| turbo4. 05. 2025 16:32:11 |
Montag, 28.4.2025 Überraschender Start, noch bevor ich den Weg unter die Füße nehme, kommen Ločanka und Jože, unterwegs zu Ta Staro pot. Wir quatschen über dies und das, dann jeder seinen Weg. Wäre es am Ende und nicht am Anfang passiert, hätten wir irgendwo sitzen und bei Kaffee plaudern können, so haben wir das noch vor uns. In Gost bei der Kapelle biege ich in den Wald ein, kurz darauf kraxle ich über den tosenden Bach und schon beißen die Knie. Die unbarmherzige Steilheit lässt bis ganz oben nicht nach, dazwischen Ausblicke auf das Kanin-Gebirge, Richtung Zuc dal Bora und natürlich ins Tal, das wegen der Steigung schnell immer tiefer sinkt. Kurz vor dem Gipfel werde ich müde, oben beim Blick auf die Uhr sehe ich, dass ich mich zu sehr gehetzt habe, obwohl ich nicht das Gefühl hatte, zu hasten. Oben wie immer Rundumblick und dabei versinken in Erinnerungen und Wünschen, dann atme ich durch, lösche den Durst und schon abwärts. Sonst schönes Wetter, aber über den umliegenden Gipfeln ziehen Wolken zusammen, ich erinnere mich an den Kleingedruckten in den Vorhersagen, der Gewitter im Hochgebirge erwähnt. Bevor ich nur noch runtergehe, muss ich ein paar Mal ein bisschen hoch, dann stelle ich fest, dass die Bäume auf dieser Seite noch kahl sind, während sie von Gost hoch schon belaubt und in unzähligen Grüntönen glänzend waren. Ich steige eine ganze Weile ab, bis es auch hier smaragdgrün wird, dann von Force Tasacuzzer - Tam za Kucrom runter zieht es mich etwas, wahrscheinlich Müdigkeit, aber der Weg ist sanft und fußfreundlich für müde Beine. Kurz vor der Hütte überraschen mich Schuttablagerungen, Lawinen, heftiges Unwetter oder mehrere haben auch hier gewütet, letztes Mal als ich hier war, gab es das noch nicht. Unter der Hütte ist ein Teil des Waldes komplett umgestürzt, dicke Buchen liegen verstreut wie Streichhölzer. Der Weg ist gepflegt, stellenweise Umweg, hier und da gesichert. Kein Wasser bei der Hütte, Hahn noch zu, also durstig bis zum Bach etwas tiefer, wo ich nicht nur trinke, sondern mich richtig erfrische. Es war heiß und ich konnte die Abkühlung kaum erwarten. Tiefer unten über eine Brücke auf die andere Seite des Črni potok, Rio Nero, dann eine Weile abwärts hoch über der Schlucht und endlich ins Tal, von wo aus es meistens flach zum Auto ist. Bevor ich hinkomme, noch eine Pause an einem tollen Tümpel, trinke auf, was übrig ist, und hätte mir bei nicht schon richtig unfreundlichem Wetter auch die Füße nass gemacht. Weiter dann und wann dicke Regentropfen, bei der Brücke, jenseits der ich das Auto schon sah, goss es. Ich rannte rüber, unterwegs die Autoschlüssel gefunden und im letzten Moment trocken gesessen. Timing top. Wege sind normal begehbar, Markierungen und Schilder vorhanden, das Umgestürzte im Tal des Črni potok erstklassig saniert. Toll  https://tubojan.blogspot.com/2025/04/monte-cuzzer-kucer-2025.html
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