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Forenliste / Slowenien / Julische Alpen / Pihavec vom Luknja-Sattel und Šplevta

Pihavec vom Luknja-Sattel und Šplevta

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peter211. 09. 2012 20:12:28
Der Weg aus dem Vrata-Tal zum Luknja-Sattel ist gegen den Gipfel erneuert. Bei den Felsen sind einige Drahtseile gespannt.
Am Sattel biegen wir zum Bovški Gamsovec ab. Vor kurzem stand noch an der Stelle, wo man den Weg verlassen muss, ein Steinmann und ein altes Schild. Gestern war es nicht mehr da. Trotzdem kann man den weiten Kar unter dem Pihavec nicht verfehlen. Wir verlassen den Weg und steigen über Schuttfelder zum Felsenabbruch unter dem Pihavec auf. Wir stoßen auf eine Gedenktafel für Tinet Mihelič.
Die Tafel steht am Eingang in eine enge und steile Rinne. Die Schwierigkeit hat uns etwas überrascht. Man muss eine kurze, aber völlig glatte Felsplatte erklettern. Einen festen Griff fanden wir unter dem Fels links.
Wahrscheinlich gibt es noch einen anderen Übergang, aber gemäß der Beschreibung im Führer hielten wir uns an den genannten.
Auf dem weiteren Weg zum Gipfel des Pihavec stießen wir auf keine größeren Schwierigkeiten. Das Gelände ist steil natürlich, aber man kann es in Zickzack angenehm durchqueren. Unter dem Gipfel gingen wir nicht zum Sattel Čez Kamen, sondern mehr links (westlich) und dann zum Gipfel. Unter dem Gipfel stießen wir trotzdem auf einen Weg, der von den Kriški Podi kommt.
Wir stießen auch auf Gämsen nasmeh, die faul unter dem Gipfel grasten.
Der Gipfel bot wunderbare Ausblicke nasmeh. Wir konnten uns kaum aufraffen weiterzugehen.
Wir stiegen über den Sattel Čez Kamen auf dem "normalen" Weg zu den Kriški Podi ab. Direkt unter dem Gipfel des Sattels ist eine ziemlich lästige Rinne dick mit Schutt gefüllt. Zum Glück hat Pihavec nicht viel Besuch, da hier fallender Schutt definitiv ein Problem ist eek.
Auf den Schuttfeldern unter Pihavec entschieden wir uns noch für einen Besuch der Šplevta unter Pihavec. Im Führer lasen wir, es sei ein leichter Anstieg, was aber bei weitem nicht zutraf.
Durch das Schuttfeld kämpfen wir uns zum Grat zwischen Pihavec und Šplevta. Unter dem Grat queren wir zur Šplevta und steigen direkt am Fuß zum Gratgipfel auf. Den Gipfel nahmen wir etwas rechts in Angriff, da uns die glatten Platten direkt zum Gipfel nicht zusagten. Bald waren wir uns einig, dass der Anstieg etwas schwieriger ist als z.B. der zu Morež. Zum Glück kürzer.
Auf dem Gipfel wieder Fotos in alle Richtungen. Für den Abstieg wählten wir den Weg direkt über den Grat zum Sattel. Der Zustand des Felsens überraschte uns. Stellenweise völlig fest, stellenweise völlig bröckelig. Vom Grat querten wir dann eine steile Rinne, aus der wir etwas über dem Sattel selbst herauskletterten. Abstieg über glatten Felsen war dann unvermeidbar.
"Genug für einen Tag", waren wir uns einig und dann vor dem Pogačnikov dom bei Bier nasmehmežikanje erlebten wir die schöne Tour nach. Rückkehr über Sovatna.

Bilder: http://www.petersfoto.si

http://www.petersfoto.si/thumbnails.php?album=datebrowse&date=2012-09-11

Pihavec vom Luknja-Sattel und Šplevta Unter dem Gipfel Pihavec1
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foxy11. 09. 2012 21:56:12
hammer gut, gratuliere....ich nur zum Križ dieses Wochenendevelik nasmeh

diese Šplevta sieht nicht schlimm aus, aber glaub dir aufs Wort, geh nicht hingucken
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lijaneja11. 09. 2012 22:11:04
Foxy, geh nur zur Šplevtica. Vergleich mit Morež hält nicht mal annähernd.
Kein böses Blut, Peter.
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peter212. 09. 2012 06:45:44
Nein, je nach Geschmack. Sicher gibt es Abschnitte, die genauso oder steiler sind. Da waren wir uns einig. Auch der Fels beim Rückweg über den Grat nicht zuverlässig. Aber Aufstieg vom Sattel unter Šplevta zum Gipfel natürlich viel kürzer als zu Morež. Gipfel definitiv nicht für jeden, wer aber an Kraxeln auf Weglosen gewöhnt ist, bekommt volle Befriedigung.
Noch was. Oben ist sogar Metallkasten mit Gipfelbuch. Wenn jeder Besucher eingetragen hat, hatte der Berg dieses Jahr 15 Berggänger.
Viel Erfolg, aber vernünftig mežikanje

http://www.petersfoto.si/thumbnails.php?album=datebrowse&date=2012-09-11
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merkur12. 09. 2012 16:22:27
Im etwas schwierigen, exponierten und stellenweise bröckeligen Gelände kann manchmal schon ein Schritt neben der idealen Linie das Gesamtgefühl und die Schwierigkeitseinschätzung ändern. Beim Šplevta haben wir alle, die vor dem ersten Besuch diesen Satz aus Miheličs JA-Führer gelesen haben, wohl etwas ganz Leichtes erwartet - fast Spaziergang mit Händen in der Tasche. Aber es war nicht ganz so. Bei mir weiß ich, dass ich die Hände schnell rausgezogen habe. Ungerne vergleiche ich, aber einverstanden, dass man im kurzen Gipfelhang von Šplevta hier und da fest eine vorher geprüfte Felsstelle oder Grasbüschel greifen und fest auftreten sollte. Sonst hoffe ich, dass Peters Fotos gute Werbung für die vernachlässigte Schwester gemacht haben, die neben dem mächtigeren Bruder verweilt. nasmeh
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PV12. 09. 2012 21:55:05
Der Weg vom Pihavec in der beschriebenen Richtung /abwärts über Schutt/ ist super - hinauf von Kriški Podi ist das Schuttfeld jezenjezenjezen. Šplevta ist.... schön... aber vorsichtig... Vom Sattel am Ende des Schuttfelds unter Pihavec ist der Anfang o.k. auf grasigen "Stufen", der Gipfelanstieg aber.... bröckelig.... steil.... Wahrscheinlich gibt es auch eine bessere Variante als die, die wir gewählt haben....Wir waren oben Anfang August... nasmeh
Šplevta1
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taubi422. 08. 2017 23:50:51
Heute habe ich Šplevta auch besucht. Ich bin über Sovatna und weiter zum Pogačnik hochgegangen. Den markierten Weg habe ich gleich nach dem Abstieg von der unverkennbaren langen horizontalen Gredene verlassen und auf etwa gleicher Höhe bis zum Schuttfeld unter Pihavec fortgesetzt. Als ich zum Weg kam, der vom Pogačnik zum Pihavec führt, bin ich darauf bis zu einem schlecht sichtbaren Steg aufgestiegen, der das Schuttfeld in Richtung des Sattels zwischen Pihavec und Šplevta quert. Der Steg ist aus der Ferne eigentlich gut sichtbar, aus der Nähe aber wirklich schlecht. Vom Sattel bin ich zuerst auf einfachen grasigen Bändern am Osthang aufgestiegen. Dann geklettert zuerst auf glatten Platten, als diese endeten auf schuttigen Steilhängen bis zum Gipfel. Wüsste ich, dass es einen einfacheren Abstieg gibt, wäre dieses Klettern ein großer Genuss gewesen, so hat mich die ganze Zeit der Rückweg gesorgt. Wirklich beim Rückweg hat es mich etwas gedrückt r..... bis ich mich zu den glatten Platten durchgekämpft habe. Es ist wahr, dass die Griffe darauf klein und spärlich sind, aber 100% sicher. Deshalb fühlte ich mich darauf, anders als Peter, viel besser als im Schutt.
Natürlich sobald man unten ist, ist alles Schlimme vergessen.
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bos28. 10. 2019 22:16:58
Gestern sind wir die Route Vrata - Luknja - Pihavec - Šplevta - Bovški Gamsovec - Luknja - Vrata gegangen.
Abstieg vom Pihavec ist natürlich auf eigene Verantwortung, die Sicherungen sind noch in gutem Zustand, aber natürlich am besten, wenn niemand vor oder hinter dir ist, weil viel Schutt.
Šplevta - definitiv kein Spaziergang mit Händen in den Taschenjezik.
Es war ein schöner Tag umgeben von Steinböcken und Ausblickennasmeh.
Triglav schon in der Sonne1
Škrlatica und Spodnji Rokav leuchten2
Herbst ist da, Abbiegung zum Bivak3
Biwak unter Luknja4
jetzt ohne Laub ist es auch aus der Ferne gut sichtbar5
an Luknja biegen wir rechts ab6
beim Wegweiser gehen wir links in die Sonne7
Richtung Kamin8
Kamin9
Blick auf Očak10
Fortsetzung bis zum Sattel11
wo sich der Blick zur anderen Seite öffnet12
noch eine Šplevta (Indijanec)13
noch ein Stück bis zum Gipfel mit Blick auf Steno14
Aussicht vom Gipfel vom Bavški Grintavec bis zum Mojstrovke-Grat15
Bavški Grintavec16
Grat der Pelci, dahinter Montaž, links Grat bis Briceljka, ganz hinten links Žrd17
Veliki Ozebnik, Jalovec, Šite und Mangart18
Goličica19
Razor20
Blick von oben auf Šplevta21
Oberfläche des Zgornje Kriško jezera22
Visoki, Srednji und Spodnji Rokav23
Abstieg, bei dem man auf rollende Steine achten muss24
Querung bis Šplevta25
auf Šplevta leben Gämsen26
in diesem Jahr inklusive uns 15 Einträge27
Pogačnikova koča na Kriških podih28
Križ und Stenar29
Stenar und Bovški Gamsovec30
Trentski Pelc31
Gipfel über Kamen und Pihavec32
König der Berge33
waren zusammen drei gleiche Männchen34
prächtiges Geweih35
links Stenar, wir zwei rechts36
Auf dem Bovški Gamsovec37
Etwas Klettern38
beim Aufstieg trifft man diesen Einsiedler39
vom Gipfel Richtung Planja und Razor40
auf der anderen Seite Očak mit Kredarica41
unteres Kriško Jezero42
Abstieg hinter Luknja43
Wand44
trifft auch diese drei45
Luknja und Plemenice46
Grat Cmir - Begunjski vrh47
Ich lag auf der Baba und schaute durch die Luknja in die Zadnjica.48
Herbst in den Vrata49
Aljažev dom im Winterschlaf50
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ljubitelj gora24. 05. 2020 22:47:23
Zadnjica-Šplevta-Pogačnikov dom. Super Wetter und Ausblicke. Keine Probleme bis Pogačnikov dom.
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Julijec11. 09. 2021 13:52:57
Für einen guten Morgen Besuch auf Pihavec. Der Weg von Luknja ist gut beschrieben, aber ab dem Kamin mehrere mögliche Varianten, alle ziemlich steil. nasmeh Für die Fortsetzung zum Bovški Gamsovec denke ich, dass Abstieg bis zur Mihelič-Platte obligatorisch ist, dann gleich an der Wand über Schutt zum markierten Weg und nicht zu viel Höhenmeter verlieren. Jedenfalls sind die jetzigen Tage sehr schön für Hochgebirge, lang, warm genug und nicht zu kalt. Noch massig Besucher in Vrata.
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