| IgorZlodej30. 09. 2010 21:23:16 |
Immer läuft nicht alles nach Plan und heute nicht. Mit Rafko hatten wir zunächst die Berge links der Piave irgendwo über Sappada im Sinn, aber wir haben uns im Bar bei den Mädels in Villa Santini etwas zu lange aufgehalten, als wir in Sappada ankamen war diese Seite im Schatten, was wir eh erwartet hatten und die südlichen sonnigen Hänge unter der Železna gora lockten uns schnell. Oberhalb Granvilo finden wir den Start des Wegs 141 Richtung Hütte M. Ferro und gehen zuerst auf und neben den stillgelegten Skigebieten bis zur längst verlassenen Hütte, dann weiter auf schönem Steig bis zu den Olbe-Teichen. Die Ausblicke auf die umliegenden Berge, auf den meisten stand ich schon, waren wunderschön. Von den Teichen stiegen wir zum Mulo-Pass auf, dann habe ich Rafko schnell überzeugt, dass wir Monte Franza nicht so nah wie jetzt bald wieder erreichen und sind zum gleichnamigen Sattel abgestiegen, dann hoch ins Gras. Letztes Jahr Ende Juni lagen Marjeta und ich über eine halbe Stunde auf diesem Sattel und gaben Franza schließlich auf. Bei den Kavernen legen wir die Rucksäcke ab, suchen den verblassten orangenen Punkt und Steinmann und kraxeln in die Südwand, wo der Weg höher nur noch wenige isolierte Steinmänner zeigt, die Wand ist kurz, ziemlich exponiert, erreicht gute II. Schwierigkeit. Monte Franza ist kein großer Berg, eher kleiner Steinhaufen mit kleinem unscheinbarem Kreuz oben, mitten unter grandiosen Bergen, aber doch interessantes Ziel mit schönem Blick. Er zeigt sich am schönsten von den Piave-Quellen unter Peralba. Wir steigen den aus der Beschreibung (letztes PV) bekannten Weg ab, der verschneit ist und Vorsicht verlangt. Es folgt ein leichter Abstieg durch Gras zum Franza-Sattel und zurück hoch zum Mulo-Pass, dann runter zur Kapelle bei den Teichen und auf Weg 141 zum Ausgangspunkt.
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