Monte Fleons - Raudenspitze (2507m)
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| triglavski11. 09. 2009 20:11:44 |
Von Forni Avoltri fahren wir ins Degano-Tal zum Marmorbruch. Dann weiter zu Fuss auf der für öffentlichen Verkehr gesperrten Versorgungsstraße zur unteren noch betriebenen Alm Fleons, wo die Straße endet, weiter führt ein angenehmer Weg vorbei der oberen verlassenen Alm Fleons zum Sattel Giogo Veranis, auch Ofnet Loch (2011 m) da es der Grenzsattel zwischen Italien und Österreich ist. 10 Minuten tiefer steht die österreichische Hütte Hochweissteinhaus, wir biegen zum Ziel ab. Ein recht guter Steig steigt schön an, an manchen Stellen mit Drahtseil gesichert, stellenweise exponiert da der Weg meist links oder rechts am Grat verläuft, ca. 7-8 Mal muss man von Italien nach Österreich und zurück, wir meistern die letzten Meter steilen Anstiegs und sind auf dem sehr aussichtsreichen Grenzgipfel. Überraschenderweise weht auf dem Gipfel selbst nichts, obwohl tiefer bei Gratübergängen windig aus Nordseite war. Im Gipfelbuch seit 2006 finden wir keine Slowenen. Wir nehmen uns fast eine Stunde für Ausblicke auf meist bekannte Berge, dann gleichen Weg zurück zum Sattel, zu beiden Almen, von der unteren Fleons gehen wir zur nahen Alm Sissanis die auch verlassen ist, dort weideten nur wenige Pferde. Abstieg auf der steilen Straße zum Ausgangspunkt. In der Nähe des Bruchs ist eine Abfüllstation für bekanntes italienisches Mineralwasser, aber später hat mir ein Bier besser geschmeckt. Prächtiges Tal, das noch schöner wird wenn Lärchen gelb werden oder im Winter Tourenski vom Sattel Sesis unter Monte Peralbo.
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| viharnik2. 02. 2010 18:48:36 |
Sehr schöne Landschaft, umgeben von hohen Gipfeln und auch genau richtig breit und nicht zu steil für mögliche Lawinen. Toll Igor!
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| turbo8. 09. 2022 10:42:41 |
Samstag, 3.9.2022 Geparkt beim Marmorbruch, wo mich eine beachtliche Menge überraschte. Panik unnötig, auf dem Gipfel nur wir vier, und ziemlich jeder für sich. Auf steilem Fahrweg vorbei Abzweig zum Sissanis-Sattel zur unteren Alm Fleonis, dort Begegnung mit unzähligen Schafen, und weiter vorbei oberer Alm zum Giogo-Veranis-Sattel. Bis dahin unkompliziert mit Stöcken, sogar noch etwas weiter auf österreichischer Seite, wo Gras nass und rutschig, Gelände ziemlich exponiert. Etwas höher zurück auf italienische Seite, auch dort steil und nasses Gras bis zum Grat, wo ich die Stöcke verstaut habe. Dann pure Freude bis zum Gipfel. Mal auf dieser, mal jener Seite des Grats, abwechselnd Gehen und Klettern, auch einige anspruchsvollere und ziemlich exponierte Stellen. Je höher, desto schlechter das Wetter und ich erreichte den Gipfel mit Nebel und Wolken. Gefühl oben top, trotz eingeschränkter Sicht, Umgebung vertraut und ich konnte mit geschlossenen Augen gut ausschauen, zwischendurch viele Schönes aus vergangenen Jahren in diesen Gegenden nacherlebt. Letzte Zeit immer schwerer runterzukommen, heute musste ich mich ganz schön überreden. Abstieg schneller und leichter, Gras trocken, bergab geht's meistens etwas flotter als rauf. Beim guten Hirt oder Hirten noch etwas gesessen, dann war's nicht weit zur unteren Alm, wo ich wieder die unzähligen Schafe bewunderte die jetzt verdienten Nachmittagsruhe hatten. Richtige Schaf-Siesta. Der Hirtenhund freute sich nicht über mich, gut dass doppelter Zaun dazwischen war. Schon nah am Auto, wo Wasserentnahme und Hahn am Weg ist, habe ich getrunken und erfrischt, bald darauf schon heimgefahren. Wundervoll, wirklich einzigartiger Ausflug, karnische Weiten sind Balsam für Seele und Körper  https://tubojan.blogspot.com/2022/09/monte-fleons-raudenspitze.html
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