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| andrejjerina10. 05. 2009 21:38:17 |
Ich weiß, dass dieses Narzissen-Thema schon ziemlich abgenutzt ist, aber trotzdem....Nach jahrelanger Verzögerung beim Betrachten der schönen Narzissen oder Schlüsselchen, wie die Einheimischen sie nennen, ist es endlich Zeit, sie genau anzuschauen. Und heute haben wir mit der Familie Zeit genommen. Es war definitiv sehr lehrreich für mich, meine Frau und die Kinder, vor allem ein sehr intimes Verhältnis zu unserer schönen Natur. Man muss einfach hingehen, sich setzen, einen oder zwei Momente nehmen und diesen Moment fühlen:" Wo die Stille flüstert..." LP Andrej
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| GITA10. 05. 2009 22:51:51 |
Schön geschrieben. Wir haben sie heute auf Vremščica bewundert. Beim Aufstieg haben wir viele getroffen, die schon zurückkamen. Und in jeder Familie oder jedem Paar (wirklich ohne Ausnahme) trugen die Damen ein Bukett talwärts. Als ich beim zehnten solchen "Exemplar" nicht mehr an mich halten konnte und laut kommentierte, sagten die Damen zu mir, es gäbe noch viele mehr.... Ich verstehe wirklich nicht, wie wenig Respekt vor der schönen Natur die Leute haben, sogar die, die sich Bergsteiger nennen...
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| Planjava11. 05. 2009 12:55:22 |
Glaube dir Gita, wie es dir geht. Ich bringe Bergblumen nur im Fotoapparat heim. Mir auch Kommentare rutschen raus über Kühe die Blumen zertrampeln. Bei uns meist Enziane oder Lilien. Letztens bemerke ich in Bergen neue "Sorte Volk" wofür Berge da sind, um sich da in Ausrüstung zu zeigen, auf Natur aufzupassen oder wen grüßen, oder sich auf engem Weg beim Treffen zurückzuziehen, na kommt. Hey, ist nicht so dass man redet.
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| lepenatka11. 05. 2009 15:45:46 |
Ja, es ist wirklich traurig, wie sich manche für etwas halten, das sie nicht sind...echte Bergsteiger sind schon eine seltenere Art...schade )) Deshalb ziehen wir uns gerne dorthin zurück, wo wir selten solche Touristen treffen. Sichere Schritte allen...
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| heinz11. 05. 2009 17:03:58 |
Leider sind auch Bergsteiger nur Menschen, was bedeutet, dass wenn etwas gratis und im Überfluss angeboten wird, diese Menschen wie Vieh werden. Wir pflücken, beißen, greifen an und bellen. Lächerlich. Nun, Gott sei Dank hat die scheinbar gefährdete Art kl'učavn'c sich bis heute ganz gut gehalten, besonders wenn man bedenkt, dass wir sie vor Jahrzehnten in solchen Büscheln nach Hause trugen, dass uns ihr Duft tatsächlich eine Woche lang Kopfschmerzen machte. Nein, kein Irrtum, ich war bei weitem nicht der Einzige. Anlässlich der Feier am 25. Mai war die große Wiese hinter und auf der Pristava alles zertrampelt, da sich damals Scharen von Kindern aus fast allen Grund- und weiterführenden Schulen Sloweniens dort versammelten, ganz zu schweigen von den Pfadfindern, von denen es leider nie wieder so viele geben wird wie an jenem Tag im Javorniški Rovt. Kl'učavn'c gibt es aber immer noch genauso viele oder sogar mehr als damals, und die Menschen respektieren sie viel mehr, wozu Bewusstsein und der Geist der Liebe zur Natur beitragen. Ich finde, dass Einzelpersonen und Familien mit ihrem Besuch und dem Pflücken von Büscheln die Natur noch nicht zerstören werden, das tut die Industrie mit der Verschmutzung. Also keine Übertreibungen, weder beim Pflücken noch beim Verurteilen davon.
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| Zalas11. 05. 2009 21:36:45 |
Na manche denken, wenn Menschen Narzissenblüten pflücken, zerstören sie sie, aber ihr müsst wissen, dass die Narzisse den Hauptteil ihres Lebenszyklus unter der Erde hat und durch das Pflücken der Blüten zerstören wir die Pflanze nicht, da die Zwiebel noch in der Erde bleibt und überlebt. Für Zwiebelpflanzen ist es sogar gesund, sie ab und zu aus der Erde zu nehmen, warten bis sie trocken sind und sie im Herbst wieder einzupflanzen. Dann blühen sie schöner. Ein Beispiel ist die Tulpe, die nach 5 Jahren nicht mehr blüht, wenn du sie in der Erde lässt, weil sich die Zwiebel so vertieft, dass sie nicht mehr blühen kann. Also die paar Narzissen, die man vom Bergwiesenhang mitnimmt, verursachen keinen großen Schaden den Blümchen.
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| viktor.zemljic12. 05. 2009 00:46:14 |
Am Sonntag waren wir Zeugen der slowenischen Wallfahrt nach Golica. In der Menge der Besucher gab es viel zu hören, noch mehr zu sehen. Am Nachmittag habe ich dieses Foto auf der Planina pod Golico gemacht. Ich weiß nicht, ob der Autor der Tat unter den Narzissen seine ideologische Zugehörigkeit ausdrückte oder Hilflosigkeit nach einem anstrengenden Tag. Ich lade den Besitzer der Wanderstöcke, die an der unteren Seilbahnstation vergessen wurden, ein, sich bei mir zu melden unter viktor.zemljic@gmail.com
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| pohodnica5326. 05. 2009 20:06:18 |
heinz, deine Ausdrucksweise gefällt mir sehr, ich lese immer gerne deine Kommentare, natürlich auch Wegbeschreibungen, Tipps und Ermutigungen; ....Geist der Liebe zur Natur....Seele eines echten Bergsteigers
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| andrejjerina16. 05. 2010 22:05:41 |
Da die Zeit vorher nicht erlaubte, sind wir dieses Jahr etwas später als letztes Jahr in den Plavški Rovt aufgebrochen, wo wir mit Familie und Freunden die weißen Wiesen der Narzissen betrachteten. Die Narzissen schließen sich schon und welken, trotzdem verbrachten wir einen wundervollen Nachmittag in der Gesellschaft weißer Prinzessinnen. LP Andrej
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| Jusk1. 05. 2020 18:44:54 |
Auch im Javorniški Rovt noch ein paar Tage dann auch auf Golica lp
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