Rocher de Bellevarde 2842m, Cascade du Pisset
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| viharnik11. 07. 2010 09:38:11 |
Am nächsten Tag mache ich mich morgens auf zum Hausberg, von dem die Skipiste des Weltcups in Herrendisziplinen verläuft. Natürlich fährt im Sommer auch die Gondel hoch, aber der Anstieg von hinten ist verlockender. Auf dem Grat vor dem Gipfel bin ich in einer Stunde, wo die Skibereiche beginnen. Von hier aus über Seilbahnen im Winter erreichen wir Tignes oder bis zum Col de l'Iseran und die dortigen Skigebiete. Zum Gipfel selbst steige ich in 2h30min auf, wo ich das Val d'Isère aus rein vogelperspektivischer Sicht erblicke. Dann gehe ich tief ins Herzgebirge und kreuz es zirkulär vorbei an vielen Bächen und Bergseen. Das Gefühl ist wie ein Mondspaziergang. Alles in Schieferstein und niedrigen Wiesen, teils versumpften Bereichen. Auf dem Weg ins Inland traf ich niemanden, später eine Gruppe Wanderer bei den Wasserfällen. Die Brücken zum Überqueren der Flüsse sind gut positioniert und fest. Über dem Plateau ragen nur Dreitausender auf, noch in winterlicher Idylle gehüllt. Gletscher hier erfordern bei Hochtouren Geländekunde und Seilsicherung wegen Schneespalten. Nach Erzählung eines älteren Einheimischen (er sagte, unter glücklichem Stern geboren), endete sogar auf La Grande Motte über Tignes ein Tourengeher tödlich in einer Schneespalte, wo die Bahn direkt unter den 3409m-Gipfel bringt. Die Tour schloss ich durch ein langes Tal ab und verband die zwei längsten Wanderwege der Karte. Viele Eindrücke vom Geländeweg. So vergingen hier meine Tage vorwiegend in schönen Bergen, den Rest abends widmete ich Essen, Erholung und Beobachtung des nahen Stadttreibens.
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