte. Mehrheit fuhr bis ans Ende der oberen Straße hoch, da ein bisschen Anstrengung aus dem Tal schon schaden könnte. Unten wie immer etwas schneller, oben ganz schön grobes Geröll bis zur Straße, aber immer noch 20min zum Auto in Jelendol und so rolle ich 30km Gorenjska-Wurst. Als Kuriosität kennen auch die Österreicher den Winterbetrieb der Pl. Šija, deswegen kommen sie zu uns rüber über Škrbina 1869m.
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