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| rozka1. 06. 2011 19:06:30 |
Da das Tal Mrzla voda-Riofreddo für Autoverkehr gesperrt ist, breche ich auch diesmal von Strmec-Log pod Mangartom auf, mit dem Rad über den Predel und etwas tiefer verlasse ich die Straße und nehme eine "off road" Variante, die mich direkt nach Cave del Predil-Rabelj bringt. Ich fahre weiter ins Mrzla-voda-Tal, von hier ist der einzige Begleiter der Mrzla-Bach, der höher durch Stille ersetzt wird. Mit dem Rad komme ich schnell voran und fahre etwas höher als die Abzweigung zur Rabeljska škrbina, dann kann das Rad die Steine auf dem Weg nicht mehr mahlen und obwohl nicht geplant, gehe ich zu Fuß bis zum Prasnigsattel. Ich kehre denselben Weg zurück, aber wie gewohnt sind meine Touren fast immer unterhaltsam und interessant, diese ist keine Ausnahme . Als ich schon auf dem Rad bin und "raste" und versuche den "regnerischen" Wolken auszuweichen die sich sichtbar mehren, spüre ich dass ich einen Stein getroffen habe und die Folge, na ja...leere Hinterradluft, passiert halt , ein leichtes Problem entstand als ich merkte dass ich den "Werkzeugkasten" nicht dabei hatte, der faulenzte zu Hause und da das Tal seeehr lang ist fahre ich einfach weiter zum Ausgangspunkt...und da sich immer alles irgendwie löst und ich mich nicht mit solchen Dingen belaste, fand sich die Lösung in einer freundlichen Einheimischen die mich zum Auto brachte und ich war gerade vor dem Regen zu Hause ...schönes, einsames und langes Tal und Ausblicke auf Wände und Gipfel aus dem Tal wunderbar
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| IgorZlodej20. 01. 2012 16:31:41 |
Wenn die Berge in Nebel gehüllt sind, der Wind weht und Schnee sich ankündigt, ist es Zeit, in das Mrzle-vode-Tal abzubiegen. Dieses romantische Tal zwischen Kamnitem lovcem und Kraljevska špica ist zu Unrecht vergessen. Heute war es etwas melancholisch, aber dennoch traumhaft. Am Anfang des Tals gleich hinter dem Dorf ca. 10 cm Schnee, im Talende fast 40 cm. Das Rauschen des Wassers hörte bald auf und ich genoss die ruhige Stille, nur das gleichmäßige Gleiten der Skier war zu hören. Am Ende überraschte mich der Blick unter die Wände, keine Eisfälle, nur höher einige "Rotz". Ich fahre weiter die schneebedeckte Straße nach Prašnik hoch. Als ich den Hang hochstoße und schon leicht außer Atem bin, klingelt das Telefon, folgt Absprache für morgen. Gerade dann fängt es an zu schneien, erst einzelne Flocken, dann richtiger Schnee. Wie schön. Auf dem Plateau biege ich links hoch ab. Ich erwische einen Pfad, der schon ziemlich zugewachsen ist (alessio, wenn du dich zum Roden entscheidest, helfe ich dir) . Diesmal nicht zum Grat, sondern halte unter einer Fichte an. Schneeflocken fallen, ich trinke Tee und bereite mich zwischendurch auf die Abfahrt vor. Schnee ist weich auf harter Unterlage. Skifahren ist leicht und genussvoll, auch auf der Straße und durch den Wald. Vom Talende zum Auto viele Gleitschritte. Wem das nicht zu viel ist, dem empfehle ich diesen romantischen Talbesuch unbedingt.
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| hanč20. 01. 2012 18:33:55 |
Wie ich den Schnee vermisse, der Balsam für meine Seele ist, deshalb schaue ich mir diese Bilder an, um meinen Durst zu stillen. Ich bin auch gerade von einem Spaziergang zurück, denn auch hier hat es ein bisschen geschneit, so dass es wenigstens ein bisschen wie Winter ist. Sonst sind die Temperaturen wenigstens etwas ähnlich. Wir müssen dem Schnee nachjagen wie Igor
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| IgorZlodej12. 02. 2012 17:02:28 |
Wenn in den Bergen schneit und kalter Wind weht, ist Zajzera die beste Wahl. Auch diesmal hat sie nicht enttäuscht, es war völlig ruhig und leicht schneite es. Ich parke beim Gasthaus Prati Ojcinger, dann über Wiesen zur Straße, die unter die Pellarini-Hütte bzw. zum Prašnik-Sattel führt. Dort habe ich seit Jahren eine nette Waldvariante, die mich höher wieder zur Straße zum Prašnik-Sattel bringt. Schnee nimmt mit Höhe zu und ist natürlich unberührt. Unterwegs ruft mich jemand an , gut, ich halte wenigstens kurz und ruhe. Diesmal habe ich mich durchgetrampelt, super für Kondition, von der man nie genug hat , braucht man in Bergen und anderswo . Fast ein Meter Pulverschnee auf dem Prašnik-Sattel. Dort biege ich rechts ab, wo eh der markierte Weg zur netten Hütte geht. Kurz halten, dann abfahren über den bewaldeten Kamm zur Talmulde. Zuerst bereitet mir der Pulverreichtum auf dem flachen Kamm Probleme, dann nur noch Genuss auf frischem Schnee, der alles pudert. Unten wieder etwas Straße, dann durch Wald. Bier mit Strudel ging im freundlichen Gasthaus Ojcinger (jetzt winters Wochenende offen) sehr empfehlenswert, freundliche Nachfolger der Ojcingers. Sonst 3. Stufe Lawinengefahr in den Julischen Alpen, also vorsichtig.
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| peter212. 03. 2012 11:55:34 |
Eigentlich war der ursprüngliche Plan nur den Besuch des Mrzle-vode-Tals, das sich dann bis zum Prašnik-Sattel ausdehnte. Wie oft sind wir schon am Dorf Mrzla voda vorbeigefahren und haben uns immer vorgenommen, irgendwann ins Mrzle-vode-Tal zu schauen. Da das Tal selbst wegen seiner Länge meist keine besonderen Ausgangspunkte für Touren bietet, lohnt sich vielleicht ein ganzer Tag nur für das Tal. Und vielleicht weiter zum Prašnik-Sattel. Wir parken also am Ende des Dorfes Mrzla voda und wandern durch den Wald ins Tal. Die erste Hälfte bietet keine Ausblicke, Kraljevska špica sorgt für Schatten, wenn man morgens startet. Irgendwo in der Talmitte öffnen sich wunderbare Ausblicke. Visoka polica, Lepa glava, Krniška špica, Divja koza ... Wirklich schöne und einsame Welt. Im Talende snacken wir und entscheiden uns für Fortsetzung zum Prašnik-Sattel. Der Weg wird steiler und windet sich zickzack bis zum Abzweig zur Žabniška škrbina. Die Straße steigt noch etwas, dann ebnet sie unter den Lastovicami aus. Der Prašnik-Sattel selbst ist nicht sehr aussichtsreich, daher lohnt es sich, nur wenige Meter höher zum Kamniti lovec aufzusteigen. Bis zur Talmitte Mrzle vode Schnee gelegentlich. Ab der zweiten Hälfte durchgehend Schnee bis zum Prašnik-Sattel. Gestern hielt er gut, sodass nicht mal Gamaschen Pflicht waren. Und paar Bilder: http://www.petersfoto.si
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| IgorZlodej4. 12. 2012 17:58:27 |
Heute wieder von Zajzera zum Prasnigsattel, schon einige Monate sind vergangen seit dem letzten Winter, aber alles ist wie vorher, na nicht ganz alles. Schneeflocken fielen dicht, die Berge vernebelt, Ruhe, Stille, aber so kann es auch schön sein.
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| Janez Seliškar17. 02. 2018 19:16:56 |
Von Zajzera, vom Tourismus Ojcinger, Richtung Weg 615 zum Sattel. Schnee 70+, ohne Ski macht's keinen Sinn. Umgebung fantastisch, einsam, nur Vogelgezwitscher zu hören. Ausblicke auf die Nordwände der Poliška Špiki unschlagbar.
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| djimuzl21. 01. 2019 17:43:55 |
Zum Test neuer Schneeschuhe bin ich gestern ins Mrzla-voda-Tal gegangen. Erfolgreich nur teilweise, da der neue Schnee zu leicht, zu pulvrig ist, folglich Einsinken mit Schneeschuhen nur minimal weniger als ohne… Mit Laubbläser wäre es definitiv leichter  Aber unabhängig davon war es ein schöner Tag. Zuerst mit niedriger Bewölkung und Nebeln die sich später verzogen. Das Tal liegt im Winter im Schatten, für Sonne muss man höher steigen… Auf Einsamkeit in diesem Tälchen kann man schon im schneefreien Zustand zählen, geschweige denn im Winter... Wenn höher im Tal die Geräusche des Mrzla-voda-Bachs verklingen, ist die Stille wirklich...ohrenbetäubend… Nur hier und da ein Piepsen oder Flugzeuggeräusch begleitete mich bis zum Talende… Bis zur großen Futterstelle – ca. 500 m vor der ersten Kreuzung markierter Wege – auf dem Weg (Straße) vom Weiler Riofreddo zwei oder mehr Spuren (Radspuren), daher gut begehbar, auch für Skier. Höher haben zwei Schneeschuhgänger Weg 615/618 (Krniška škrbina/Prašnik) ausgetreten, die aber am nächsten Kreuzung Richtung Krniška škrbina oder Pellarini-Hütte weitergingen. Ich ging durch 40 cm Pulverschnee Richtung Prasnigsattel nur bis zum ersten Aussichtspunkt, sonnte mich ein bisschen im ersten Sonnenlicht des Tags , knabberte und eilte zurück. Musste noch zum Spar in Trbiž 
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