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Forenliste / Slowenien / Julische Alpen / Musi / Muzci

Musi / Muzci

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ljubitelj gora15. 09. 2024 22:15:03
Endlich bessere Ausblicke, mehr auf den Bildern
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Touristen sind weg ... niemand mehr irgendwo10
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Jernej9684. 03. 2026 12:07:10
Nach vielen Jahren bin ich wieder zu den Muzci aufgebrochen (27/28.2.2026). Erstmals unter Winterbedingungen. Auf dem bekannten Weg Nr. 737 aus dem oberen Tersktal (Valle Musi) vorbei am Bivacco Dino Brollo.
Wegen der schneereichen, wetterbedingten und lawinengefährdeten Verhältnisse wollte ich den Alleinaufstieg und -abstieg im oberen Teil morgens machen, daher war die Übernachtung im Bivacco selbstverständlich.
Den Aufstieg zum Bivacco begann ich bei Sonnenuntergang. Ich betrat den Schnee in der charakteristischen grasbewachsenen Mulde in 1350 m Höhe. Die Schneedecke erreicht schnell eine Tiefe von einem Meter. Die obere Schicht ist härter, trägt aber kein menschliches Gewicht. Darunter ist der Schnee weich und nass. Das Gehen zum Bivacco durch den Schnee ist anstrengend und zeitaufwendig. Im Wald waren die Markierungen eine große Hilfe. Die rot-weißen Marken an den Baumstämmen waren im Schein der Stirnlampe schon von Weitem gut sichtbar. Oberhalb der Waldgrenze gab es keine Markierungen mehr, die Landschaft war mit dickem Schnee bedeckt. Glücklicherweise war das Bivacco nicht mehr weit, und für den letzten Teil half ich mir mit dem Garmin bei der Orientierung. Der Aufstieg zum Bivacco dauerte mit allen Abenteuern 5 Stunden. Die Nacht war klar, aber warm. Die Temperatur blieb über null, doch durch Strahlung und trockene Luft fror der Schnee bis morgens schön zu. Morgens starte ich vor Sonnenaufgang. Vom Bivacco an ist der Grat dick mit Schnee bedeckt, das Geröll liegt vollständig unter Schnee, Steigeisen sind nötig. Die untere Hälfte des gesicherten Gipfelwegs ist trocken, daher lege ich die Steigeisen am Anfang des gesicherten Teils ab. Gegen den Gipfel, wo das Gelände sich leicht abflacht, treffe ich wieder auf Schnee. Da die Drahtseile unter Schnee liegen, grabe ich Tritte mit dem Eispickel aus. Der Gipfel bot außergewöhnliche Ausblicke in alle Richtungen. Es wehte kein Wind, und es wäre schön gewesen, eine Stunde hier oben zu sitzen, aber die Sonne stieg unbarmherzig und weichte den Schnee auf. Schnell begann ich mit dem Abstieg. Bald unter dem Bivacco versank ich beim Querung bis zur Hüfte und wiederholte die Mühen des Vorabends bis zum charakteristischen Sattel, von wo der Weg in den Wald absteigt. Mit jedem Schritt wuchs die Erleichterung, bis ich wieder auf Trockenes trat und steil zum Ausgangspunkt abstieg.
Auf jeden Fall eine Tour, die mir lange im Gedächtnis bleiben wird.
Letzte Abendstrahlen auf den Muzci1
Der Weg ist ausgezeichnet markiert.2
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Morgen am Bivak4
Blick zurück zum Biwak5
Die ersten Sonnenstrahlen beleuchten das Bivak6
Schön geglätteter Anstiegsgrat7
Blick zurück zum Biwak8
Grat des Veliki Karman9
Oberer Teil der Muzci10
Der Beginn des gesicherten Teils ist steil.11
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Ausgegrabene Tritte unter dem Gipfel13
Auf dem Gipfel14
Biwak Dino Brollo steht an einem Aussichts-, exponierten Punkt.15
Montage16
Blick vom Biwak zum Gipfel.17
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