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Forenliste / Slowenien / Dolomiten / Monte Aiarnola - 2456 m

Monte Aiarnola - 2456 m

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bagi14. 09. 2025 10:24:56
Monte Aiarnola gehört zu den Sextner Dolomiten und ist ein ganz besonderer Berg. Besonders deshalb, weil er erst im Gipfelbereich seinen wilden, hochmontanen Charakter zeigt. Bis dorthin ist der Aufstieg ein gemütlicher Spaziergang, zumindest von dort, wo wir beide gestartet sind. Das ist der Passo Sant'Antonio, wo man kostenlos parken kann und wo keine üblichen Massen dolomitischer Wanderer sind nasmeh.

Zuerst sind wir der Schotterstraße an zahlreichen Almen mit einheitlicher Baugestalt gefolgt, dann abbiegen auf ebenso sanften Pfad, der in weiten Serpentinen nur langsam ansteigt. Auch höher über der Baumgrenze geht es nicht sehr rasch bergauf, aber nur bis zur Stelle, wo sich eine steile und breite Rinne öffnet. Dort haben wir in den ersten Gang geschaltet und uns überraschend bald vor einem großen Kreuz wiedergefunden zmeden.

Uns war nichts klar. Zum Gipfel war es zu früh, das markante Kreuz überzeugte uns vom Gegenteiligen. Wir ließen uns nicht täuschen und riefen die digitale Karte zu Hilfe. Ich vergaß fast, den Mund zuzuklappen vor Staunen. Der echte Gipfel war noch sehr, sehr weit entfernt. Es blieb uns nichts anderes übrig, als den schmalen Steig anzugehen, der dorthin führte. Von hier an ist es reines Hochgebirge. Markierungen gibt es, Sicherungen keine. Auch nicht in der schuttgefüllten Rinne, wo wir die Vorsicht auf höchstes Niveau schalteten und alle Erfahrungen einsetzten. Als wir endlich auf eine Art Grat krochen … wieder eine Überraschung. Monte Aiarnola war noch immer weit entfernt und kein besserer Weg führte dorthin. Endlich kamen wir oben an, verzichteten aber auf die Idee einer Rundtour mit Fortsetzung zur Forcella Valdarin. Soweit ich sehen konnte, führt dort ein schmaler und exponierter Steig ohne Sicherungen und das war für diesen Tag zu viel. Die Grundlage der Vortage und die Heimfahrt erforderten Rückkehr auf dem bekannten Zustiegsweg. Es war nicht leicht, aber wenigstens keine zusätzlichen Überraschungen velik nasmeh. Es folgte nur noch der bequeme Teil und nach guten sechs Stunden beendeten wir diesen Dolomitenbesuch. Mehr in der Foto-Geschichte …

Koordinaten des Ausgangspunktes (Passo Sant'Antonio): 46.5727039N, 12.4809100E
Monte Aiarnola - 2456 m Wir parken am Pass Passo Sant'Antonio1
Monte Aiarnola - 2456 m Direkt an der Hauptstraße gibt es zahlreiche Wegweiser2
Monte Aiarnola - 2456 m Herbstfeuchtigkeit hat für riesige Steinpilze gesorgt :)3
Monte Aiarnola - 2456 m Wir gehen auf angenehmer Schotterstraße vorbei an den Almen oberhalb von Auronzo4
Monte Aiarnola - 2456 m Bald wird es eine Fahrstraße, wo einige Gebäude schon stärker verlassen sind5
Monte Aiarnola - 2456 m Weiter wird der Pfad zu einem echten Bergpfad, aber immer noch sehr flach.6
Monte Aiarnola - 2456 m Markierung unseres Weges.7
Monte Aiarnola - 2456 m Nasses Gras sorgt für gründliches Schuhewaschen.8
Monte Aiarnola - 2456 m Letzte Abzweigung zum Monte Aiarnola.9
Monte Aiarnola - 2456 m Langsam steigen wir über den Talnebel auf.10
Monte Aiarnola - 2456 m Blick zu den Giganten…11
Monte Aiarnola - 2456 m Genau am Rand der Sicht. Die Nebel steigen schneller als wir :)12
Monte Aiarnola - 2456 m Für kurze Zeit zeigt sich unser Ziel.13
Monte Aiarnola - 2456 m Unerwartete Kreuzung. Der Pfad nach Auronzo ist nicht sichtbar, alles zugewachsen.14
Monte Aiarnola - 2456 m Hier endet das Trödeln. Vor uns öffnet sich eine steile Gräberrinne.15
Monte Aiarnola - 2456 m Ein Pfad führt auch dorthinauf, aber unmarkiert und schlecht getreten.16
Monte Aiarnola - 2456 m Überraschung. Oben in der Gräberrinne erwartet uns ein markantes Kreuz. Das ist doch nicht der Gipfel, oder was???17
Monte Aiarnola - 2456 m Von hier zeigt sich echte Wildnis. Kartencheck ergibt, dass wir noch weit von Monte Aiarnola entfernt sind.18
Monte Aiarnola - 2456 m Noch reichlich zusätzlicher Anstieg wartet auf uns.19
Monte Aiarnola - 2456 m Manchmal biegt die gut sichtbare Steige in zweifelhafte Hänge ab.20
Monte Aiarnola - 2456 m Schuttrinne ohne sichere Tritte und Griffe.21
Monte Aiarnola - 2456 m Irgendwie kraxeln wir über die schwierigsten Stellen und fahren fort…22
Monte Aiarnola - 2456 m Hallooo … erst dort ist der Hauptgipfel???23
Monte Aiarnola - 2456 m Er rückt näher, aber bis dorthin noch einige Auf- und Abstiege.24
Monte Aiarnola - 2456 m Auf dem Gipfel atmen wir aus und machen Pause.25
Monte Aiarnola - 2456 m Die Fortsetzung zum Sattel Forcella Valdarin weckt kein Vertrauen, daher wenden wir um26
Monte Aiarnola - 2456 m Den schwierigsten Teil kennen wir, aber hier sind Erfahrungen erforderlich27
Monte Aiarnola - 2456 m Endabstieg aus der Trümmerhalde28
Monte Aiarnola - 2456 m Rückblick auf die wilde Welt aller Art Crod29
Monte Aiarnola - 2456 m Ganz rechts in der Bildmitte befindet sich das erste Kreuz, das wir getroffen haben30
Monte Aiarnola - 2456 m So sieht es aus der Abstiegs-Perspektive aus31
Monte Aiarnola - 2456 m Folgt noch der Abstieg durch die breite, teilweise eingebrochene Rinne …32
Monte Aiarnola - 2456 m Und schon sind wir am Wegkreuz33
Monte Aiarnola - 2456 m Wieder kommen wir vorbei an den Almen, die alle gemäht und geordnet sind34
Monte Aiarnola - 2456 m Schild für Passo Sant'Antonio35
Monte Aiarnola - 2456 m Schluss36
Monte Aiarnola - 2456 m Diesmal kamen 12 km und 1100 Höhenmeter zusammen37
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