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| rezist24. 01. 2017 19:32:14 |
Mitten in der Nacht sind Rok und ich nach Österreich aufgebrochen, genauer in den Ort Heiligenblut, und von dort sind wir zum kleinen Dorf Oberschachnern hochgestiegen, wo wir das Auto geparkt und mit dem Aufstieg begonnen haben. Es gab keine Markierungen und keine Wegweiser, auch keine Spuren, daher gingen wir nach Gefühl. Natürlich war dieses Gefühl völlig verfehlt, und wir haben uns halt ein paar Mal ein bisschen verlaufen.  Als wir endlich über die Waldgrenze kamen, erblickten wir den Vorgipfel des Sandkopfs, und erst hier wurde uns klar, dass vor uns noch ein sehr langer Weg zum Gipfel lag. Der Wille wurde immer geringer, Energie war nicht mehr viel da, aber trotz allem hielten wir durch, und nach einigen Stunden kamen wir endlich am Gipfelhang des Sandkopfs an. Da von hier aus wegen starkem Wind vor einigen Tagen alles kahl war, machten wir uns zu Fuß zum Gipfel auf. Ich bekam neuen Elan, neue Hoffnung.  Nach weniger als einer halben Stunde weiterem Gehens erblickten wir endlich den Gipfel des 3090 m hohen Sandkopfs. Hier wurde klar, dass es uns gelingen würde. Die Ausblicke waren fantastisch in alle Richtungen, man sah wunderbar den höchsten Gipfel Österreichs - Grossglockner und die anderen umliegenden Gipfel. Bald stiegen wir zum Ort ab, wo wir die Skier gelassen hatten, und stürzten uns ins Tal. Vom Gipfel weiche Kruste, bald herrlicher Pulverschnee, Abfahrt Eins A. Weitere Fotos am Link: http://matevzlavric.blogspot.si/2017/01/sandkopf-3090-m-cudovit-turno-smucarski.html Gruss, Matevž
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