| Keko3. 06. 2014 22:14:39 |
Da uns die ausgerüstete Route Steber + obere Variante V-/III 160m in der Gradiška-Tura, die wir vor einiger Zeit geklettert haben, sehr gefallen hat, haben meine Frau und ich uns diesmal entschieden, die längste Route im Vipavatal zu klettern, nämlich die ungesicherte Nikolaj-Route IV/II-III in Länge 375m, die in der Podraška-Tura liegt. Auto haben wir am Parkplatz bei Gradiška-Tura gelassen und sind zu Fuß zur Kirche hl. Nikolaus gegangen. Die Route beginnt mit gutem III, führt durch Gestrüpp und vor mir taucht schon eine senkrechte Platte auf, die der schönste und schwerste Teil der Route ist, da sie am linken Rand über die Platte verläuft, die paklenica-kompakt ist und ausreichend strukturiert, dass Klettern nicht schwierig ist. Es folgt ein Teil der Route, der ziemlich begehbar ist und das Seil fühlt sich am besten am Rücken wohl. Schwierigkeit steigt allmählich an und so greife ich wieder zum Seil, das aber mehr für die Psyche ist, da alles wie Zähne nach einem Backenzahnausbruch herausragt und sicher ist, Zwischensicherung schwerer zu setzen. Na ja, wenigstens war die Frau ordentlich gesichert. Schöner sind wieder die letzten zwei Seillängen, da der Fels wieder kompakter ist und hier führt auch die Frau die letzte Seillänge. Oben phänomenale Ausblicke weit herum, bei meist bewölktem Wetter und angenehmer Temperatur deutlich unter 20 Grad. Dann am Grat weiter zur markierten Steig, die von Abram zur Gradiška-Tura führt und darauf absteigen zum Auto. Vom Auto hin und zurück zum Auto genau sechs Stunden.
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