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Forenliste / Slowenien / Dolomiten / RODA DE VAEL - ROTWAND 2806m

RODA DE VAEL - ROTWAND 2806m

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JORDAN7. 08. 2016 18:38:42
Letztes Wochenende besuchten wir die Rosengarten-Gruppe in den Dolomiten. Mit der Bahn (einfach 8,5€) fuhren wir von Pera di Fassa zur Hütte
Ciampiede auf dem gleichnamigen Plateau. Auf Weg 545 weiter zur Hütte Roda de Vael (1,5h). Von der Hütte zum Sattel Vajolonpass auf Weg 541 und später 551 (1,15h). Am Sattel ausgerüstet für Ferrata und in 35min Gipfel erreicht. Ferrata nicht anspruchsvoll und gut gesichert. Vom Gipfel abgestiegen zur Rinne wo Abstiegsferrata ist, wir überschritten die Rinne und kletterten die steile Wand (gut gesichert) unter Turm Torre Finestra. Weg abwärts zur Gabelung wo wir uns wegen Bedrohung vom Himmel leider entscheiden mussten nicht rechts auf Masare-Ferrata weiterzugehen. Sofort links in Kamin über Leiter und Drahtseile bis Ende/Anfang Masare-Ferrata. Übernachtet in Hütte Roda de Vael (40€ HP mit Schlafrabatt), Personal sehr freundlich. Leider Wetter Sonntag/Montag stark verschlechtert sodass statt geplanter Ferraten Santner und auf Catinaccio d'Antermoia Sonntag nur Weg (549) zur Rosengarten-Hütte und nach 2std. Zwangstrocknung in Hütte weiter auf Weg (550) über Sattel Tschagerjoch zur Vajolet-Hütte wo geschlafen/getrocknet. Für besagten Weg im Starkregen 3h. Montag abgestiegen auf Straße zur Gardeccia-Hütte von wo alle halbe Stunde Taxibus (einfach 6€, Rp. 10€) zum Einstieg ins Tal.
RODA DE VAEL - ROTWAND 2806m Val di Fassa Tal1
RODA DE VAEL - ROTWAND 2806m Ciampiedie Hütte2
RODA DE VAEL - ROTWAND 2806m links Torre Finestra, rechts Roda de Vael3
RODA DE VAEL - ROTWAND 2806m zum Rifugio Roda de Vael4
RODA DE VAEL - ROTWAND 2806m von der Hütte auf Weg Nr. 5415
RODA DE VAEL - ROTWAND 2806m links auf Weg Nr. 551 zum sichtbaren Graben6
RODA DE VAEL - ROTWAND 2806m zum Sattel Vajolon7
RODA DE VAEL - ROTWAND 2806m Klettersteig Roda de Vael8
RODA DE VAEL - ROTWAND 2806m Blick zurück auf den zurückgelegten Weg9
RODA DE VAEL - ROTWAND 2806m Gipfel, im Hintergrund rechts Sella-Gruppe, links Sassolungo-Gruppe10
RODA DE VAEL - ROTWAND 2806m Abstieg zur Rinne11
RODA DE VAEL - ROTWAND 2806m Abstieg zur Rinne12
RODA DE VAEL - ROTWAND 2806m Ausstiegswand aus der Rinne13
RODA DE VAEL - ROTWAND 2806m Abstiegsklettersteig Roda de Vael14
RODA DE VAEL - ROTWAND 2806m Torre Finestra15
RODA DE VAEL - ROTWAND 2806m Abstieg zur Hütte Roda de Vael durch .....16
RODA DE VAEL - ROTWAND 2806m Preduh17
RODA DE VAEL - ROTWAND 2806m Preduh18
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Trobec26. 09. 2022 01:26:23
Am letzten Tag dieses Jahres Urlaub in Dolomiten. Ursprungsplan etwas ambitionierter, aber das war wohl Maximum was Wetter diesen Tag erlaubte.
Schade um verpasste Ausblicke... aber größerer Schade wäre fauler Urlaubstag velik nasmeh

https://trobec.blogspot.com/2022/09/dolomiti-2022.html
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zokipoki26. 09. 2022 08:14:05
Eh, dieser Faulenzertag wiegt die schönen Momente nicht auf! Genießt!
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bagi7. 10. 2025 15:48:07
Für erneuten Besuch des Rosengartens haben wir uns noch einen Tag genommen. Erster Tag hat so gut gefallen, dass es Sünde wäre woanders hinzugehen (hier). Diesmal markante Roda di Vaèl als Hauptziel gewählt, aber möglichst umwegig großes Grinsen.

Gestartet nahe Passo Carezza. Parkplatz kostenlos und auch Wegbeginn mit ersten Schildern. Führte uns zuerst vorbei Rif. Paolina, dann lange aussichtsreiche 552 bis Rif. Fronca. Direkt dahinter Markierungen für Santnerpass-Klettersteig, hoch zum Sattel. Dort überrascht von neuem Rif. Passo Santner und vorbei berühmte Vajolet-Türme ab zu Rif. Alberto und weiter Rif. Vajolet und Rif. Preuss. Hüttenmeer, aber Saison unmöglich zu buchen. Unglaublich besuchte Gegend, solche Massen nur noch in Sexten.

Rückkehr über Weg 541 zum Passo-Zigolade-Sattel und gut 1 km dahinter rechts auf 551 Richtung Roda di Vaèl. Gipfel hat leichten Gratklettersteig, daher viele Wanderer von hier. Anders auf Gegenseite, wo wir Kreis fortsetzten. Enger Scharte Sforcela de le Rode verhindert Massenbesuch, kurzer Abschnitt braucht mehr Können als ganzer Steig auf anderer Seite. Schnell drüber und Abstieg zu Hütte Roda di Vaèl und weiter ins Tal auf 548. Zu schnell Kreis geschlossen und weiter toller Tag im Rosengarten Lächeln. Mehr in Fotogeschichte…

Koordinaten Start (Passo Carezza): 46.4046708N, 11.6135003E
Wir parken in der Nähe des Passes Passo Carezza, wo auch die ersten Wegweiser sind.1
Die Dolomiten Latemar sind die Ersten, die das Morgensonne abbekommen. Wir beide werden noch lange im Schatten sein2
Zuerst steigen wir zur Hütte Rif. Paolina auf, dann folgt eine lange Querung zur Hütte Rif. Fronza3
Der Quergang mit Markierung 552 ist äußerst aussichtsreich. Hier gibt es auch viele geologische Besonderheiten4
Die Fronza-Hütte ist größer und hat rund 60 Lagerplätze. Sie gehört zum CAI, was solide Preise für Übernachtungen bedeutet5
Direkt hinter der Hütte sind Hinweise auf den Santnerpass-Klettersteig, der meist B/C Schwierigkeit hat6
Am Anfang einige Drahtseile, dann langer gemütlicher Gehabschnitt bis zum eigentlichen Klettersteig-Anfang. Sicherungsausrüstung noch nicht nötig7
Wenn der Schuttweg endet, beginnt die echte Klettersteig8
Der Fels ist hervorragend, sodass oft keine Sicherungen sind. Das S auf dem Fels bedeutet Klettersteig Santnerpass9
Viel komplett freies Klettern bis schwache II10
Genug Markierungen, richtige Richtung nie fraglich11
Technische Hilfsmittel an allen schwierigen Stellen verfügbar12
Gleiches gilt für exponierte Passagen13
Erster von zwei schwierigeren Abschnitten. Rinne exponiert trotz Sicherungen14
Einstieg ist einfach15
Rinnenübergang jedoch schwierig, erfordert passende Erfahrung16
Direkt danach der nächste schwierigere Abschnitt17
Der Kamin ist gut gesichert, wegen der Schwierigkeit entsteht aber sofort ein Stau.18
Wir sind schnell vorbei, es folgen noch einige kräftigere Züge.19
Wir sind schon im Gipfelbereich der Via ferrata, direkt vor dem Passo Santner.20
Die Überraschung ist vollkommen. Vor einigen Jahren gab es hier eine Baracke als Schutzhütte, jetzt das hier.21
Natürlich gehen wir sofort das neue und moderne Hüttchen besuchen, das trotz seiner besonderen Form perfekt mit der Umgebung verschmilzt.22
Die Hütte ist vollständig fertiggestellt, ihr Bau von nichts bis zum jetzigen Zustand hat nur etwas über ein Jahr gedauert.23
Foto des Schutzhüttchens aus 2019 am selben Ort, wo jetzt die neue Hütte steht.24
Aktuelles Aussehen, alles ist dem Hochgebirge untergeordnet. Die Hütte steht in 2734 m Höhe.25
Nach dem Besuch der neuen Errungenschaft steigen wir ins Tal der Vajolet-Türme ab, das ein Paradies für Kletterer ist.26
Auch die Hütte Rif. Alberto ist vollständig renoviert. Hier haben wir schon übernachtet und es war eine tolle Erfahrung :)27
Es folgt der Abstieg zum Rif. Vajolet und Rif. Breuss, wo wir schon am Vortag waren.28
Hier wird sehr auf die Ordnung der Hütten und Wege geachtet. Arbeiter reparieren gerade den Weg, der meiner Meinung nach nicht viel fehlt.29
Gleiche Geschichte wie gestern. Überall Menschenmassen, und es ist nicht mal Wochenende.30
Wir überspringen den Hüttenbesuch und machen uns direkt auf den Weg.31
Wir fahren auf dem oberen Weg weiter. Am Vortag kamen wir auf der unteren Straße.32
Wir folgen der 541 zum Passo Zigolade, die den Zusatz *nur für Erfahrene* hat.33
Der Weg windet sich langsam bergauf, der Blick zurück ist göttlich :)34
In diese Richtung gehen wir.35
Von hier an kommt der Übergang über einen tiefen Graben, den wir schon kennen.36
So geht das :)37
Die Fortsetzung auf Weg 541 ist von hier an problemlos.38
Auf der anderen Seite des Passes Passo Zigolade.39
Dahin durch müssen wir :)40
Die Wand ist noch mächtiger, als sie aus der Ferne wirkt.41
Wandererzähler mit Warnung, ihn nicht zu fotografieren. Wahrscheinlich klauen sie sie.42
Etwas weiter ist der Abzweig zur Ferrata auf Roda di Vaèl. Wir begeben uns auch dorthin.43
Zuerst muss man zum Sattel hochsteigen.44
Dabei helfen zahlreiche Stufen.45
Auf diesen markanten Gipfel gehen wir. Die Ferrata verläuft entlang des Grats.46
Zum Bergfuß führt noch ein Stück leichter Weg.47
Hier endet das bequeme Laufen. Viele rüsten sich aus, daher beeilen wir uns.48
Abschnitt des Aufstiegs auf der Ferrata.49
Insgesamt etwa A/B-Schwierigkeit.50
Auf dem Gipfel, Roda di Vaèl, 2806 m.51
Die Aussicht ist herrlich :)52
Von dort sind wir gekommen …53
Hierher gehen wir. Überraschenderweise niemand aus dieser Richtung.54
Bald erinnern wir uns an diesen Übergang, den wir schon einmal überquert haben.55
Die Schwierigkeit ist bei weitem größer als jedes Detail der vorherigen Ferrata, daher weniger Besucher von dieser Seite.56
Scharte. Es folgt nur noch der Aufstieg.57
Die Stahlseile sind gespannt, die Wand senkrecht.58
Schwierigkeiten im Rahmen C, der Übergang ist aber kurz und gut gesichert.59
Wir sind schon fast über den Bruch.60
Zum Glück müssen wir nicht da hoch zum Kreuz klettern :)61
Der Weg geht tiefer und führt uns bald zum Abzweig zur Roda di Vaèl-Hütte62
Da unten müssen wir hin, für die Masarè-Klettersteig fehlt uns nämlich die Zeit63
Aber auch der Abstieg hat eine Überraschung :)64
Der Abstiegspassage versteckt sich in einer engen Spalte zwischen den Felsen65
Es ist so eng, dass wir uns mit den Rucksäcken kaum durchzwängen66
Auch weiter gibt es noch einige Stahlseile, dann beruhigt sich der Abstieg67
Rif. Roda di Vaèl, Eigentum CAI68
Wir halten kurz an, dann setzen wir den Weg auf 548 fort69
Neben der CAI-Hütte steht die kleinere Baita Pederiva im Privatbesitz70
Noch ein bisschen und der Fels wird sie überwuchern :)71
Durch das ganze Tal verläuft eine Alkatenleitung für Wasser. Praktisch, aber hässlich anzusehen72
Hier sind wir noch nicht gewesen. Der Weg ist sanft mit ausgezeichnetem Untergrund73
Noch bewohnte Alm direkt am Weg74
Von hier an laufen wir auf Schotterstraße75
An dieser Kreuzung schließen wir die Runde. Nur noch ein kurzer Abschnitt zum Ausgangspunkt76
Abschluss eines weiteren herrlichen Besuchs im Rosengarten77
GPS-Track der Strecke. Es ergaben sich 21 km und 2100 Höhenmeter78
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panda8. 10. 2025 08:10:55
gerade mit Genuss warte ich auf eure Abenteuer, um sie zu lesen und die Fotos zu genießen..........wunderbar................Glückwünsche Lächeln
(+3)gefällt mir
bagi8. 10. 2025 14:07:21
Danke Panda, ich habe noch welche auf Lager, aber ganz anderes Gebiet großes Grinsen.
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