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KRETA

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lilyd31. 07. 2017 17:47:22
Im Juni haben 16 Wanderer Kreta besucht. Wir sind durch die Samaria-Schlucht gewandert, haben den höchsten Gipfel Timos 2456 ü. M. im Psiloritis-Gebirge erobert, Afendis erobert. Wir haben Knossos, den Vai-Strand und andere Schönheiten angeschaut...
KRETA Darstellung unseres Weges auf Kreta.1
KRETA Anfang des Pfades zum höchsten Gipfel Kretas Timos 2456 m über den Höhen2
KRETA Felsen am Weg3
KRETA Einige Schneeflecken4
KRETA Höchster Gipfel Kretas5
KRETA Timos-Gipfel6
KRETA Schön angeordnete Läden7
KRETA Pfad nach Afendis8
KRETA Afendis-Gipfel9
KRETA auf dem Gipfel des Afendis10
KRETA Beginn der Samaria-Schlucht11
KRETA Ausblicke auf dem Weg durch die Samaria-Schlucht12
KRETA Samaria13
KRETA Oleander in der Schlucht14
KRETA Samaria15
KRETA engster Teil von Samaria16
KRETA gegen Ende des 1400 m Abstiegs17
KRETA 18
KRETA 14 Millionen Olivenbäume auf Kreta19
KRETA Geschichte Kretas20
KRETA unzählige Lokale...21
KRETA Matala22
KRETA Matala23
KRETA Vai im Osten der Insel24
KRETA wundervolle Keramik25
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j.20. 06. 2022 16:49:08
Samstag, 11. Juni. Google Maps ist in diesen Gegenden etwas verloren, daher muss man nach dem Abzweig zur Hütte Lakkos Mygerou auf unter 1600m unter Psiloritis suchen. Abzweig hinter dem Denkmal auf kleinem Platz im Dorf Livadia gefunden (GPS: 35.30440, 24.80745).

Morgen an der Hütte erfrischende Temperatur um 12 Grad. Weg zum Gipfel etwas ähnlich steil wie Zabreška-Weg auf den Stol, aber bis ca. 2000m bequem mit Steinplatten gepflastert. Weiter gut nachverfolgbar, etwas schottrig und mit Punkten markiert, rot, manchmal andere Farben.

Über 2000m freute ich mich über Schnee. Schneeflächen auf Nord- und Südhängen. Winterwinde gehäuft wie sie wollten, Juni-Sonne noch nicht stark genug, um auf sonnigen Hängen zu schmelzen. Etwa ein Fünftel aller Hänge schneebedeckt. Weg umgeht alle Schneeflächen, kein Problem.

Auf der kuppelartigen Spitze Kirche Timios Stavros (vermutlich Heiliger Kreuz), aus gestapelten Steinen ohne Mörtel. Traditionelle Hirtenunterstände im Tal unten so gebaut.

Himmel klar und wunderbar blau, nur Cumuluswolken ringsum, die Sicht auf den größten Teil der Insel blockierten, inkl. Kreta-Hauptstadt Heraklion. Bei schönem Wetter und klarer Luft sieht man von Gipfel auch libysche Küste, diesmal nicht.

Auf Gipfel unter 20 Grad. Starker Wind, aber allein. Naher Nachbar Agathias (2424m) verlockend nah. Ca. 20 Min. zu Fuß. Von dort abwärts meist wegfreie Hänge mit stacheligem Gestrüpp über den Pfad nach Psiloritis von Nida-Ebene östlich. Da schon da, auch Voulomenau (2267m) besuchen. Vom Gipfel Blick auf interessante Szene, Herde von paar hundert Schafen überquert 150m breites Schneefeld unter Agathias ca. 2380m hoch unter wachsamen Augen und Befehlen der Hirten. Blöken ohne Ende, aber Tiere diszipliniert auf getretenem Schnee. Solchen Anblick noch nie gesehen.

Abstieg reine Formsache. Platten auf Weg stellenweise sandbedeckt, rutschig. Am Parkplatz bei Hütte viel wärmer als morgens, ca. 25 Grad.

Mehr Infos auf Modrina neba.
Dorf Livadia. Das Schild für die Hütte und Pisloritis ist etwas abgenutzt.1
Die Straße ist kurvenreich, schön, steigt 1000 Meter an. Gefährlich sind Felsen, die auf die Straße fallen.2
Der Pfad ist mit Steinplatten gepflastert bis ca. 2000 m ü. NN.3
Blick ins Tal von ca. 2000 m.4
Hier ist der Pfad nicht mehr gepflastert.5
Sonne und Schnee. Ca. 1/5 der Hänge lag am 11. Juni unter Schnee.6
Timios Stavros auf dem Gipfel.7
Ein Kilometer Schnee auf der Südseite.8
Yin und Yang. Schnee liegt auf den südlichen Hängen.9
Blick Richtung Ort Timbaki im SW der Insel.10
Marienkäfer auf 2000 m.11
Versteinertes Muscheln.12
Schneeteppiche.13
Schafe auf 2200 m. Sie betrachten seltsame Besucher.14
Eine schöne Blümchen auf 2000 m.15
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j.13. 07. 2022 17:46:10
Spathi, 2148 m, Dikti-Massiv, Kreta, Samstag, 9. Juli.

Nacht ruhig, Aufstehen um vier nicht zu erdrückend. Erste Sonnenstrahlen erwischten mich im Dorf Zenia, ca. 700m unter Lassithi-Hochebene. Gut, dass Sonne aufging. Fünf Schichten Bergkleidung an, fror auf Motorrad wie Katze. Weiter durch zahlreiche Dörfer. Bis Avrakondes ordentlich aufgewärmt. Von da noch ca. fünf km per Bike zur letzten bescheidenen Farm unter beeindruckender Nordwand Spathis. Fahrweg dort miserabel, voller dicker Steine die Moto hasst, bei Farm gelassen. Morgenstrahlen umarmten Hänge umliegender Gipfel, im Tal unter Spathi wo Pfad führt, wenigstens unten angenehmer Schatten versprochen. Drei Wasserflaschen (4,5l) und Essentials im Rucksack bereit. Nicht leicht, aber letztes Mal hier Temps nahe 40 trotz Höhe. Ziemlich einsame Gegenden.

Pfad zum Sattel ca. 1800m Teil E4 Europawanderweg, markiert mit Tafeln an hohen Metallpfählen oder Felsen. Unterer Teil verliert sich in Wildbachablagerungen, aber Steinmänner helfen. Ab ersten steileren Hängen gut nachverfolgbar und unkompliziert. Angenehm kühl, noch Kurzarm, frischer Morgenwind kriecht von Gipfeln ins Tal. An Tafel ca. 1400m Sonne von hinter Spathi-Wand erwischt, aber zum Sattel 1800m wo Pfad von E4 links zum Gipfel abzweigt noch nicht zu heiß.

Zum Gipfel noch ca. 350m. Auf breitem Grat Pfad kaum erkennbar, Steinmänner und rote Punkte helfen. Beim Abstieg bemerkt, meist für Aufstieg gemalt. Höher quert Südflanken. Hitze drückte dort voll, aber nur Minuten bis Wind wehte, mal von einer, mal anderen Seite. Pfad nicht zu anspruchsvoll, denke einmal mit Hand an Fels gegriffen. Das war's.

Wenn richtig, trigonometrischer Punkt auf Gipfel. Letztes Jahr griechische Flagge wehend, diesmal weg. Auch Tafel tiefer am Pfad zur Schutzhütte-Richtung weg. Ausblicke auf nahe Gipfel herrlich, Rest Insel in dunstigen Nebeln. Auch ein oder zwei bescheidene Julischneeflächen gesehen.

Spätes Frühstück genossen, etwas slowenischen Käse, ungarische Salami und halb reife Paprika, gewürzt mit Tablette oder zwei Traubenzucker. Wasser bis Gipfel weniger als eine Flasche, daher sorgenfrei nach nicht zu schwerem Pfadlos zu Nachbar Lazaros (2085m). Zuerst 250m ab in kleine Mulde zwischen Gipfeln. Aber vor Abstieg, Nordwind häufte dunkle Wolken auf Gipfeln schiebend südwärts. Mal Nebel talabwärts, mal Löcher für Sicht. Stur in Unbekanntes bei meist nebligem Pfadlos Sinnlos, Nebelpause genutzt, über Südhänge Spathis zurück zum Pfad zum Sattel. Davor Regen begonnen, Nebel dichter.

Da Pfad dort schlecht nachverfolgbar, Markierungen nur Aufstiegsrichtung, froh über jeden Steinmann. Genug da, passend für Bedingungen. Voraus Glöckchen vieler Schafe ohne Hirten gleiche Richtung. Runter. Wussten warum. Bald Donner, Schafe schneller. Ich auch, plötzlich klar.

Stunde vor Startfarm Regen vorbei. Sonne raus. Nordwand Spathi schüttelt langsam feuchte Nebel ab. Durch ätzende rollende Steine, lästig trotz Trockenheit, zu Motorrad. Froh drüber. Regen gewaschen, staubige Flecken hinterlassen. Muss putzen. Kurvige aber schöne Straße, Abschied von Lassithi-Plateau. Vor Agios Nikolaos getankt. Liter Benzin 2,37 EUR, unter 20 Cent günstiger als Ostkreta wohin zurück.

Detaillierter auf Modrina neba.
Schotterstraße. Auf dem Rückweg waren die Steine für die müden Füße ziemlich lästig.1
Blick auf Spathi.2
Die Sonne lugte über die Wand.3
Steinmännchen und Markierungen. Letztere meist nur bergauf.4
Gipfel.5
Blick nach Westen, zum Afentis Christos, 2141 m.6
Nebel und Steinmännchen.7
Die Wand begann, den Nebel abzuschütteln.8
Es wartete auf mich.9
Lassithi-Hochebene nahe 1000 m über dem Meer.10
Spur 11
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palček plezalček13. 07. 2022 18:04:11
Toll. nasmeh Hoffe auf noch Beiträge von der Insel.
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j.15. 07. 2022 09:41:16
Danke, Palčica! Leise hoffe ich auch nasmeh
(+2)gefällt mir
Pi_is_exactly_323. 07. 2022 23:02:17
Hallo, hat jemand Infos zu Pahnes (zweithöchster Berg Kretas)? Interessiert Straße zum Ausgangspunkt. In welchem Zustand?
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lijaneja24. 07. 2022 08:41:28
Wenn du mit der tollen Samaria-Schlucht kombinierst, reichen zwei Tage für schnelle Beine. Sonst schau hier einige Sachen an.
https://www.hribi.net/trenutne_razmere/ostalo/gorski_treking_po_kreti/10007/9201
(+1)gefällt mir
Pi_is_exactly_324. 07. 2022 22:10:17
Danke für den Link, hätte ihn nicht gefunden. Gute Tour!
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j.25. 07. 2022 19:45:38
Schau auch hier, vielleicht nützt es dir.

Viel Erfolg!
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Pi_is_exactly_330. 08. 2022 19:26:30
Pahnes, 2453 m, höchster Gipfel der „Weißen Berge“ (Lefka Ori).

Von den Zielen auf Kreta hatte ich mit diesem Berg die meisten Probleme, aber glücklicherweise nur logistische. Als ich den Ausgangspunkt nach 4 Stunden Fahrt aus Chania (Hania) endlich gefunden hatte, hatte ich schon genug Adrenalin angesammelt, das genau richtig für den schnellen Aufstieg und dann den Abstieg war (ich machte mir Sorgen, ob ich den Wagen rechtzeitig zurückbringe, am Ende hatte ich nur 10 Minuten Reserve). Ich bin von der Südseite über das Dorf Anopoli gegangen. Von dort fährt man etwa eineinhalb Stunden auf einer groben Schotterstraße. Auf der Schotterstraße gibt es ca. 5 unmarkierte Abzweige und ich bin zweimal kurz vom richtigen Weg abgekommen (auch auf der Karte nicht drauf). Die Landschaft ist sehr schön, mir kommt sie wilder vor als im Psiloritis-Gebirge. Ich hänge ein paar Fotos zur Straße an (auch scharfe Steine und Begegnungen sind ein Problem). Routenbeschreibung mit mehr Infos und GPS-Punkten zur Straße bereite ich noch vor.
So sieht die Fahrt aus, sie überschreitet selten 20 km/h.1
Man denkt schon, dass es nah ist...2
aber die Berge sind noch weit entfernt.3
Es fährt sehr hoch hinauf.4
Viel weniger Pflanzen als auf dem Psiloritis.5
Sogar am Ende der Straße fragt man sich, welcher der richtige Berg ist.6
Von der Straße.7
Hier beginnt der Pfad, aber es ist sinnvoller, etwa einen schwachen Kilometer vorher zu parken.8
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