Mala Lojtrica 2099 und Rogljič 1984
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| lijaneja11. 08. 2021 14:51:30 |
In den westlichen Juliern war ich schon lange nicht mehr, deswegen habe ich Dragos Einladung umso mehr gefreut. Endlich muss man keine Winterausrüstung mehr mitschleppen, daher schnalle ich mir den kleinen neuen Rucksack um. Aus dem Jezerska-Tal starten wir kurz vor sieben und entlang dem Bett des Bela potok erreichen wir wie der Blitz die schöne Brunner-Jägerhütte 1432. Offenbar ist dort auch vor einem Tag starker Hagel niedergegangen, denn der Steig war besonders im oberen Teil mit frischem Laub übersät, es hat sogar geduftet. Auch höher oben sind wir auf Hagelberge gestoßen, der wird sich mindestens noch einen Tag schmelzen. Über der Hütte noch ca. 5 Min. durch den Wald, dann öffnet sich das Gelände und wir erblicken schon unsere zwei Ziele für heute. Schon vor der Abzweigung der Wege 625/630 holen wir Dragos Bekannten mit Kumpel ein, die sich lange nicht gesehen haben, daher renne ich zum Bivak Gorica, um ihn dort zu erwarten, in der Annahme, dass die Abzweigung zur Lojtrica erst dort oben ist. Als ich mit einem Blick ihre Wand streife, merke ich meinen Irrtum, denn hier oben gibt's keinen Graben... In fünf Minuten bin ich schon am richtigen Ort. Wir verstauen die Stöcke und setzen die Helme auf, und klettern den schönen Graben zum Gipfel hoch. Höher gibt's einige Steinmännchen und da Drago eine gute Nase hat, erreichen wir ohne Probleme den Gipfelgrat. Der größte Genuss ist der letzte Aufstieg mit super Griffen, sonst würde die Schwierigkeit die IV überschreiten. Bei idealem Wetter auf dem Gipfel knipsen wir die ganze Umgebung und steigen bald ab, da oben extrem wenig Platz ist. Wir steigen tief zum Abzweig (1600m) ab, da Abkürzungen keinen Sinn hätten. Dort wechseln wir auf Weg Nr. 630, der immer steiler wird, das letzte Drittel unter dem Sattel verläuft über schöne glatte Platten. Von hier bis zum Gipfel des Rogljič noch 60m, im unteren Teil ganz zähe Kletterei, unter dem Gipfel bessere Griffe. Auf dem Gipfel bei super Sicht, ohne Wind und Drängen genießen wir fast eine Stunde. Außer den zu Anfang Genannten trafen wir keine Menschenseele, die Erfrischung mit kaltem Wasser schon vor der Hütte war Balsam pur, da der Abstieg vom Rogljič schon ganz schön heiß war. Die nächste Erfrischung war bei Dani mit vorzüglicher Cremeschnitte .
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