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Forenliste / Slowenien / Karnischen Alpen / Monte Rossa und Monte Taiet

Monte Rossa und Monte Taiet

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turbo3. 03. 2019 20:34:14
Samstag, 2.3.2019

Monti Dagn, Rossa, Taiet und Jovet

Toller Ausflug, bei dem wir auf die oben genannten Gipfel gestiegen sind. Obwohl die Hügel niedrig sind, summieren sich Höhenmeter und Distanzen ordentlich. Dazu ist ein Teil des Wegs noch schneebedeckt, ein Teil über trockenen Gräsern am Gratkamm, wo es extrem rutschig ist und die Absturzgefahr groß. Der Weg ist markiert außer bei der Kurve am Monte Rosso, beim Abstieg etwas Vorsicht, um rechtzeitig zum Dagn-Sattel abzubiegen (Aufschrift am Fels, Steige weniger sichtbar). Empfehle nasmeh

https://tubojan.blogspot.com/2019/03/monti-dagn-rossa-taiet-in-jovet.html
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Majdag4. 03. 2019 08:38:09
Geschichten sind wichtig und eure heutige war wunderschön. Du hast schön geschrieben, viel Glück euch beiden.nasmeh
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turbo4. 03. 2019 09:15:57
Majda, danke! nasmeh
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palček plezalček12. 02. 2020 21:51:30
Ich habe einen attraktiven Plan geschmiedet. Direkt oberhalb des Ausgangspunkts Val da Ros, Rifugio degli Alpini, beginnt ein scheinbar gebirgiger und malerischer Weg. Der Seitenggrat, dem er folgt, führt mich unauffällig zum Monte Dagn. Wie der Weg bis hierher schnell ansteigt, fällt er im weiteren Verlauf schnell zum 101 m tieferen gleichnamigen Sattel (Sella Dagn) ab, wo man wieder in die Steigung beißen muss. In rund 1150 m Höhe sollte man rechts abbiegen und Übergänge entlang der Hohen Police (Cengla Alta) suchen. Ja, klar. Wäre ich nicht im Element eines kleinen Gamses gewesen, hätte ich mich vielleicht in der ungefähren richtigen Höhe sogar daran erinnert, nach einem möglichen Übergang rechts Ausschau zu halten, stattdessen fiel mir die Police erst direkt unter dem Grat ein. Und was Schlimmeres hätte mir widerfahren können, als die Entscheidung zu fällen, abzusteigen und den Übergang zu suchen. Ich steige zum Grat auf, wo ich zuerst links zum Monte Rosso (1309 m) abbiege, dann folgt eine 180°-Wende und entlang des Grats zum höchsten Monte Taiet (1369 m) sowie zum nordöstlich gelegenen Monte Jovet (1310 m). Von dort bergab durch trockenes Gras, sodass ich mit weit aufgerissenen Augen fast in das unerwartete 'touristische Schild' zavijanje z očmi krache, das am Aussichtspunkt steht. Bald biege ich zur Unteren Police (Cengla Bassa) ab, entlang der ich zum Dagn-Sattel zurückkehre. Am Sattel wäge ich die Rückkehroptionen ab. Ein quasi-Pfad sollte mich ins Dorf Brancs bringen. Mal ist er da, mal nicht, aber seine Windungen und Rätsel löse ich unterwegs mühelos, so dass ich nach 40 Minuten am Pradis-Mineralwasserbrunnen bin. Von dort auf der Straße nach Blancs, wo mir eine freundliche Frau versichert, dass ich quer durch den Wald nach Paludon gehen kann. Na ja, die Dame ist vielleicht mal dort gelaufen, aber heute sind Bäume umgeknickt, dazwischen haben sie einen Streifen für Strommasten freigeschnitten, wofür man sich auch durch Brombeerranken durchkämpfen muss, die allerdings die letzte Herausforderung der Tour darstellen, da ich ein paar Dutzend Meter weiter schon auf der schmalen Straße stehe, auf der ich zum Auto zurückkehre (Fotos 1 bis 10).

Cengla Alta - wenn sie mir beim ersten Mal entkommen ist, hatte sie beim zweiten Mal keine Chancen.

Ausgangspunkt war beim ehemaligen Marmorbruch im Weiler I Piani, von wo man auf dem markierten CAI-820-Weg bis zur Stelle aufsteigen kann, wo die Nase sagt, rechts abzubiegen auf die ca. 5 km lange Querung entlang der mit steilen und jetzt trockenen Gräsern bewachsenen Police, die die obere Felsenstufe von der mittleren trennt. Bald nach der Wegkreuzung CAI 820 und 821a stößt man auf eine Wasser rinne mit Steinmännchen davor. Warum? Wer weiß. Wahrscheinlich, damit man sich in die Suche nach einem möglichen Übergang zur Police stürzt, aber ohne Erfolg. Man muss dem markierten Weg weiter folgen und etwa dort, wo ich beim letzten Mal feststellte, dass ich schon zu hoch bin, was noch hinter zwei weiteren Steinmännchen liegt, die wie das erste nur am Weg sind, damit man wenigstens jemandem guten Morgen wünschen kann, ist eine unscheinbare Stelle, wo der markierte Weg links abbiegt. Hier muss man in das Hornstrauch-Gebüsch lenken und sich hindurchschleichen zur Police. Darauf sollte ein ganz gut sichtbarer Pfad sein, mir scheint es aber besser, der Nase zu folgen. Auf der schlechten Hälfte der Querung lohnt es sich, auf den undeutlichen Gipfel Ciuc di Misdi (1136 m) aufzusteigen. Wenn man Glück hat, öffnen einem die Bartgeier mit ihren 'adagio'-Flügen die Türen zu ihrer ruhigen Welt der Majestät.
Von hier bis zum Ende der Police ist es noch weit und die Neigung der steilen Gräser zwingt nach der Pause zur Konzentration, da ein Ausrutscher leicht zu einem unvorhergesehenen, üppigen, ich weiß nicht ob gerade schmackhaften Abendessen für die großen Vögel führen könnte. eek Bei der Sache bleiben ist sehr einfach, da der zweite Teil der Police noch malerischer ist, und der markierte Pfahl auf der anderen Seite der Querung kündigt den Rückweg viel zu früh an. In dem Moment, als mein Kollege, der sich mir diesmal angeschlossen hat, und ich die Malga Jovet besichtigten, kam ein freundlicher Herr, der die Geier regelmäßig beobachtet. In den letzten Jahren hat sich die Anzahl ihrer Nester in den Wänden des Taiet von einem auf fünf erhöht und in diesem Jahr - Paarungszeit gerade im Gange - hofft er auf mindestens eines mehr. Die Küken schlüpfen nach 60 Tagen, also Anfang April. Wahrscheinlich die richtige Zeit für eine Übernachtung in der Malga, umgewandelt in Biwak. Im Untergeschoss offener Kamin, im Obergeschoss Betten. Wenn du ein Auge zumachen willst, bring neben dem Schlafsack auch eine Matte mit, da der Netzboden der Betten kein Deluxe-Komfort bietet (Fotos 11 bis 22).
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