| triglavski3. 12. 2009 19:11:18 |
Für diese zwei Cits, wie auch für das Dorfchen San Leopoldo im Kanaltal haben wahrscheinlich nur wenige gehört. Doch trotzdem hat es mich auch auf diese Gipfel verschlagen (Karnische Streifzüge tragen einen Teil der Schuld), die an sich gar nichts Besonderes sind, noch eine ordentliche Höhe haben sie nicht, und beide sind bewachsen. Ich parke im östlichen Teil des Dorfes unter der Autobahn, viel Platz, der Weganfang ist genau dort. An den Markierungen unter der Autobahn durch, dann kreuze ich noch den Radweg, der auf der alten Bahnstrecke angelegt ist, und steige am Graben rechts ins Gelände hoch. Die erste halbe Stunde ist der steinigste Teil des ganzen Weges, ich klettere zwischen irgendwelchen Zwergkiefern hoch, und auch die hat der Kiefernmottenprozessionar befallen. Dann folgt ein Pfad durch sehr vielfältiges Gelände, auch Wiesen dazwischen, zwischen umgestürzten und noch stehenden Sturmschäden, und tolle Ausblicke ringsum, interessant ist auch Šinauc (Monte Scinuaz), auf den ich hoffe noch drankommen, obwohl kein markierter Weg dahin. Markierungen sind schon ziemlich verblasst, aber dem Pfad folgt man leicht. So komme ich zum M. Cit, da noch Zeit ist fahre ich in leichtem Abstieg fort, dann wieder hoch, der Pfad ist schon ganz gut, aber man sieht, dass hier nur sehr wenige laufen, so nach guten halben Stunde komme ich noch zum letzten Cit, hier geht der Pfad runter Richtung Sella Barizza und weiter zu Mokrine. Mir reicht's, ich steige noch auf die Kote 1555 m, von wo der Blick etwas besser ist, dann zurück auf den markierten Pfad und langsam ins Tal. Ziemlich einsam, hier und da stoße ich auf Reste irgendwelcher Gräben und kleiner Befestigungen-Beobachtungsstellen. Sonst heute noch völlig trocken und angenehm warm.
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