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Monte Cadria

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bagi8. 11. 2017 12:41:57
Monte Cadria ist mit seinen 2254 m der höchste Gipfel des langen Bergkamms, der das Tal Val dei Concei umgibt. Das Tal liegt direkt über dem Lago di Ledro, alles zusammen gute halbe Stunde Fahrt vom Gardasee.

Wir haben uns für eine Rundtour über Monte Vies ab dem Dorf Lenzumo entschieden. Geparkt haben wir bei der Dorfkirche und nach ein paar Dutzend Metern Asphalt die ersten Markierungen für Monte Cadria getroffen. Der Weg erhält später die Marke 495B und so bis zur ersten Kreuzung, wo wir rechts auf Weg 495 abbiegen. Ein angenehmer, malerischer und stellenweise exponierter Steig führte uns zum weglosen Monte Vies. Der Besuch seines Gipfels ist nicht schwer und hat uns eine halbe Stunde gekostet.

Weiter sind wir zum Weideplatz Malga Vies abgestiegen und über Weg 423 in eine versteckte Hochgebirgskessel gestiegen. Dort thront Monte Cadria und wir sind auf dem rechten Weg mit Marke 423 hinaufgestiegen. Dieser warnt schon gleich zu Beginn vor seiner Schwierigkeit (Sentiero alpinistico per esperti). In der Realität bedeutet das einen exponierten Militärsteig, der konkret steile Hänge quert. Bei Schnee rate ich von dieser Route ab. Einige Bergsteiger hinter uns haben sich schon bei Trockenheit auf diesem Weg umgedreht. Der Ersatzanstieg verläuft auf einer Mulattiera, die sich durchs Tal windet. Sie ist nicht markiert, aber nachverfolgbar. Wir haben sie für den Abstieg genutzt.

Monte Cadria ist ein hervorragender Aussichtspunkt und bei gutem Wetter sieht man weit, weit herum. Von dort führt auch die Fortsetzung des Militärwegs zum Kamm, der das Tal Val del Concel umgibt. Allerdings muss man gleich über 200 m auf einem extrem exponierten Grat mit zugewachsenem und kaum sichtbarem Pfad absteigen. Dieser erinnerte uns am ehesten an das Überqueren steiler Wiesen von Koritniški Mangart Richtung Mangart.

Wegen Zeitmangels und zusätzlicher Ausrüstung haben wir diesmal auf die Fortsetzung dieses Weges verzichtet und sind auf unmarkierter Mulattiera zur Alpe Malga Cadria abgestiegen. Dort bietet sich geradezu der Aufstieg zum Kamm Monte Nozolla an, der aus der Ferne wie Emmentaler aussieht. Offenbar hatte dieser Hügel in WW1 eine strategische Lage und sie haben unzählige Kavernen hineingegraben. Der Aufstieg ist unkompliziert und verläuft auf grasbewachsenen Mulattieren.

Von Nozolla sind wir zurück zur Malga Cadria und von dort in Richtung des morgendlichen Anstiegs weiter zurück zur Malga Vies. Wir haben eine Rundtour gemacht und daher den Abstieg ins Tal über die Zufahrtsstraße zur Alpe gewählt. Auch diese ist markiert mit 423. Über diese steile, betonierte Straße verliere ich keine Worte, wir haben Besseres gesehen.

Kurz … hier sind wunderbare Berge zu Hause, die zum Weitermachen einladen nasmeh

Noch einige nützliche Daten:

Ausgangspunkt: Lenzumo …. 45°54'45.0"N / 10°43'37.0"E (Google Maps_Android)
Weglänge: 24 km / Aufstieg auf dem Weg: 1900 m
Dauer: 9.30 Stunden

Monte Cadria Wir haben beim Dorfkirche in Lenzum geparkt. Hier gibt es ausreichend Parkplätze.1
Monte Cadria Vom Parkplatz sind wir auf die Hauptstraße gegangen, wo etwas weiter schon die Markierungen für Monte Cadrio sichtbar sind.2
Monte Cadria Zuerst haben wir dem Weg 495B gefolgt, der durch interessante Bereiche führt. Hier ist die Markierung für die nahe Höhle.3
Monte Cadria Später zweigt Weg 495B auf 495 ab, der mit der Höhe immer aussichtsreicher wird.4
Monte Cadria Wir gingen eigentlich auf einer alten Mulattiera, von der nur ein Pfad übrig ist.5
Monte Cadria An vielen Stellen sind noch Überreste von Stellungen aus WW1.6
Monte Cadria Ausblick vom Weg7
Monte Cadria Auf dem Gipfel Monte Viesa. Unser Endziel verbirgt sich dort hinten.8
Monte Cadria Links ist der Anfangsrücken des kleinen Monte Nozollo-Gebirges. Den haben wir auf dem Rückweg gequert.9
Monte Cadria Malga Vies, wichtige Kreuzung mehrerer Wege.10
Monte Cadria Italienische Version unserer TNP-Wächter.11
Monte Cadria Wir biegen auf Weg 423 ab.12
Monte Cadria Interessantes Zeichen für Alpinisten aus WW1.13
Monte Cadria Der Weg ist angenehm und führt sanft zur verborgenen Tal.14
Monte Cadria Blick zurück15
Monte Cadria Hinter diesem Grat verbirgt sich Malga Cadria in fast 2000 m Höhe.16
Monte Cadria Zum Ziel setzen wir den Weg 423 fort.17
Monte Cadria Durch das Tal verläuft der einfachste, unmarkierte Zugang zum Monte Cadrio.18
Monte Cadria Warnung vor der Schwierigkeit des Grataufstiegs zum Gipfel.19
Monte Cadria Blick auf Malga Cadrio.20
Monte Cadria Talende und Mulattiera, die sich durchwindet.21
Monte Cadria Monte Cadria, noch eine gute Stunde von uns entfernt.22
Monte Cadria Der Militärpfad verläuft auf extrem steilen Hängen und ist manchmal unglaublich einfallsreich angelegt23
Monte Cadria Sie haben auch Löcher in den Fels gebohrt, um den Pfad zu führen24
Monte Cadria An Stellungen aus dem 1. WK25
Monte Cadria Der Grat vor uns26
Monte Cadria Rückblick auf den zurückgelegten Pfad27
Monte Cadria Hier wandern nicht viele Leute. Genau genug, dass der Pfad nicht zuwächst28
Monte Cadria In dieser wilden Umgebung ist der Pfad angelegt29
Monte Cadria Blick zurück30
Monte Cadria Der fortlaufende Grat mit Monte Cadrie. Dafür ist zuerst ein steiler Abstieg entlang des exponierten Grats nötig31
Monte Cadria Blick zurück32
Monte Cadria Noch ein bisschen und wir sind oben33
Monte Cadria Monte Cadria34
Monte Cadria Das Wetter war etwas anders als vorhergesagt, aber es ist uns nicht schlecht ergangen35
Monte Cadria Der gesamte Berg Malga Cadria mit Monte Nozollo im Hintergrund36
Monte Cadria Die Hirtshütte war schon geschlossen, Vieh war nicht mehr da37
Monte Cadria Hochgebirgsalm38
Monte Cadria Rotbraune Adler haben wir auf allen Militärpfaden hier herum getroffen39
Monte Cadria Auf dem Weg zu Monte Nozolle40
Monte Cadria Der Hügel ist durchlöchert wie Schweizer Käse, alle Kavernen lassen sich nicht zählen41
Monte Cadria Der Anfangsanstieg zum Monte Nozollo verläuft auf einer zugewachsenen Mulattiera, dann fahren wir auf dem Grat fort42
Monte Cadria Überreste trauriger Zeiten43
Monte Cadria Eine der Kavernen, die sie durch den ganzen Hügel gebohrt haben44
Monte Cadria Der höchste Gipfel im Grat45
Monte Cadria Gedenktafel auf Monte Nozzola46
Monte Cadria Blick auf den zurückgelegten Weg. Der höchste ist Monte Cadria.47
Monte Cadria Wir kehren Richtung Malga Cadria zurück.48
Monte Cadria Der Rückweg zur unteren Alm Malga Vies verläuft auf demselben Pfad wie heute Morgen.49
Monte Cadria Herbst50
Monte Cadria Der Einfluss des Gardasees ist erkennbar. Gelegentlich trafen wir Pflanzen, die bei uns in diesen Höhen fehlen.51
Monte Cadria Monte Vies im Hintergrund.52
Monte Cadria Wir sind schon auf der Alm.53
Monte Cadria Für die Rückkehr wählen wir Weg 423 Richtung Lenzumo. Der Weg gleicht am ehesten der Betonstraße zur Viska Planina.54
Monte Cadria Der Grat dort hinten wartet noch auf uns.55
Monte Cadria Altes Kraftwerk. Nicht mehr in Betrieb, aber schön renoviert.56
Monte Cadria Im flachen Teil des Weges gab es einige riesige Holzstapel.57
Monte Cadria Wegkarte58
Monte Cadria Googles Ansicht unseres zurückgelegten Weges.59
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bagi6. 07. 2022 10:19:41
Die schönste und zugleich längste Tour haben wir uns für den letzten Tag dieses Besuchs von Garda und Umgebung aufgehoben. Schon vor Jahren haben wir vom Gipfel des Monte Cadria den wunderschönen Graten beobachtet, der pilzförmig sich um die Val dei Concei herum ausbreitet. Er ist etwa 15 km lang, verläuft in rund 2000 m Höhe und ist wegen seiner Form ideal für eine Rundtour. Über den Zustand des Gratweges gab es nicht viele Daten, noch weniger zu aktuellen Bedingungen. Aber der Wunsch war zu groß und am Ende siegten die Ausrufezeichen über die Fragezeichen velik nasmeh. Voll ausgerüstet sind wir sehr früh aufgebrochen.

Wir parkten im Tal Val dei Concei und stiegen über 402 zum Rif. Nino Pernici Hütte auf. Dort wollten wir aktuelle Infos zur gesamten Route, aber die Hüter hatten sie leider noch nicht wegen Saisonstart. Sie zweifelten auch etwas an unseren Plänen, besonders ob wir das wirklich in einem Tag schaffen. Nun kennen sie eben keine Slowenen velik nasmeh. Der exzellente Morgenkaffee vertrieb die letzten Zweifel und wir entschieden uns für Weitermachen in sicheren Grenzen. Noch können wir umkehren oder an geeigneter Stelle absteigen. Und los nasmeh...

Der gesamte Gratweg stammt aus der Zeit des Ersten Weltkriegs und ist neben offiziellen Markierungen mit gelbem Adler gekennzeichnet. Der Weg besteht aus zwei Teilen. Etwa in der Mitte liegt die Scharte Bocca dell'Ussol und bis dorthin hat er die Markierung 420, von da an bis Monte Cadria 455. Dieser Teil heißt auch Friedensweg ( Sentiero della Pace ).

Erster Teil - Gratweg 420

Das ist ein außergewöhnlich schöner Weg und einer der panoramareichsten und genussvollsten, die wir gegangen sind. Er erinnerte uns beide stark an den wunderschönen Karnischen Höhenweg 403 ( Klik ). Er verläuft entlang der Frontlinie des Ersten Weltkriegs, auf Mulattenwegen, Pfaden und Gräben, die die Österreicher zu Verteidigungszwecken bauten. Die Länge ist beträchtlich, auch Höhenmeter häufen sich. An manchen Abschnitten ist die Exponiertheit groß, aber mit Vorsicht kommt man weit nasmeh.

Zweiter Teil - Gratweg 455

Dieser ist zweifellos einer der malerischsten und interessantesten Wege hier, aber auch bei weitem anspruchsvollste. Insgesamt ist es eher ein Steig mit zahlreichen exponierten Passagen in Gras und Fels. Höhenmeter haben kein Ende, Hitze und schon zurückgelegte Kilometer haben gewirkt. Hier schalteten wir Vorsicht auf höchste Stufe. Fester Tritt und kühler Kopf waren sehr willkommen. Auch der Schlussteil mit Anstieg zum Monte Cadria ist eine eigene Geschichte. Der kühne Weg ist stellenweise in Fels geschlagen, anderswo schlängelt er über extrem exponierte Hänge. Dieser Schlussanstieg ist auch der längste aller auf dem Weg. Endlich keuchten wir auf den Gipfel, hielten die überhitzten Pferdchen an und nahmen erstmals Zeit für eine längere Pause. Vom Monte Cadria stiegen wir über 423 bis zur Alpe Cadria ab und am Abend ins Tal.

Zum Abschluss…

Die beschriebene Rundvariante aus dem Tal ist eine großartige Tour, die Kondition und Erfahrung erfordert. Der gesamte Weg ist außergewöhnlich lang, im zweiten Gratteil auch verwachsen und gehörig exponiert. Insgesamt brauchten wir gute 13 Stunden und hielten nicht viel. Diese Zeitangabe sei nur Info zur Schwierigkeit, kein Maßstab. Jeder ist sein eigener Walker. Noch Warnung… Trotz großer Höhe und Gratgehen kann Hitze ein wichtiger Faktor sein. Das passierte uns auch, da der Wind diesen Tag Urlaub hatte. Wasser gibt's nirgends, einen kleinen Bach fanden wir erst beim Abstieg von der Alpe Cadria.

Den gesamten beschriebenen Kreis empfehle ich vor allem Bergliebhabern, die an solche Herausforderungen gewöhnt sind. Viel Erfolg nasmeh.

Koordinaten des Ausgangspunktes: 45.9283381N, 10.7345819E

Daten der Tour: 27 km / 2700 m Höhenmeter
Der frische Morgen kommt uns sehr zupaß, später wird es heiß.1
Zuerst müssen wir auf Weg 402 zum Beginn des Grats aufsteigen.2
Der Aufstieg ist steil bis zum Sattel Bocca di Trat, wo auch eine wichtige Kreuzung ist.3
Nicht weit vom Sattel liegt die Hütte Rif. Nino Pernici.4
Hier gönnen wir uns einen vorzüglichen Morgenkaffee für einen guten Start.5
Im Hintergrund der Beginn des Grats, auf dem wir den ganzen Tag gehen werden.6
Das erwartet uns...7
Für den Aufstieg darauf suchen wir den alten Militärweg mit Nummer 420.8
Noch ein paar Vorbereitungen, da wir keine Ahnung haben, was kommt :)9
Zum ersten Gipfel führt ein ausgehauener Pfad. Wegen der Exponiertheit wurden Sicherungen angebracht.10
Mazza di Pichea11
Fortsetzung. Morgennebel ziehen langsam von den Rändern ab.12
Die Ausblicke werden immer schöner und so bleibt es den ganzen Tag.13
Dazwischen überholen uns Bergläufer in der Morgenfrische.14
Mit dem Verlauf des Weges sind wir äußerst zufrieden. Er erinnert uns an die Karnische 403.15
Noch einer der vielen Gipfel.16
Hinter jedem Gipfel enthüllen sich neue Dimensionen des Grats.17
Mit viel Vorsicht ist der Weg sicher gangbar, Sicherungen gibt es nirgendwo.18
Monte Tofino. Die Flanken sind extrem steil, Fehler sind hier nicht erlaubt.19
Wir wandern und genießen :)20
Der gesamte Rundweg hat historischen Status zur Erinnerung an den ersten Krieg21
Eine der seltenen Kreuzungen auf dem Grat22
Die Hitze steigt, die Atmosphäre wird neblig. Nichts Neues diese Tage23
Um den Gipfel Dosso della Torta wird das Gelände felsiger24
Der Weg ist noch immer ausgezeichnet, Gelände exponiert, auch hier keine Sicherungen25
Dem Adler folgen wir schon vom Start an. Mit dieser Marke ist 420 gekennzeichnet, erster Teil des alten Militärwegs26
Wir sind schon auf der Torta. Auch eine echte würde ich nicht ausschlagen :)27
Die Sonne brennt mit voller Kraft und dieser Kühler passt hervorragend :)28
Rückblick auf den zurückgelegten Pfad29
Blick nach vorn, was uns noch erwartet. Wir sind nicht einmal auf der Hälfte30
Ein ganz besonderes Wahrzeichen direkt über dem Sattel Bocca dell'Ussol31
Das Innere des Felsens ist ausgehöhlt und aus einer Militärposten in eine Kapelle umgewandelt32
Wir fahren mit dem zweiten Teil des Weges mit Marke 455 fort, den wir zu Anfang als ganz solide einschätzen33
Der Charakter des Weges ändert sich schnell. Der Weg wird zu einem Pfadchen, an vielen Stellen kaum sichtbar34
Auch die Gipfel auf dieser Seite des Grats sind bescheiden markiert oder gar nicht35
Die Markierungen verlieren sich im dichten Grün und sind nicht leicht zu folgen36
Manchmal war das offensichtlich eine gute Mulattiera, die die Zeit schon kräftig angefressen hat37
Meistens hält sie sich am Grat, weil die Hänge viel zu steil für eine andere Variante sind38
Wir folgen ihr treu und umgehen so alle Gipfelchen. Sonstwo geht es gar nicht39
Im felsigen Gelände sind noch Überreste von Gräben sichtbar40
Auch weiterhin begegnen wir noch einigen41
Es geht nicht anders als genau entlang des Grats. Soldaten im Winterzeit kann ich mir nicht vorstellen42
Botanischer Garten, überall Blümchen :)43
Wir befinden uns wieder in einer extrem exponierten Welt44
Blick zurück. Das haben wir gerade überquert45
Modestes Kreuz auf Monte Cadria. In der Nähe steht ein größeres Gedenkzeichen46
Gruppe auf dem Gipfel. Langer Tag, Kraftstoff reicht gerade für den Abstieg :)47
Wegweiser direkt unter dem Gipfel48
Folgt Abstieg zur Malga Cadria. Das alles haben wir vor Jahren schon durchwandert49
Alm Cadria. Dieses Jahr kein Leben hier zu sehen50
Letzter Rückblick beim Abstieg von Monte Cadria51
Was machen die beiden hier? ... sie gucken uns etwas verdutzt an, nirgends eine lebende Seele52
Folgt steiler Abstieg auf 423 ins Tal. Ganzen Wegs auf der Straße53
Das Auto wartet ungeduldig auf uns. Wir sind volle 13 Stunden gelaufen54
GPS-Track der Route. Insgesamt 27 km und 2700 Höhenmeter55
(+20)gefällt mir
Trobec6. 07. 2022 11:17:35
Schön.

Etwas Ähnliches hatte ich letztes Jahr im Auge... wurde aber glatt überstimmt, dass wir schon genug in den Dolomiten gelaufen sind, ans Gardasee sind wir zum Ausruhen gekommen mrk pogled
(+3)gefällt mir
panda6. 07. 2022 13:37:58
Glückwunsch an beide........Ich lese eure Tourenberichte sehr gerne. nasmeh
(+3)gefällt mir
Lenakr6. 07. 2022 15:06:44
Was für eine schöne Tour, danke für die Fotos! Vielleicht traue ich mich eines Tages nasmeh
(+4)gefällt mir
zokipoki6. 07. 2022 19:39:47
Wirklich wunderbare Tour! Gratulation! nasmeh
(+1)gefällt mir
saram6. 07. 2022 19:59:06
Bravo, eure Beiträge verschlinge ich mit den Augen. Viel Glück weiter auf euren Pfaden.
(+4)gefällt mir
bagi7. 07. 2022 08:59:06
Danke allen, so eine Reaktion habe ich wirklich nicht erwartet nasmeh. Die Schönheiten der Berge kennen keine Grenzen und deshalb schauen wir gerne über den Zaun zu den Nachbarn. Wenn unsere Tourenberichte jemandem den Tag verschönern oder eine Idee für einen Ausflug geben, umso besser.

Emil und Mateja
(+7)gefällt mir
MatejaP7. 07. 2022 10:15:54
Ich schließe mich Emil an. Mögen die Beiträge wenigstens jemandem den Tag verschönern. Viele von euch wissen, wie viel Aufwand es braucht, damit es schön anzuschauen ist und natürlich auch nützlich zum Nachgehen.

Ich habe mich schon lange entschieden, dass ich lieber am Herd binvelik nasmeh nicht alles für jeden.

Dieses Jahr gibt es noch große Pläne, sagen wir, wir schaffen es und Emil bleibt nicht ohne Arbeit.

Sichere Schritte allen und lesen wir uns weiter oder treffen uns irgendwo persönlichnasmeh

Mateja
(+6)gefällt mir
montura7. 07. 2022 16:16:36
Glückwunsch zu dem umfassenden Gardaland-Bericht in Bild und Wort. Ich wünsche, dass euer Beispiel auch andere Bergsteiger zu mehr Beiträgen anregt, vor Jahren war das Forum lebendiger,
(+4)gefällt mir
pohodnik117. 07. 2022 16:31:20
Ich stimme zu, dass es vor Jahren auf dem Forum mehr Beiträge gab. Viele haben das Forum verlassen wegen ständiger Kritik und Provokationen derer, die noch aktiv sind, vor allem beim Kommentieren, weniger beim Posten.

Damals gab es keine Blogs oder sie waren selten. Ich kenne etliche Ex-Forumer, die mit Blogs angefangen haben, aber auf dem Forum nur den Link gepostet und als Werbung für den Blog hingestellt wurden. Und haben aufgehört. Auf ihren Blogs posten sie noch, aber von hier fühlten sie sich verjagt. Schade. Ich habe regelmäßig die Reaktionen auf Blogs verfolgt und sie waren sehr doppelzüngig, manche Blogger gelobt und noch willkommen, andere, besonders Jüngere, als "Aufschneider"... Schade, aber ehrlich gesagt ist es so. Was ist das Problem, auf einen Link zu klicken und zu lesen und Fotos anzuschauen, wie man es tun würde, wenn der Beitrag direkt auf hribi.net wäre?
(+6)gefällt mir
dprapr7. 07. 2022 16:41:50
In 10 bzw. 12 Jahren haben sie zusammen 8 Bilder gepostet.nasmeh
(+4)gefällt mir
pohodnik117. 07. 2022 17:03:51
Nein, @dprapr, "statistisch" ist deine Feststellung richtig, aber was mich angeht, hat meine Wanderpartnerin viele Jahre aktiv gepostet, die jetzt auch sehr selten auf dem Forum ist, wir haben aber nie im selben Thread für dieselbe Tour nacheinander je unsere eigenen Fotos gepostet, wie ich es oft sehe. Als ob Mateja und Emil jeweils ihren eigenen Bericht posten würden?!

Sonst, damit wir nicht zu weit abschweifen, in den letzten Jahren ist Emil definitiv einer derer, die die nützlichsten Berichte posten, die ich gerne lese.
(+7)gefällt mir
dprapr7. 07. 2022 17:43:48
Ich vermisse auch mehr Beiträge, aber nur Jammern hilft nicht.
In letzter Zeit habe ich mit einigen gesprochen, die nicht posten, aber gute Touren machen. Warum das so ist, ist schwer zu sagen.
Jedenfalls ziehen Emils Beiträge an, obwohl ich nicht glaube, dass ich je dort wandere. Klettersteige gar nicht. Besonders interessant sind die alten Siedlungen, die ich gerne anschaue. Interessant, wie viel Höhenmeter sie auf diesen Wegen schaffen. Ich wünsche ihnen noch viele davon. nasmeh
(+7)gefällt mir
Jusk7. 07. 2022 21:41:48
pohodnik11, zumindest meine Meinung ist, dass auf diesem Forum Bilder gepostet werden sollten, nicht nur Links zu Blogs
(+7)gefällt mir
pohodnik117. 07. 2022 23:03:27
@dprapr, ich habe mich auch kürzlich mit einigen unterhalten, die hier nicht mehr posten. Auf die Frage warum, habe ich Antworten bekommen, die mich überrascht haben... zu wenige Likes, vor allem weiß man nicht, wer einem liked... wenn man auf FB und Instagram postet, weiß man wenigstens, wer liked... eekzmeden

Nur eine kleine Anmerkung bezüglich Bagis Höhenmeter... nicht bei einer Tour waren wir mit Partnerin aufmerksam... er hat 1700 gemessen, alle anderen dort nur 1300, und keine zusätzlichen "Schlenker" erwähnt... Wir planen gerade einige ihrer Touren zu wiederholen und Höhenmeter zu messen... der Punkt ist nur, dass jemand sich vor diesen vielen Höhenmetern, die vielleicht gar nicht so viele sind, fürchten könnte und eine Tour nicht macht, von der er überzeugt ist, sie nicht zu packen...
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bagi8. 07. 2022 09:00:44
Ein paar ganz kurze Erklärungen, damit es keine Verwirrung über GPS-Datenunterschiede gibt. Obwohl das eine ganze Wissenschaft ist, beeinflussen den Track vor allem folgende Faktoren...

Hardware (GPS-Sensoren)...

Am schlechtesten sind Handys, etwas besser Handuhren, qualitativ hochwertiger sind dedizierte Geräte. Das zeigt sich vor allem in der Signalerkennung, folglich wie *zottelig* die Spur ist und wie einzelne Punkte in Bereichen schwachen Signals eingezeichnet werden. Es passiert, dass das Gerät in solchen Bereichen gerade Linien zieht oder *Vogelnester* macht. Das alles wirkt sich auf die Enddaten aus.

Software...

Verschiedene Apps können GPS-Tracks sehr unterschiedlich darstellen. Das gilt besonders für Smartphones, wo sogar identische GPS-Tracks jeweils anders ausgegeben werden (mehrmals überprüft). Das ist Folge der internen Datenverarbeitung, die sich von App zu App unterscheidet, alles abhängig vom Softwareentwickler und seinem Wissen.

Gelände, in dem der GPS-Track aufgezeichnet wird...

Offene Räume erlauben Sicht auf alle notwendigen Satelliten und somit ist der Track genauer. Umgekehrt geschlossene Räume nicht und der Fehler ist größer. Hier helfe ich mir mit der exzellenten App Mapy.cz, die sehr genaue Höhen- und Längendaten hat. Auf weglohem Gelände leider nicht nutzbar.

Die Daten, die ich angebe, haben immer dieselbe Referenz. GPS-Tracks zeichne ich seit einigen Jahren mit Garmin Montana 610 (zuvor Montana 600) auf, bereinige sie im Programm Garmin BaseCamp, für Kontrolle und Planung nutze ich genannte Mapy.cz.

Am Ende entscheidet bei einer Tour nicht die Höhenmeter auf dem Papier, sondern nur die psychophysische Fitness des Wanderers. Mein Beispiel… manchmal in der Hochsaison schlepp ich mich kaum auf den Šmarna gora, nach gut einer Woche hüpfe ich z.B. den Triglav ohne Probleme hoch. Geht schön mit Tracks oder ohne und genießt vor allem. Viel Erfolg nasmeh

Emil
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Trobec8. 07. 2022 09:56:01
Diese Sache mit zu wenigen Likes ist mir wirklich bizarr...aber leider ist die Welt heute so. Die Beiträge auf hribi.net sind noch immer, soweit ich verfolge, im Schnitt deutlich qualitativ hochwertiger als jene in diversen Wander-FB-Gruppen, wo viele ausschließlich dem Ego-Pumpen und Likes-Sammeln dienen (dann Bilder nur Selfies und angespannte Hintern, oder der einzige Kommentar im Stil "markiert 8 Stunden, ich bin nur 7 gelaufen, bravo ich").

Bezüglich Blogs/eigener Seiten...geht's um eine rein praktische Angelegenheit, zumindest bei mir. Auf meiner Seite kann ich halb schreiben und dann nach paar Stunden/nächstem Tag fortfahren. Und wenn der Beitrag fertig ist, lege ich auf hribi.net kurze Beschreibung, paar Bilder und Link. Wem die Bilder reichen, schaut sich die Bilder an, wen die Bedingungen genauer interessieren, den stört der 1 Klick nicht. Ist lustig (das eher auf FB als hier), wenn dann unter dem Beitrag die Frage "wie sind die Verhältnisse?" und "wie viele Stunden zu Fuß?" auftaucht...und alles ist nur 1 Klick entfernt velik nasmeh

Bezüglich GPS-Tracks hat Emil das sehr gut beschrieben. Würde nur hinzufügen, dass ich letztens gpx immer in gpx.studio bearbeite. Da siehst du schnell, ob das Gerät zwischendurch verloren ging und kannst unnötige Punkte einfach rausschneiden. Auch wenn sonst alles ok aussieht, schrumpft die Statistik (vor allem Höhenmeter, weniger Distanz) schnell um ca. 10%. Schlechtere Geräte (Handys, Uhren) sind ungenauer und von Messung zu Messung kann die Höhe um ein paar m rauf und runter springen. Gpx.studio berücksichtigt nicht jeden einzelnen Punkt, sondern es müssen, glaube ich, mind. 3 sein. Dann ist die Statistik realistischer. Andere Programme funktionieren ähnlich.
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bagi28. 11. 2025 09:16:57
Diesmal war der Plan, den schönsten Teil des Grats zu wiederholen, der sich vom Hauptgipfel Monte Cadria um das Val dei Concei-Tal zieht. Dieser Abschnitt verläuft vom Bocca dell'Ussol-Sattel zur Hütte Rif. Nino Pernici und umfasst einige schöne Gipfel mit Doss dela Torta als höchstem davon. Die Querung war zeitlich voll im Griff angesichts des späten Datums, und meine Freunde waren dort noch nicht gewesen.

Gestartet am Parkplatz, der die einfachste Rundvariante erlaubte, weiter auf Straße bzw. Weg 414 Richtung Talhütte Rifugio al Faggio. Diese war geschlossen, daher direkt weiter durch eine malerische und vor allem wasserreiche Schlucht. Wasser brauste überall, glücklicherweise mussten wir nirgends die Füße nass machen velik nasmeh. Später erreichten wir die Alpe Malga Gui, dann folgte der finale Anstieg zum Bocca dell'Ussol-Sattel.

Dort schauten wir uns zuerst das nahe Kriegsdenkmal Chiesetta della Pace an, in den Fels geschlagen, dann weiter nach Norden. Der Weg ist meist gratartig und stellenweise exponiert, zugleich außergewöhnlich aussichtsreich und genussvoll. Zuerst der Gipfel Gavardina, dann der Haupt-Doss dela Torta, weiter etwas niedriger Monte Tofino und zum Schluss Corno di Pichea. Es folgte Abstieg zum Bocca di Trat-Sattel nahe der Nino-Pernici-Hütte. Auch diese war leider schon zu, daher gleich auf Weg 402 ins Tal abgestiegen. Der ist ziemlich steil und eher für Anstieg als Abstieg geeignet. Auch der gegangene Gratenweg ist eher Richtung Monte Cadria als weg davon empfehlenswert, vor allem wegen der Sonnenposition. Sie schien uns ständig ins Gesicht, und gute Fotos sind schwerer zu machen. Schwierigkeit gleich in beide Richtungen. Zum Start nach guten neun Stunden, diesmal schon im Tal-Dämmerlicht. Die Route ist sehr aussichtsreich, empfehle sie jedem mit passender Erfahrung nasmeh.

Koordinaten Start (Val dei Concei): 45.9283336N, 10.7346633E
Wir starten auf dem gepflegten und kostenlosen Parkplatz mit Bärenwarnung :)1
Morgens vereist wärmen wir uns auf der Tals 414 auf2
Zwei Varianten desselben Weges. Wir gehen in Richtung der Hütte, vielleicht ist sie offen…3
Ti šment, wir sind genau hier am *Lunedi*4
Interessanter Brunnen bei der Hütte, zugleich deutet das Wasserreichtum auf Fortsetzung hin :)5
Gepflegter Pfad. Die Sträflinge stammen wahrscheinlich militärischen Ursprungs6
Das ist erst der Anfang der akustischen Untermalung :)7
Sogar eine Bank ist hier für Fans des Tosen8
Manchmal können wir uns nicht einmal unterhalten …9
Zum Glück sind die Übergänge völlig solide, sonst hätten wir es einfach abbrechen können10
Wasserfächer11
Wir sind schon bei der Alm Malga Gui. Dahinter sind die Gipfel, die wir besuchen werden12
Einst war dies ein militärischer Vorposten13
Wir setzen den Weg auf dem sanften Pfad fort, der völlig einer Mulattiera gleicht14
Zum Sattel Bocca dell'Ussol15
Niedrigster Punkt des Grats16
Zuerst gehen wir links zum nahen militärischen Denkmal17
Es befindet sich dort oben im ausgehöhlten Felsen18
Aktuelle Innenausstattung19
Früher war das eine militärische Beobachtungsstelle20
Gruppe …21
Vor einigen Jahren sind wir in diese Richtung weitergegangen22
Wir gingen auf dem ehemaligen Militärpfad, der entlang des Grats verläuft und fast über alle Gipfel23
Der Grat über dem Tal Val Marcia wartet noch auf uns …24
Wir gehen schon in die richtige Richtung, steile Richtung :)25
All das und noch viel mehr erwartet uns. Doss dela Torta ist noch ziemlich weit26
Blick Richtung Brenti …27
Blick zurück28
Auf dem Weg …29
Abzweig zum höchsten Gipfel30
Davon gibt es viele, besonders dort, wo man Unterstände bauen konnte31
Höchster Gipfel des Tages32
Blick zur Alm Malga Nardis. Tief darunter liegt die schöne Via ferrata Signora delle Acque33
Fortsetzung ohne sichtbares Ende ….34
Der markante Doss dela Torta liegt schon hinter uns35
Wir folgen dem ausgetretenen Pfad hoch über den Tälern36
Etwa so geht es die ganze Zeit …37
Aber die Hänge sind steil und hier darf keine Unachtsamkeit herrschen38
An vielen Stellen sind noch immer militärische Gräben sichtbar wo jetzt Weg 420 verläuft39
zurückgelegt40
Diesmal zu dritt …41
Ich bin mir nicht ganz sicher aber der Berg im Hintergrund könnte Monte Adamello sein42
Die Hütte Rif. Nini Pernici ist geschlossen daher beginnen wir den Abstieg auf 40243
Wir gelangen ins Tal im ersten Dämmerlicht44
Jeder auf seiner Seite des Zauns. Wir schließen die Runde ab45
GPS-Track. Trotz nur der Hälfte ergab es doch 18 km und 1600 Höhenmeter46
(+4)gefällt mir
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