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Forenliste / Slowenien / Karnischen Alpen / Malborghetto-Tal

Malborghetto-Tal

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2061alessio5. 03. 2025 18:49:27
wir sind den neuen tibetischen Steg anschauen gegangen und weiter zur Ciurciule-Alm, Straße (alte Militärstraße) gesperrt, ab der Brücke einige Erdrutsche.
Malborghetto-Tal 1
Malborghetto-Tal Neue tibetische Brücke.2
Malborghetto-Tal 3
Malborghetto-Tal Überquerung über der Mauer, vorsichtig.4
Malborghetto-Tal 5
Malborghetto-Tal Straße lange gesperrt.6
Malborghetto-Tal Abzweig, gute Straße führt in das Tal Val Rauna oberhalb Ukve/Ugovizza.7
Malborghetto-Tal Ehemalige Zollhütte.8
Malborghetto-Tal Kapelle der Förster.9
Malborghetto-Tal Bei Ciurciule und Forsthaus.10
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bagi11. 03. 2025 07:08:34
Alessio hat die Idee gegeben, die sofort auf fruchtbaren Boden fiel nasmeh. Etwas Neues und dazu so nah durfte nicht unter dem Radar vorbeischlüpfen. Etwas Hausaufgabe gab mir grobe Daten zur Route, obiger Beitrag nützliche Infos zur Begehbarkeit, Rest zeigt sich vor Ort.

Ursprungsplan Militärstraße 503 von Naborjet bis Ciurciule, dann Rückweg über Pfade 504 und 502 zum Start mit Monte Cocca-Besuch. Aber geplanter Rückweg drehte wegen Schneelage um auf Gegenhang zum Sattel Collarice und Alm Priu. Auch dort verläuft Pfad 504 mit Varianten 504A und 504B, die mich allesamt in Stunden ins Tal brachten. Ganz anderswo natürlich, darum umso sicherer.

Noch Infos zur Route 503. Bis zum ganz neuen nepalesischen Steg ohne Besonderheiten. Alte Militärverbindung attraktiv in schönem Gelände. Steg überspannt Erdrutsch vormals unpassierbar. Ganzer Boden reiner Sandstein, stark von Wasser ausgeschwemmt inklusive Straße. Erdrutsch enorm, Steg hoch über Rinne, Spannweite über 50 m.

Weiter nicht so einfach. Gefährlichste Stelle nächster großer Erdrutsch beginnend direkt am Betonwall und darüber (Foto 28). Queren oberhalb Wall, aber untere bequeme getretene Spur nicht empfohlen. Führt zu Loch wo Erdrutsch innere Böschung erfasst. Jemand zwei kleine Tannen darübergelegt, bei Abrutscher nutzlos. Getretener Pfad täuschte mich, querte genau dort, Gefühl unangenehm eng, Steine fielen verdächtig unter mir. Kurz darauf gesehen: bessere Wahl kleine Spur Stockwerk höher (Foto 29). Noch heikel, aber sicherer.

Danach keine rechten Probleme. Viele Erdrutsche, voll umgehbar. Früher befahrbare Straße erkennbar an Drainagen. Befahrbar nie wieder, aber für Wanderer wird eingerichtet. Nepalesischer Steg Vorbote.

Mehr in Foto-Geschichte. Zustand März 2025.

Koordinaten Startpunkt (Naborjet): 46.5067769N, 13.4400303E
Ich parke in Naborjet, nicht weit von Trbiž.1
Der Start des Weges 503 ist gleich dem SoldatenWeg. Dieser wartet noch auf meinen Besuch.2
Der Einstieg ist direkt über den am höchsten gelegenen Häusern.3
Bald erreiche ich einen Aussichtspunkt mit Bänken.4
Von hier hat man einen schönen Blick auf das Dorf, das zu einem neuen Tag erwacht.5
Die Fortsetzung verläuft auf dem Kreuzweg. Die Stationen sind so hoch platziert, dass bei jeder eine Leiter ist.6
Ich weiß nicht, ob es militärischen Ursprungs ist oder nicht, jedenfalls ist es gut gepflegt.7
Innere der Kapelle8
Überraschenderweise bin ich noch nicht dort gewandert. Mögen es so viele solcher Entdeckungen geben :)9
Blick tief ins Tal, wo der Fluss Naborjet fließt.10
Attraktiv serpentinenförmige Straße.11
Der einzige Tunnel, eigentlich ein Tunnelchen :)12
Es gibt viele mehr Viadukte. Unter diesem tobt ein mächtiger Wasserfall.13
Upsss … Ohne Alessia würden mir viele Fragen kommen.14
Interessant, direkt nach dem Verbot steht ein völlig neues Schild. Hmm ???15
Falle für Murmelti auf Steroiden :)16
Alles, was gefangen wird, ist ein Hit in den sozialen Medien :)17
Ich kreuze zahlreiche Einstürze, die bereits saniert sind.18
Auch Fahrzeugspuren sind sichtbar. Solange es so bleibt, habe ich keine Probleme.19
Aber in jeder Seitentale sind die Folgen zahlreicher Katastrophen sichtbar.20
Die Straße ist immer noch ausgezeichnet gepflegt, die Umgebung aber immer wilder.21
Und die Folgen der Erosion werden immer sichtbarer …22
Das ist völlig neu. Hier ist also eine Brücke.23
Baujahr 2024. Es hat zahlreiche Verbote, unter anderem kein Tanzen darauf :)24
Überreste der Straße. Der tiefste Teil der Rinne ist fast 17 m tiefer.25
Rückblick auf die 52 m lange nepalesische Brücke.26
Direkt hinter der Brücke hat die Straße einen ganz anderen Charakter. Alles ist zugewachsen, nur ein Pfad ist ausgetreten.27
Schlüsselpunk zum Überqueren Richtung Alpe Ciurciule. Schon auf die Betonmauer klettern ist schwer :)28
Ein schmaler, zumindest ungefähr sicherer Pfad verläuft einen Schritt höher als die Böschung. Der untere Pfad direkt über der Mauer ist gefährlich.29
Blick nach unten vom Pfad auf einen weiteren Einsturz.30
Rückblick. Der weiße Streifen über der Mauer ist der Pfad, auf dem ich gekommen bin. Auch der Abstieg zur Straße erfordert Vorsicht.31
Weiterhin gibt es mehr kleinere Einstürze, die den Durchgang aber nicht behindern.32
Auf einer ähnlichen Schutthalde über der Leere bin ich kurz vorher geklettert, nur dass daneben keine Straße war :)33
Wahrscheinlich ehemalige Zollhütte34
Planina Ciurciule, schönes Talende35
Fürbitte der Förster36
Großes Forsthaus mit schönem Ausblick37
Auch der offizielle Name …38
Den geplanten Rückweg wegen Schnee lasse ich und wähle eine andere Richtung. Ich muss gut einen Kilometer zurückkehren39
Hier biege ich zum Sattel Sella Collarice ab. Bis dorthin muss ich fast 300 Höhenmeter steigen40
Überraschenderweise stoße ich sehr bald auf Schnee. Das sind schattige Bereiche und die Sonne hat wenig Einfluss41
Auf den sonnigen Hängen ist es anders42
Bald bin ich über den Sattel. Am höchsten Punkt lag ein Viertel Meter Schnee43
Unten lenke ich auf 504A ein, wo ein Teil des Puanina-Tour-Wegs verläuft. Das haben wir letztes Jahr begangen44
Oster-Vorbereitung, ein gut 10 m hohes Ei auf der Planina Priu :)45
Bekannter Pfad. Abstieg nach Ukvam46
Stern des Tages. Überall ganze Kälberplantagen47
Weg 405B. Der bringt mich zur Hauptstraße48
Links liegen die Ukve, durch die ich diesmal nicht gegangen bin49
Ich habe die Wahl zwischen einem längeren Radweg oder einer kürzeren Straße. Wenig Verkehr, daher wähle ich letztere50
Die Brücke vor der Hensel-Anlage überquere ich außen am Zaun, sonst käme ich nicht zur Umgehungsstraße um den Tunnel51
In den 1930er Jahren haben die Italiener in den Fels unter den Ruinen der Hensel-Festung eine Verteidigungslinie des Alpenwalls gemeißelt52
Noch wartend auf einen Besuch. Ich komme bald :)53
Denkmal für Friedrich Hensl, der im fernen Jahr 1809 gegen die Franzosen kämpfte54
Noch ein Stück Hauptstraße wartet auf mich, dann biege ich rechts in die Dorfstraße ein55
Naborjet, schönes und gepflegtes Dorfchen56
GPS-Track der Wanderung. Es ergaben sich 18 km und 800 Höhenmeter57
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miri11. 03. 2025 08:40:23
Toll
(+3)gefällt mir
ločanka11. 03. 2025 09:25:29
Mir gefällt es sehrnasmeh
(+3)gefällt mir
turbo11. 03. 2025 09:50:56
Schöne Gegenden. Wenn man an eine Art Verbindung des Puanina-Tours in Ukve mit diesem Weg denkt, und Testa di Malborgetto ist nah, und im Juni kein Schnee hier und längster Tag... velik nasmeh
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bagi12. 03. 2025 06:04:09
Danke allen nasmeh. Dieser Stück Weg ab Brücke ist nicht ganz für jeden, aber deswegen näherer Puanina-Tour ohne solche Probleme und geeignet auch für diese Jahreszeit (klick).
Und Turbo hast recht. Im Sommer lässt sich hier viel verbinden, diesmal mehr Anpassungen.
(+1)gefällt mir
ločanka11. 11. 2025 08:51:52
Dies hat uns sofort angezogen, als es gepostet wurde. Aber es kam dran am Sonntag. Ich denke, die Tour ist gut für alle Jahreszeiten. Uns hat etwas Sorgen gemacht, wie es jetzt mit dem fiesen Übergang etwas nach der Brücke ist, den bagi erwähnt, aber die Sorge überflüssig. Jetzt alles saniert, neuer Pfadchen mit gut befestigtem Seil über den Erdrutsch, so dort wenigstens jetzt keine Probleme.

Wir haben einen ähnlichen Kreis wie bagi gemacht, nämlich so:
Naborjet- Tibetbrücke- Malga Ciurciule - Sella Collarice - Malga Priu - Ukve -Naborjet

Schönstes für uns war die Alm Ciurciule, wo es so ist, dass man leicht länger stehenbleiben und nur genießen könnte. Wirklich Nahrung für die Seele, Ruhe und Stille, Brückchen, Bach, Hütte, Heidelbeere, goldene Lärche, und Blick auf Berge bis Montaž. Tag jetzt kurz und wir mussten weiter.
Wundervoll auch Alm Priu mit Blick auf Mangart, Jalovec, Berge über Beli potok, bis Viš. Nur hier andere Leute getroffen.
Von der Alm abgestiegen an den Rand von Ukve und entlang Hauptstraße vorbei Tunnel zurück zum Start.
Ganzer Weg gut markiert, einige Markierungen ganz neu, eigentlich viele Markierungen.
Wie gesagt, nicht viele Leute gesehen, aber mit dreien Slovenisch gesprochen. Älterer Mann in Naborjet hat uns sogar Lili Marleen auf Slowenisch gesungen. Hat uns richtig zum Lachen gebracht, aber auch begeistert nasmeh.
Richtungsanzeiger1
Aussichtspunkt über Naborje2
Blick über die Kapelle3
Blick Richtung Vallone di Malborghetto, Gipfel im Hintergrund Alpe Piccolo (bereits erstiegen)4
Näher5
auf dem alten Militärpfad6
kurzer Tunnel7
vorbei an ein paar Wasserfällen sind wir gegangen8
zwischendurch Blicke auf die Naborjetske Berge9
Abzweigung, rechts zum Gipfel Stabet10
Tibetische Brücke, Länge ca. 50 m11
Überreste der eingestürzten Straße, Blick von der Brücke (Rutsch 2009)12
13
Blick zurück14
15
neuer Pfad über dem nächsten Hangrutsch16
hier gibt es keinen Durchgang mehr17
auf dem neuen Pfad18
viel Arbeit auch hier, um alles herzurichten19
vergrößert20
21
unten der Bach Rio Vocadulina22
nahe der Abzweigung23
rechts nach Circiule, links Rückweg24
vorbei an der ersten Hütte25
wunderschöne Planina, wo das Herz tanzt26
vergrößert27
so bunt, dass ich dachte, es sei lebendig28
über das Brückchen zur Forsthaus29
Bach Rio Auernig funkelte in der Sonne30
Rio Aurnig, rechts Pfad zum Sattel Caldiera31
32
Montaž im Hintergrund33
34
35
36
auf dem Pfad zum Sattel Collarice37
Blick vom Weg38
Nahaufnahme aus dem Hintergrund39
Richtung Alm Priu40
dieses Ei bietet dir Blick auf pl. Priu41
Alm Priu mit Umgebung42
Mangart, Jalovec43
noch ein Ei44
Blick auf die Berge über Beli potok bis Viš45
Am Weg46
Rückkehr zum Ausgangspunkt47
unser Weg, schwarzer Punkt markiert die Brücke, bis dorthin 5 km, gesamter Weg 20 km, Höhenzunahme 800 m insgesamt48
(+7)gefällt mir
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