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Monte Cuar

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atoamac19. 03. 2014 14:34:20
Markierter, ziemlich steiler Weg vom Pass Cuel di Forchia (900m), den wir über enge Straße aus Avasinis bei Humin (Gemona del Friuli) erreichten, ist trocken, außer einzelnen Schneeflicken in Mulden. Auf 1478m hohem Gipfel hielt am Sonntag noch ca. 30 cm dicke Schneedecke stand, um Marienstatue herum schon trocken genug für bequemes Martinčkanje.
Monte Cuar 1
Monte Cuar Monte Cuar Weg entlang dem östlichen Grat.2
Monte Cuar Monte Cuar Auf dem schneebedeckten Gipfel.3
Monte Cuar Rückkehr zum Ausgangspunkt, im Hintergrund Monte Covria 1160m.4
Monte Cuar Monte Cuar.5
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palček plezalček26. 01. 2020 10:42:59
Ich knalle die Autotür zu und steige schon auf den Weg, der sich sofort aufstellt und ein interessantes Abenteuer verspricht. Bald öffnet sich der Blick auf die blendend funkelnden V Karnische und Z Julische Alpen. Nach weniger als einer Stunde vom Ausgangspunkt befinde ich mich auf dem ersten Gipfel, Monte Cuar (1478 m), über dem ruhig ein weißköpfiger Jastrab kreist. Ich fahre bergab und dann bergauf bis Cuel dai Poz (1377 m) und weiter zum Monte Flagjel (1467 m). Offiziell endet hier der markierte Weg, was bedeutet, dass das Abenteuer beginnen sollte. Vom Kreuz in Sprüngen von Fels zu Fels erreiche ich den Grat und starre ungläubig auf einen, auf dem etwas Gestreiftes zu sehen ist. Markierungen! Das hatte ich nicht geplant. Die alten Markierungen sind gut nachverfolgbar, aber die Zeit hat den Pfad verwischt. Bald gesellen sich Gelbe zu den Weiß-Roten. Der Grat ist so steil, dass ich mir Steigeisen wünsche. Links kann ich nicht, weil unter dem Grat steile Wiesen mit zahlreichen Rinnen sind, rechts durch den Wald auch nicht, da es nicht weniger steil ist, nur mehr Laub und noch rutschiger. Also bleibe ich, wo ich bin, und folge dem markierten 'contradictio in terminis' Weglosen. Ganz unbemerkt kreuze ich Cimo dai Laris (1315 m), immer noch balancierend auf dem anspruchsvollen und rutschigen Untergrund, bis ich zur Wand komme. Links bergab durch die Rinne sieht man keine Fortsetzung, rechts darf ich nicht, da ich auf die Nordseite des Berges käme, gerade hoch geht nicht und so entscheide ich mich trotz Verschwinden der Markierungen, unter der Wand weiterzugehen, wo plötzlich nicht nur ein Bach erscheint, sondern ein sehr gut sichtbarer Weg. Obwohl er wie eine ziemlich frequentierte Hauptstraße wirkt, ist es wohl Tierarbeit, da er nach etwa zwei Minuten verschwindet. Sicher hätte ich mich dem bröckeligen erdigen Schuttklettern gestellt, aber der Gedanke an den kurzen Tag hat mich abgeschreckt. Ich kehre um, steige etwa 30 Höhenmeter auf die Rippe und prüfe, wie der Wald dort ist, wohin ich vor wenigen Augenblicken nicht wollte, also auf der Nordseite. Er scheint 'genüsslich', zeigt aber schnell sein wahres Gesicht. Das Queren etwa auf der Höhenlinie ist anstrengend, Boden weich und Laub trocken, dass ich mich fortwährend wie ein tanzender Clown fühle, bis ich endgültig das Gleichgewicht verliere und wie auf einer Rutsche bergab rutsche. Es gelingt mir, den fauligen Stumpfrest anzusteuern, der senkrecht aus dem Boden ragt, und schon schüttle ich Laub, Dreck, vielleicht auch eine eingefrorene Zecke ab. Ich fahre etwa auf der Höhenlinie fort und erreiche serpentinartig die weiße Straße, die nach Malga Cuar führt, von wo ich auf Weg CAI 815 zum Ausgangspunkt zurückkehre.
Wegbeginn1
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Unter dem Gipfel von Monte Cuar - Blick auf bewaldetes Monte Covrio und Mali Karman hinter seinem Gipfel. Links davon erstreckt sich der Grat des Veliki Karman.3
Monte Cuar.4
Cuel dai Poz und Monte Flagjel5
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Blick auf den durchquerten Teil des Grats7
Monte Flagjel8
Durch solches Gelände bergauf und bergab9
Magistrale unter der Wand10
Blick zurück auf Cimo dai Laris11
Oft 'finde' ich genau auf der Serpentine12
Malga Cuar mit Blick auf den Lago Cavazzo13
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bagi26. 01. 2020 11:51:43
@palček plezalček ... Glückwunsch zum Fortsetzen mit Monte Flagjel nasmeh. Auch ich wunderte mich über die alten Markierungen und es fehlte nur wenig, dass wir in dieser Richtung weitergingen. Nur kurzer Tag und geplanter Besuch von Monte Covrie verhinderten es, Neugier blieb natürlich velik nasmeh. Geheimnis jetzt gelöst, für dich leider auf etwas schwerere Weise. Wichtig ist nur, dass du dich nicht verletzt hast. Grüße.
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palček plezalček26. 01. 2020 17:47:47
Bagi, es war nicht gefährlich; eher weicher, aber steiler Wald, nur ein Stein hat sich von irgendwo unter meinen Ellenbogen geschlichen, aber keine Folgen hinterlassen. nasmeh
Vielleicht interessiert es dich, dass ich auf der Nordseite der Cima dai Laris - musste auch etwas westlich des Gipfels sein - durchgestrichene oder übermalte andere Markierungen getroffen habe, die nach oben zum Grat führten. Offensichtlich führten früher ziemlich viele Wege zu den Hügeln im Grat.
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2061alessio4. 02. 2020 08:30:48
für "palček plezalček", bei Bedarf kontaktiere mich per Mail info@caitarvisio.itnasmeh
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palček plezalček4. 02. 2020 17:27:06
Danke. Übrigens, ich habe das erwähnte Buch bestellt. Wenn ich es bekomme, schreibe ich und schicke das Inhaltsverzeichnis. Vielleicht interessiert dort jemand eine interessante Polle.
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n3jc4. 02. 2020 23:10:27
Welches Buch, kannst du den Titel nennen bitte? nasmeh
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palček plezalček5. 02. 2020 17:51:27
Il libro delle cenge. 56 vie orizzontali nelle Dolomiti nasmeh
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2061alessio7. 02. 2020 08:28:22
vielleicht auch interessant "per sentieri selvaggi" (auf wilden Pfaden) von Roberto Mazzilis, 50 Wanderungen in verborgenen Ecken der friulanischen Bergemežikanje
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ločanka6. 12. 2024 19:47:38
Geplant war Besuch des Lago di Cornino Sees, wie turbo bei vorherigem Besuch dieses Teils Italiens vorgeschlagen hattenasmeh. Um den Ausflug vollständiger zu machen, wählten wir Gipfelbesuch in der Nähe und so siegte unter Vorschlägen der wunderschöne Gipfel Monte Cuar, der vorher nie im Plan warnasmeh. Hier konnten wir beim Gehen auf dem Grat großen Teils des Weges das Gleiten der Bartgeier oder Gypen bewundern, wie sie in Italien heißen.

Vom Monte Cuar stiegen wir dann zurück über Malga Cuar ab, fuhren zum Cornino See, wo wir zuerst die Farben des wunderschönen türkisfarbenen Sees bewunderten, darüber das Habitat der Geier in ihrer Felsenwelt. Da ganz in der Nähe auch der Schotterstrand des Tilment Flusses ist, gingen wir auch dorthin. Auf der Rückfahrt hielten wir noch am Cavazzo See, der uns schon beim Monte Feste Besuch begeistert hatte.
am Ausgangspunkt Cuel di Forchia1
Blick vom Weg2
Pfad3
Blick Richtung Furlanska nižina4
Grätchen, das wir schon vom Malega Karmana bewundert haben5
Tilment dort drüben6
manchmal bemerkst du auch einen besonderen Stein7
Blick zurück bis Krn, Matajur8
Amariana, die mächtigste in dieser Umgebung9
die weißkopfigen Falken haben uns einen großen Teil des Weges begleitet10
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zum Gipfel12
selten gefällt mir eine Bergstatue der Maria so gut13
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Monte Bivera ist stark ins Auge gefallen, zuerst dachten wir, es sei Pelmo15
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König der Dolomiten, Antelao17
Antelao mit seiner Umgebung18
Blick nach Süden19
Ausblicke zum Johlen, fast alles Mögliche war zu sehen20
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na ja, die Hochalmspitze hat sich etwas zugetan23
Lopič, Montaž, Javor, Žrd24
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beide Karmana26
Blick voraus entlang des Grats Richtung Monte Flagjela27
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Seele Cavazzo vor San Simeone31
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Alm Cuar unten33
Creta di Timau in der Mitte34
über goldenes Gras35
vorbei an einer besonderen Fichte am Pfad36
über dem Kessel mit dem Cornino-See37
wundervolle türkisfarbene Töne des Sees38
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am Tilment40
Felsenwand, wo weißköpfige Habichte leben41
Der Tilment windet sich weiter zum Meer42
Felsen, Behausung der Habichte etwas näher43
Pause oder Pflege, wie du es nimmst44
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noch zum Cavazzo-See unter San Simeone47
Blick auf Monte Cuar vom Monte Brancota letztes Frühjahr48
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ljubitelj gora4. 01. 2026 22:33:11
Über Učja fahre ich nach Italien und auf schöner Asphaltstraße zum Ausgangspunkt auf 900m. Einige gingen runter und auch hoch, Gipfel kalt, gute Ausblicke. Nach Sonnenuntergang sofort gleichen Weg absteigen. Mit Auto zurück Richtung Udine und kurz vor Abbiegen links und Richtung Kobarid nimmt diese Straße mehr Zeit als über Učja.
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