Rušje, Vršac, Čelo, Glava za bajto
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| ljubitelj gora10. 07. 2016 20:31:32 |
Schöne Tour, die ihr gewählt habt.
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| mito300010. 07. 2016 20:45:00 |
Super Tour und gute Beschreibung. Teil der beschriebenen Route (Vršac, Čelo) hoffe ich dieses Jahr zu schaffen.
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| taubi425. 06. 2018 16:09:02 |
Am Sonntag, als das Wetter vormittags wenigstens schön sein sollte, war es aber nicht, sind meine Frau und ich Richtung Travniška-Tal aufgebrochen. Der markierte Weg von Zjabce zur Planina za skalo verdient diesen Namen in der ersten Hälfte mindestens nicht. In den ersten hundert Höhenmetern keine Markierung gesehen. Wir folgten nur mehr oder weniger verlassener Mulattiera. Später tauchten seltene verblasste Markierungen auf Felsen auf. Erst direkt unter der Planina mehr neuere auch an Bäumen. Nach unter zwei Stunden moderatem Gehen ohne Pause erreichten wir die Wegegabelung in 1540 m Höhe, wo auf dem Felsen mit langer roter Linie die Richtung des markierten Weges zu Sedmeri klar eingezeichnet ist. Wir bogen scharf links zur Planina za skalo ab. Obwohl der Weg von hier an unmarkiert ist, wäre es schön, wenn irgendwo stünde, dass er zur Planina führt, da von hier noch nicht sichtbar. Auf der Planina oben, von wo aus etwas tiefer drei aufgegebene Stände sichtbar sind, rechts die Fortsetzung des Weges über Schutt, nahmen wir uns 20 Minuten für Brotzeit und Pause. Wir setzten bergauf über Schutt fort, dann durch Waldgürtel und quer über steiles grasiges Hang zu grasig-felsigem Sprung mit Kette gesichert. Dieser Hang mit Sprung war auf der Tour am anspruchsvollsten, vor allem beim Rückweg, als ihn kurzer Schauer durchnässte. Fortsetzung Richtung Travniška-Tal zu der Zeit, aber bei sonnigem Wetter, ist wohl pure Poesie. Der Steig ist durchgehend mehr oder weniger sichtbar und ständig mit Mini-Mojics (zwei bis drei Steine) ausgestattet. Mein Plan war: Aufstieg auf Plazki kuk (2019 m) und dann Gratüberquerung über Planja (2092 m) und Travniški rob (2141 m) zur Travniška-Škrbina, dann Abstieg ins Travniška-Tal, dazwischen Aufstieg auf Rušje (2008 m). Da das Wetter aber bewölkt war und gelegentlich leicht nieselte, entschieden wir uns, heute nur Rušje zu versuchen. Da auf keiner Karte ein Pfad zum Gipfel eingezeichnet war, zeichnete ich mir im GPS den Weg ein, der mir nach Höhenlinien und eingezeichnetem Ruševje am einfachsten schien. Nach etwa einer Stunde Gehen in 1880 m Höhe bogen wir rechts vom Steig in eine flache wenig bewachsene Mulde ab. Wir stiegen sie problemlos auf und suchten Durchgänge durchs Ruševje in Gipfelrichtung. Nach einer halben Stunde leichtem Klettern und Gehen standen wir am Ziel. Auf dem Gipfel blieben wir 20 Minuten und erlebten auch die einzigen 10 Minuten Sonne. Beim Rückweg ins Tal bauten wir am Abzweig für dieses Tal einen riesigen Mojic (ca. einen halben Meter). Der Mojic steht 2 Meter rechts vom Steig und drumherum mehrere Löcher, die beim Ausgraben von Baumaterial dafür entstanden sind. (Hoffe, nicht angeklagt wegen ungenehmigten Eingriffs im TNP) Gut zwei Stunden später kühlten wir uns schon im erfrischenden Bach Vrsnica ab. Wer ruhige Ecken unserer Berge mag, der möge in diesen schönen Winkel gehen. Man soll sich nicht vor unmarkiertem Weg fürchten, da er bei schönem Wetter gut nachverfolgbar ist. Mit GPS kann man sich sowieso nicht verlaufen.
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| velkavrh14. 07. 2020 19:55:40 |
Trobec - schöne Tour! Dieser Murka gehört zu den roten. Wahrscheinlich zweifarbig.
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| taubi415. 07. 2020 10:09:47 |
Schade, dass ihr nicht auch den Nordgrat zum Vršac gemacht habt. Ich war vor drei Wochen das erste Mal drauf. Der Grat ist steiler und schärfer als zum Čelo, aber mit guten Griffen, sodass der Aufstieg nicht so schwer ist. Für den Abstieg würde ich mich etwas schwerer entscheiden. Auch der Aufstieg zum Plaski Vogel über den Grat ist nichts Besonderes, pure Freude. Auf- und Abstieg würden euch ca. eine Stunde kosten. Natürlich nur für total Schwindelfreie.
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| Trobec15. 07. 2020 10:34:48 |
Plaski Vogel kenne ich, war schon da Haben drüber nachgedacht, aber irgendwann sah's so aus, als würde es sich bezuschen (tiefe Bewölkung), was den V-Grat vermasselt hätte. Beim Čelo haben wir uns den Abschnitt von der Škrbina angeschaut, aber mir kam's vor, als gäb's dazwischen einen Teil/Scharte, der ziemlich schwer wirkte. Und nirgends hab ich Berichte gefunden, dass jemand da langgeht. Also danke für die Info 
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| suhy7. 08. 2022 02:24:12 |
An einem der heißesten Samstagen (37°C in Lj.) haben wir uns für die längste (24,5 km), höchste nach Höhenmetern (2084 m) und bei knappen Flüssigkeitsvorräten im Rucksack (2 l Wasser) durstigste Tour der Saison entschieden. Nicht zu einem besonders beliebten und massenhaft besuchten Gipfel, sondern nur zum weniger bekannten Čelo (2231 m). Kurz vor sechs starten wir von Savica auf markiertem Weg über Komarča am fast ausgetrockneten Schwarzen See vorbei nach Bela Skala, von da direkt durch Zwergkiefern nach Pl. Lopučnica, weiter auf Markierungen zu Velika Vrata, wo trotz unerträglicher Hitze und Bedenken wir uns entscheiden, unser Ziel Čelo anzugehen. Auf kaum erkennbarem Steig, mehr Wegfrei, wo wir unfreiwillig einige scheue Gämsen und pfeifende Murmelti stören, verschwitzt schaffen wir es gegen eins endlich auf den Gipfel zu ziehen. Mühe lohnt sich mit paradiesischen Ausblicken auf umliegende Gipfel. Wir steigen zum markierten Weg ab und peppen den Rückweg auf, damit er nicht zu langweilig wird, mit 700 m angenehmem Abstieg nach Pl. Za Skalo, dann mühsamem 300-m-Anstieg zur Oslova Škrbina, dem im grellen Nachmittagssonne ein weiterer 6 km Marsch folgt, bei dehydrierten Körpern nicht sehr motiviert zur Hütte auf Komna. Alles, was uns im letzten km antreibt, ist der Gedanke an zwei Runden erlösender kalten Radlers. Aber Tourismus hat leider zugeschlagen! Das klimpernde Geld von gierigen ausländischen Bergwanderern hat das Personal slowenischer Hütten verlockt und verdorben, sodass sie für satte 9 Euro zwei ausgetrocknete Elende gnadenlos abweisen, als sie kaum noch lebend auf zwei Beinen zum Hüttentor schleppen und auf allen Vieren darüber zum Tresen, wo halb tot sie kaum herausbringen, zwei Dosen kalten Radler zu bestellen. Und wenn das endlich in die Dunkelheit des Verdauungstrakts versinkt, binden sie sich für kurze Zeit die Seelen. Bei solchen Preisen reicht eine Runde Hydration fürs Überleben, schließen sie schnell, säuern lächelnd die salzige Rechnung ab und machen sich, als wieder etwas Leben im Körper ist, zurück ins Tal auf. Trotz dieser Erfahrung haben wir die ganze Tour unermesslich genossen Živa und Miha. https://www.gpsvisualizer.com/display/20220806131617-28228-map.html
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| lijaneja7. 08. 2022 06:54:43 |
Sehr schön geschrieben, mit noch schöneren Bildern. Den neuen Goldgräbern an den Hütten gebe ich keinen Fick.
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