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Forenliste / Slowenien / Karnischen Alpen / Monte Scinauz

Monte Scinauz

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IgorZlodej10. 06. 2010 19:32:50
Der Berg wurde schon seit einigen Jahren erkundet. Nach einigen Jahren Datensammlung bei Kennern, Beobachtungen von benachbarten Bergen und Kartenprüfungen kam letztes Jahr die Nachricht, dass die Stritar-Leute den Berg bestiegen haben. Früher besetzte die Armee den Berg, oben hatten sie Radare, unsichtbare Kämpfe zwischen NATO und Ostblock wurden geführt, das Gebiet war gesperrt, einst angelegte Wege lagen jahrelang brach. Vor einigen Jahren verließ die Armee den Berg, letztes Jahr entfernten sie sogar die Versorgungsseilbahn und heute fahre ich nach Lužnica (Bagni di Lusnizza). Der Ausgangspunkt ist eigentlich in Sankt Katarina, da dort aber seit Jahren keine Brücke mehr ist, ist der einzige Übergang ohne das Waten des Beli potok und der Bela die alte Eisenbahnbrücke in Lužnica. Ich gehe also über diese Brücke, wo heute ein Radweg ist, und laufe ca. 15-20 Minuten am rechten Ufer der Bela stromaufwärts, dann biege ich links auf den breiten, von Wald bedeckten Rücken ab, der gut sichtbar ist auch von beiden Kanalschen Straßen. Bald finde ich einen Steig, der ab und zu mit alten roten Punkten und stellenweise Strichen markiert ist. Den Steig kann man ohne besondere Schwierigkeiten gut folgen bis Monte Pin (1506) und weiter. So weich läuft man selten, richtig genussvoll, meist weiches Gras und Laub im Wald. Etwas höher geht der Weg in felsigeres Gelände über, dort gibt es sogar einige sehr alte noch eingeschlagene Haken und auch etwas Draht, wieder Wald, dann komme ich auf eine Lichtung, wo vor Jahren gebrannt hat. Ich steige über diese Hänge unter M. Ghisniz hoch, ein kaum sichtbarer Steig biegt links unter die Wände des genannten Berges ab. Ich querte etwas bröcklige Schuttfelder immer links, dazwischen gibt es auch einige Gräben, wo man besonders aufpassen muss, da Teile des alten Steges stellenweise fast weggespült sind. Nach langem Queren erreiche ich den Grat, überquere eine Scharte, steige einige Meter zum NO-Hang ab, dann klettere ich durch einen Graben, wo wieder einige Haken und Draht sind, auf den Grat und entlang desselben durch Gebüsch zur oberen Station der ehemaligen Seilbahn. Die Objekte auf dem Gipfelplateau sind richtig berühmt-berüchtigt, von der Seilbahn führt ein langer überdachter Tunnel zu den anderen Objekten, hinter einem Gebäude liegt eine riesige Radarschüssel, in der Nähe ein großer betonierter Helipad, den jede Hüttenwirtin beneiden würde. Kurzum, der Anblick der Objekte auf dem Berg erschüttert einen und die unvermeidliche Frage ist: Warum? Während ich so diese Objekte betrachte, bemerke ich im Westen eine Erhebung, die mir sogar höher als der höchste Punkt mit den verlassenen Militärobjekten erscheint. Oben ist sogar ein Kreuz. Da dies tatsächlich der Gipfel oder zumindest der westliche Gipfel von Šinavec sein könnte, mache ich mich natürlich sofort auf zum Kreuz. Der Pfad durch dichtes Gebüsch ist ziemlich schwer zu folgen. Gerade beim Kreuz fällt die Entscheidung, nicht den Aufstiegsweg zurückzugehen, sondern nach Mokrine weiterzumachen. Den Weg vom Gipfel kannte ich schon aus der Beschreibung, von der Planina Biffil hatte ich ihn auch schon begangen. Ich rufe einen Kollegen an und vereinbare Abholung, dann steige ich zur NW-Seite des Berges ab. Bergab führen mich sicher die roten Punkte (danke Alessio). Unten fülle ich bei einem Graben Wasser nach, überquere den Graben und auf der anderen Seite steige ich leicht durch den Wald hoch, bald bin ich auf der Planina Biffil, von dort ein kurzer Anstieg zu einem namenlosen Sattel und weiter auf schönem Panoramaweg und später einer richtigen Forststraße bis zur Planina Javornik, wo ich meinen Fahrer treffe, der schnell eine kurze Tour nach Krnica gemacht und zur Planina Corona abgestiegen ist. Dann noch gute 10 Minuten zum Mokrine-Pass, wo leider alle Wirtshäuser geschlossen sind, daher mussten wir noch einige hundert Meter auf österreichischer Seite gehen, wo sie auch Bier zapfen, fragt nicht, ob wir es getrunken haben. Von Lužnica über Šinavc nach Mokrine 7.30 h reine Gehzeit. Empfohlen für Erfahrene, die offroad-Gelände makellos beherrschen und Orientierungssinn haben.
Monte Scinauz Brücke über die Bela in Lužnica1
Monte Scinauz schöner Pfad2
Monte Scinauz erster steilerer Abschnitt3
Monte Scinauz solche Keile habe ich noch nirgends gesehen4
Monte Scinauz noch etwas altes Draht ist angebracht5
Monte Scinauz einst verbrannte Hänge unter Monte Ghisniz6
Monte Scinauz worüber haben sich die Gämsen gewundert7
Monte Scinauz Tal tief unten8
Monte Scinauz kaum sichtbarer Pfad am steinigen Hang9
Monte Scinauz die entlang der südlichen Hänge unter der Wand verlief10
Monte Scinauz hier wechsle ich vom südlichen zum nördlichen Hang, aber nur kurz11
Monte Scinauz dann klettere ich eine Mulde mit alten Sicherungen hoch12
Monte Scinauz und der Gipfel mit Gebäuden zeigt sich13
Monte Scinauz solche Tische sind überall14
Monte Scinauz geschlossener Tunnel verbindet alle Bauten am Berg15
Monte Scinauz 16
Monte Scinauz überall Rollen von Stacheldraht17
Monte Scinauz 18
Monte Scinauz 19
Monte Scinauz Ist das der echte Gipfel?20
Monte Scinauz 21
Monte Scinauz Abstieg auf NW-Seite22
Monte Scinauz Abstieg hauptsächlich durch mittleren Teil des Berges23
Monte Scinauz Blick auf den Berg von der Biffil-Alm24
Monte Scinauz Biffil-Alm und unbenanntes Joch dahinter25
Monte Scinauz schöner Weg über Almen26
Monte Scinauz Rückblick von der Auernig-Alm (Javornik)27
Monte Scinauz Mokrine, Hotel Forcella28
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viharnik10. 06. 2010 21:00:35
Igor das ist ganz schön wildes Gelände ohne Pfad und Glückwunsch, dass du es geschafft hast. Ich würde da nur schwer klarkommen.
Bitte erkläre mir, welcher Gipfel direkt vor der Scharte ist, wo der Ceria Merlone-Weg aus der Škrbina prednje špranje ankommt?. Von dort zweigt ein Pfad ca. 20m vor dem Sattel links ab und 5min zum Gipfel. Oben ist nur ein alter Pfahl. Danke für die Info!.nasmeh
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VidPogacnik11. 06. 2010 10:40:30
Glückwunsch Igor zu einer richtig kräftigen Tour! Auch die Beschreibung, zusammen mit Urškas auf Kibuba, ist sehr gut. Mit Jasmina waren wir am Gipfel am 6. Juni, natürlich von der Nordseite. Das Queren dieser steilen Gräben erfordert schon Vorsicht, der Anstieg von SO ist wohl noch etwas anspruchsvoller.

Grüße!
Vid
M. Scinauz von der Biffil-Alm. 6.6.2010.1
Abend auf der Biffil-Alm2
Westliche Julier von M. Scinauz. 6.6.2010.3
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IgorZlodej11. 06. 2010 20:26:38
viharnik und Vid danke für die Glückwünsche. Wirklich eine krasse Tour, daher umso größere Befriedigung, wenn man natürlich diesen Müll auf dem Berg abzieht, der den Gipfel für immer markieren wird. Zum Erkennen ist es wirklich schwerer von SO, vor allem viel exponierter als auf NW. Sonst wirklich sehr einsam und wird so trotz Offenheit auch bleiben vor allem wegen der langen Zufahrten. Persönlich finde ich den Bereich westlich vom Ukva-Tal bis Rio Bombaso einer der wildesten und einsamsten.
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jaz4. 05. 2011 22:19:04
Hallo!
Monte Cavallo von der Auernig-Alpe1
wird mein altes Brot essen2
Monte Cerchio3
der Pfad vom Sattel ist sichtbar4
Planina Biffil5
Monte Scinauz6
muss auf den Grat steigen7
steiniger Pfad8
Blick in die Rinne hinunter9
Übergang zum Grat10
Kaserne auf dem Gipfel11
menschlicher Wahnsinn kennt keine Grenzen12
Seilbahn13
Kreuz14
langer wird der Rückweg sein15
bergab16
windender Pfad17
Zyklamen18
wo Schlüsselblumen blühen19
Rhododendron20
am Pfad21
Türme22
auf den Mokrine23
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Kili022. 08. 2014 22:07:32
Mit einem Kumpel haben wir die Tour von Mokrine mit dem Rad angepackt, bis zum Straßenende, und ein bisschen weiter auf der Schramme, dann Rad in den Wald und weiter zu Fuß zur Planina Biffil, wo ganz logisch rechts abbiegen, wo wir ständig den mächtigen Šinavc vor uns sehen, muss nur aufpassen wann in den Wald abbiegen, der Abzweig auf der Wiese ist mit rotem Pfeil auf einem kurzen Stumpf markiert, dann einfach den roten Punkten folgen bis zum Gipfel.
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Am 7.10.2003 wurde die Bewirtschaftung eingestellt, die Hütte größtenteils geräumt, das Hauptgebäude ist unverschlossen, sodass ein Biwak darin möglich ist.6
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cenc15. 12. 2016 08:55:30
Samstag war ich mit Kollegen auf Šinavc.
Die Italiener haben gesorgt, dass man den Beli potok in Sankt Katarina mit einer beweglichen Planke überqueren kann, aufgestellt am Ufer des Baches.
Sonst ist der Gipfel selbst sehr aussichtsreich und wäre
auch sehr schön, wenn da nicht diese grauenhaften, wenigstens vorerst auch verlassenen, Objekte wären.
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bagi21. 11. 2018 11:36:59
Seit Jahrzehnten unzugänglicher Berg hat Bergsteigern erst kürzlich seine Geheimnisse geöffnet. Zuwachsbedeckte Steige werden nachverfolgbar und Richtungen zum Gipfel sind nicht mehr so fragwürdig. In erweiterter Runde haben wir diesmal die Zufälle aus Lužnica und S. Katarina erkundet. Beide Ausgangspunkte liegen im Kanaltal zwischen Trbiž und Tablja.

Sogar 18 Neugierige aus allen Winden haben sich unter dem Dach des PD Rašica versammelt. Unsere treuen Rosse parkten wir direkt vor Lužnica, überquerten die Radbrücke über die Bela und auf der anderen Seite stürzten wir steil bergan auf einen schlecht sichtbaren Steig. Dieser ist ziemlich neuartiger Art und ich habe nirgends eine Beschreibung dieser Variante gefunden. Keine Markierungen, aber der Pfad versteckt sich hier und da erfolgreich und verursacht Zweifel bei seinen Nutzern nasmeh. Deutlich höher am Grat schließt er sich dem klassischen Aufstieg aus S. Katarina an.

Die Fortsetzung ist mit roten Punkten markiert und meist leicht nachverfolgbar. Wenn der Weg die Hänge querte wird er wesentlich anspruchsvoller. Gras weicht Felsen, Exposition steigt, Puls kann ansteigen. Etwas mehr Vorsicht und ruhiger Kopf löst alle Probleme. Helm ist in diesem Teil willkommener Kopfschmuck. Nach einigen lästigen Passagen beruhigt sich der Weg und bringt ohne weitere Probleme zu den verlassenen Militärobjekten direkt unter dem Gipfel. Bis dorthin ist es nur ein Katzensprung.

Gipfel von Šinavc ist nun ehemalige Radaplattform. Wegen ihr haben sie ihm konkret die Höhe genommen, ähnlich wie bei uns die Pasja ravan heimgesucht wurde. Deshalb steht das Kreuz auf dem benachbarten Gipfel, in naher Vergangenheit bekannt für schwierigen Zugang wegen epischer Kämpfe mit Buschwerk nasmeh. Die Sache ist jetzt viel besser, gute Seelen haben vor Zeiten den Pfad herausgehauen.

Rückweg verlief entlang der Aufstiegsrichtung. Am Abzweig nach S. Katarina bog ein Teil des Teams dorthin ab und erkundete auch diese Variante. Schöner, markierter und gut ausgetretener Steig zuerst entlang des Grats, dann in weiten Serpentinen bequem talwärts. Für den großen Finale muss man kurz vor S. Katarina den nicht ganz harmlosen Bach Rio Bianco queren. Keine Brücke, keine bewegliche Planke, nur einige größere Steine im Bett haben uns trocken ans andere Ufer gebracht. Danke euch velik nasmeh.

Bei niedrigem Wasserstand im Bach empfehle ich den Weg aus S. Katarina. Er ist auch vollständig mit roten Punkten markiert. Andernfalls ist die beschriebene Route aus Lužnica bessere Wahl, ggf. auch Variante aus entfernteren Mokrine. Es gibt auch einen verbindenden Steig zwischen S. Katarina und Lužnica entlang des Bela-Ufers. Sein Zustand ist bei jeder Hochwasserlage fraglich. Das haben wir diesmal nicht geprüft.

Mehr in der Fotogeschichte. Auch GPS-Track verfügbar (Kontakt über mein Profil oder E-Mail)

Start Lužnica (Bagni di Lusnizza) …. 46°30"06.7'N 13°22"58.5'E
Start Sv. Katarina (St. Caterine) … 46°30"10.7'N 13°23"47.0'E
Morgendliches Aufwärmen und Vorbereitung auf den Weg1
Kleine, schlecht sichtbare Markierung für den Wegbeginn aus Lužnica. Danach gibt es wenige davon2
Anfangsaufwärmung3
Kurz nach dem Start musste die schuttgefüllte Rinne überquert werden4
Der ziemlich neue gegräbbte Pfad ist nachvollziehbar, versteckt sich nur an manchen Stellen erfolgreich.5
Steinmännchen sind meistens dort platziert, wo keine Notwendigkeit besteht.6
Der Pfad von Lužnica führt in Richtung des Grats, wo die Variante von Sv. Katarina verläuft.7
Markierte Kreuzung. Von hier aus ist der Pfad zum Šinavc mit roten Punkten markiert.8
Blick in das Kanaltal mit Tablje (Pontebba) im Hintergrund.9
Markierung einer besonderen Art :)10
Die Welt hat sich geöffnet.11
Es gibt immer mehr Querungen über felsige Übergänge.12
Geschmiedeter Bolzen aus der Dinosaurierzeit :)13
Die Neigung ist meist nicht zu stark.14
Sicherung besonderer Art .... dreifacher Pflock :)15
Die Exponiertheit nimmt passend zum Gelände immer mehr zu.16
Bei der Rast. Nebel hat den Gipfelbereich erfasst, sodass wir fast bis zum Gipfel keine Blicke auf Šinavc hatten.17
Von hier an ist das Queren der Hänge am anspruchsvollsten.18
Blick zurück auf unsere Gruppe.19
Noch ein Blick nach unten.20
Auch ein ziemlich scharfer Grat muss überwunden werden.21
Nach dem Grat beruhigt sich der Pfad langsam, es bleiben nicht mehr viele schwierige Abschnitte.22
Zum Gipfelbereich23
Künstlich abgesenkter Gipfel des Šinavc. Hier stand ein Militärradar.24
Das Hochgebirge erfordert besondere Maßnahmen gegen Blitzschlag. Solche Faradayschen Käfige habe ich nirgendwo sonst gesehen.25
Benachbarter Gipfel mit Kreuz. Die Höhen beider sind fast identisch26
Glücklicherweise sind die Übergänge ausgehauen, ganz ohne nahe Begegnungen mit Geröll ging es doch nicht :)27
Das Team diesmal.28
Rückweg verlief entlang der Anstiegsrichtung29
Transporttunnel für den Materialtransport von der Station der ehemaligen Bahn zu den höher gelegenen Gebäuden30
Das Innere des Tunnels ist noch sehr gut erhalten, sogar der elektrische Transporter wartet nur auf den Start.31
Obere Seilbahnstation, an der schon der Zahn der Zeit und mangelnde Pflege sichtbar sind. Dach-Teile liegen überall.32
Wieder auf dem Grat.33
Dieses Joch muss auch beim Abstieg überquert werden.34
Auf dem Rückweg hatten wir schönes Wetter und die Sonne wärmte uns angenehm.35
Blick auf die Naborjetske gore, Ziel des nächsten Tages.36
Im Abstieg37
Wir haben auch den Zustand des Weges von Sv. Katarina erkundet.38
Angenehmer und gut ausgetretener Pfad senkt sich sanft zum Tal.39
Ich bin nicht sicher, ob das Knafelčeva Markierungen sind, aber sie sind sehr ähnlich.40
Kurz vor dem Tal geht der Pfad in einen schönen Buchenwald über, der sich schon auf den Winterschlaf vorbereitet hat.41
Die einzige Überquerung des Rio Bianco in Richtung Sv. Katarina. Der Bach ist trotz unschuldigem Aussehen ziemlich stark.42
Schluss. Beide Teams kamen gleichzeitig am Ausgangspunkt bei Lužnica an.43
Karte des durchwanderten Pfades.44
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2061alessio21. 11. 2018 17:11:40
hallo, ein Freund ehemaliger Arbeitskollege hat diesen Pfad aus S.Katarina vor 2 Jahren gehauen und markiert weil er davon mit dem Gleitschirm abfliegt, er wird sich freuen wenn ihn immer mehr Leute nutzen, empfehle die Tour in der Richtung wie unser für immer Freund Igor sie gemacht hat (miss you a lot), jetzt hab ich Nachricht vom PD CAI Pontebba/Tablja dass vom Ort Mokrine sie die Forststraße fast bis Biffil verlängert haben.
(+13)gefällt mir
2061alessio28. 11. 2018 16:27:04
auf YouTube "scinauz ... la montagna misteriosa", er ist der, der den Pfad gehauen und markiert hat nasmeh
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cico28. 11. 2018 21:59:46
Fantastisches Video, im Frühling hoffe ich auch
auf Hike and Fly, Alessio danke für die Info
zum Weg und Videovelik nasmehvelik nasmeh Gruß!!!!
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2061alessio29. 11. 2018 15:58:57
schau auch bei "hike & fly grossglockner" und "hike & fly sul Mangart di Coritenza"mežikanje
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cico29. 11. 2018 17:03:51
Alles angeschaut, dankenasmehnasmeh
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bagi3. 07. 2019 13:09:24
Šinavc kriecht irgendwie unter die Haut und nach dem Aufstieg letztes Jahr aus Lužnica mussten wir den Zugang von Mokrin unbedingt prüfen. Wir wussten, er ist lang, aber nicht SO lang velik nasmeh. Die Straße macht gute acht Kilometer, eine Richtung natürlich und noch vier bis zum Gipfel. Aber nicht so furchtbar langweilig, wie es klingt. Die Straße ist Schotter, kurvig und angenehm zu gehen, führt praktisch bis zur Alm Biff. Radfahrer haben hier Vorteil, aber keinesfalls ohne Mühe zavijanje z očmi.

Auf Alm Biff kurz vor der Wand des Šinavc lasst euch nicht vom Pfad beim Gebäude rechts unten täuschen. Haltet euch am linken Grat und etwas unter der Mitte seines Hanges ist der Einstieg auf den getretenen Pfad. Er ist schon am Waldrand mit roten Punkten markiert und die müsst ihr finden für sorgenfreies Weitergehen. Mehr oder weniger sichtbare Punkte führen bis zum Gipfel.

Mit Händen in den Taschen geht natürlich nicht nasmeh. Besonderes Beschreiben des Aufstiegs ergibt keinen Sinn, aber ich kann sagen, dass die ersten zwei Gräben den Charakter des Weges andeuten. Es gibt ziemliche Exposition, der Steig stellenweise schlecht getreten. Meine persönliche Meinung ist, dass der Aufstieg auf Šinavc von Mokrin etwas leichter ist als von Lužnica bzw. Sv. Katarina. Trotzdem braucht man viel Vorsicht im Vorrat und man muss erwachsen für solche Wege sein. Schnee nirgends mehr, aber reichlich Wasser in den Gräben. Abstieg in umgekehrter Richtung. Insgesamt 24 km und 1600 Höhenmeter.

Koordinaten des Ausgangspunktes (italienische Seite Mokrin) ... 46.557547, 13.278920


Wir sind auf der italienischen Seite von Mokrin gestartet, direkt hinter dem Hotel1
Alm Auernig im Anfangsteil des Weges.2
Abzweig zum Monte Corono, Grenzberg zwischen Österreich und Italien.3
Weg 504 gesperrt im Bereich der Rinne, wo Rio Bianco fließt. Bis Planina Biff keine Probleme.4
Jäger haben es getarnt und mit Decke bedeckt, damit es nachts nicht friert. Unglaublich, welche Steilheit es erklettert hat.5
Noch immer Blick von der Straße. Diese Spitzen nur für Vögel zugänglich :)6
Auch dies ist an der Straße.7
Gesellschaft8
Wenn die Straße auf die Nordseite abbiegt, öffnen sich ganz andere Blicke.9
Überall voller Blumen.10
Šinavc vor uns. Fortsetzung des Weges am linken grünen Hang.11
Malga Biff, renoviert, noch unbewohnt. Rechts davon sichtbar ein Pfad, der aber nicht richtig ist.12
Ungefähr in der Mitte des Hanges dem kaum sichtbaren Pfad bis zum Wald folgen.13
Zum Weitergehen ohne Gestrüpp diese Markierungen finden.14
da oben müssen wir15
Anfangsriss16
Noch eine tief eingeschnittene Rinne vor dem Aufstieg zum Šinavc.17
Die Markierungen sind mehr oder weniger sichtbar, aber durchgängig vorhanden und müssen gesucht werden.18
Wegdetail.19
Schon am Hang. Exposition meist gering, aber Stellen erfordern zusätzliche Vorsicht.20
Am Hang reichlich Wasser. Hier sogar nasse, moosbewachsene Felsen queren.21
Manchmal schlägt der Pfad eine eigene Richtung ein, darauf achten.22
Noch ein Bach zum Auffüllen der Wasservorräte.23
Im Endabschnitt direkt unter dem Gipfel. Für Rückweg Ausgang des Pfades merken.24
Ein Raumschiff ist genau auf dem Gipfel von Šinavac gelandet :)25
Faradayscher Käfig für effektiven Blitzschutz. Beim Krachen waren Ohrstöpsel wahrscheinlich obligatorische Ausrüstung26
Obere Seilbahnstation. Im Tunnel gibt es immer noch Förderbänder für die Lieferung von Waren von der Station zu den oberen Gebäuden27
Benachbarter Gipfel mit Kreuz …28
… und wir beide29
Der Rückweg hat sich in der Hitze deutlich verlängert und zog sich dementsprechend länger für uns hin :)30
GPS-Track der zurückgelegten Route.31
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bagi21. 07. 2020 12:50:37
Als Ausgangspunkt Sv. Katarina im Kanaltal. Nach morgendlichem Fußwaschen im hohen und kalten Rio Bianco fanden wir den versteckten Pfad und bissen in die Steilheit. Vegetation saisonal üppig und Anti-Zecken-Behandlung kommt gelegen.

Einige umgestürzte Bäume umgehen ohne Mühe, schlecht sichtbare rote Punkte nicht verlieren ratsam. Gelegentlich sind sie einziger Wegweiser. Felsige Passagen unangenehm eng, viele Griffe dubioser Art. Nur für Geübte in solchem Gelände geeignet.

Auf dem Gipfel nichts Besonderes Neues, Militärobjekte beharrlich zerfallend. Durchgang durch Transporttunnel nicht mehr möglich, Türen unten verschweißt, oben verschlossen. Zurück gleicher Weg. Niemand getroffen, Auto langweilte auf großem Parkplatz nasmeh.

Gleich zu Beginn … diesmal ging es nicht anders als Schuhe in der Hand1
Üppige Vegetation, üppiger Tau, von Zecken ganz zu schweigen …2
oberhalb der Waldgrenze3
Kanaltal gegen Tabla4
Die Fortsetzung verläuft größtenteils über felsiges Gelände5
Rostiges Relikt aus der Urzeit6
Der Pfad ist so einigermaßen ausgetreten … stellenweise stärker, stellenweise schwächer7
Es ist unerlässlich, den roten Punkten zu folgen, um nicht in die falsche Richtung abzudriften8
Hier quert der Weg den Grat9
Richtung markiert, Weg exponiert10
Blick zurück11
Obere Station der Militärseilbahn mit ausgezeichneter Aussicht12
Transporttunnel sind im Gegensatz zu den Gebäuden in ausgezeichnetem Zustand13
Beim oberen Objekt ist der einzige Zugang zu den Tunneln, aber er ist verschlossen14
Regenvorhänge in der Ferne sind nach den Vorhersagen ziemlich früh gekommen15
Gipfel des Šinavc, abgesenkt und eingeebnet für die Bedürfnisse der Radaranlage16
… und hier drehte sich der Radar17
Wir kehrten denselben Weg zurück, glücklicherweise holte uns der Nieselregen erst im Wald ein18
GPS-Track der zurückgelegten Route.19
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