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| mirank27. 06. 2011 17:12:44 |
Mit meiner besseren Hälfte fahren wir schon samstags nachmittags nach Belluno und zum Ausgangspunkt paar km über der Stadt. Der Weg zur Hütte 7. Alpini ist nicht zu steil und verläuft meist im Schatten am Bach entlang, Wasser mangelt nicht. Nach 2,5h nicht recht schnellem Gehen sind wir am Ziel genau richtig zum Abendessen. Hütte ist zwar alt aber das Wirtspaar fürsorglich und freundlich, Aufenthalt dort richtig angenehm. Aufstieg zum Gipfel fortgesetzt sonntags morgens mit halbstündigem Anstieg über Weiden. Bei Porton (Steintor) fängt die Ferrata Zacchi an zum Monolith Gusela del Vescova (2h). Dort die nächste Ferrata Berti die uns in 1h zum Gipfel bringt. Hatten Glück mit dem Wetter, blieben oben eine halbe Stunde staunend über die Aussicht auf Dolomiten (sonst Gipfelteile der höchsten Spitzen neblig hier und da) und Karnien, und in Ferne bekannte Konturen von Montaž und Viš; alles Weitere Richtung Julier schwer erkennbar von hier. Na auch Abstieg ferratig gewürzt und nach 7h wieder in Hütte beim Kaffee. Spaziergang von da zum Auto - unter 2h zählt nicht mehr, geht auf Mulattiere. Auf ganzer Strecke kein Schnee betreten obwohl noch welcher in den Gräben. Ferraten vorbildlich ausgerüstet und solcher Länge und Schwierigkeit wie bei uns keine. Von 7h auf drei Ferraten über 60% in Zajlen!!
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| bagi29. 08. 2025 10:07:57 |
Letztes Jahr haben wir den Dolomitenweg Alta Via 1 gemacht und damals erstmal ins Schiara-Gebiet reingebracht (hier). Abstieg über Marmol-Klettersteig, wo wir die wilde Umwelt bewundert haben. Hat uns sofort gefesselt und wir wussten schon damals, wir kommen wieder. Geschehen ist es heuer, gut ein Jahr nach vorherigem Besuch. Mit etwas Hausaufgabe hab ich eine Rundtour gebastelt, die sich als anspruchsvolles langes Vergnügen entpuppt hat . Plan war ... Parkplatz - Hütte Rif. 7°Alpini - Zacchi-Klettersteig - Berti-Klettersteig – Schiara-Gipfel - Rückkehr über Berti dann Sperti-Klettersteig - Übernachtung Hütte. Neben Plan zwei Überraschungen die den Tag gewürzt haben . Start war Ortsteil Case Bortot über Belluno, darüber Gratisparkplatz um 700m. Ca 30 Autos aber schnell voll. Von da auf bequemer breiter Straße zur Rif. 7°Alpini Hütte. Erinnert an Militär-Maultierpfad aber wohl immer für Versorgung Hütte und Belluno-Wasserleitung. Weg ziemlich lang, knapp 7km. In Hütte kurze Pause und Plausch mit Wirtsleuten, dann zur Wand. Mächtiges Portal im Felsmassiv markiert schon aus Ferne Marmol-Einstieg, teilt Anfang mit Zacchi-Klettersteig. Wenigstens letztes Jahr. Neu ist neue Variante für Marmol die schon D-Kategorie riecht und noch teuflisch bröcklig. Offiziell noch nicht offen, wo wir alte Variante verfehlt haben mir unklar . Als Strafe längere Querung alte Variante bis Zacchi-Einstieg, die sie bald absägen per neuesten Infos. Zacchi tolle alte Schule Klettersteig. Nutzt natürliche Übergänge, Sicherungen an Schlüsselstellen. Viele Leitern, alle zusätzlich nach neuesten Vorschriften gesichert d.h. paralleles Stahlseil. Gleiches höher bei sehr interessanten alten Griffen direkt vor berühmtem Gusela del Vescovà-Turm. Von weitem sichtbar, Steig führt fast hin. Fast weil davor neue Abzweigung zum Schiara-Gipfel, diesmal Berti. Bescheidener ausgestattet mit viel freiem auch exponiertem Aufstieg und für uns später Abstieg. Darauf ziemlich schwieriger stark überhängender Übergang ins obere Stockwerk auf alter Leiter ca 5m hoch. Hier Zeit zum Nachdenken nehmen, dann schnell Sicherungsgerät wechseln. Fortsetzung Mischung freies Gehen und an Seilen bis Gipfel. Von hier weiter zu Marmol-Steig oder zurück zu Sperti-Einstieg möglich. Und das war unser Weg. Vorbei Bivacco Ugo Dalla Bernardina und Gusela del Vescovà-Turm rein ins zweite Überraschung. Sperti-Klettersteig komplett renoviert offen erst seit letztem Jahr 2024. Viele Stellen neu gezogen hält sich nicht voll am alten Weg. Zeigen das auch seltene Markierungen die manchmal ganz woanders abbiegen. Steig makellos ausgestattet führt sicher ins Tal. Aber wie führt ... Umgebung extrem wild und mächtige Wände um dich machen dich winzig. Ursprünglich und adrenalinreich . Schwierigkeit lässt erst beim nächsten Bivacco renoviertem Sperti nach. Folgt unangenehmer Abstiegsteil auf steilem überwuchertem Pfad der kein Ende nimmt. Tiefer noch Sicherungen dann Hütte gesichtet wo wir übernachteten. Draußen renoviert innen wartet noch. Meinem Gedächtnis nach einzige Hütte mit *Klohütten* statt WC-Schüsseln auch Privatsphäre Toiletten wenig. Nächster Tag nur Rückkehr Start. Mehr in Foto-Geschichte ... WARNUNGEN ... Für beschriebene Rundenvariante einige Warnungen. Ganzer extrem langer Marsch mit vielen anspruchsvollen Abschnitten. Wir vom Parkplatz bis Rückkehr Hütte inkl allen Klettersteigen und Schiara gut 12 Std, daher besser zuerst in Hütte schlafen und Steige nächsten Tag. Sommerhitze unser Besuch beigetragen Wände meist sonnige Seite. Wasser geht schnell aus besser mehr als zu wenig. Trinkwasser in Trog bei Hütte. Noch eine Besonderheit dieser Steige erwähnen schwer verständlich: Markierungen. Sehr alt verblasst oft kaum sichtbar. Selbst gute Sicht manchmal schwer Fortsetzung finden geschweige Nebel. Besonders renovierter Sperti. Steig ganz neu seltene uralte Marken. GPS hilft hier schlecht wenige Meter links/rechts falschweg. Vorsicht bei schlechter Sicht. Koordinaten Start (Case Bortot): 46.1831597N, 12.1955850E
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| mosovnik29. 08. 2025 10:50:24 |
Eh, Bagi, das wisst ihr eh schon. Ihr seid Asse, Vorbild für Event-Beiträge, ihr seid....!!! Viel Glück bei euren Abenteuern wo immer sie passieren und habt Spaß 
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| panda29. 08. 2025 11:01:19 |
Herzlichen Glückwunsch an euch beide Ihr seid unermüdlich 
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| bagi30. 08. 2025 05:27:02 |
Danke, danke, nach der Karnischen mussten wir den Ambiente etwas wechseln 
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