Mala Lojtrica (Cima Piccola della Scala)
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| triglavski13. 07. 2009 20:43:54 |
Wir starteten auf dem Parkplatz im Jezersko-Tal am Ausfluss des Beli Potok. Der erste wärmere Tag war beim Gehen durch den angenehmen Wald kaum spürbar. Die Saškega Kralja Hütte ist halb renoviert und verschlossen, die Lichtung, auf der sie steht, ist aussichtsreich und sonnig. Wir setzen den Weg fort bis zum Bachbett, das etwas von Schneelawinen aufgeweicht ist, auch das Gestrüpp am Anfang der Fortsetzung drängt ziemlich auf den Pfad, aber es geht. Noch höher verlassen wir den markierten Weg zum Gorizia-Biwak und biegen rechts auf einen kaum sichtbaren Steig ab, der uns unter die Südwände der Mala Lojtrica bzw. zum Einstieg in die schräge Gred führt, auf der wir zur Ostseite des Berges aufsteigen. Wir folgen den Schlingen und suchen die besten Übergänge, stellenweise um I herum, erreichen ein kleines Sattelchen mit tiefem Blick talabwärts ins Mrzla-Voda-Tal, folgen ein paar Meter leichterem Klettern, dann stellt sich im abschließenden Gipfelteil die Wand ziemlich senkrecht hin. Marjeta sichert sich am Seil und klettert zum Gipfel, ich schließe mich ihr bald an. Oben ist nicht viel Platz, da es eine der schärfsten Grate in den Julischen Alpen ist. Auch beim Abstieg sichern wir uns sorgfältig mit Hilfe des Ankerpunkts am Gipfel, der Kletterern für den Abseil dient. Es folgt leichtes Klettern zurück zum Einstieg in die Gred, wo wir Zeit für Pause und Betrachtung des weiten Panoramas nehmen. Auch der Abstieg ins Jezersko-Tal beim Rauschen des Beli Potok ist sehr angenehm, noch angenehmer das Faulenzen am Rabeljsko-See.
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| rozka22. 05. 2011 19:54:12 |
Morgens traf ich die anderen im Jezersko-Tal, genauer am Ausfluss des Beli Potok, setzten wir den Weg zur Hütte Brunner und zum Pfad zum Biwak Gorizia fort, verließen ihn aber früher auf unmarkiertem Pfad rechts zum Aufstieg zur Mala Lojtrica. Hier und da sind wir abgeschweift , aber es machte Spaß, die besten und richtigen Übergänge zu suchen. Zum Gipfelsattel ist der Pfad nicht anspruchsvoll, aber der letzte Anstieg (II) wurde durch Klettern über die Abgrundwand gewürzt, da die Mulde für den besten Durchgang voller Löcher und Schnee war. Der Gipfel echte Überraschung, so schmal, dass wir wie eine Herde nebeneinander standen . Es folgte ein sicherer Abstieg zurück zur Hütte Brunner, eine Gruppe entschied sich für den Abstieg ins Tal, wir anderen stiegen auf den benachbarten Lepa Glava auf...
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| Jany23. 05. 2011 08:15:13 |
Interessant. Schön. Unmarkierte Wege und Wegloses sind sowieso das Beste. Für mich weniger bekannte Ecken, die noch "abzugehen" sind. Mit Schnee keine großen Probleme gehabt, sieht so aus!
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| Janez Seliškar9. 06. 2014 10:41:56 |
Im Tal Beli Potok oberhalb der Baumgrenze noch reichlich Schnee. Beim Biwak Gorizia noch echter Winter. Auf normalem Anstieg Schnee bis zum Einstieg in die Gredina und noch ein (1) Schneefeld unter dem Grat.
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| gvodopivec10. 07. 2014 13:13:06 |
Hallo, weiß jemand, wie die Verhältnisse im Tal zum Biwak Gorizia und weiter über Sattel zur Hütte Corsi sind? Danke 
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| sla10. 07. 2014 13:57:39 |
Vor ca. 10 Tagen - bis zum Gorica-Biwak gibt es einige kurze Schneeflächen, nicht erwähnenswert. Bis zur Scharte ein Schneefeld, das ich in niedrigen Schuhen überquert habe. Gegenüber Corsi sah ich mehr Schneeflächen (Vorgänger stieg mit Steigeisen ab, ich bog zum Jahrhundertweg ab, der unproblematisch ist - trocken). Aufgrund der Abkühlungen könnte der obere Teil der Scharte problematisch sein (von einer oder anderen Seite), der Rest nicht.
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| miri10. 07. 2014 14:20:16 |
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| Macesna9. 11. 2015 22:40:07 |
In den Bergen über dem Beli Potok waren gestern ziemlich viele Leute. Für dieses Mal als Ziel wählten wir den normalen Anstieg zur Mala Lojtrica (2099 m). Unter ihrer Südwand verließen wir den markierten Weg zu den Gorizia-Biwaks, überquerten den unangenehmen sandigen Schutt und stiegen die gut sichtbare Rinne zum Osthang hinauf. Die Rinne wird mit der Zeit immer enger, der Steig darauf immer sparsamer. Am Standplatz muss man steil im Geröll nach oben abbiegen und die einfachsten Übergänge suchen. Es gibt mehrere Standplätze, auch Varianten nur teilweise mit Schlingen markiert. Uns gelang es, bei Auf- und Abstieg die schwierigsten und unmöglichsten Varianten zu finden. Sie münden auf dem grasigen Sattel unter dem Gipfelgrat-Messer. Folgt Klettern darauf (ca. 12 m, II), das trotz Steilheit gar nicht schwer ist, da der Fels ausgezeichnet ist, mit "Schalen" darin. Der Gipfel ist äußerst interessant, Platz asketisch wenig, Ausblicke super, wie vom Balkon.
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| lynx20. 08. 2016 22:26:58 |
Schnee ist weg. Sicherungen und Schlingen überlebt, zur ersten Rinne unter dem Gipfel auch mit kurzem und engem Querüber zu dem verbindenden Grat zur großen Schwester und gleich hoch (kürzer; offensichtlich, Schlinge).
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