| jerque13. 04. 2025 00:00:13 |
Zuerst eine kurze Vorgeschichte. Als ich Mitte letzter Woche das damals randvoll volle Cerkniško Jezero zwischen Dolenjem Jezerom (übrigens, am Wochenende Parkplatz dort bezahlt schon fast Kranjska-Gora-Tarifen) und Otok erkundete, suchte ich u. a. auch nach möglichen natürlichen Aussichtspunkten auf den See, die ein breiteres Bild als der hölzerne am Drvošec-Weg und noch eine "unmarkierte" auf Otok bieten würden. Als offensichtlicher Kandidat bot sich Slivnica, aber wohl die ganze Cerknica oben am Wochenende (vor Zeiten überzeugte ich mich davon sogar bei mieserem Wetter), Javorniki fielen wegen offensichtlicher Bewaldung weg, mir fiel aber östlich vom See noch ein Hügel mit Kirche oder Ähnlichem ins Auge (Atmosphäre nicht klar genug zum genau Sehen). Beim Zurückfragen fragte ich die Dame im Besucherzentrum, was das sein könnte; sie antwortete prompt, ich konnte nur Križna gora gesehen haben, und stellte sie gleich so begeistert vor, dass man wirklich mal hinfahren musste. Wetterfrösche haben für heute schönes Wetter angesagt, "Verkehrsexperten" Kollaps auf Straßen nach Kroatien und beliebteren Zielen; sowohl ARSO offizielle Stržen-Pegel als auch Aufnahmen von Slivnica deuteten an, dass Cerkniško Jezero noch nicht wesentlich abfließen konnte, so fiel die Entscheidung für diesen wahrscheinlich nicht so belagerten "Kleinen". Trotz aller Vorhersagen frühmorgens auf Primorska AC ging's glatt wie lange nicht (beim Rückweg um Brezovica Zeit wirklich "stehen geblieben" Richtung Primorska); damit die Wanderung nicht zu kurz , wählte ich Bločice bzw. Parkplatz bei dortiger Kirche sv. Primož und Felicijan sowie kleinem Friedhof daneben. Was sagen, offiziellen Weg kann man nicht verfehlen, da Markierungen an praktisch jedem Baum daneben, nur angegebene Zeiten offenbar auf "Pensionisten" getimt. Zuerst Waldweg ziemlich flach und ungefährlich, bis auf Schotterstraße und gleich Kreuzung, wo links zur Križna Höhle, markierter Weg gerade hoch die "Nordwand"; ich aber bewusst längere Variante und rechts auf Schotter bis Sv. Ana. Immerhin beginnt Karwoche und es ziemt, die Großmutter des Erlösers zu ehren und an Kreuzwegstationen die Erinnerung an all jene historischen Ereignisse zu wecken, die wir nächstes Wochenende begehen. Wenn "Selbstbedienungs"-Glockentürme isoliert stehen, klingel ich auch gern zu Ehren der Heiligen, aber hier direkt daneben Häuser, stelle mir nicht vor, sie sind sehr begeistert davon. Diesen Kreuzweg bearbeitete ich in religiöserem Thema; sagen wir nur, erst hier stieg der Weg konkreter an. Aber noch nichts Besonderes und auch ältere Gläubige können Pflicht ohne Christi Leiden erfüllen. Bei ersten Blicken etwas unter Gipfel erschrak ich zuerst, wohin Cerkniško Jezero plötzlich abfloss, das ich noch um Martinjak von Straße sah. Nach kurzer Orientierung verstand ich endlich, dass ich eigentlich Loška dolina sehe, Vordergrund Lož und "angehängter" Stari trg, Hintergrund nur Karstfeld mit Obrh, der Stržen bzw. Cerkniško Jezero speist. Letzteres sieht man doch (einzelne Bäume stören, Teil bei Gorenjem Jezero verdeckt Zwischenhügel) direkt vor Kirche sv. Križa selbst; mir scheint schon einige trockene "Flecken" auftauchen, die vorher nicht da waren. Nach Süden schon von Sv. Ana eine weitere höhenstehende "Spitze" bemerkt. Vielleicht Snežnik ganz im Sinne seines Namens? Kirche selbst außen auch recht interessant; schade nur, dass am Turm (falls noch Funktion) daneben keine Mobilfunk-Sender "versteckt" werden konnten. Oder wie ZVKD das erlaubte... Rückweg einfach auf offiziellem Weg. Sobald er sich von Weg zur Križna Höhle trennt, dann... plötzlich auf schlecht gewartetem und offensichtlich selten genutztem "Weg", besser "markiertem Pfadlos", zudem steil und felstig; kurzum ziemlich ärgerlich. Wem das nicht passt, empfehle meinen "Umweg" via Sv. Ana, den via Križna Höhle kenne ich nicht.
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