Sextner Dolomiten - Via ferrata Campanile Colesei (Bepi Martini)
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| bagi18. 10. 2023 13:18:41 |
Wir suchen immer neue Wege und diesmal sind wir auf etwas wirklich Frisches gestoßen . Das ist die Via ferrata Campanile Colesei, auch Bepi Martini genannt, Baujahr 2020. Sie liegt in der Nähe des bekannteren Rotwands, ihre Schwierigkeit bewegt sich um C/D bzw. Kategorie D. Die Via ferrata hat nämlich im Gipfelbereich zwei einbahnförmige Varianten, beide äußerst interessant. Zur Via ferrata kamen wir vom Passo Monte Croce. Dort gibt es jetzt drei geordnete Parkplätze, für alle muss bezahlt werden. Die Randvarianten sind geschottert, also kein gratis Parken mehr. Beim Hotel Kreuzberg Monte Croce suchten wir Weg 15, später 124 und schon waren wir am Einstieg. Sofort mussten wir eine steile und hohe Wand hochsteigen. Hier haben wir die Felsqualität noch etwas getestet, die einstimmig … ausgezeichnet ist. Die Sohle hält, die Hand hat Griff, keine Bröseligkeit. Schnell kamen wir durch unterschiedlich schwierige Passagen voran, mehr oder weniger steil bergauf. Einige Details sind ausgestattet, aber es gibt genug Hilfsmittel zum Vorankommen. Der attraktivste und auch schwierigste Teil der Via ferrata liegt am Campanile Colesei-Turm. Die rechte Variante geht über den Gipfel und ist C/D schwer, die Umgehung ist D im Abstieg. Im Vergleich zu vielen ähnlichen Vias schien uns dieser Teil nicht so anspruchsvoll, aber das ist Sache der individuellen Wahrnehmung. Nach dem Abstieg vom Turm folgt Aufstieg an der gegenüberliegenden Wand und am Kammknick endet die Via ferrata. Nach Besuch des nahen Gipfels Croda Sora I Colesei gingen wir weiter zur Via ferrata Zandonelli und Rotwand. Zandonelli kannten wir schon vorher und sie ist eine der schönsten Vias, die man nicht unterschätzen sollte. Sie hat zwei Äste, südlich und südostlich. Gut markiert ist nur die südliche Variante, für die andere keine Markierungen zu sehen. Nach der Via waren wir bald im Gipfelbereich und bis Rotwand war es nicht mehr weit. Es folgte Abstieg auf alten Militärwegen ins Tal. Mehr in der Fotogeschichte ... Koordinaten des Ausgangspunktes (Monte Croce-Pass): 46.6560339N, 12.4202039E
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| bbugari119. 10. 2023 20:10:48 |
Toll, aber Nr. 36 und der Hinweiser nach Passo della Sentinella rechts sind mir unklar, nämlich in derselben Richtung wie für die Klettersteig an Cima Dieci? Ist nicht hier der Weg nach Passo della Sentinella links?
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| bagi20. 10. 2023 07:59:35 |
@bbugari1 ... zwischen Bild 37 und 38 gibt es noch eine Kreuzung (Foto). Dort biegt man nach Passo della Sentinella ab.
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| bbugari120. 10. 2023 09:21:27 |
Bedeutet das, dass auf dem Weg zu Passo della Sentinella auch etwas Klettern ist (Nr. 37)?
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| bagi20. 10. 2023 09:33:35 |
Ja, von Bild 36 bis zu dieser Abzweigung gibt es einige Drahtseile, nichts Besonderes (B). Weiter weiß ich nicht, da ich diesen Übergang noch nicht gemacht habe.
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| bbugari120. 10. 2023 12:31:19 |
Ja, danke bagi, ich glaube der untere Abzweig zur Via ferrata ist etwas vor Nr. 36. Falls er überhaupt existiert... 
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| bagi20. 10. 2023 13:16:02 |
@bbugari1 ... wenn du die andere, untere Variante der Zandonella meinst, dann gibt es keine offiziellen Markierungen. Nicht mal ausgetreten, weil ich die ganze Zeit genau diesen Abzweig gesucht habe .
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| jax20. 10. 2023 16:40:01 |
Ja, von Bild 36 bis zu dieser Abzweigung gibt es einige Drahtseile, nichts Besonderes (B). Weiter weiß ich nicht, da ich diesen Übergang noch nicht gemacht habe. Weiter ist eine grauenvolle Geröllhalde, wo sie den Weg fast jedes Jahr weggespült und er dann Wochen gesperrt ist, bis sie wieder einen Quasi-Weg über diesen Sand bauen. Technisch nichts Besonderes.
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| jax20. 10. 2023 16:41:14 |
@bbugari1 ... wenn du die andere, untere Variante der Zandonella meinst, dann gibt es keine offiziellen Markierungen. Nicht mal ausgetreten, weil ich die ganze Zeit genau diesen Abzweig gesucht habe großes Grinsen. Soweit ich verstehe, ist Zandonella als Rundgang im Uhrzeigersinn gedacht. Vom Gipfel runter siehst du den Weg zur unteren Variante auch schön. Wie der ist, kann ich nicht sagen, weil ich mich oben auch für den Abstieg auf die Südtiroler Seite entschieden habe, weil das einen schöneren Rundgang macht.
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| bagi20. 10. 2023 17:43:54 |
@jax ... vielleicht ist sie wirklich als Uhrzeigersinn gedacht, aber es ist auch wahr, dass ich oben keine Richtungstafeln für die Abstiegsvariante bemerkt habe. Alles was ich sah war eine uralte Inschrift unter den Gipfelwänden, die auf irgendwelche Eisen Tore zeigt. Der Zugang dazu hat der Hangschutt weggespült. Mehr habe ich nicht erkundet, das bleibt fürs nächste Mal .
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| mirank20. 10. 2023 20:36:09 |
Vor Jahren sind wir dort vom Sentinella-Pass abgestiegen. Im Gedächtnis geblieben ist mir der Abzweig zur Zandonella etwas unterhalb des Sattels, wenn man schon durch die Geröllhalde Vallon di Popera kraxelt. Am Weiher sind wir dann links zur Crodi sora e colisei abgebogen, von wo wir direkt zum Kreutzenpass abgestiegen sind. Gratuliere bagi zu zwei neuen Touren in Sexten  wird man wieder hinfahren müssen.
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| bagi21. 10. 2023 17:08:12 |
@mirank ... danke für die Gratulation . Der erste Abzweig zur Zandonello nach dem Sentinella-Sattel ist auch der einzige markierte und den haben wir genommen (Bild 36).
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| bbugari123. 10. 2023 11:38:23 |
Kein Bild 36, sondern das Bild vom Beitrag 20.10. 
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