| triglavski30. 06. 2009 18:29:58 |
Wir wurden schon richtig in die Berge oberhalb Cima Sappada gezogen. Rund dort warten noch etliche Berge auf uns. Diesmal sind wir zum Baita Rododendro gefahren, den jungen Piave hier ohne Kampf überquert, dann auf schönem Weg 138 zu Laghi d'Olbe. Teils bewölktes Wetter hat uns gar nicht gestört, sogar willkommen, dass es nicht zu heiß war. Von den drei Hochalpenseen haben wir uns schnell verabschiedet und nach Osten abgebogen. Stets auf schönem Weg unter Graten, als der Blick auch zur Nordseite schweifte, stießen wir auf Reste der Frontlinie, Kavernen und andere Objekte. Es folgte ein sehr aussichtsreicher Abschnitt zum Gipfel. Obwohl der letzte Teil auf der Karte mit Punkten markiert ist, kamen wir mit Hilfe der Stöcke genau zum Gipfel. Südliche Hänge sind ziemlich sanft, zur Nordseite hin beachtliche Abstürze. Aussicht eine der schönsten in der Gegend, besonders auf bekannte und bereits besuchte Gipfel. Nur die nahen Dolomiten von Nebel und gelegentlichen Schauern verdeckt. Vom Gipfel sind wir Richtung Seen abgestiegen. Während ich mich mit der Geraderichtung eines Kreuzes beschäftigte, war Marjeta schon rechts zum Passo del Mulo abgebogen. Natürlich folgte ich. Vom Sattel sind wir nach Norden abgestiegen, einige schneebedeckte Gräben überquert und unter der Nordwand ostwärts zurückgekehrt, die ganze Zeit auf dem Weg haben wir die mächtige Peralba, Chiadenis, Avanza, Palombino und Cavallino bewundert, am Ende des ausgedehnten Plateaus fand ich einen unmarkierten Pfad, auf dem wir bald zur Piave abstiegen, sie wieder überquert und in einer halben Stunde Marsch auf der Straße am Ausgangspunkt waren. Natürlich empfehlen wir diese Rundtour sehr, die ein echter Hochalpen-Trekking ist, und vergesst nicht, zu den Quellen der Piave abzubiegen. Auch eine asphaltierte, aber schmale Straße von Cima Sappada führt dorthin.
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