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Forenliste / Slowenien / Julische Alpen / Lopa (Gipfel über Jalovška škrbina), 14. 11. 2015

Lopa (Gipfel über Jalovška škrbina), 14. 11. 2015

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Jovan Cukut15. 11. 2015 15:49:23
Detailliertere technische Beschreibung des Aufstiegs auf die Lopa über die Jalovška Scharte in Bildern und Kommentaren, für alle Bergsteiger, die ihn wiederholen möchten.

https://picasaweb.google.com/113805105178377351223/LopaVrhNadJalovskoSkrbino14112015




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lijaneja3. 09. 2021 13:25:25
Am ersten Schultag genau um acht vom Vršič mach ich mich auf zu diesem tollen Weg. In die Steigung bin ich noch enthusiastischer gestartet, da ich gehört hab, dass das Parkgeld schon länger nicht mehr kassiert wird.nasmeh
Da die Mala Mojstrovka etwas abseits liegt, hab ich sie ausgelassen und nach unter einer Stunde Aufstieg genieße ich schon die Velika Mojstrovka. Weiter geht's mehr oder weniger am Grat bis Šit. Den Abstieg wollt ich ein bisschen tricksen, denn ohne Alpinklettern ist die Umgehung zeeeeer lang. Natürlich hat mich die Leichtfertigkeit bald bestraft, denn gute 50m über dem Schuttfeld ist nur senkrechter glatter Fels. 200m Rückkehr in gutem Doppeltempo, an Details noch mehr, hat mir ganz schön Zeit und Kraft gekostet. Das hab ich am langen, steilen, losen Schuttfeld gespürt, bevor ich den Fuß der Lopa erreichte. Oben hatte ich die längste Pause, Leute, außer auf der V. Mojstrovka und Jalovec, hab ich keine gesehen.
Vom Abstieg ins Dnina und Rückkehr nach Vršič nichts, da ich eine echte Epopöe erlebt hab und manche über mich lachen würden, andere bemitleiden, dritte sogar neiden.velik nasmeh
Wegen schönen sonnigen Wetters ohne Wind und Überquerung reichlicher Gipfel hab ich zu viele Fotos gemacht und bitte um Nachsicht bei der Kritik.nasmeh
Vratca von Vršič1
Von den Riesen steigt noch etwas Rauch auf. (vom Sattel zwischen Velika und Mala Mojstrovka)2
Wanderer auf dem Gipfel der Mala Mojstrovka.3
BG und Kristal von Vel. Mojstrovka. Zwischen Pelc über Kloniče und Veliki Ozebnik (am Horizont) Srednja Mojstrovka 1372.4
Mangart, davor im Ende der Špice und Vevnica5
Mala Mojstrovka 23336
Bavški Grintavec 23477
MM und Vratca, rechts hinten Prisank, darunter Vršič8
Auf Velika und Mali obisk9
Srednja, Velika und Mala von Zadnja M.10
Schattige Berge - alle sechs über 2500m11
Zwischen den Riesen Kotovo sedlo, dahinter Riesen der Westlichen Julier12
Strugove špice und Strug 226513
Travnik 2378 rückt näher14
Mojstrovka-Grat von Travnik15
Visoka Ponca 2275. Ein frischer Bergsturz ist gut sichtbar.16
Von Mangart bis zur zuvor genannten.17
Zadnja, Srednja und Visoka Ponca.18
Vor Mangart Kotova špica, rechts überlagern sich MKM und V koncu špica.19
Noch drei Gipfel bis zum Ziel20
PNK, Vrh Zelenic und Veliki Ozebnik sowie Špiček, Nad steno und Kol21
Strugove Špice 226022
Travnik 1378 mit Kol23
Mein heutiges Ziel genau im Einschnitt des Jalovec-Gipfels...24
...rechter Spitz mit Schatten.25
Links die mächtigen Šite 230526
Die gezackte Gratkette von Rob Velike Dnine 2234, die keine Schwierigkeiten darstellt.27
Pelcev-Grat28
Kotova špica, V koncu špica und Vevnica29
Grat von Rob Velke Dnine...30
...der sich bis zum Vorpeak von Šit zieht31
Kotovo Sattel.32
Im Nebel wäre es wegen der Weite schwer, das Biwak zu finden33
Strugove špice und Strug34
Die Nebel sind schon lange verschwunden...35
...der Gipfel wirkte ziemlich belagert.36
Travnik und Kol37
Strug und Ponce. Im Hintergrund zeigt sich Dobrač38
Das Biwak hat Besuch39
Alles voll mit Gipfeln40
Lopa 2267 mit Šit41
Der Hauptgipfel ist der rechte.42
Goličica über die Jalovška Scharte.43
Von Kotova špica bis Srednja Ponca.44
Mangart45
Krn, BG, Pelci und vorn Nad steno 2186.46
Durchquerter Grat. Hinten von MMP zu Zvonikov.47
Offenbar bleibt in Dnina heuer Schnee liegen.48
Razor49
unser Stolz50
Krn und Bavški Grintavec.51
Goličica mit Jalovškim Ozebnik.52
Slemenova špiva.53
Zur Lopa über steiles Schuttfeld.54
Hi hi hi !! (Nad steno 2186).55
Endlich auf Lopa...56
...von wo aus fast der gesamte Gletscher sichtbar ist.57
Der höchste Teil der Lopa ist direkt bei den Šitah...58
...von wo der Kristall wohl selten sichtbar ist.59
Šit-Gipfel, den ich vor zwei Stunden und drei Vierteln verlassen habe???.60
Kotova und V koncu špica.61
Vevnica 2340.62
Strugove špice, Strug, Visoka und Srednja Ponca.63
Deutlich sichtbarer Pfad zum Kotovo sedlo.64
Goličica 239465
Trentski Pelc und Srebrnjak.66
Šit-Gipfel.67
Senkrechter Blick zum unteren Teil des Ozebnika.68
...und zur Zadnja Trenta.69
Mittlerer Teil der Velika Dnina.70
Planica71
Sattel zwischen Lopa und den Šiti.72
Razor geht schlafen, ich wandere noch immer...73
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ločanka3. 09. 2021 15:55:09
Wenn ich auch Jovans Beschreibung lese, ist das eine große Leistung. Mich interessiert aber trotzdem noch dieser Teil deiner Route (gelbe Markierungen) zurück zum Vršič oder ob es überhaupt eine Beschreibung dieses Weges gibt oder von Wanderern. Habe sie noch nicht entdeckt. Vielen Dank im Voraus!nasmeh
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geppo3. 09. 2021 16:16:42
Jetzt hast du mir diesen Schluss ein bisschen "aufgeklärt", weil er mir nicht sehr bekannt ist!cool
lp
Wir hatten die Bivaktür offen und haben ein bisschen gelüftet. Aber dann haben wir alles sorgfältig geschlossen!
lp
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lijaneja3. 09. 2021 16:17:52
Ha ha, ich würde nicht über diesen Weg reden, der mich fast eine Nacht unter freiem Himmel gekostet hat,velik nasmeh er ist auf allen Karten von der Jalovška Scharte oder der Hütte unter Špička eingezeichnet und führt Richtung Vršič unter der Velika Dnina in Höhen zwischen 1500 und 1700 Metern. Die Tour selbst ist weit entfernt von einer Großtat, aber Jovan und ich unterscheiden uns darin, dass er Kletterer ist, ich aber ein Schuttwanderer, der sich beim Abstieg vom Šit mit einem Seil helfen konnte.
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lijaneja26. 07. 2024 12:20:35
Ivo sagte lass uns gehen, und wir sind gegangen. Da ich zu jener Art Bergtyp gehöre, die Anstiege zum Gipfel aus allen erreichbaren Richtungen mag, habe ich nicht gezögert, obwohl ich wusste, dass die Schuttfelder das größte Problem sein würden. Wir starten zu einer akzeptablen Uhrzeit, da das Wetter gut angesagt ist. Die Jungen lachen über mein Murren beim Gehen auf der schönen flachen Straße - wo sind die Zeiten, als man fast bis zur Hütte fahren konnte ohne schlechtes Gewissen. Nun, mein Genuss an der Tour begann oberhalb des Waldes. Ivo hat seine Stöcke vergessen und ich gebe ihm meine, da das steile Schuttfeld kein Ende nimmt, direkt unter der Gletscherzunge haben sich tiefe Rinnen gebildet, und unter der Wand der Jalovška Scharte lag noch Schnee darin. Glücklicherweise hat der Sommer genau in Übergangshöhe einen Tunnel unter dem gefirnten Schnee ausgeschwemmt, sonst hätten wir beim Überqueren dieses Schnees einige Probleme gehabt. Die Sicherungen sind besonders im unteren Teil ziemlich beschädigt, der zweite Haken des ersten Stahlseils ist sogar herausgerissen. Meine Jungs stört das nicht und im Nu sind wir auf der Scharte. Etwas Abstieg über Felsen und Schutt und schon steigen wir wieder. Wo möglich, gehen wir auf festem Untergrund, da das Schuttfeld auch zum Abstieg steil ist. Etwa zwanzig Höhenmeter vor dem Sattel biegen wir links ab und nutzen die einfachsten Übergänge. Das Gestein ist sehr locker und der Helm magere Beruhigung bei möglicher Auslösung. Oben fotografiere ich, knabbere und ziehe mich um, die beiden nichts davon, da sie ohne Rucksäcke hochgingen.velik nasmeh Das Wetter hielt, nur die höchsten Gipfel waren meist im Nebel. Von ferne sehen wir nur vier Leute, aber viel schöne Alpenblumen.
Klar und laut. Zu Fuß auf ebener Strecke.1
Unser Ziel ist die erste Nachbarin Goličica.2
Etwas vor acht noch in ruhiger Stille.3
Alles sprüht in die Luft.4
Tamar mit Ciprnik und Slemenova špica.5
Angležinja, Rafko und Ivo.6
Es sind so viele, dass sie aus der Ferne duften.7
Kotova špica unterhalb der Jalovška škrbina.8
Jalovška škrbina aus Froschperspektive.9
Natürlicher (vorübergehender) Schneequerung über die Rinne.10
Ohne Tunnel wäre der Übergang stark erschwert.11
Jetzt kurzer Anstieg mit Hilfe des Eisens.12
Wenn August so heiß wie Juli ist, wird es ihn dahinraffen.13
x14
Von der Jalovška škrbina.15
Biwak auf Kotovo sedlo.16
Auch die Jungs sind schon hier.17
Goličica und Kristall.18
Lopa und Šite19
Plešivec und Trentski Pelc20
x21
Nach leichtem Abstieg von der Jalovška škrbina links in die Steigung.22
Blick zurück, Punkt 2413, Goličica und Jalovec (im Nebel).23
Trentski Pelc und Srebrnjak24
Leichter über Felsen als auf steilem Schutt.25
Blick vom Sattel zwischen Lopa und Šite (wo mich die Neugierde trieb)26
Goličica und Jalovška Škrbina27
x28
Stark ausgeprägtes Firnfeld.29
Ivo und Rafko auf dem Gipfel der Lopa30
Goličica 127 m höher31
Kotova Špica, V-Koncu-Špica, Vevnica, Strugove Špice und Strug32
Tamar zwischen Strug und Travnik33
Vel. Mojstrovka, Travnik, vorne Šite34
x35
Skutniki 2360 und Veliki Pelc 238836
Bavški Grintavec37
Vorne der etwas niedrigere westliche Gipfel der Lopa.38
Der östliche erfordert etwas Kletterei.39
Gipfelbereich des Berges, rechts Šite40
Anfang des Abstiegs41
x42
Das Material ist stark belastet.43
Ivo am Schlüssel ...44
...Teil des Abstiegs.45
Links auf der breiten geneigten Poller...46
...und in einem leicht kiesigen Abschnitt...47
...entlang der Wand.48
49
Nun abwärts über das steile Schuttfeld.50
Quer zurück zur Scharte.51
Direkter Anstieg von hier zum Berg ist natürlich nicht für gewöhnliche Šodrovce. Schon der finstere Blick des Bergspatzen verhindert das.52
Abschied vom Berg, den ich sicher zum letzten Mal besucht habe.53
Hier sind Felsabbrüche an der Tagesordnung.54
Noch drei Stunden nach Hause.55
x56
Trockentraining.57
Erträgliche Parkgebühr, natürlich wäre ich damit in Tamar glücklicher.58
Mojstrovka-Grat - ganz der letzte....59
...ist unser Berg.60
x61
x62
x63
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taubi426. 07. 2024 23:51:20
Für den Aufstieg zur Lopa von Tamar habe ich mich letztes Jahr nach der Querung aller Mojstrovkas, Travnik und Šit entschieden. Vom Šit abzusteigen, zur Lopa aufzusteigen und zum Vršič zurückzukehren liegt leider nicht mehr in meiner Macht. Von Planica nach Tamar brauchten wir 45 Minuten, bzw. eine Stunde mit Kaffee. Der Bewirtschafter? oder Kellner fragte, wohin wir gehen. Nach der Antwort starrte er nur verdutzt und fügte hinzu, dass er schon zwei Jahre hier ist, aber noch niemand gesagt hat, dass er zur Lopa geht.
Der Weg bis zur Abzweigung zum Kotovo sedlo ist recht angenehm zum Morgen-Warm-up. Von da an beginnt die Passion auf einem der hässlichsten Schuttfelder, die ich kenne. Diese Qual dauerte für mich eineinhalb Stunden, für Tone mindestens eine halbe Stunde weniger. Er ist eben ein langjähriger Bergläufer ohne überflüssige Kilos.
Bis zur Wand der Jalovška Scharte kamen wir unter der Gletscherzunge an, hätten wir den Weg darauf und herunter nicht mit dem Eispickel ausgehauen, den ich immer bei mir trage. Das hätte wahrscheinlich eine Weile gedauert.
Trotz ziemlich beschädigter Eisenware kamen wir nach guten zehn Minuten problemlos zur Jalovška Scharte. Von hier steigt man über Schutt unter der Lopa etwa 50 Höhenmeter zum Schuttgerinne ab, das Lopa von Šit trennt. Am leichtesten ist der Aufstieg entlang des steinigen Randes links vom Schuttfeld, oder sich wenigstens an Felsen darüber zu halten. (B.25) Etwa 30m unter dem Sattel biegt man links unter die senkrechten, bzw. mindestens sehr steilen Wände der Lopa ab. (B. 48) Die Flanke ist hier sehr bröcklig, daher maximale Vorsicht nötig. Das Fehlen von Flug bei Rafkot und mir habe ich am eigenen Leibe gespürt.
Bald standen wir vor der Miniatur-Galerie, auf die Jovan in seinem Titel-Fotorreport besonders hingewiesen hatte. (B.45) Muss aber zugeben, dass der Durchgang deutlich leichter war als erwartet. Wahrscheinlich auch, weil ich vor ihr den Rucksack abgelegt habe. Auf dem Rückweg ist die ganze Sache einen Tick schwieriger. Direkt hinter der Galerie ist noch ein zweites schwieriges Detail. Das ist der bauchige Fels, um den man über einem 10m-Abgrund herum muss. (B.44) Oben am Fels muss man zwei 100%ige Griffe finden, sonst wäre ein Sturz unvermeidbar. Hier enden alle Schwierigkeiten. Man kann in der steilen Rinne direkt unter dem Gipfelgrat weitergehen, wo der Fels kompakt und sauber ist, (B.43) oder weiter links Richtung Vorgipfel, wo es etwas flacher, aber schotteriger ist. (B.40) Am Ende noch 10m etwas exponierten Sprungs hochsteigen (B.39) und schon sind wir oben. (B.30)
Nach meiner laienhaften Einschätzung überschreitet der Aufstieg nirgends ein gutes zweites Grad. Vorsicht bleibt aber Pflicht.
Für den Rückweg zur Hütte in Tamar und Bier brauchten wir gute drei Stunden nicht gerade bequemen Gehens.
Würde ich nochmal in Richtung Gletscher gehen, würde ich zuerst aufs Kotovo sedlo steigen und von da abwärts darauf zu.
(+1)gefällt mir
redbull27. 07. 2024 01:39:21
Toll Jungs, es geht um die Katzenleiste bei 44, zumindest denke ich das.
Viel Erfolg
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taubi427. 07. 2024 12:57:40
Genau. So hat Jovan sie genannt.
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