| turbo30. 07. 2023 16:39:55 |
Naturpark Fanes-Sennes-Braies Ausgangspunkt für die Tour hatte ich beim Gasthaus Bad Bergfall, guten Kilometer von der Talstation der Gondel Olang-Valdaora, die zum Kronplatz führt, talaufwärts. Nachts hat es geregnet, daher war der Weg durchnässt, hohe Gräser und Gebüsch daneben nicht minder, ich selbst bald nach Start gleich. Bis zur Scharte zwischen den Bergen nur Reh getroffen, das ich kaum bemerkte, regungslos tiefer im Gras stehend, und jüngere Dame, sie ließ sich nicht übersehen. Khm... Wetter hoch unter Scharte bewölkt und neblig, dann besser, aber nicht makellos. Wind, der an der Dreifingerscharte ziemlich stark war, weder vorher noch nachher, keine Probleme gemacht, beim Abstieg noch zu wenig, um überhitztes Gesicht zu kühlen. Von Scharte absteigend weiter zum Hochgebirgsweiher Le De Fojedöra (Lago de' Colli Alti), wo ich den Kühen drüben zugewinkt und mir etwas Ruhe gegönnt habe, in der ich mir Seele natürlich ordentlich angetrunken habe. Gehört sich so und nützt, zumindest mir. Erster Gipfel Punta Tre Dita von hinten, da ich den Ausflug möglichst rund machen wollte, Anello ist halt Anello. Gipfel nur mein, wie außer Reh und jüngerer Dame ganzer Anstieg hierher und etwas weiter. Ausblicke herrlich trotz Nebel und Wolken, Kronplatz erkannt, natürlich auch mein Apartment deutlich tiefer, und Ort Pieve di Marebbe, wohin ich vielleicht mal im Winter mit Tourenausrüstung fahre. Zum nächsten Gipfel Piz da Peres nicht weit, nach Abstieg zur Scharte, wohin ich morgens knietief nass kam und jetzt trocken wie Pfeffer, wartete etwas Aufstieg und schon war ich einer von paar Dutzend, die sich mehr oder weniger ums Gipfelkreuz der Berges drängten. Nichts zu machen, beliebter Gipfel, recht einfach erreichbar, unter Gipfel führt auch Klettersteig, natürlich massenhaft besucht. Trotz Gedränge hier auch etwas gesessen, umgeschaut und durstig gelöscht, dann flott Fuß in Pfad gesetzt und Ausflug fortgesetzt. Morgens unsicher wegen Wetter, daher von diesem Gipfel zwei Optionen Weiterweg, kürzer und länger. Da Wetter noch eine Weile nicht zicken würde, natürlich längeren Weg gewählt und so zum Pass Passo Furcia (Ju de Furcia, Furkelpass) abgestiegen, nicht nah und von da noch weiter heim. Abstieg zum Klettersteigausgang voll, dann ziemlich einsam, genau wie ichs am liebsten hab. Weg zum Pass wunderbar, abwechslungsreich, Wieschen, malerische Übergänge, Schuttgelände, auf eigene Weise wild trotz Markierungen, wirklich schön. Am Pass etwas Straße lang zum Ende künstlichen Sees, da mit Navigation Wanderweg getroffen, kein Schild kein Markierung, letztere erst etwas tiefer gefunden. Wanderweg später zurück zur Hauptstraße, etwas darauf, dann wieder runter zur Steige und tik tak schon beim Berggasthaus Trattes, wo ich mir einen Krug erfrischendes Hopfengetränk erhofft. Aber zuckerschnuck, an Tür: "Chiuso, geschlossen". Hab nicht aufgegeben, an halb offene Tür geklopft, freundliche Dame nach Weiterweg gefragt, da Ende kein Anstieg wollte bei Startabstieg. Unsere Karten an Wand und mein Telefon geschaut, Steige passten, gemerkt wo auf Weiterführung achten. Dann geklagt freute mich auf Getränk aber geschlossen... Verstand Kummer und Bedarf, gern Krug frisch gezapft serviert. Größten verfügbar. Joj wie er saß, vor Neigen dankbar gestreichelt. Weiterabstieg perfekt hingelegt nach sieben ein halb Stunden frohen Mutes tollen Ausflug beendet.  Fotos von Tour zu viele um alle hier zu posten. Am Ende Blogbeitrag Link zu Fotoalbum, hier nur erster Geschmack  https://tubojan.blogspot.com/2023/07/punta-tre-dita-dreifingerspitz-in-piz.html "Aufzeichnung des gewanderten Wegs"
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