| djimuzl26. 09. 2024 10:01:17 |
Ruševa glava stand seitdem auf meiner „Liste“, als ich die Beschreibung des Anstiegs dazu im Online-Kletterführer über die primorske Julijci entdeckte, als Turbo sie aber vor einigen Jahren bei Rozkas Beschreibung des Besuchs von Planinica erwähnte, wartete ich nur noch auf eine günstige Gelegenheit. Wie Planinica liegt Ruševa glava ebenso über der Koritnica und unter der Loška stena, mit der sie am Sedlo verbunden ist, das sie vom Hang des Votlega vrha trennt. Ihr Gipfel bietet ebenfalls schöne Blicke auf die prächtige Wand darüber, auf beide führt der Weg über Jagdsteige. Ich machte mich am letzten Samstag des Sommers auf den Weg, parkte im Log pod Mangartom. Zuerst überquerte ich auf der Brücke die Predilica, dann die Koritnica, durchquerte den eingezäunten Weideacker und suchte hinter dem Zaun den Fahrweg, dem ich durch den Wald bis zu seinem Ende bei einem der (trockenen) Rinnen der Kaludrica folgte. Auf der anderen Seite der Rinne suchte ich eine Pfadspur und stieg in die Steigung ein  Zu Ruševa glava führen zwei Waldpfade – der „obere“ (nördliche), der sich etwa am Gratenbereich dieses Berges hält, und der „untere“ (südliche), der anfangs über die Hänge parallel zu den Rinnen mehrerer Bäche verläuft (die sich später zur Kaludrica vereinen), einige davon kreuzt, bis er sich höher entfernt und später nach Norden abbiegt. Etwa hundert Höhenmeter unter dem Gipfel der Glava treffen die Steige zusammen, wegen ihres gemeinsamen unteren Anfangs können wir von einer Rundroute sprechen. Da es Jagdwege sind, sind sie auch so markiert, ihre Nachführbarkeit ist, auch mit Kombination der PZS-Karte – dem Wanderer überlassen, da der Pfad stellenweise verschwindet; am sichersten folgt man den Sägespuren (bzw. anderen forstlich-holzbearbeitenden Werkzeugen ), sowohl im Wald als auch im Buschwerk. Ich folgte zuerst dem „unteren“ Pfad, irgendwo bei 1200 m querte ich den Hang zum „oberen“ Pfad, der mir folgsamer als der zuvor genannte scheint. Der Pfad windet sich höher aus dem Wald ins Buschwerk und dann wieder hinein, doch zum Gipfel ist es nicht mehr weit. Als ich merkte, dass ich am Zusammentreffen mit dem unteren Pfad angekommen war, hatte ich noch 15 Minuten zum Gipfel. Der Gipfel ist weitläufig und buschbewachsen, für die gewünschten Ausblicke in verschiedene Richtungen muss man noch etwas auf dem Rundpfad darauf laufen. Den Rückweg begann ich mit dem Abstieg auf dem unteren Pfad und stellte bald fest, dass der Pfadwechsel beim Aufstieg eine vorzügliche Wahl war, da im Anfang des oberen Teils stellenweise kein (mehr) echter Pfad ist – stieg ab durch aufgerissene Rinnen, steile Mulden… – und die richtige Richtung schwerer zu finden ist… Obwohl der Abstieg über steinigem, bröseligem und ähnlich tückischem Gelände anspruchsvoller ist, ist die Orientierung talwärts doch irgendwie leichter als beim Aufstieg, die Karte hilft auf jeden Fall. Gerade konnte ich aufatmen, als ich tiefer im Wald eine der Jagdmarkierungen sah… Tiefer unten ging ich noch zu einem der Wasserfälle der Kaludrica am Weg.
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