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Forenliste / Slowenien / Andere Gebirge - Italien / Monte Carone – auf italienischen Kampfstellungen über dem Gardasee

Monte Carone – auf italienischen Kampfstellungen über dem Gardasee

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bagi11. 11. 2016 09:23:32
Über dem Gardasee ist alles voller Überreste aus WW1. Entlang der Gipfel dort herum verliefen die Demarkationslinien zwischen Österreich-Ungarn und Italien. Monte Carone war italienisch und wegen des außergewöhnlichen Ausblicks äußerst wichtig.

Es gibt mehrere Wege zu ihm, wir haben den aus dem Dorf Pregasina gemacht und mit Aufstieg zum Gipfel auf dem Weg * Sentiero Alpino Bertolotti Elio *. Zwischendurch sind wir noch auf Monte Lacio und Monte Vivo gestiegen, die direkten Blick auf den Gardasee haben. Auch diese beiden sind voller Reste des Ersten Weltkriegs.

Wenn du in diesen Hügeln wanderst, kannst du dich nicht genug wundern, wie viel davon überall ist. Wir haben auch zwei getroffen, die mit einem Metalldetektor eine Wiese absuchten in der Hoffnung, etwas aus jener Zeit zu finden. Offenbar gab es dort früher Soldatenbaracken und es findet sich noch etwas.

Abstieg haben wir ungefähr in Richtung des Anstiegs gemacht, obwohl sich vom Gipfel ein extrem interessanter gesicherter Weg mit tiefen Blicken zwischen mächtigen Felsen zeigte. Später habe ich herausgefunden, dass es der Weg * Sentiero Agostino Tosi * ist, aber dafür war leider keine Zeit. Lass etwas fürs nächste Mal übrig nasmeh.

Ausgangspunkt ist das Dorf Pregasina, Parkplatz befindet sich unter der Kirche ganz am Ende der engen Gassen. Koordinaten: 45°51''01.6"N / 10°49''26.9"E


Monte Carone – auf italienischen Kampfstellungen über dem Gardasee Dorf Pregasina, diesmaliger Ausgangspunkt1
Monte Carone – auf italienischen Kampfstellungen über dem Gardasee Der Parkplatz liegt unter dieser Kirche und fasst etwa 50 Autos2
Monte Carone – auf italienischen Kampfstellungen über dem Gardasee Erste Markierungen. Nummer 422 wird eine ganze Weile befolgt.3
Monte Carone – auf italienischen Kampfstellungen über dem Gardasee Sattel, von dem der Pfad zum Monte Larici abzweigt. Auch der Panoramapfad erreicht diesen Gipfel direkt über dem See4
Monte Carone – auf italienischen Kampfstellungen über dem Gardasee Gardasee im morgendlichen Nebel. Später war die Sicht nur noch schlechter5
Monte Carone – auf italienischen Kampfstellungen über dem Gardasee Blick auf den See in die andere Richtung6
Monte Carone – auf italienischen Kampfstellungen über dem Gardasee Kapelle und dahinter Wiesen, auf denen zwei das Gras mit Metalldetektoren durchkämmen7
Monte Carone – auf italienischen Kampfstellungen über dem Gardasee Der Pfad kann auch äußerst bequem sein8
Monte Carone – auf italienischen Kampfstellungen über dem Gardasee Wegkreuzung mit Monte Carone im Hintergrund9
Monte Carone – auf italienischen Kampfstellungen über dem Gardasee Einige Arten von Überhängen am Weg10
Monte Carone – auf italienischen Kampfstellungen über dem Gardasee Beginn unseres Weges direkt zum Monte Carone. Zweigt von der Schotterstraße ab11
Monte Carone – auf italienischen Kampfstellungen über dem Gardasee Unser Hauptziel heute - Monte Carone12
Monte Carone – auf italienischen Kampfstellungen über dem Gardasee Schönheit in herbstlicher Pracht13
Monte Carone – auf italienischen Kampfstellungen über dem Gardasee Aufstieg auf der Militärmulatierre ist sehr bequem14
Monte Carone – auf italienischen Kampfstellungen über dem Gardasee Erste wirklich sichtbare Reste der Stellungen. Schon vorher viele zugewachsene Kavernen und Schützengräben15
Monte Carone – auf italienischen Kampfstellungen über dem Gardasee Denkmal aus WW1-Resten auf dem Gipfel Monte Carone16
Monte Carone – auf italienischen Kampfstellungen über dem Gardasee Dort unten führt noch ein anderer Weg hinunter, den wir leider keine Zeit mehr hatten zu erforschen17
Monte Carone – auf italienischen Kampfstellungen über dem Gardasee Über dem See stiegen Nebel auf, die später in echte Wolken übergingen18
Monte Carone – auf italienischen Kampfstellungen über dem Gardasee Rückkehr19
Monte Carone – auf italienischen Kampfstellungen über dem Gardasee Jagdwarte. Italiener sind leidenschaftliche Jäger und das hört man oft20
Monte Carone – auf italienischen Kampfstellungen über dem Gardasee Vom ganzen Objekt sind im Hang nur noch sehr gut erhaltene Stufen übrig21
Monte Carone – auf italienischen Kampfstellungen über dem Gardasee Reifenpanne22
Monte Carone – auf italienischen Kampfstellungen über dem Gardasee Radfahrer sind oft unerwünschte Wegbesucher wegen Geschwindigkeit und Erwartung, dass alle ausweichen23
Monte Carone – auf italienischen Kampfstellungen über dem Gardasee Nebel steigen auf, Wetter ändert sich24
Monte Carone – auf italienischen Kampfstellungen über dem Gardasee Rückkehr zum Ausgang über andere Version desselben Weges25
Monte Carone – auf italienischen Kampfstellungen über dem Gardasee Auch Dorf Pregasina ist vernebelt. Vom Morgenlicht wenig übrig26
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bagi20. 11. 2017 15:29:43
Monte Carone ist ein 1621 m hoher Gipfel nahe dem See Lago di Ledro. Wir haben ihn schon letztes Jahr besucht, diesmal sind wir auf einem anderen Weg hingegangen. Daneben hatten wir vor, den steilen militärischen Tosi-Weg zu gehen, der schon beim ersten Besuch aufgefallen war. Da wir Wiederholungen nicht mögen, haben wir diesmal den Ausgangspunkt im Dorf Pre gewählt, ca. 20 Minuten vom Gardasee entfernt. Wir parkten auf dem großen Parkplatz vor dem Markt im unteren Teil des Dorfes. Hier gibt es noch keine Markierungen für den Weg, sie sind auf der anderen Seite der Brücke über den Bach. Die erste Straße bergwärts führt hierher, ebenso die zweite und dritte.

Wir folgten den Markierungen für Weg 421. Wir stürzten uns in die Steilheit auf einer teilweise betonierten, teilweise schlecht asphaltierten engen Straße. Wir dachten, das sei ein etwas geordneterer Zugang zur Alm, wie es hier üblich ist. Aber wir haben uns gehörig geirrt. Das ist der einzige Zugang zum Dorfchen Leano und schon ein Panda 4x4 ist fast zu breit dafür. Die Überraschung war vollkommen, als einer langsam an uns vorbeizog eek.

Nach der Besichtigung des Dorfes führte der Weg zur Alm Malga Vil. Direkt dahinter bogen wir rechts auf den Abzweig mit Marke 114 ab und kurze Zeit später am nächsten Abzweig auf 113. Alles zusammen ist es eine ehemalige Militär-Maultierstraße und dementsprechend angenehm und gleichmäßig. In dieser Richtung kommt man am schnellsten zum Gipfel Monte Carone.

Vom Gipfel sind wir diesmal auf dem schon begangenen steilen militärischen Tosi-Pfad abgestiegen. Wieder konnten wir uns nur wundern, wie sie diesen Weg hingekriegt haben. Er überwindet elegant alle natürlichen Hindernisse und ist an allen schwierigen Stellen reich gesichert. Wer sich hier aufhält, sollte ihn unbedingt gehen. Zum Ausgangspunkt kamen wir über den Gipfel Cima Traversole, den Sattel Passo Nota und die Hütte Baita B. Segala. Insgesamt war es etwas umwegig, aber wir haben viel gesehen und Ideen fürs Nächste bekommen nasmeh.

Noch einige nützliche Daten:

Ausgangspunkt: Pre ... 45°51'57.7"N / 10°47'27.1"E (Google Maps_Android)
Weglänge: 29 km / Aufstieg: 1700 m
Dauer: 9 Stunden

Dorf Pre. Es liegt entlang der Hauptstraße zwischen Gardasee und See Lago di Ledro1
Alle drei engen Straßen in Richtung des Hügels führen zur Brücke und den ersten Wegmarkierungen2
Blick zurück auf das Dorf3
Dieser Weg bietet den einzigen Zugang zum Dorf Leano. Später ist der Untergrund viel schlechter, aber hier fahren trotzdem Pandas4
Teil des Dorfes Leano. Ich habe mindestens 15 Häuser gezählt5
Sie haben auch eine kleine Kirche. Die ursprüngliche wurde bereits im 16. Jahrhundert gebaut6
Innere der Kapelle7
Auf dem Weg8
Monte Carone. Der höchste Punkt liegt 5 Minuten weiter9
Militärdenkmal nahe dem Gipfel10
Für das Denkmal wurden Überreste aus WW1 verwendet11
Blick vom Gipfel auf den Gardasee12
Sentiero Tosi vom Gipfel Monte Carone13
Sentiero Tosi überwindet elegant alle natürlichen Hindernisse14
Trotz der Steilheit gibt es nirgends ein Gefühl der Exposition15
Auf dem Weg zum Sattel Nota16
Hütte Fratelli Pedercini, gute zehn Minuten unter dem Passo Nota17
In der Hütte und Umgebung ist alles voll solcher Einfälle :)18
He, he .... Berg-Solarium :)19
Obere Hütte, Rifugio Alpini. Erreicht bei weitem nicht den Charme der unteren Hütte20
Zum Ziegenschießen :)21
Baita B. Segala, ein weiteres Relikt aus dem WW1, das neues Leben erhalten hat. Angenehm und aussichtsreich.22
Monte Carone vom Weg 421 vorbei an Baita B. Segala23
Der Weg führt auch unter Felsüberhängen24
Am Pass Passo Guil bogen wir Richtung Alm Malga Vil ab25
Malga Vil sonnte sich auf dem Rückweg. Kein Vieh mehr da, die Alm hat für dieses Jahr bereits geschlossen26
Rückweg auf der *Schmalspur-*Straße :)27
Wegkarte28
Googles Ansicht des begangenen Weges29
(+6)gefällt mir
miri20. 11. 2017 17:07:27
Muster Wegbeschreibung. Toll.
(+1)gefällt mir
bagi18. 11. 2025 16:22:32
Auf Monte Carone schon mehrmals, aber verschiedene Wege. Diesmal breit angelegt, mehrere umliegende Gipfel zur Gesamttour verbunden. Jeder für sich interessant, Monte Carone als Titel nur wegen Höchstlage velik nasmeh.

Gestartet aus Pregasina, Dorf über Gardasee. Anfangsteil Straße 422B, dann schnell Abbiegung zum Kamm über See. Hier wird Pfad zu Steig 422A. Steilheit zunimmt, Ausblicke auch, alles militärisch. Kavernen und Ruinen verraten Frontlinie, wo Österreicher und Italiener kämpften. Kein Wunder, mit solchen Blicken alles im Griff. Höchster Punkt Punta Larici, beliebt für Selfies mit toller Kulisse.

Nächster Aussichtspunkt Cima Mughera Gipfel. Vor Jahren von Limone sul Garda auf extrem steilem 136, heute viel flacherer 130. Weiter zum Passo Guil Sattel, dann Militärstraße 421 bis Wendepunkt am nächsten Bocca dei Fortini Sattel. Weg 105 endlich nach Monte Carone. Zum Gipfel attraktiver Militärzugang mit vielen Drahtseilen, lohnt sich nasmeh. Gipfel hat interessante Marke, höchster Punkt noch 100m weiter am Grat.

Rückweg andere Richtung, mit Besuch weiterem schönen Ausblickspunkt Punta di Mois. Dieser Gipfel besonders markant von unterer Straße, wo wir zuvor gingen. Pfad mal markiert, jetzt auf schwachen aber nachvollziehbaren Steig achten. Von hier nur Rückkehr zum Start. Ca. 6km, folgten 422. Mischung Waldpfade und Schotterstraßen zum Ausgang. Wunderschöner Tag voller Sonne, toller Ausblicke und bunten Herbsts nasmeh. Mehr in Foto-Geschichte…

Koordinaten Start (Pregasina):45.8505756N, 10.8242561E
Wir fahren in Pregasina ein, das für einen so kleinen Ort reichlich Parkplätze bietet. Alle sind kostenlos.1
Alle Pfade führen in die gleiche Richtung, aber unser wird etwas später der mit Markierung 422B sein.2
Das ist die Hauptgabelung. Wir fahren links weiter, kehren rechts zurück.3
Der angenehme Schotter ist genau richtig zum Morgen-Aufwärmen.4
Bald biegen wir links auf den Grat zum Sentiero della Cresta ab. Der Weg hat EE-Schwierigkeit.5
Nichts Schlimmes, nur anstrengender. Der Pfad ist breit ausgehöhlt.6
Tiefe Blicke reihen sich aneinander. Unten Anlagen, wo Zitronen gezüchtet wurden.7
Blick nach Riva del Garda und Torbole8
Gut, dass das Militär die Durchgänge eingerichtet hat :)9
Eine der zahlreichen Kavernen10
Auch der aktuelle Weg führt durch einige davon11
Wir bewegen uns die ganze Zeit etwa so ...12
Der höchste Punkt des Grats, Punta Larici. Hier werden hauptsächlich Radfahrer mit erhobenen Rädern fotografiert13
Und der persönliche Ausweis14
Die Aussicht ist wirklich herrlich. Nur leicht gestört durch die morgendliche Bewölkung15
Das nächste Ziel ist Cima Mughera16
Noch nie gesehen, die Betten stehen noch an ihrem Platz :)17
Der Pfad ist völlig gleichwertig zu einer bergigeren Variante18
Nur die Ausblicke sind um Nuancen anders19
Wir verspüren keinerlei Anstrengung, alles ist interessant20
Zwischen den Felsformationen fällt das schmale Pfadchen kaum auf21
Super Tag, das Wandern ist reiner Genuss :)22
Wahrscheinlich ehemaliges Militärobjekt, jetzt verschlossen23
Komfort mit großem K :)24
Wir fahren in Richtung des oberen Schildes fort25
Militärstraße, die Radfahrer sehr gerne nutzen26
Emil, welcher Berg ist das da oben?27
Punta di Mois. Wir besuchen sie auf dem Rückweg28
Zwischendurch besuchen wir noch einige Felsüberhänge29
Wir sind diese Straße schon mehrmals gegangen, sie ist uns aber nie zu viel.30
Baita Segala, schön eingerichtetes Schutzhaus mit obligatorischem Feuerplatz.31
Am Sattel Bocca dei Fortini kehren wir die Gehrichtung um und steigen langsam auf der 105 auf.32
Wir bleiben bei 105. Wieder EE, aber mehr um Touristen zu erschrecken als wegen besonderer Schwierigkeit.33
Von irgendwo hat sich ein unnötiger Nebel herangeschlichen.34
Erste Stahlseile...35
Das Baujahr verrät alles.36
Attraktive Übergänge reihen sich einer nach dem anderen.37
Zusätzlich gesicherte ausgehauene Stufen.38
Blick zurück. Nicht übel, anspruchsvoll, aber noch immer bequem und unter Kontrolle.39
Unterschrift der Verteidiger dieses Gebiets.40
Schöner Pfad, empfehle ich :)41
Gegen den Gipfel ebnet sich das Gelände, die Variante 131 stößt hinzu.42
Gipfeldenkmal.43
Dieser ist ganz besonderer Art, aus militärischen Überresten gefertigt.44
Auch beim Abstieg vom Gipfel folgen wir 105, diesmal auf der gegenüberliegenden Seite.45
Herbstliche Kastanien.46
Der Abstieg ist bequem, verläuft aber in zahlreichen Serpentinen.47
Hier wenden wir uns einem weiteren Gipfel zu, der nicht auf den Hinweistafeln steht.48
Dies ist der Aussichtspunkt Punta di Mois, der früher sogar markiert war.49
Wir steigen zur Straße ab, die aus dem Tal nach Passo Guil führt.50
Infotafel mit nummerierten eingravierten Pfaden.51
Es wartet nur noch der Abstieg auf 422 zurück zum Ausgangspunkt auf uns.52
Auch diese ist aussichtsreich. Unten ist schon das Dorf Pregasina zu sehen.53
Selten gesehen, ein ganz besonderes Schild für Rennradfahrer.54
Fotofinish...55
Wir sind schon am Ausgangspunkt bei der Chiesa di San Giorgio. Der Parkplatz ist direkt darunter.56
Es war ein schöner Tag. Wir haben 18 km und 1400 Höhenmeter zurückgelegt.57
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