Rundweg: Brana-Planjava-Zeleniške špice
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| JTrogar12. 07. 2023 09:01:40 |
9.7.2023: Tradition ist nicht zum Aufgeben da, sagen sie, und wahrhaftig haben wir sie nicht. So fiel die Entscheidung wohin wieder während der Fahrt. Tour: über Bosova via Kaptan nach Brana – über Šija nach Jermanova vrata – über Drenovci-Richtung und NW-Grat nach Planjava – Zeleniške Špice haben wir gestartet und beendet bei Jermanci. Morgen versprach einen schönen Tag. Irgendwo in der Mitte der Bosova-Schlucht erwischten uns die ersten Sonnenstrahlen. Nach wenigen Minuten wussten wir, dass es an dem Tag heiß werden würde. Vom Grat Richtung Kaptan tiefer in der Schlucht bewunderten wir das einzige Tier des Tages, ein Gams, das sich beim Grasen nicht stören ließ. Beim Abstieg von Kaptan zeigte mir Vinko, dass es auch einen einfacheren Übergang hinunter gibt. Auf den wunderbaren Wiesen von Brana genossen wir die Zaubereien des Gärtners Natur. Die Vielfalt der Blumen dort oben ist wirklich groß. Wir waren etwas überrascht beim Erreichen des Gipfels Brana wegen der großen Anzahl Besucher. Bis hierher hatten wir das Gefühl, ganz allein auf dem Berg zu sein. Von Brana schauten wir auf unser nächstes Ziel, Planjava. Abstieg über Šija nach Jermanova vrata ohne größere Probleme. Oberhalb der Hütte legten wir uns nach dem Essen ins weiche Gras und sogen die Schönheiten der Umgebung in uns auf. Wissend, dass noch der größere Teil der Tour vor uns lag, hoben wir bald unsere Ärsche und stürzten uns Richtung Brinškov Kotel. Die Schlucht ins Kotel ist immer noch genauso steinschlagig. Aber der Ausstieg daraus zur Kunaverjeva Polica ist richtig schönes Klettern, bei dem wir den Schutt von vorher schnell vergaßen. Das steile Querung von der Polica zum NW-Grat forderte von uns ziemliche Konzentration und Kraft. Das Gespräch verstummte für eine Weile. Auf der Einstiegsrasse zum Grat ist so ein schöner Platz zum Genießen, dass wir uns natürlich aufhalten mussten. Unsere Beine freuten sich auch darüber. Vor Begeisterung beim Blick auf das bereits Erklimmene brüllten wir aus voller Kehle, dass es weit hallte. Auch über den Grat ging es uns gut. Abwechselnd suchten wir die richtigen Übergänge. Vinko war immer überraschter über die Weiten der Planjava. Auch der Gipfel Planjava war nicht leer. Wir, an Einsamkeit gewöhnt, stiegen lieber zur Wiese am Höchsten Rand der Zeleniške ab und gaben uns dem Genuss vor dem Finale unserer Tour hin. Dort sagt mir Vinko, er hatte nur 1,5 Liter Wasser dabei und hat noch ganz wenig. Verdammt, wie hast du das ausgehalten, wo ich schon fast drei geleert habe und noch durstig wie eine Schlange war. Bei fast leeren Schläuchen konnten wir unseren Durst beim Gehen nur mit Blicken auf die kalten Tolmune Wasser unten im Repov Kotel stillen. Beim Abstieg erinnert mich das problematische Bein, dass es mehr geschont werden muss und die gesunde und Hände mehr genutzt. Aber es ging ganz gut so, nur Vinko musste neben dem schweren Abstieg noch mein Gejammer anhören. Nebeška lojtra ist immer noch himmlisch, nur ein kleinerer Einsturz darauf, der sie noch zusätzlich aufpeppt. In der Schlucht unter Stanič trafen wir zwei Kroaten, die vom Klettern über Kovačnica zurückkamen. Die Tolmune im Repov Kotel setzten den Schlusspunkt unserer Tour. Nach der konkreten Erfrischung setzten wir wie neu geboren fort. Es war schwer, es war schön. Schwer haben wir schon vergessen, schön bleibt für immer in unseren Erinnerungen. Lp und sicheren Schritt allen von unter den schönen Golte, Janez
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| coffee12. 07. 2023 09:19:56 |
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| gams112. 07. 2023 09:44:49 |
wow euch wirklich Gratulation, zu allen dreien "auf einen Streich" ... und nicht nur Mücken-Kletterei 
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| ejti12. 07. 2023 15:52:55 |
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