| rozka2. 09. 2019 20:07:40 |
Die Viecher haben mich eine Weile nicht aus Resias Umarmung gelassen , daher entscheide ich mich endlich für den lange geplanten Blick ins Resartico-Tal. Na, wenn du denkst nichts kann dich mehr überraschen, geh nach Resartico . Morgens parke ich vor der Straßensperre, über "Pobič", vorbei am einzigen schlafenden Bivakierer , und beiße mich in die Straße, auf der ich nichts gegen hätte weiterzufahren bis ans Ende . Blicke zogen mich hoch zu den Wänden über mir und ich war wirklich neugierig wo der Weg zum Biwak und der nun stillgelegten Mine verläuft, die ich schnell erreiche. Das Resartico-Biwak steht wirklich am idealen und einzigen flachen Platz, Überreste vom früheren Leben sichtbar noch ein Stück Wegs beim Aufstieg auf Weg 702. Wenn der Weg aus dem Wald auf eine mini Erdrutschrinne abbiegt, sehe ich die Marke links, aber zieht mich doch rechts weil die Steige klar ausgetreten ist, aber nur bis zur Ecke , da oben links nichts zu sehen ist, denke ich wahrscheinlich hat die Lawine den Weg weggespült und geht drumrum . Gehe zurück und ja, über den Felsenstep und in steiles rutschiges Gras wo die Kette noch steht und wirklich hilft. Na höher war morgens alles noch nass, rutschig, voller Blätter und glatter Wurzeln, also bin ich vorsichtig gestiegen. Wenn du diesen Teil meisterst, scheint der Weg schöner, die Steilheit lässt nach, du querst die Steig die halb weggespült ist und Umgehung links möglich über die Rinne und hurra vor neuer Hürde. Markierungen verlaufen sich, ich hab mich in Gebüsch, hohem Gras verirrt und erst die "Mauer" aus Öko-Brennnesseln stoppte mich. Schau mich um und sehe etwas Steigähnliches. Wenig absteigen und finde richtigen Weg, aber das war nicht das Ende des Kampfes mit Grünzeug. Der Weg ist stellenweise wirklich unangenehm, Löcher, Gras, aber danach öffnet sich die Welt, noch 2 Kehren und stehe endlich auf Slips-Scharte. Von hier weite Ausblicke auf wieder was Neues für mich. Auf der Scharte kurz Pause, kein Ziel gehabt, aber Vögelchen gepiept dass ein Gipfel höher als der andere und höher näher, hehe, Dilemma schnell gelöst , quer rechts, bisschen hoch, wieder quer und Schock... vor mir gleich drei "Verrückte" , die sich als IT-Soldaten bei Übung entpuppen. Weiß nicht wer überraschter war, die dachten wahrscheinlich ich bin verlaufen. Zusammen auf Gipfel Lopič – Monte Plauris. Tolle Ausblicke, obwohl früh, Wolken zogen zusammen und bei Regenfällen in Muzci hab ich nicht lange gezögert. Foto, paar Worte, paar Nüsse und ab Abstieg. Bis Gebüsch ok, dann wieder verlaufen, zu weit rechts, wieder hoch und Markierungen und Steig gefunden vermischt mit Wildpfaden, aber Labyrinth bezwungen . Vorsichtig über rutschige Steilheit und hier zeigt sich die Kette sehr hilfreich, obwohl Ausstieg nicht elegant war, besonders feucht . Unterwegs noch beim Bergwerk halt, kein Eintreten, Höhlen und enge Räume mögen ich nicht, weiter absteigen und lange Pause bei Hütte genießen. Mittlerweile tropft es, aber stört hier nichts mehr, vielleicht nur Hinweis Vorgängers dass man hier Vipern trifft Der Weg ist anspruchsvoll, besonders nass, braucht Nase im Grün, sonst Markierungen und transparente Bänder die im grünen Garten verschwinden, paar Sicherungen aber meist ungesichert. Abstieg zum Auto in Begeisterung über Tour und wie man sich abmüht für Muzci-Gipfel die nicht mal über 2jurčka gehen. 27.08.019
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