Monte Nischiuarch, 1258 m
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| djimuzl10. 12. 2019 16:45:55 |
Am ersten Tausender im östlichen Teil des Muzci-Grats mit einem interessanten resianischen Namen bin ich diesen Sonntag aufgebrochen. Ausgangspunkt für Weg 739, der daran vorbeiführt, ist der Parkplatz an der Brücke über den Beli potok (Rio Bianco), weniger als einen Kilometer vor dem Pass Tam na Meji (Passo di Tanamea). Der genannte Weg wird auch vom italienischen Pilgerweg Himmelsweg (Il Cammino Celeste) von Aquileia nach Višarije genutzt (von wo aus auch österreichische nach Gosposvetsko polje und slowenische nach Brezje führen). Vom selben Ausgangspunkt kann man auch zum Breška gora - Punta di Montemaggiore (3 h) im italienischen Teil des Stola-Massivs aufbrechen, das sich mit den Muzci den Ausgangs- und Terska-Tal teilt, dieses beginnt hinter dem zuvor genannten Pass. Der gut markierte und gepflegte Weg zur Alpe Nizki vrh (sie ist schon von der genannten Brücke sichtbar) in etwas unter 1200 Metern Höhe - wo ein Unterschlupf, ehemalige Käserei (Ricovero Casera Nischiuarch), heute als Observatorium für Wildtiere genutzt wird - führt fast vollständig durch dichten Buchenwald. Dieser verhindert bessere Ausblicke auch im Winter, wenn das Laub statt Teppich den Pfad bedeckt, der zunächst steil ansteigt, dann sanfter bei der Querung von Grabenhängen nach Osten ansteigt. Im letzten Drittel des Weges senkt sich der Pfad um etwa 50 Höhenmeter, bis zur Alpe ist es dann nicht mehr weit. Vorbei am Unterschlupf führt eine Fahrstraße zum Sattel, wo Weg 739 zur Kapelle der hl. Anna und später zum Gipfel Karnica (Sella Carnizza) im oberen Teil des Učja-Tals weitergeht - der unmarkierte Pfad zum Nizki vrh biegt rechts ab und führt uns unter dem Grat nach Osten. Es ist ein schöner Waldmulattenweg, dem wir bis zu interessanten Wänden und einer Höhle folgen, wo es zum Gipfel nur noch wenige Schritte sind. Auch der genannte Gipfel ist bewaldet, einige Ausblicke nach Norden gibt es nur auf dem Grat über dem Unterschlupf, schönere Blicke vom Alpe nach Süden od. (italienischem) Stola-Grat. Ich selbst bin bei der wahren Landschaftsbild durch niedrige Bewölkung benachteiligt geblieben. Trotz südlicher Lage ist dieser kurze Weg sicher auch an warmen Tagen angenehm frisch, im Anfangsabschnitt gibt es auch etwas Wasser daneben. Von der Alpe kann man auch auf einem etwas anspruchsvolleren Gratweg zum Zajavor (1815 m) weitergehen und kreisförmig zum Pass Tam na Meji absteigen. Zum Ausgangspunkt an der Brücke von Žaga sind es 20 Minuten Fahrt.
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