Nahe Begegnungen mit Vieh
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| jerque28. 06. 2024 07:55:22 |
Gerade lese ich, dass in Österreich Kühe eine Wanderin getötet haben. Eigentlich wegen Hunden, die sie gestört haben... https://n1info.si/novice/svet/v-avstriji-creda-krav-ubila-pohodnico/ Dabei fiel mir ein, dass ich mehrmals auf markierten Wegen gelaufen bin, die offiziell Weiden kreuzen, letzte Woche auf dem Ratitovec (um die Hütte) war die Weide sogar in Benutzung. Wie also richtig handeln in solchen Fällen, um Konflikte zu vermeiden, unter der Annahme, dass keine Hunde dabei sind und keine Absicht zu provozieren? Damals haben wir uns "nach gesundem bäuerlichem Verstand" den einzelnen Gruppen irgendwie entzogen, und außer ein paar Ausnahmen, die uns angestarrt haben, hat die Mehrheit der Kühe uns nicht "geschmirgelt". Im Artikel steht, dass neugierige Kälber besonders gefährlich sein könnten wegen der Mütter, die alles für ihre Sicherheit tun würden. Nichts darüber, dass wegen des Kalbens auch Bullen dabei sein könnten (auf dem Ratitovec haben einige mit "Reiten" herumgetollt). Wie ist es mit ihrer allgemeinen Aggressivität gegenüber Menschen und dem Mythos, dass bestimmte Farben (rot) der Kleidung sie reizen? Und letztlich, wie sicher ist es, wenn man alles richtig macht, aber gerade dann jemand vom anderen Ende der Weide provoziert? Und vielleicht noch, wenn man statt Kühen auf Schafe trifft, auf der Danjarska planina (westlich vom Ratitovec) haben wir auch Pferde getroffen...
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| ppegan28. 06. 2024 09:51:44 |
Aus meiner Sicht, da ich mit zwei Hunden durch Hügel/Berge gehe. Bisher keine Probleme mit Vieh auf Almen, viele gemacht. Kühe meist neugierig, noch nie hinter uns her Richtig, Hunde zeigen kein Interesse an Kühen/Pferden/Schafen od. habe sie von Welpen an gelehrt, Tiere und Vieh nicht zu jagen. Bei Begegnung immer neben mir oder an Ferse. Sonst traue ich Kühen nicht, kann sie aber verscheuchen wenn nötig. Erprobt in Praxis, als sie Weg von Štapc nach M. Tičarice blockierten, den im Gestrüpp. Sie bewegten sich nicht, Leute konnten oder wagten nicht vorbei, zogen ins Gestrüpp zurück. Ich komme und mit lautem Schreien jage ich sie dahin wo Weg breiter. Und mit Schwanz an Ferse. Kein Problem. Mit Bullen keine Erfahrung, immer nur Kühe Auch Schafe schon von Bergweg gescheucht, da gar keine Probleme, sie sind scheu. Kein Widder dabei. Angeblich können Widder aggressiv sein. Von allen aufgelisteten imo Pferde gefährlichste od. unvorhersehbarste, besonders Stuten schützend zu Fohlen. Noch keine nahen Begegnungen mit Pferden in Bergen. Einmal unter Vajnež-Gipfel gesehen, aber umgangen so dass sie uns nicht sahen. Grundsätzlich, wenn Vieh in Ruhe lässt und ruhig vorbeigeht, keine Probleme, mit Hund oder ohne. Kühe immer im Bogen umgehen, Pferde wahrscheinlich auch. Diese Taktik nutze ich meist Unwahrscheinlich, dass sie hinterherlaufen, interessierst nicht so 
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| seinfeld28. 06. 2024 11:42:04 |
In Österreich bin ich schon vor einer Kuh geflohen und im letzten Moment über den Zaun gesprungen. Und das auf stark besuchter Alm.
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| georgia28. 06. 2024 15:15:17 |
Ich auf heimischen Almen (einmal Soriška, zweitens Dajnarska unter Žbajnek) schon zweimal vor Vieh gelaufen. Auf Soriška-Alm mit Kollegin und zwei kleineren Hunden ruhig an Kühen auf Weide vorbei (klar Sicherheitsabstand wie immer), da Leitkuh (mit Glöckchen) anfing uns zu folgen. Hab meinen Hund losgelassen dass er sich zurückzog od. floh voraus (wusste er hüpft nicht um Kuh), dann ließ Kuh uns in Ruhe, Kollegin mit anderem Hund aber weiter verfolgt. Sehr unangenehm. Erst nach paar Minuten gab Kuh auf... Was sie wollte, weiss nicht. Auf Dajnarska-Alm letztes Jahr mit Hund problemlos an Herde Pferde zum Žbajnek-Gipfel vorbei, beim Rückweg von Gipfel zur markierten Spur nach Ratitovec bewegten sich Pferde auf uns zu. Offensichtl. einige Hengste sehr neugierig wollten Hund kennenlernen. Gelassen schnüffeln und ließen uns durch. Ausser einem der hartnäckig über 100 m folgte und uns andrängte. Fürchtete zertrampelt Hund der natürlich panisch an Leine... Mit Stöcken Pferd weggeschoben. Sehr lästig. Endlich aufgegeben. Hätte Hund laufenlassen voraus damit uns lässt, weiss nicht. Beim Rückweg nach paar Std. von Ratitovec ließ selbe Herde uns in Ruhe grasen... Hund fordert nie Vieh heraus und bellt gar nicht. Fürchtet aber Schäferhunde, da schon paar Mal gebissen und bei Zäunen durch müssen vorsichtig sein.
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| Trobec28. 06. 2024 19:32:09 |
Sehr großer Anteil von Tierangriffen auf Menschen nicht wegen des Hundes. Sogar Bären. Vieh hasst den Hund manchmal instinktiv, da es ein Wolfabkömmling ist. Auch wenn der Hund nichts will... das Tier hat es "im Blut". Esel sind besonders bekannt dafür, Hunde anzugreifen und zu töten. Es gibt Videos, wo ein Esel einen Wolf oder eine Hyäne angreift und die Leiche am Ende nicht schön aussieht... Kurz... mit Hund am besten Vieh auf der Weide im weitesten Bogen umgehen, auch wenn der Hund noch so artig und ruhig ist. Denn man weiß nie, was der Mutterskuh im Kopf rumgeht.
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| georgia10. 08. 2024 20:32:25 |
Solche Schilder gibt es auf der Bistrška und umliegenden Almen unter dem Ojstrnik. Ich denke, überall in den Bergen sollten solche Hinweise zu Verhaltensregeln sein. Also habe ich letztendlich richtig reagiert, als ich den Hund auf der Soriska planina losgelassen habe, damit er weglief, weil eine Kuh uns hartnäckig verfolgte. Danach hat sie mich sofort in Ruhe gelassen. Wenn möglich, umgehen wir Vieh im weiten Bogen... Ziegen sind ein anderes Kapitel, die sind neugierig und schelmisch, unser "Ziegenböckchen" vom Hund auch. Und sie haben sich ganz nah auf der Terrasse der Hütte auf der Alm beobachtet. 
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| Enka11. 08. 2024 22:11:17 |
Auf einer Tour sind wir mit zwei Border Collies gewandert. Zuerst trafen wir Pferde auf der Dolga Njiva, eines davon drückte ständig seine Schnauze in unsere Rucksäcke. Unerfahren wie wir waren, dachten wir, es wollte Futter (wie Schafe das manchmal aggressiv tun). Aber es hat uns nur von seinem Territorium "geschoben", als wir die unsichtbare Linie überschritten haben, drehte es sich ruhig um und kehrte zur Herde zurück. Später auf der Planina Koren stießen wir auf eine Herde Kühe mit Kälbern. Die Hunde waren an der Leine und ruhig, aber es war genau wie im Artikel. Neugierige Kälber kamen auf uns zu, was die Kühe aufregte, die auf uns zustürmten. Einige von uns entkamen glücklicherweise hinter den Zaun, einige haben die Kühe mit Wedeln der Wanderstöcke und "Husch" verscheucht. Mir ist bei Viehtreffen immer noch unwohl, obwohl mich seither weder Kühe noch Pferde mehr als angeschaut haben, mit oder ohne Hund.
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